Inhaltsverzeichnis
INHALT
WIRTSCHAFTLICHE TÁTIGKEIT . .. 2 1. 2. ENTWICKLUNGEN . .. 4 2.1. GESAMTENTWICKLUNG: . . 4 2.2. GESCHAFTSVERLAUF ALLGEMEIN . . 6 2.3. PKW .. . 7 2.4. NUTZFAHRZEUGE . .. 9 2.5. KUNDENDIENST . . 11 3. VORSCHAU . .. 12 3.1. ÜBERBLICK . .. 12 3.2. UNSER ANTRIEB FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT . . 13 4. VERMOGENSLAGE . .. 14 5. ERTRAGSLAGE. . .. 15 6. ROI (RETURN ON INVESTMENT) KENNZAHLENSYSTEM . . 16 GRAPHISCHE DARSTELLUNG DER BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2025 UND ZUM 31. DEZEMBER 2024 . .. 17 7. GELDFLUSSRECHNUNG . 18 8. RISIKOMANAGEMENT . 19 9. UMWELT. . .. 20 9.1. ALTERNATIVE ANTRIEBSKONZEPTE . 20 10. MITARBEITER . .. 21 11. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG. . 21 12. VORGANGE VON BESONDERER BEDEUTUNG . 21 13. FINANZINSTRUMENTE . .. 21
1. WIRTSCHAFTLICHE TÄTIGKEIT
Die Georg Pappas Automobil GmbH befasst sich mit der Vermittlung von Mercedes-Benz PKW und Transportern (jeweils Neufahrzeuge) und dem Vertrieb von Mercedes Benz LKW-Neuwagen-, sowie dem Handel von Gebrauchtfahrzeugen (Pkw) im Bundesland Salzburg und den angrenzenden Gerichtsbezirken. Weitere Vermittlungsaktivitäten gibt es an den Standort in der Stadt Salzburg mit den Marken smart # und Jeep. Dazu gehört auch der jeweilige Kundendienst mit Service und Ersatzteilen in den Standorten Salzburg, Eugendorf, St. Johann und Maishofen. Weiters beinhaltet die wirtschaftliche Tätigkeit der Georg Pappas Automobil GmbH die Vermietung von Fahrzeugen.
DIE MARKEN VON PAPPAS IN SALZBURG
| Pkw-Marken Vertrieb und Service | (d) | smart | Junge Sterne | Jeep | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nfz-Marken Vertrieb und Service | (d) Afuso | LINIMOS | BUCHER | 1 WERNER | ||
| Zusätzlich | ||||||
| Servicepartner von | (9) Tremonia | omniplus |
*) Service für eTrucks bei Pappas in Eugendorf und St. Johann i. Pg
**) Verkauf und Service smart #1$ und #3 bei Pappas in Salzburg #5
Der Lagebericht gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Georg Pappas Automobil GmbH mit Hauptsitz in Salzburg und den weiteren Zweigniederlassungen in Eugendorf, Maishofen sowie St. Johann im Pongau:
PAPPAS SALZBURG PAPPAS EUGENDORF GEORG PAPPAS AUTOMOBIL GMBH PAPPAS MAISHOFEN PAPPAS ST. JOHANN I.P.
Der Standort der Georg Pappas Automobil GmbH in der Innsbrucker Bundesstraße ist zugleich die Konzernzentrale der Pappas Holding GmbH. Im Sommer 2006 wurde der Standort nahe dem Salzburger Flughafen in Betrieb genommen und vereinte damit die vormaligen vier Pkw-Standorte in der Stadt Salzburg. Auf dem 19.500 m2 großen Grundstück bietet das 36.600 m2 Nutzfläche umfassende Gebäude in allen Bereichen – von der Verwaltung über den Verkauf bis zur Pkw-Werkstätte – Platz. Sowohl Kunden als auch 250 Mitarbeiter profitieren vom architektonisch reizvollen Bau, der vom Architekturbüro Kada & Wittfeld aus Aachen geplant wurde.
de e de en e n
2. ENTWICKLUNGEN
2.1. GESAMTENTWICKLUNG:
Nach zwei aufeinanderfolgenden Rezessionsjahren befindet sich die österreichische Wirtschaft lediglich in einer zögerlichen und fragilen Erholungsphase, deren Dynamik deutlich unter dem Niveau früherer Aufschwung-Perioden liegt. Die Osterreichische Nationalbank (OeNB) schätzt den Zuwachs für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 0,6%. In ihrer gesamtwirtschaftlichen Prognose geht die OeNB davon aus, dass das reale BIP um 0,8% im Jahr 2026 und um 1,1 % im Jahr 2027 moderat ansteigen wird. Damit bleibt die Wachstumsrate im gesamten Prognosezeitraum spürbar unter dem langfristigen Durchschnitt und signalisiert eine nur allmählich zurückkehrende wirtschaftliche Normalität.
Die OeNB betont, dass diese Erholung im historischen Vergleich ausgesprochen verhalten ausfällt. Ein wesentlicher Grund liegt in den schwachen außenwirtschaftlichen Impulsen, die vor allem durch die weiterhin zurückhaltende Konjunktur in wichtigen Handelspartnerländern – insbesondere Deutschland – sowie durch erhöhte Unsicherheit im internationalen Handelsumfeld geprägt sind. Zusätzlich beeinträchtigen US-Zölle, der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China und strukturell höhere Produktionskosten die Exportfähigkeit österreichischer Unternehmen.
Hauptergebnisse der OeNB-Prognose vom Dezember 2025
| Dezember 2025 | Revisionen gegenüber September 2025 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2025 | 2026 | 2027 | |
| Veränderung zum Vorjahr in % | ||||||||
| Bruttoinlandsprodukt (real) | -0.8 | 0.6 | 0.8 | 1.1 | 1,0 | 0.3 | 0.0 | 0.0 |
| Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) | 2.9 | 3.6 | 2.4 | 2.1 | 2.1 | 0.1 | 0.0 | -0.2 |
| Arbeitslosenquote gemäß AMS (in %) | 7.0 | 7.5 | 7.5 | 7.3 | 7.3 | 0.1 | 0.1 | 0.1 |
| in % des nominellen BIP | ||||||||
| Budgetsaldo | -4.7 | -4,5 | -4.2 | -4.2 | -4.4 | X | X | x |
| Öffentlicher Schuldenstand | 79.9 | 81,9 | 83.8 | 85.2 | 86.8 | X | X | X |
Quelle: OeNB-Prognosen vom Dezember 2025 und September 2025.
Die Inflation verharrt im Jahr 2025 deutlich über dem mittelfristigen Zielwert des Euroraums, der vom Eurosystem bei rund 2% verankert ist. Nach Einschätzung der OeNB wird der HVPI-Anstieg 2025 bei rund 3,6 % liegen und damit spürbar über dem Wert des Vorjahres bleiben. Der Inflationsdruck bleibt damit weiterhin hoch, obwohl die österreichische Wirtschaft insgesamt ein nur sehr verhaltenes Wachstum verzeichnet. Erst im weiteren Prognosezeitraum ist laut OeNB mit einer allmählichen Normalisierung zu rechnen: Für 2026 wird ein Rückgang auf etwa 2,4 % erwartet, bevor die Inflationsrate 2027 auf rund 2,1 % sinkt und sich damit wieder in Richtung des Zielkorridors des Eurosystems bewegt.
Die Hauptursachen für die weiterhin erhöhte Teuerung im Jahr 2025 liegen insbesondere in politischen und strukturellen Faktoren. Ein zentrales Element ist das Auslaufen verschiedener staatlicher Energiepreis-Entlastungsmaßnahmen, darunter insbesondere die Strompreisbremse, die zuvor dämpfend auf die
Energiekosten wirkte. Die OeNB betont, dass das Ende dieser Unterstützungen zu einem deutlichen Preisschub bei Haushaltsenergie geführt hat, der vor allem zu Jahresbeginn 2025 voll durchgeschlagen hat.
Gleichzeitig steigen aufgrund höherer Netzentgelte und eines erhöhten CO2-Preises die Kosten für Strom und Gas, was sowohl private Haushalte als auch Unternehmen belastet.
Für die exportorientierte Industrie – und damit den Fahrzeugbau samt Zuliefernetzwerk – identifiziert die OeNB mehrere Gegenwinde: handelspolitische Unsicherheiten (u. a. US-Zölle), die enge Verflechtung mit der deutschen Automobilindustrie, steigende Lohnstückkosten sowie hohe Energiepreise. Zwischen 2019 und 2024 stiegen die Lohnstückkosten in Österreich um ca. 30%, was die preisliche Wettbewerbsfähigkeit minderte und 2025 mussten deutliche Marktanteilsverluste von rund 4,5 % verkraftet werden. Diese Faktoren führen laut OeNB zu einer „nur gedämpften Exporterholung“.
Am Arbeitsmarkt zeigt sich die Lage robust, aber gedämpft: Die Arbeitslosenquote (AMS) steigt laut OeNB 2025 auf rund 7,5 % und soll erst im weiteren Prognoseverlauf langsam abnehmen (2026: ~7,4%, 2027: ~7,2%). Damit bleibt die Binnennachfrage zunächst verhalten, was sich auch in vorsichtigen Konsum- und Investitionsplänen niederschlägt.
| Entwicklung der Arbeitslosenquote (AMS) |
|---|
| 7.8 |
| 2025 | 2026 | 2027 |
|---|---|---|
| Jahr |
Für die Automobilbranche ergibt sich daraus ein Umfeld niedriger Wachstumsraten, anhaltenden Margendrucks und mit volatiler Nachfrage. In der Übergangsphase bleiben Kostenmanagement (Energie, Material, Logistik), selektive Preisanpassungen, Absatzmix-Optimierung sowie Investitionsdisziplin entscheidend. Kurzfristig dominieren Risiken aus globaler Handelspolitik und Inputkosten, mittelfristig bietet der Technologie-Shift (E-Mobilität) die Chance auf Produktivitäts- und Wertschöpfungszuwächse.
2.2. GESCHÄFTSVERLAUF ALLGEMEIN
Im Geschäftsjahr entfiel der größte Anteil des Umsatzes auf den Kundendienst, der mit 46% den höchsten Beitrag leistete. Der Verkauf von Personenkraftwagen (PKW) trug 24% zum Gesamtumsatz bei, während der Verkauf von Nutzfahrzeugen (NFZ) einen Anteil von 30% ausmachte.
| Kundendienst | |
|---|---|
| Pappas'" | 46% |
Die Umsatzverteilung unterstreicht die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die auf eine Förderung und Entwicklung aller Geschäftsbereiche abzielt. Durch die kontinuierliche Verbesserung des Kundendienstes und die Anpassung der Verkaufsstrategien für NFZ und PKW konnte das Unternehmen eine solide Basis für zukünftiges Wachstum schaffen. Diese Balance ermöglicht es dem Unternehmen, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden optimal zu erfüllen.
Mercedes-Benz PKW Neu
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| VERMITTLUNGSTÄTIGKEIT MODEL-D / VON MB PKW NEU | 746 | 692 |
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten 746 Einheiten, gegenüber 692 im Vorjahr, durch die Vermittlung von Mercedes-Benz PKW mit dem Agenturmodell „Model-D“ ausgeliefert werden. Das Agenturmodell sieht vor, dass es österreichweit einheitliche, attraktive Preise von Neufahrzeugen für die Marken Mercedes-Benz PKW gibt.
Entwicklung PKW Vertrieb
| 2.000 | 2.000 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.800 | 1.800 | |||||
| 1.600 | 1.600 | |||||
| 1.400 | 1.400 | |||||
| 1.200 | 1.200 ■ PKW GW | |||||
| 1.000 | 1.000 ■ MB PKW Vermittlung | |||||
| 800 | 800 ■ MB PKW Vertrieb | |||||
| 600 | 600 | |||||
| 400 | 400 | |||||
| 92 | 746 | |||||
| 200 | 200 | |||||
| 0 | ||||||
| 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen guten Erfolg beim Verkauf und der Vermittlung von neuen Automobilen im Vertretungsgebiet, bedingt durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Für das kommende Geschäftsjahr wird erwartet, dass der Markt für Neufahrzeuge weiterhin von wirtschaftlichen Unsicherheiten und einer volatilen Zinslandschaft geprägt sein wird. Dennoch bieten technologische Innovationen und die zunehmende Digitalisierung des Vertriebsprozesses Chancen für Wachstum. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen und energieeffizienten Fahrzeugen wird voraussichtlich steigen, was neue Möglichkeiten für den Verkauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen eröffnet
Um diese Chancen zu nutzen, plant die Gesellschaft, ihre digitalen Vertriebsplattformen weiter auszubauen und die Zusammenarbeit mit Finanzdienstleistern zu intensivieren. Durch die Anpassung an die sich ändernden Marktbedingungen und die kontinuierliche Verbesserung des Kundenservice strebt das Unternehmen an, seine Marktposition zu festigen und langfristiges Wachstum zu sichern.
Smart #
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| ABSATZ SMART # IM VERTRETUNGSGEBIET | 4 | 6 |
| VERMITTLUNGSTÄTIGKEIT MODEL-D / VON SMART # | 41 | 28 |
Zum Ende des Jahres 2023 wurden die neuen Modelle smart #1 und smart #3 und im Jahr 2025 das Modell smart #5 erfolgreich auf dem österreichischen Markt eingeführt. Die steigende Nachfrage ist ein erfreuliches Zeichen dafür, dass das neue, sehr gelungene Design bei den Kunden Anklang findet. Leider schlägt sich dies noch nicht stärker auf die vermittelten Einheiten nieder.
Besonders hervorzuheben ist die exzellente Verarbeitung sowohl im Interieur als auch im Exterieur. Die Fahrzeuge überzeugen nicht nur durch ihr ästhetisches Erscheinungsbild, sondern auch durch ihre hochwertigen Materialien. Allerdings spiegelt sich diese Qualität auch im Anschaffungspreis wider.
Die neuen smart-Modelle werden sowohl in puncto Design als auch Verarbeitung höchsten Ansprüchen gerecht. Die positive Resonanz der Kunden bestärkt uns darin, weiterhin innovative und qualitativ hochwertige Fahrzeuge anzubieten.
| Jeep | ||
|---|---|---|
| 2025 | 2024 | |
| ABSATZ JEEP IM VERTRETUNGSGEBIET | 59 | 74 |
Die Entwicklung der Marke Jeep im Vertretungsgebiet zeigt, dass sie in Absatz, Umsatz und Ertrag unter dem Vorjahresniveau lag. Hauptgrund dafür sind die noch fehlenden Produkteinführungen bzw. die im Beobachtungszeitraum sehr eingeschränkte Modellvielfalt und Modellverfügbarkeit. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Marke Jeep weiterentwickeln wird und wir hoffen auf positive Impulse.
| PKW-Gebrauchtwagen | ||
|---|---|---|
| 2025 | 2024 | |
| ABSATZ GEBRAUCHT-PKW IM VERTRETUNGSGEBIET | 820 | 865 |
Der PKW-Gebrauchtwagenabsatz 2025 verzeichnete einen Rückgang zum Vorjahr um 45 Einheiten. Zahlreiche Maßnahmen und Investitionen in die Gebrauchtwagenaktivitäten halfen das Geschäftsfeld abzusichern. Unsere Zielvereinbarung für junge Gebrauchtwagen, sog. Junge Sterne, konnte ebenfalls in allen vier Quartalen erreicht und bonifiziert werden. Die Lagerstruktur wurde bis zum Jahresende immer jünger und noch schneller gedreht, vor allem auch aufgrund der anhaltend schwierigen Verfügbarkeit in Europa.
Speziell die Vermarktung von gebrauchten Elektrofahrzeugen gestaltet sich in der Praxis schwierig, da sowohl die Nachfrage der Endkunden als auch die Vertriebskanäle im Inland und im EU-Ausland in diesem Fall nahezu ausbleiben.
2.4. NUTZFAHRZEUGE
Entwicklung NFZ Vertrieb
| 1.200 | 1.200 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.100 | 1.100 | |||||
| 1.000 | 1.000 | |||||
| 900 | 900 | |||||
| 800 0 | 800 | |||||
| 700 | 700 LKW neu | |||||
| 600 | 600 TRAPO Vermittlung | |||||
| 500 | 500 | |||||
| 400 764 | 99 69 | 400 • TRAPO Vertrieb | ||||
| 300 | 76 300 | |||||
| 200 | 200 292 | |||||
| 100 | 100 | |||||
| 0 0 | ||||||
| 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| LKW Neu | ||
|---|---|---|
| 2025 | 2024 | |
| ABSATZ VON LKW IM VERTRETUNGSGEBIET | 292 | 208 |
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die verkaufte Stückzahl/Retail und der Umsatz deutlich gesteigert werden.
Im Nicht-Sattelzugmaschinen-Bereich (z.B. Bausegment, Milchsammelfahrzeuge, Transportlogistik, etc.) haben wir trotz ambitionierter Preisstellung unsere Stärke am Markt unter Beweis gestellt. Dies zeigt, dass wir auch in diesem Segment erfolgreich sind und unsere Position behaupten können.
Die Bauwirtschaft befindet sich derzeit in einer herausfordernden Phase, geprägt von hohen Baukosten, gestiegenen Zinsen, Fachkräftemangel und einer insgesamt verhaltenen Investitionsbereitschaft.
Transporter Neu
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| ABSATZ VON TRANSPORTERN IM VERTRETUNGSGEBIET | 0 | 1 |
| VERMITTLUNGSTÄTIGKEIT MODEL-D / VON | 476 | 440 |
| TRANSPORTER NEU |
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten 476 Einheiten, gegenüber 440 im Vorjahr, durch die Vermittlung der Transporter mit dem Agenturmodell „Model-D“ ausgeliefert werden. Das Agenturmodell sieht vor, dass es österreichweit einheitliche, attraktive Preise von Neufahrzeugen für die Marken Mercedes-Benz Transporter gibt.
Die einheitlichen und attraktiven Preise, die durch das Agenturmodell gewährleistet werden, haben dazu beigetragen, das Vertrauen der Kunden zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu erhöhen. Die kontinuierliche Verbesserung der Servicequalität und die Einführung digitaler Plattformen haben ebenfalls eine positive Wirkung auf die Verkaufszahlen gehabt.
2.5. KUNDENDIENST
Trotz einer sensiblen wirtschaftlichen Stimmung, sowie des Rückganges des Fahrzeugbestandes im Segment 1 (Fahrzeuge von 0 – 4 Jahre reduzierte sich durch die rückläufigen Auslieferungen der letzten Jahre / dieses Segment ist aber für den Kundendienst von besonderer Bedeutung, da die Fahrzeuge die höchste Penetration bzw. Betreuungsgrad erwirken) konnte im Kundendienst der Fahrzeugdurchgang stabil gehalten werden. Neben leistungsbedingten Steigerungen trugen auch Optimierungen zur Ergebnisstabilisierung bei. Ein Schwerpunkt wird auch zukünftig im Bereich Mitarbeiterbindung und -rekrutierung liegen, um unseren hohen Qualitätsanforderungen zu entsprechen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Servicequalität weiter zu verbessern und die Kundenzufriedenheit langfristig zu sichern.
3. VORSCHAU
3.1. ÜBERBLICK
Der Automobilsektor befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation, die uns sowohl vor erhebliche Risiken stellt als auch vielfältige Chancen eröffnet. Die nachfolgenden Ausführungen geben einen strukturierten Uberblick über die wesentlichen Risikofelder sowie die bedeutendsten Zukunftspotenziale für das Unternehmen.
» Ein zentraler Risikofaktor besteht in der Abhängigkeit von Rohstoffpreisen. Die Herstellung moderner Fahrzeuge erfordert eine Vielzahl kritischer Materialien – darunter Stahl, Aluminium, seltene Erden und Batterierohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt. Preisvolatilitäten auf den globalen Rohstoffmärkten können die Produktionskosten erheblich beeinflussen und die Margen belasten. Besonders für Unternehmen, die stark auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen, stellen steigende Preise oder Versorgungsengpässe bei Batteriematerialien ein strategisches Risiko dar.
Daneben gewinnen Lieferkettenrisiken zunehmend an Bedeutung. Globale Wertschöpfungsketten sind anfällig für geopolitische Spannungen, Transportengpässe oder politische Interventionen. Verzögerungen bei Halbleitern, elektronische Komponentenknappheit oder Störungen bei Zulieferern können zu Produktionsunterbrechungen führen und die Lieferfähigkeit einschränken. Zur Risikominimierung arbeiten wir daher an einer Diversifizierung unserer Lieferantenstruktur sowie an regionalen Beschaffungsstrategien.
• Ein weiteres wesentliches Risiko sind technologische Disruptionen. Der Wandel hin zu elektrifizierten Antriebssystemen, softwaregetriebenen Fahrzeugarchitekturen und autonomen Fahrfunktionen verändert die Wettbewerbslandschaft fundamental. Hersteller stehen unter erheblichem Innovationsdruck, da sie gleichzeitig bestehende Technologien weiterführen und in neue Zukunftsfelder investieren müssen.
Auch regulatorische Anderungen stellen ein bedeutendes Risiko dar. Verschärfte Emissionsvorschriften, strengere Sicherheitsstandards oder neue Berichtspflichten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Lieferkettentransparenz können erhebliche Auswirkungen auf Produktentwicklung,
Produktionsprozesse und Kostenstrukturen haben. Unternehmen müssen ihre Compliance-Systeme kontinuierlich anpassen, um regulatorische Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
» Konjunkturelle Schwankungen beeinflussen die Nachfrage nach Fahrzeugen unmittelbar. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten verschieben Konsumenten größere Anschaffungen wie Neuwagen, während Unternehmen Flotteninvestitionen reduzieren. Steigende Zinsen oder rückläufige Kaufkraft wirken sich ebenfalls dämpfend auf den Absatz aus.
Ein zunehmend relevantes Risikofeld betrifft Cybersecurity und IT-Risiken. Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen, die Digitalisierung betrieblicher Prozesse und der Einsatz cloudbasierter Systeme erhöhen die Angriffsflächen für Cyberattacken. Sicherheitslücken können nicht nur erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen, sondern auch das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen. Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz sind daher essenziell.
Neben den bestehenden Risiken eröffnen sich zugleich wesentliche Chancen für das langfristige Unternehmenswachstum. Die Erschließung neuer Märkte sowie die Elektrifizierungsstrategien der Hersteller schaffen zusätzliche Geschäftspotenziale und stärken die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im Bereich der E-Mobilität. Effizienzprogramme leisten darüber hinaus einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage. Die systematische Analyse von Risiken und Chancen bildet somit eine wesentliche Grundlage für fundierte strategische Entscheidungen und eine zielgerichtete Unternehmensentwicklung.
» Zur Nutzung dieser Chancen ist der Ausbau digitaler Vertriebsplattformen sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Finanzdienstleistern vorgesehen. Durch die fortlaufende Anpassung an Marktveränderungen und die Optimierung des Kundenservice soll die Marktposition nachhaltig gestärkt werden. Für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 wird ein solides Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet.
3.2. UNSER ANTRIEB FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT
Im Zusammenhang mit den Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung haben wir uns bereits mit den Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten auf Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialthemen auseinandergesetzt. (ESG). Die Automobilbranche wird in Zukunft einen großen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten. Nachhaltigkeit verstehen wir als Chance.
Die EU-Kommission hat das Entlastungspaket "Omnibus 1" veröffentlicht, das darauf abzielt, die regulatorischen Belastungen für Unternehmen zu reduzieren und die Nachhaltigkeitsvorschriften zu vereinfachen. Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigern und gleichzeitig die Ziele des Green Deals unterstützen, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen.
Wesentliche Änderungen und Vereinfachungen des Entlastungspakets:
Reduzierung des Anwendungsbereichs der CSRD
Die Berichtspflichten gelten nur noch für Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitenden und zusätzlich entweder über 50 Mio. Euro Umsatz oder 25 Mio. Euro Bilanzsumme.
Verschiebung der Berichtspflicht
Die Berichtspflicht wird auf das Jahr 2027 verschoben.
Flexibilisierung der EU-Taxonomie
Die Erhebung der Taxonomiekennzahlen wird durch die Einführung von Wesentlichkeitsgrenzen vereinfacht
Die Auswirkungen und Chancen dieser Änderungen sollen die administrativen Kosten für Unternehmen erheblich reduzieren und die Berichterstattung über Nachhaltigkeitsmaßnahmen erleichtern.
Gleichzeitig wird die Transparenz und die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards weiterhin gefördert. Unternehmen sollten sich aktiv mit den geplanten Anderungen auseinandersetzen, um sicherzustellen, dass ihre Nachhaltigkeitsstrategien den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Das Entlastungspaket "Omnibus 1" bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre ESG-Berichterstattung zu optimieren und gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Durch die Vereinfachung der Vorschriften können Unternehmen ihre Ressourcen effizienter nutzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.
4. VERMÖGENSLAGE
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | k A |
| Sachanlagen | 13.267 | 23,9 | 13.744 | 25,4 | -477 | -3,5 |
| Finanzanlagen | 0 | 0,0 | 35 | 0,1 | -35 | -100,0 |
| langfristig gebundene Mittel | 13.267 | 23,9 | 13.779 | 25,5 | -512 | -3,7 |
| Vorräte | 26.330 | 47,4 | 16.390 | 30,3 | 9.940 | 60,6 |
| Lieferforderungen | 6.663 | 12,0 | 6.301 | 11,6 | 362 | 5,7 |
| Konzernforderungen | 5.700 | 10,3 | 15.520 | 28,7 | -9.820 | -63,3 |
| übrige Forderungen | 1.830 | 3,3 | 959 | 1,8 | 871 | 90,8 |
| Liquide Mittel | 707 | 1,3 | 162 | 0,3 | 545 | 336,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten (ARA) | 17 | 0,0 | 6 | 0,0 | 11 | 183,3 |
| Aktive latente Steuern | 976 | 1,8 | 979 | 1,8 | -3 | -0,3 |
| kurzfristig gebundene Mittel | 42.223 | 76,1 | 40.317 | 74,5 | 1.906 | 4,7 |
| AKTIVA | 55.490 | 100,0 | 54.096 | 100,0 | 1.394 | 2,6 |
| Stammkapital | 2.000 | 3,6 | 2.000 | 3,7 | 0 | k A |
| Kapitalrücklagen | 22.370 | 40,3 | 22.370 | 41,4 | 0 | k A |
| Gewinnrücklagen | 2.278 | 4,1 | 2.278 | 4,2 | 0 | k A |
| Bilanzgewinn | 7.495 | 13,5 | 7.259 | 13,4 | 236 | 3,3 |
| Eigenkapital | 34.143 | 61,5 | 33.907 | 62,7 | 236 | 0,7 |
| Investitionszuschüsse | 156 | 0,3 | 169 | 0,3 | -13 | -7,7 |
| wirtschaftliches Eigenkapital | 34.299 | 61,8 | 34.076 | 63,0 | 223 | 0,7 |
| langfristige Rückstellungen | 6.522 | 11,8 | 6.380 | 11,8 | 142 | 2,2 |
| langfristiges Fremdkapital | 6.522 | 11,8 | 6.380 | 11,8 | 142 | 2,2 |
| kurzfristige Rückstellungen | 2.525 | 4,6 | 2.466 | 4,6 | 59 | 2,4 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 8.132 | 14,6 | 5.741 | 10,6 | 2.391 | 41,6 |
| Bankverbindlichkeiten | 0 | 0,0 | 2 | 0,0 | -2 | -100,0 |
| übrige Verbindlichkeiten | 3.953 | 7,1 | 4.666 | 8,6 | -713 | -15,3 |
| Konzernverbindlichkeiten | 46 | 0,1 | 754 | 1,4 | -708 | -93,9 |
| kurzfristiges Fremdkapital | 14.656 | 26,4 | 13.629 | 25,2 | 1.027 | 7,5 |
| Rechnungsabgrenzungsposten (PRA) | 13 | 0,0 | 11 | 0,0 | 2 | 18,2 |
| Fremdkapital | 21.191 | 38,2 | 20.020 | 37,0 | 1.171 | 5,8 |
| PASSIVA | 55.490 | 100,0 | 54.096 | 100,0 | 1.394 | 2,6 |
5. ERTRAGSLAGE
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | 134.999 | 100,2 | 127.188 | 100,4 | 7.811 | 6,1 |
| Bestandsveränderung | -376 | -0,3 | -529 | -0,4 | 153 | 28,9 |
| aktivierte Eigenleistungen | 101 | 0,1 | 54 | 0,0 | 47 | 87,0 |
| Betriebsleistung | 134.724 | 100,0 | 126.713 | 100,0 | 8.011 | 6,3 |
| Materialaufwand | -87.806 | -65,2 | -80.759 | -63,7 | -7.047 | -8,7 |
| Rohgewinn | 46.918 | 34,8 | 45.954 | 36,3 | 964 | 2,1 |
| sonstige betriebliche Erträge | 593 | 0,4 | 563 | 0,4 | 30 | 5,3 |
| Personalaufwand | -29.072 | -21,6 | -27.675 | -21,8 | -1.397 | -5,0 |
| Abschreibungen | -1.956 | -1,5 | -2.012 | -1,6 | 56 | 2,8 |
| sonstiger betrieblicher Aufwand | -16.315 | -12,1 | -16.134 | -12,7 | -181 | -1,1 |
| Betriebserfolg | 168 | 0,0 | 696 | 0,6 | -528 | -75,9 |
| Finanzerträge | 154 | 0,1 | 119 | 0,1 | 35 | 29,4 |
| Finanzaufwendungen | -2 | 0,0 | -106 | -0,1 | 104 | 98,1 |
| Finanzerfolg | 152 | 0,1 | 13 | 0,0 | 139 | 1.069,2 |
| Ergebnis vor Steuern | 320 | 0,1 | 709 | 0,6 | -389 | -54,9 |
| Steuern vom Einkommen | -46 | 0,0 | -426 | -0,3 | 380 | 89,2 |
| Ergebnis nach Steuern | 274 | 0,1 | 283 | 0,3 | -9 | -3,2 |
| Jahresüberschuss | 274 | 0,1 | 283 | 0,3 | -9 | -3,2 |
| Gewinnvortrag Vorjahr | 7.221 | 5,4 | 6.976 | 5,5 | 245 | 3,5 |
| Bilanzgewinn | 7.495 | 5,6 | 7.259 | 5,7 | 236 | 3,3 |
6. ROI (RETURN ON INVESTMENT) KENNZAHLENSYSTEM
Das ROI (Return on Investment) Kennzahlensystem auf Basis des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2025
| Materialaufwand | |||
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 87.806 | ||
| 134.999 | + | ||
| + | Personalaufwand | ||
| Sonstige betriebliche | |||
| 29.072 | |||
| Erträge | |||
| 318 | + | ||
| + | Abschreibungen | ||
| Finanzergebnis Ergebnis vor Steuern | 1.956 | ||
| 13 181 | + | ||
| Sonstige betriebl. | |||
| 709 | |||
| Aufwendungen | |||
| betriebliche | |||
| Umsatzrentabilität | 16.315 | ||
| Aufwendungen zu | |||
| 0,134% | 135.149 | + | |
| Aufwendungen aus | |||
| 0,557% | |||
| Finanzinvestitionen | |||
| ROI | x | Umsatzerlöse | 13 |
| 0,330% | 134.999 | ||
| 1,318% | *) | 127.188 | Vorräte |
| 21.360 | |||
| Umschlagshäufigkeit | Durchschnitt. | + | |
| des Vermögens | Umlaufvermögen | ||
| 2,464 | 41.270 | Lieferforderungen | |
| 2,365 | 6.482 | ||
| Durchschnitt. | |||
| + Vermögen | + | ||
| Sonstiges Umlauf- | |||
| 54.794 | |||
| vermögen und ARA | |||
| 53.789 | 13.428 | ||
| Immaterielle | |||
| Durchschnitt. | |||
| Vermögens- | |||
| Anlagevermögen | |||
| gegenstände | |||
| 13.523 | 0 | ||
| + | |||
| Sachanlagen | |||
| Die Werte des durchschnittlichen Anlagevermögens und | |||
| 13.506 | |||
| durchschnittlichen Umlaufvermögens sind Mittelwerte der | |||
| Bestände zum 1. Jänner 2025 und zum 31. Dezember 2025 | + | ||
| *) Vorjahreswerte | Finanzanlagen | ||
| 18 | |||
GRAPHISCHE DARSTELLUNG DER BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2025 UND ZUM 31. DEZEMBER 2024
| AKTIVA | PASSIVA | ||
|---|---|---|---|
| 60000 | |||
| 55000 - | |||
| 50000 | |||
| Anlagevermögen | |||
| Anlagevermögen | |||
| 45000 | |||
| 40000 | |||
| Eigenkapital | |||
| Eigenkapital | |||
| 35000 | |||
| Vorräte | |||
| 30000 | |||
| Vorräte | |||
| - 25000 | |||
| - 20000 | |||
| | Rückstellungen | | |||
| Rückstellungen | |||
| 15000 | |||
| Forderungen | |||
| -- 10000 | |||
| |Forderungen | | |||
| Verbindlichkeiten | Verbindlichkeiten | ||
| 5000 - | |||
| 0 Kassa und Bank = Kassa und Bank | |||
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | 31.12.2025 | 31.12.2024 |
7. GELDFLUSSRECHNUNG
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| 1. Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | |||
| Ergebnis vor Steuern | 320 | 709 | |
| Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus der | |||
| gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | |||
| Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des | |||
| Investitionsbereiches | 1.956 | 2.012 | |
| Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des | |||
| Investitionsbereiches | 0 | 0 | |
| Gewinn aus dem Abgang von | |||
| Vermögensgegenständen | -294 | -307 | |
| Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus | |||
| Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -1.364 | -536 | |
| Zunahme von Rückstellungen | 201 | -360 | |
| Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |||
| und Leistungen sowie anderer Passiva | 972 | 719 | |
| Netto-Geldzufluss aus der gewöhnlichen | |||
| Geschäftstätigkeit | 1.791 | 2.237 | |
| + / + | Netto-Geldfluss aus außerordentlichen Posten | 0 | 0 |
| Zahlungen für Ertragsteuern | -43 | -422 | |
| Netto-Geldzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.748 | 1.815 | |
| 2. Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | |||
| Einzahlungen aus | |||
| Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 537 | 628 | |
| Auszahlungen für | |||
| Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -1.725 | -2.563 | |
| Auszahlungen für Finanzanlagenzugang und | |||
| sonstige Finanzinvestitionen | 0 | -100 | |
| Auszahlungen für Investitionszuschüsse | -13 | -14 | |
| Netto-Geldabfluss aus der Investitionstätigkeit | -1.201 | -2.049 | |
| 3. Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | |||
| + / + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen | |||
| und der Aufnahme von Finanzkrediten | -2 | -14 | |
| Netto-Geldabfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -2 | -14 | |
| zahlungswirksame Veränderung des | |||
| Finanzmittelbestandes (Z 1.+2.+3.) | 545 | -248 | |
| + / + Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 162 | 410 | |
| 4. Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 707 | 162 | |
8. RISIKOMANAGEMENT
Die Geschäftsfelder der Gesellschaft sind aufgrund der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Deshalb sind die Identifikation, die Beurteilung und die Dokumentation von Risiken integraler Bestandteil aller Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungssysteme in der Gesellschaft, wobei die Bewertung von Risiken immer mit Blick auf die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis der Gesellschaft erfolgt. Aufgabe des Managements der Gesellschaft ist es dabei auch, Maßnahmen zur Minimierung bzw. zur Vermeidung der Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Im Rahmen der unterjährigen Controlling-Prozesse werden die wesentlichen Risiken sowie die eingeleiteten Gegenmaßnahmen überwacht.
к Liquiditätsplanung
Größter Wert wird auf die aus den Controlling-Prozessen und der Planungsrechnung abgeleitete Liquiditätsplanung gelegt. Beispielsweise wird in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung quartalsweise im Zuge der Aufsichtsratssitzungen eine aktualisierte Liquiditätsplanung für die kommenden Monate erstellt. Zur Optimierung der Liquiditätssteuerung ist das Unternehmen in ein Cash-Pooling mit der Pappas Holding GmbH eingebunden.
к Forderungsmanagement
Die Höhe der Forderungen wird permanent überwacht und im Rahmen unseres Forderungsmanagements gemahnt und nach festgelegten Kriterien eingetrieben.
Durch die Prinzipien der Transparenz, des Vier-Augen- Prinzips, der Funktionstrennung sowie umfangreiche Informationen hat die Gesellschaft einen gut funktionierenden Risikomanagement-Prozess erfolgreich implementiert.
Ransomware-Angriffe / Cyber-Security
Ebenfalls einen wichtigen Stellenwert im Unternehmen beinhaltet das Thema Cyber-Security, weshalb laufend Schulungen sowie interne Maßnahmen durchgeführt werden, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dieses aktuelle Thema zu sensibilisieren. Im Hinblick auf die gesamte Pappas Gruppe wehren unsere IT- Sicherheitsmaßnahmen jeden Monat 2,8 Millionen Cyberangriffe ab.
9. UMWELT
9.1. ALTERNATIVE ANTRIEBSKONZEPTE
Wie alle Automobilhersteller weltweit arbeiten auch die im Portfolio des Pappas-Konzerns befindlichen Markenhersteller an der Umsetzung und Weiterentwicklung umweltfreundlicher Technologien.
Das Ziel ist, Verbrauch und Emissionen der Fahrzeuge deutlich zu reduzieren und langfristig ganz zu vermeiden. Dafür entwickeln die jeweiligen Fahrzeughersteller ein weites Spektrum modernster Antriebstechnologien, welche die spezifischen Anforderungen an die Mobilität von heute und morgen in allen Sparten des Straßenverkehrs erfüllt. Neben klassischen Verbrennungsmotoren werden alternative Antriebskonzepte konsequent weiterentwickelt. Diese strategische Ausrichtung zeigt das Engagement der Automobilunternehmen für nachhaltige Mobilität und innovative Antriebskonzepte.
10.MITARBEITER
Im Geschäftsjahr 2025 konnte die Mitarbeiteranzahl von 407 im Jahr 2024 auf 414 auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Dies stellt einmal mehr unsere Kontinuität und unser Engagement für unsere Belegschaft unter Beweis.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herzstück unseres Unternehmens. Wir legen großen Wert auf ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Einen großen Stellenwert für das Unternehmen besitzt die Lehrlingsausbildung. Die Pappas-Gruppe zählt zu einem der größten Lehrlingsausbilder Österreichs. Im Geschäftsjahr waren 83 Lehrlinge (VJ: 76) in der Georg Pappas Automobil GmbH in Ausbildung. Junge Talente werden bei uns gezielt gefördert und erhalten eine fundierte Ausbildung in verschiedenen Berufsfeldern. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Förderung des Nachwuchses. Wir sind stolz darauf, dass viele unserer ehemaligen Lehrlinge heute noch verantwortungsvollere Positionen im Unternehmen innehaben.
Die gleichbleibende Mitarbeiteranzahl und die Förderung von Lehrlingen sind für uns zentrale Elemente unserer Unternehmenskultur. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, unsere Belegschaft zu stärken und den Nachwuchs zu unterstützen.
11. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
siehe Punkt 8. Umwelt
12. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG
siehe Punkt 3. Vorschau
13. FINANZINSTRUMENTE
Da keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt werden, bestehen aus solchen Finanzinstrumenten keine Risiken für das Unternehmen.
DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG
e.h. Dir/Günter Graf
e.h. Dir. Nörbert Bauer
Salzburg, 15. Mai 2026