Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T
der REGINA Textilreinigungs-Gesellschaft m.b.H zum 31. Dezember 2025
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1
Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Geschäftsgegenstand der REGINA Textilreinigungs-Gesellschaft m.b.H. (kurz: REGINA GmbH) ist der Betrieb einer Wäscherei und Textilreinigung. Das Unternehmen ist seit 2022 nur mehr in einer Betriebsstätte in Krems-Lerchenfeld angesiedelt.
1.2
Geschäftsergebnis, Ertragslage und Finanzlage (inkl. Kennzahlen)
Im Geschäftsjahr 2025 war die Ertragslage erneut von Energie- und Personalmangel geprägt. Dies gilt auch für die Zukunft.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von TEUR 402 (Vorjahr: TEUR 265) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 559 (Vorjahr: TEUR 305). Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 25.143 auf TEUR 25.973 gestiegen.
Im Geschäftsjahr 2025 hat sich der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit zum Vorjahr von TEUR 5.821 auf TEUR 6.226 erhöht. Der operative Cash Flow wurde zum Großteil für Investitionen iHv TEUR 4.583 herangezogen. Die Liquiden Mittel haben sich zum Vorjahr um TEUR 1.608 erhöht, es wurden keine Ausschüttungen vorgenommen.
Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und beträgt TEUR 6.166 (Vorjahr: 4.921).
Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 79,51 % (Vorjahr: 81,46 %), die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. URG ist mangels effektivem Fremdkapitals nicht errechenbar. Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs infolge des Überschreitens bzw. Unterschreitens der genannten Grenzen nicht gegeben ist.
1.3
Vermögenslage (inkl. Kennzahlen)
Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt rund 86 % (Vorjahr: 89 %).
| 1.4 | Forschung und Entwicklung |
|---|---|
| Wird aktuell nicht betrieben. |
| 1.5 | Bestehende Zweigniederlassungen |
|---|---|
| Die letzte Zweigniederlassung in Langenlois wurde 2022 geschlossen, seitdem wird der | |
| das Unternehmen nur noch an einem Standort in Krems Lerchenfeld betrieben. |
2. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens)
Trotz der Umstände der letzten Jahre ist es gelungen, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Zu beachten dabei ist, dass der reine ziffernmäßige Vergleich die Inflation nicht berücksichtigt, das Ergebnis also mit Vorsicht zu betrachten ist. Noch immer sehr schlecht ist die Lage am Personalsektor. Der Personalsektor ist das primäre Problem. Es sind kaum geeignete Leute, dies gilt für alle Ebenen, zu bekommen. Dieser Zustand beeinflusst das gesamte Betriebsgeschehen. Trotz der äußeren Umstände wird das aktuelle Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss abschließen.
Im Rahmen der weiteren Unternehmensentwicklung ist die Errichtung einer zusätzlichen Produktionshalle sowie die Anschaffung moderner Produktionsanlagen vorgesehen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2026 geplant. Nach derzeitiger Planung sollen die neue Produktionshalle sowie die dazugehörigen Anlagen im Mai 2027 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Mit dieser Investition sollen die bestehenden Produktionskapazitäten erweitert und die Voraussetzungen für die weitere betriebliche Entwicklung geschaffen werden.
3. Risikoberichterstattung
| 3.1 | Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten |
|---|---|
| Es bestehen keine Risikokonzentrationen, da die Forderungen aus Lieferungen und | |
| Leistungen gegenüber einer Mehrzahl von Kunden bestehen und Geldanlagen nur bei | |
| vertrauenswürdigen Finanzinstituten getätigt werden. | |
| Für sonstige Aktiva und Passiva bestehen keine besonderen Risiken oder | |
| Ungewissheiten aus dem Geschäftsbetrieb. | |
| Die Gefahr, dass Mitbewerber aus nicht nachvollziehbaren Gründen den Markt belasten, | |
| besteht weiter. | |
| Zusätzliche Ungewissheiten ergeben sich aus der Energiekrise. | |
| 3.2 | Berichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten |
| Derivative Finanzinstrumente werden nicht verwendet. |
Krems an der Donau, am 11. September 2026
Ing. Josef Kotzinger
DI. Oliver Buchheit