Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T der Edith Kotzinger Gesellschaft m.b.H für das Geschäftsjahr 2025
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
| 1.1 | Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen |
|---|---|
| Geschäftsgegenstand der Edith Kotzinger Gesellschaft m.b.H ist die Aufbereitung | |
| von sterilen medizinischen Produkten (insbesondere OP-Abdeckungen, OP- | |
| Mäntel). | |
| Das Unternehmen ist in Krems-Lerchenfeld angesiedelt. |
Im Geschäftsjahr 2025 hat sich der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.578 auf TEUR 1.576 verringert. Der operative Cash Flow wurde wie in den Vorjahren für Investitionen herangezogen. Es wurden keine Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen.
Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und beträgt TEUR 5.171 (Vorjahr: 2.971).
1.2 Geschäftsergebnis, Ertragslage und Finanzlage (inkl. Kennzahlen)
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von TEUR
596 (Vorjahr: TEUR 323) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 846
(Vorjahr: TEUR 276). Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr von
TEUR 8.792 auf EUR 12.151 gesteigert werden. Der Grund dafür liegt
hauptsächlich in der verschmelzungsbedingten Aufnahme der Gesellschaften
Ing. Josef Kotzinger Hospital Service Gesm.b.H. und RENTEX Textilservice
| Ges.m.b.H.. | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 83,85 % (Vorjahr: 81,97 %). Da die | ||||||||
| vorhandenen liquiden | Mittel die | Rückstellungen und Verbindlichkeiten | ||||||
| übersteigen, besteht kein effektives Fremdkapital im Sinne der Vorgaben des | ||||||||
| URG und ist somit auch keine fiktive Schuldentilgungsdauer errechenbar. Beträgt | ||||||||
| die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr | ||||||||
| als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus | ||||||||
| den | Kennzahlen | ergibt | sich | daher, | dass | die | Vermutung | des |
| Reorganisationsbedarfs infolge des Überschreitens bzw. Unterschreitens der | ||||||||
| genannten Grenzen nicht gegeben ist. | ||||||||
1.3 Vermögenslage (inkl. Kennzahlen)
Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt rund 119 % (Vorjahr: 133 %).
1.4 Forschung und Entwicklung
Wird aktuell nicht betrieben.
1.5 Bestehende Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
2. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens)
Die Umsätze im ersten Halbjahr konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Das Auftragsvolumen und die wesentlichen Kunden sind unverändert.
Die nach wie vor angespannte Lage am Arbeitsmarkt führt weiterhin zu einem erhöhten Einsatz von Leihpersonal und damit zu höheren Personalkosten. Diese Mehrkosten können nur teilweise an die Kunden weiterverrechnet werden.
Ebenso ist die Kostenentwicklung im Bereich des Wäscheeinkaufes durch die angespannte Lage am Beschaffungsmarkt spürbar. Durch eine enge Lieferantensteuerung sowie eine frühzeitige Bedarfsplanung wird versucht, die Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung zu minimieren. Höhere Kosten für die Materialbeschaffung können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Trotz der dieser Umstände wird das aktuelle Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss abschließen.
3. Risikoberichterstattung
| 3.1 | Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten |
|---|---|
| Es bestehen keine Risikokonzentrationen, da die Forderungen aus Lieferungen | |
| und Leistungen gegenüber einer Mehrzahl von Kunden bestehen und | |
| Geldanlagen nur bei vertrauenswürdigen Finanzinstituten getätigt werden. | |
| Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zur Gänze in Euro | |
| fakturiert, sodass kein Wechselkursrisiko besteht. Die Kunden weisen eine hohe | |
| Bonität aus, daher waren keine wesentlichen Wertberichtigungen erforderlich. | |
| Ungewissheiten ergeben sich nach wie vor aus den mittel- und langfristigen | |
| Auswirkungen des Ukraine-Russland-Krieges und den damit verbundenen | |
| Folgen von steigenden Energiekosten und hoher Inflation. | |
| Erhöhte Lieferzeiten in der Beschaffung von Textilien stellen ein Risiko für die | |
| termingerechte Materialversorgung dar. Durch eine enge Lieferantensteuerung | |
| sowie eine frühzeitige Bedarfsplanung wird versucht, die Auswirkungen auf den | |
| Geschäftsverlauf zu begrenzen. |
| 3.2 | Berichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten |
|---|---|
| Derivative Finanzinstrumente werden nicht verwendet. |
Krems an der Donau, am 11. September 2026
| Sute | Fil es | |||
|---|---|---|---|---|
| Ing | 9. Jo | ge | Daniela Suppan | Dipl. -Ing. Öliver Buchheit |