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Lagebericht 2025

Edith Kotzinger Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 28. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T der Edith Kotzinger Gesellschaft m.b.H für das Geschäftsjahr 2025

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
1.1Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Geschäftsgegenstand der Edith Kotzinger Gesellschaft m.b.H ist die Aufbereitung
von sterilen medizinischen Produkten (insbesondere OP-Abdeckungen, OP-
Mäntel).
Das Unternehmen ist in Krems-Lerchenfeld angesiedelt.

Im Geschäftsjahr 2025 hat sich der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.578 auf TEUR 1.576 verringert. Der operative Cash Flow wurde wie in den Vorjahren für Investitionen herangezogen. Es wurden keine Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen.

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und beträgt TEUR 5.171 (Vorjahr: 2.971).

1.2 Geschäftsergebnis, Ertragslage und Finanzlage (inkl. Kennzahlen)

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von TEUR

596 (Vorjahr: TEUR 323) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 846

(Vorjahr: TEUR 276). Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr von

TEUR 8.792 auf EUR 12.151 gesteigert werden. Der Grund dafür liegt

hauptsächlich in der verschmelzungsbedingten Aufnahme der Gesellschaften

Ing. Josef Kotzinger Hospital Service Gesm.b.H. und RENTEX Textilservice

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
Ges.m.b.H..
Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 83,85 % (Vorjahr: 81,97 %). Da die
vorhandenen liquidenMittel dieRückstellungen und Verbindlichkeiten
übersteigen, besteht kein effektives Fremdkapital im Sinne der Vorgaben des
URG und ist somit auch keine fiktive Schuldentilgungsdauer errechenbar. Beträgt
die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr
als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus
denKennzahlenergibtsichdaher,dassdieVermutungdes
Reorganisationsbedarfs infolge des Überschreitens bzw. Unterschreitens der
genannten Grenzen nicht gegeben ist.

1.3 Vermögenslage (inkl. Kennzahlen)

Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt rund 119 % (Vorjahr: 133 %).

1.4 Forschung und Entwicklung

Wird aktuell nicht betrieben.

1.5 Bestehende Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

2. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens)

Die Umsätze im ersten Halbjahr konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Das Auftragsvolumen und die wesentlichen Kunden sind unverändert.

Die nach wie vor angespannte Lage am Arbeitsmarkt führt weiterhin zu einem erhöhten Einsatz von Leihpersonal und damit zu höheren Personalkosten. Diese Mehrkosten können nur teilweise an die Kunden weiterverrechnet werden.

Ebenso ist die Kostenentwicklung im Bereich des Wäscheeinkaufes durch die angespannte Lage am Beschaffungsmarkt spürbar. Durch eine enge Lieferantensteuerung sowie eine frühzeitige Bedarfsplanung wird versucht, die Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung zu minimieren. Höhere Kosten für die Materialbeschaffung können jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Trotz der dieser Umstände wird das aktuelle Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss abschließen.

3. Risikoberichterstattung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
3.1 Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten
Es bestehen keine Risikokonzentrationen, da die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen gegenüber einer Mehrzahl von Kunden bestehen und
Geldanlagen nur bei vertrauenswürdigen Finanzinstituten getätigt werden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zur Gänze in Euro
fakturiert, sodass kein Wechselkursrisiko besteht. Die Kunden weisen eine hohe
Bonität aus, daher waren keine wesentlichen Wertberichtigungen erforderlich.
Ungewissheiten ergeben sich nach wie vor aus den mittel- und langfristigen
Auswirkungen des Ukraine-Russland-Krieges und den damit verbundenen
Folgen von steigenden Energiekosten und hoher Inflation.
Erhöhte Lieferzeiten in der Beschaffung von Textilien stellen ein Risiko für die
termingerechte Materialversorgung dar. Durch eine enge Lieferantensteuerung
sowie eine frühzeitige Bedarfsplanung wird versucht, die Auswirkungen auf den
Geschäftsverlauf zu begrenzen.
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
3.2 Berichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten
Derivative Finanzinstrumente werden nicht verwendet.

Krems an der Donau, am 11. September 2026

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Sute Fil es
Ing9. JogeDaniela SuppanDipl. -Ing. Öliver Buchheit

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