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Lagebericht 2025

MVM ONEnergy Austria GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 16. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Geschäftsverlauf

Erläuterungen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Die MFGK Austria GmbH wurde am 24.11.2014 gegründet. Die Gesellschaft begann ihre Handelstätigkeit im Juli 2015. Kerngeschäft der MFGK Austria GmbH im Jahr 2025 ist der Handel mit Erdgas, Strom und grenzüberschreitenden Kapazitäten. Die Gesellschaft ist sowohl im Großhandel als auch im Endkundengeschäft tätig. Schlüsselmärkte für Beschaffung und Absatz sind Österreich und Ungarn. In Österreich konzentrierte sich die Gesellschaft auf den Verkauf an Endkunden und auf den Handel mit grenzüberschreitenden Kapazitäten (Entry).

Entwicklung der Schlüsselmärkte

Seit ihrer Gründung hat die Gesellschaft die Handelsgeschäfte jedes Jahr weiterentwickelt. Nach dem Handel mit Erdgas im Jahr 2015 in Osterreich, wurden in den nachfolgenden Jahren der Handel und Service mit den grenzüberschreitenden Kapazitäten, der Verkauf in Ungarn und weitere virtuelle Handelspunkte (TTF und PSV) und die Versorgung von Endverbrauchen in Osterreich aufgenommen. Im Jahr 2022 wurde Strom als Produkt aufgenommen. Der Fokus wurde auf das Endkundengeschäft in Osterreich gelegt. Im Jahr 2025 haben sich die Energiemärkte weiter stabilisiert. Sowohl die Versorgungsunsicherheit als auch das Preisniveau für Strom- und Gasverkäufe ist wesentlich gesunken. Damit einhergehend ist auch der Wettbewerb auf dem Markt intensiver geworden. Die MFGK Austria GmbH konnte dennoch die Verkaufsmenge im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 steigern. Vor allem das Geschäftsfeld Strom ist stark gewachsen.

Entwicklung des Ergebnisses

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betragen im Jahr 2025 TEUR 55.096 gegenüber TEUR 59.495 im Vorjahr. Der Materialaufwand ist im Geschäftsjahr von TEUR 55.044 im Vorjahr auf TEUR 47.973 gesunken. Der Personalaufwand ist von TEUR 1.045 auf TEUR 1.086 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 5.325 (Vorjahr: TEUR 2.446).

Das Betriebsergebnis ist im Geschäftsjahr 2025 mit TEUR 696 positiv. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von minus TEUR 98 ist das Ergebnis vor Steuern mit TEUR 597 positiv. Nach Berücksichtigung der Körperschaftsteuer in Höhe von minus TEUR 152 beträgt der Jahresüberschuss TEUR 446 (Vorjahr: TEUR 645).

Vermögenslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
31.12.202531.12.2024VeränderungAnd.%
T%Te6Te%
KURZFRISTIGES UMLAUFVERMÖGEN
Lieferforderungen7.31947,69.36476,7-2.045-21,8
Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen2111,43102,5-99-32,0
sonstige Forderungen3.93825,62522,13.686>999,9
flüssige Mittel3.86425,11.59213,02.273142,8
Rechnungsabgrenzungsposten420,35934,9-551-92,9
15.37499,912.10999,13.26527,0
KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL
kurzfristige Rückstellungen-3842,5-2422,0-142-58,7
Lieferverbindlichkeiten-6.02139,1-4.02032,9-2.000-49,8
sonstige Verbindlichkeiten-5.87938,2-5.31743,5-562-10,6
Rechnungsabgrenzungsposten-400,3-190,2-21-108,0
-12.32480,1-9.59878,6-2.725-28,4
WORKING CAPITAL
(NETTO-UMLAUFVERMÖGEN)3.05119,82.51120,653921,5
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielles Vermögen00,0910.7-91-100,0
Sachanlagen110,1140,1-3-21,5
110,11050,9-94-89,3
LANGFRISTIGES UMLAUFVERMÖGEN
Aktive latente Steuern10,010,0010,0
REINVERMÖGEN (EIGENKAPITAL)3.06319,92.61721,444617,0

Finanzlage - Geldflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20252024
TeT
Ergebnis vor Steuern597694
Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor
Steuern
Verlust aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des
Investitionsbereichs550
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des
Anlagevermögens sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens4122
GELDFLUSS AUS DEM ERGEBNIS693716
Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva-1.0916.237
Abnahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom
Einkommen-3-405
Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva2.583-6.645
1.585-791
NETTO-GELDFLUSS AUS DEM ERGEBNIS VOR STEUERN2.183-97
Zahlungen für Steuern
Steuern vom Einkommen-152-49
aktive latente Steuern00
Veränderungen Steuerrückstellungen1456
-7-43
NETTO-GELDFLUSS AUS DER LAUFENDEN
GESCHÄFTSTÄTIGKEIT2.176-139
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit
Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) Veränderung der Forderungen gegenüber verbundenen-2-122
Unternehmen99466
97344
ZAHLUNGSWIRKSAME VERÄNDERUNG DES
FINANZMITTELBESTANDES2.273205
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode1.5921.387
FINANZMITTELBESTAND AM ENDE DER PERIODE
3.8641.592

Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024VeränderungAnd.%
Te%Te%Te%
Umsatzerlöse55.096100,059.495100,0-4.399-7,4
BETRIEBSLEISTUNG55.096100,059.495100,0-4.399-7,4
Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Leistungen-47.97387,1-55.04492,57.07112,9
ROHERTRAG I7.12312,94.4517,52.67260,0
Personalaufwand-1.0862,0-1.0451,8-41-3,9
ROHERTRAG II6.03611,03.4065,72.63077,2
sonstige betriebliche Erträge260,160,020359,3
sonstige betriebliche Aufwendungen-5.3259,7-2.4464,1-2.879-117,7
Finanzerträge120,0430,1-31-72,8
ERGEBNIS VOR ZINSEN, STEUERN
UND ABSCHREIBUNGEN (EBITDA)7491,41.0081,7-259-25,7
Abschreibungen-410,1-220,0-19-85,1
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN
(EBIT)7071,39861,7-278-28,2
Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1100,2-2920,518262,3
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT)5971,16941,2-97-13,9
Steuern vom Einkommen-1520,3-490,1-102-207,6
JAHRESÜBERSCHUSS4460,86451,1-199-30,9

Kennzahlen gemäß Unternehmensreorganisationsgesetz (URG)

Ermittlung der Eigenmittelquote nach § 23 URG:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
202520242023
€€€
Eigenkapital laut Bilanz3.062.816,392.617.222,241.972.600,96
+ unversteuerte Rücklagen0,000,000,00
Eigenkapital3.062.816,392.617.222,241.972.600,96
Gesamtkapital (§224 Abs. 3 UGB)15.386.557,5912.215.499,9718.614.513,76
- von den Vorräten absetzbare Anzahlungen0,000,000,00
Gesamtkapital15.386.557,5912.215.499,9718.614.513,76

Eigenmittelquote nach § 23 URG:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Eigenkapital x 100
19,91 % Gesamtkapital21,43 %10,60 %

Ermittlung der fiktiven Schuldentilgungsdauer nach § 24 URG:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
202520242023
€€€
Rückstellungen384.026,72241.980,32640.588,63
+ Verbindlichkeiten11.899.274,269.336.853,3416.001.324,17
- sonstige Wertpapiere und Anteile0,000,000,00
- von den Vorräten absetzbare Anzahlungen0,000,000,00
- liquide Mittel-3.864.305,18-1.591.616,39-1.387.166,16
effektives Fremdkapital8.418.995,807.987.217,2715.254.746,64
Ergebnis vor Steuern597.375,11693.963,1759.904,05
- auf das Ergebnis vor Steuern entfallende
Steuern vom Einkommen-151.780,96-49.341.894.634,95
+Abschreibungen auf das Anlagevermögen
und Verluste aus dem Abgang von
Anlagevermögen95.879,5722.357,973.030,30
-Zuschreibungen zum Anlagevermögen und Gewinne aus dem Abgang von
Anlagevermögen-0,00- 0,00-0,00
+/- Veränderung langfristiger Rückstellungen0,000,000,00
Mittelüberschuss541.473,72666.979,2558.299,40

Fiktive Schuldentilgungsdauer nach § 24 URG:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
(effektives) Fremdkapital.15,5 Jahre12,0 Jahre261,7 Jahre
Mittelüberschuss

Nach § 22 des URG wird Reorganisationsbedarf vermutet, wenn die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre beträgt.

Finanzierungskennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
202520242023
Verschuldungsgrad in %:± Fremdkapital x 100
E Eigenkapital402,37 %366,74 %843,65 %
Investitionsdeckung in %:Nettoinvestition SAV x 100
Abschreibung SAV0,00 %596,39 %117,12 %
Anlagendeckungsgrad I in %:Eigenkapital x 100
Anlagevermögen27.330,81 %2.489,93 %37.201,76 %
Anlagenabnutzungsgrad
(Sachanlagen) in %:kum. Afa SAV x100
Anschaffungskosten SAV56,61 %44,72 %64,76%
Working Capital (in TEUR):E kfr. Aktiva - _ kfr. Passiva3.0512.5111.966
Working Capital Ratio:E kfr. Aktiva
Σ kfr. Passiva1,251,261,12
Umsatzverdienstrate:Cash-Flow x100
Betriebsleistung412,55 %34,45 %16,15 %

Der Verschuldungsgrad gibt an, zu wieviel Prozent das Untenehmen fremdfinanziert ist.

Die Investitionsdeckung gibt an, ob die Investitionen ausreichen, die gegebene Kapazität aufrecht zu erhalten. Damit dies der Fall ist, müssten die Investitionen zumindest gleich groß sein wie die Abschreibungen.

Der Anlagendeckungsgrad gibt das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Anlagevermögen an. Der Anlagendeckungsgrad sollte über 100 % liegen, da das langfristige Vermögen auch langfristig finanziert werden sollte.

Der Anlagenabnutzungsgrad sagt aus, wie viel Prozent des Sachanlagevermögens schon abgeschrieben sind.

Je höher dieser Wert ist, desto früher werden Reinvestitionsmaßnahmen erforderlich sein.

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar. Das Working Capital (zuzüglich nicht ausgenutzter Kreditrahmen) sollte immer positiv sein, da ansonsten zumindest kurzfristig Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Das Working Capital steht zur Deckung der durch die Geschäftstätigkeit bedingten Baraufwendungen zur Verfügung.

Das Working Capital Ratio stellt das Verhältnis von kurzfristigen Aktiva zu kurzfristigen Passiva dar.

Die Umsatzverdienstrate gibt den Anteil des Cash-Flow an der Betriebsleistung an. Die Umsatzverdienstrate wird im Rahmen der Basel II Kreditbeurteilung zur Analyse der Finanzkraft verwendet.

Rentabilitätskennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
202520242023
Ergebnis vor Steuern x 100 Umsatzrentabilität in %:
Umsatz (inkl. BV)1,08 %1,17 %0,07 %
Ergebnis vor Steuern x 100 Eigenkapitalrentabilität in %:
Ø Eigenkapital21,03 %30,24 %3,08 %
(Ergebnis vor Steuern + Gesamtkapitalrentabilität in %: FK-Zinsen) x 100
Ø Gesamtkapital5,13 %6,40 %1,11 %

Die Umsatzrentabilität besagt, wieviel Prozent des Umsatzes inklusive Bestandsveränderung als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbleiben.

Die Eigenkapital- und die Gesamtkapitalrentabilität geben die Verzinsung Gesamtkapitals an. des Eigen- bzw des Wenn die Fremdkapitalverzinsung niedriger ist als die Eigenkapitalrentabilität, so kann man die Eigenkapitalrentabilität durch Austausch von Eigenkapital durch Fremdkapital erhöhen (Leverage-Effekt). Die Hebelwirkung des Fremdkapitals kann sich aber in schlechteren Jahren auch umdrehen.

Sobald die Fremdkapitalverzinsung höher ist als die Eigenkapitalrentabilität, wird die verbleibende Rentabilität weiter geschmälert.

sonstige Kennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
202520242023
Ø Beschäftigte:12,0012,0011,00
ProduktivitätBetriebsleistung4.5914.9587.725
Ø Beschäftigte
Umsatz (in TEUR) je
Beschäftigtem:Umsatz
Ø Beschäftigte4.5914.9587.725

Der Umsatz je Beschäftigtem gibt an, welchen Beitrag am Umsatz der einzelne Dienstnehmer geleistet hat.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Der Fokus der Gesellschaft liegt ab 2022 auf dem Verkauf von Erdgas und Strom an Endverbraucher, einschließlich Haushalte für beide Warengruppen in Österreich. Dieser Fokus wird auch im Jahr 2026 beibehalten.

Zum 31.12.2025 beträgt die Eigenkapitalquote 19,91 % (Vorjahr: TEUR 21,43%). Für das Jahr 2026 wird ein Gewinn iHv rund TEUR 649 erwartet, sodass das erwartete Eigenkapital Ende 2026 weiterhin positiv sein wird. Die Geschäftsführung sieht sich daher darin bestätigt, dass die Geschäftstätigkeit ohne Kapitalmaßnahmen aus eigenen Mitteln, einschließlich des Kredites innerhalb der MVM-Gruppe finanziert werden kann.

Risikobehandlung

Da die Gesellschaft sowohl im Großhandel (Beschaffung/Portfolie Kauf und Verkauf) als auch im Verkauf an Endverbraucher tätig ist, haben folgende Risiken für die Tätigkeit eine Auswirkung: Mengen- und Preisrisiken, Marktrisiken, Zahlungsrisiko, regulatorische Risiken, Personalrisiko, Prozess-Rechtsrisiko und Finanzrisiken. Die Gesellschaft hat ein Risikomanagementsystem, welches auf zwei verschiedenen Ebenen funktioniert. Auf Konzernebene werden bei der Muttergesellschaft die Risiken kontrolliert, welche Einfluss auf das Ergebnis der Gesellschaft und auch auf das Konzernergebnis haben könnten. Die Kontrolle umfasst den ganzen Geschäftsprozess einschließlich des täglichen, automatischen Exposure-Reportings und die den Konzernrichtlinien angepasste periodische Berichterstattung (monatliche Finanzberichte). Die zweite Ebene ist die Gesellschaftsebene, in der die Core-Business Prozesse im Handels- und Riskmanagement-Rulebook (Handelscode) reguliert sind und alle Geschäftsabschlüsse anhand eines elektronischen Datensystems aufgenommen und kontrolliert werden. Es gibt weiterhin auch weitere Kontrollpunkte im Geschäftsablauf, sowohl im Falle von Vertragsabschlüssen als auch der Rechnungslegung und Zahlungen.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 begonnen ihr eigenes Geschäftsnachweissystem aufzubauen und bis Ende 2023 erreicht, alle Commodity-Positionen (Gas und Strom) im System aggregiert zu haben.

Risiken im Kerngeschäft

Die Gesellschaft hat ihre Geschäfte in 2025 großteils auf back-to-back Basis abgeschlossen. Die Riskmanagement-Maßnahmen, welche die Geschäftsführung Anfang 2022 eingeführt hatte, hatten dazu geführt, dass das Ergebnis, trotz des Anstiegs der zu beliefernden Anlagen und den damit verbundenen Mengen- und Preisrisiken, positiv ausgefallen ist. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, dass Exposures immer gedeckt werden und eventuelle Verluste unter einem bestimmten Niveau bleiben und das Geschäftsergebnis nur geringfügig beeinflussen.

Sowohl im Großhandel als auch im Endkundengeschäft wird vorbeugend die Finanzlage aller Kunden überprüft und zur Steuerung des Risk-Exposures zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ein Partnerlimit definiert. Kunden werden akzeptiert, wenn diese Checks positiv ausgefallen sind. Trotz dieser Uberprüfung kann es zu Zahlungsausfällen kommen. Die Gesellschaft hat ein Mahnsystem eingeführt und eine Inkassofirma mit dem Eintreiben von ausständigen Zahlungen beauftragt.

MFGK Austria GmbH

Regulatorische und Marktrisiken sind geringfügig, da die Gesellschaft ihre Geschäfte ausschließlich in der EU betreibt.

Betriebsrisiken (Prozess- und Personalrisiko) werden durch duale Prozesse sowohl im technischen als auch im personellen Bereich durch Backup-Funktionen verringert.

Finanzrisiken

Die Gesellschaft ist den Liquiditätsrisiken nur geringfügig ausgesetzt, da die Finanzierung aus Eigenmitteln und durch die Mitgliedschaft im zentralen Cash Pool, sowie mittels eines Kurzfristkredits von der Konzernmutter gesichert ist. Die Auswirkung von Zinsrisiken ist ebenfalls gering. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 keine Finanzierungskredite bei konzernfremden Kreditgebern in Anspruch genommen. In der Zukunft ist lediglich die Aufnahme von Kurzfristkrediten innerhalb der MVM-Gruppe geplant. Die Gesellschaft ist dem Währungsrisiko kaum ausgesetzt, da sowohl die Erlöse als auch die betrieblichen Aufwendungen überwiegend in EUR anfallen. Es sind weiterhin sowohl die Aktiva als auch die Passiva der Gesellschaft in EUR denominiert. Daraus ergibt sich ein neutraler Effekt in Bezug auf das Währungsrisiko.

Umwelt und Arbeitnehmerbelange

Die Gesellschaft ist kein Produktionsbetrieb. Die Mitarbeiter sind keinen spezifischen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. In der Büroarbeit wird auf wenig Papierverbrauch geachtet.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft führt keine Forschungstätigkeit aus.

Bestehende Zweigniederlassungen

Es gibt keine Zweigniederlassungen neben der Geschäftsstelle.

Wien, am 18. Februar 2026

Bernhard Göstel

Zoltán Medvegy

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