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Lagebericht 2024/25

techbold secure IT GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2025 · Eingereicht am 10. Dez. 2025

Inhaltsverzeichnis

A. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Die techbold secure IT GmbH (TBSI) ist als operatives Tochterunternehmen der techbold technology group AG (TBTG) auf IT-Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisiert. Die Geschäftstätigkeit umfasst insbesondere Managed Services, IT-Security-Lösungen, Helpdesk-Leistungen, Infrastrukturbetreuung sowie Beratungs- und Projektleistungen im Bereich Cloud- und Rechenzentrumsbetrieb. Der Vertrieb erfolgt direkt an Endkunden und zunehmend im Rahmen wiederkehrender Leistungsbeziehungen.

Im Wirtschaftsjahr 2025 (01.04.2024 – 31.03.2025) operierte die Gesellschaft in einem insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Die österreichische Gesamtwirtschaft entwickelte sich - entsprechend der Prognose des WIFO – erneut rückläufig und verzeichnete mit -1,2 % zum zweiten Mal in Folge ein negatives BIP-Wachstum. Investitionszurückhaltung und strukturelle Unsicherheiten in der Industrie, insbesondere im Exportumfeld, belasteten das gesamtwirtschaftliche Klima. Gleichzeitig wirkte sich die anhaltende Digitalisierung und Cloudifizierung mittelständischer Unternehmen weiterhin positiv auf die Nachfrage nach IT-Services aus.

Innerhalb der techbold Gruppe dominiert das operative Ergebnis der techbold secure IT GmbH das konsolidierte Gruppenbild. Die Leistungen der techbold secure IT GmbH wurden in FJ-2025 nahezu vollständig durch eigene Organisationseinheiten (Technik, Helpdesk, Vertrieb, Service Delivery Management) erbracht. Unterstützende Querschnittsfunktionen wie Buchhaltung, HR, Marketing und IT werden weiterhin zentral von der Muttergesellschaft techbold technology group AG im Rahmen konzerninterner Leistungsverrechnungen bereitgestellt. Zusätzlich werden von der TBTG Markennutzungsrechte an die techbold secure IT GmbH verrechnet.

Das Unternehmen hat im Verlauf des FJ-2025 umfassende Organisations- und Kostenstrukturmaßnahmen durchgeführt. Insbesondere durch die Einführung eines Service Delivery Managements, die klare Zuordnung von Produktverantwortlichkeiten sowie gezielte Personalmaßnahmen (Abbau von Die M&A-bedingtem Overhead) konnte die betriebliche Effizienz nachhaltig verbessert werden. Transformation wurde im Laufe des Wirtschaftsjahres abgeschlossen.

Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

• Organisationsstruktur:

Die techbold-Gruppe besteht aus der nicht operativ tätigen techbold technology group AG sowie den beiden operativ tätigen Tochterunternehmen techbold hardware services GmbH und techbold secure IT GmbH. In der Holdinggesellschaft ist das Rechnungswesen, Marketing, Human Resources, Office Management sowie das Management der techbold-Gruppe angesiedelt. Die daraus resultierenden Personalkosten werden anteilig an die beiden Tochtergesellschaften weiterverrechnet.

Die Organisationsstruktur wird trotz Wachstumskurs weiterhin sehr flach gehalten, um die Kommunikation so effizient wie möglich sowie die Flexibilität des Betriebes aufrecht zu erhalten. Somit wird der „nicht verrechenbare“ Overhead so schlank wie möglich gehalten.

• Bereiche, in denen die Gesellschaft tätig ist:

Beratungsleistungen im Bereich Cyber Security und Informationstechnologie

• Betriebsstätten:

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Dresdner Straße 89, 1200 Wien, Österreich. Darüber hinaus verfügt sie über folgende Betriebsstätten:

- Plus-Kauf-Straße 7, A-4055 Pasching - Werner von Siemens-Straße 1, A-7343 Neutal - Magnesitstraße 1, A-3500 Krems

• Investitionsbereich:

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 massiv in den Ausbau, der im Vorjahr zusätzlich angemieteten Flächen in Wien investiert. Die als State-of-the-art ausgebauten Büros bieten ausreichend Platz für weiteres Wachstum und attraktive Arbeitsplätze für das bestehende und zu suchende Personal. Zusätzlich wurde ein eigenes Cyber Security Operations Centre gebaut. Dieser CSOC-Raum bietet weitere Dienstleistungen für den Vertrieb und stellt ein weiteres wichtiges Alleinstellungsmerkmal von techbold im Bereich IT-Sicherheit im KMU-Segment dar.

• Personal- und Sozialwesen:

Im Personalwesen ist es zu keinen außerordentlichen Veränderungen gekommen. Der Personalstand betrug per 31.03.2025 143 FTE (Vorjahr: 144 FTE). Personalkürzungen, insb. im Overhead, wurden durch Firmenzukäufe, und im Bereich Software-Entwicklung wieder kompensiert.

• Wichtige Verträge:

Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine signifikanten Verträge abgeschlossen.

• Beteiligungen:

Die Gesellschaft hält keine Beteiligungen. Es wurden jedoch insgesamt drei Unternehmen in Form von Asset Deals akquiriert, welche sich plangemäß entwickeln.

• Kooperationsvorhaben:

Es gibt keine neuen Kooperationsvorhaben

Geschäftsergebnis, Ertragslage

• Geschäftsergebnis:

Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von einem schwachen Jahresauftakt und operativen Herausforderungen in den ersten zwei Quartalen, gefolgt von einer spürbaren Ergebnisverbesserung in den letzten beiden Quartalen. Insbesondere im Neukundengeschäft kam es im ersten Halbjahr zu deutlichen Zielverfehlungen, was sich negativ auf Umsatz und DB1 auswirkte. Ein Haupttreiber für den schwierigen Start in das FJ-2025 waren Kundenverluste (Churn) aus dem FJ-2024 (insbesondere im FQ4-2024). Der annualisierte DB1-Verlust aus diesen Kundenabgängen im FJ-2024 betrug in Summe 3,3 Mio. Euro und belastete entsprechend das FJ-2025 schwer. Diese Kundenverluste konnten aber durch einen Fokus auf Kundenzufriedenheit deutlich reduziert werden. Der aus Churn resultierende

annualisierte DB1-Verlust betrug im FJ-2025 nur mehr 1,2 Mio. Euro.

Erst im vierten Quartal konnte durch konsequente Umsetzung der Kostensenkungsmaßnahmen sowie die Wiederherstellung der Vertriebsperformance eine substanzielle Erholung erreicht werden. Das Quartal war sowohl in Bezug auf Umsatz (+91 % wiederkehrend) als auch Ergebnis (EBITDA von rund 1 Mio. Euro) das stärkste des Geschäftsjahres und der gesamten Firmengeschichte.

Für das Gesamtjahr 2025 wurde eine Betriebsleistung von 22,51 Mio. Euro (Vorjahr: 21,39 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das EBITDA belief sich auf 817 Tsd. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro), das EBT lag bei -612 Tsd. Euro (Vorjahr: 772 Tsd. Euro). Die EBITDA-Marge betrug 3,6 %.

Trotz dieses Ergebnisses konnte durch Kostensenkungen sowie gezielte Investitionen in Prozesse und Organisationsentwicklung ein stabiles Fundament für zukünftiges Wachstum gelegt werden.

• Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 22,28 Mio. Euro (Vorjahr: 21,27 Mio. Euro) und erhöhten sich damit um rund 4,7 %. Der Anteil wiederkehrender Umsätze stieg auf rund 90%, was die Stabilität des Geschäftsmodells weiter stärkt. Dennoch blieb die absolute Zielerreichung unter Plan, was insbesondere auf Churn aus dem Vorjahr, und somit geringere Abo-Volumina, sowie Projektverzögerungen im ersten Halbjahr zurückzuführen ist.

Die Bruttomarge stieg auf 76,1 % der Betriebsleistung (Vorjahr: 74,3 %) und reflektiert die konsequente strategische Ausrichtung auf skalierbare IT-Sicherheitslösungen, eine zunehmende Standardisierung sowie einen höheren Cloud-Anteil in den Kundenlösungen.

Die Personalkosten beliefen sich auf 11,3 Mio. Euro und machten rund 50,3 % der Betriebsleistung aus (Vorjahr: 47,8 %). Umfangreiche Personalkürzungen, insbesondere bei übernommener M&A-Belegschaft sowie schlankere Overheadstrukturen, wurden durch gezielte Aufnahmen im Bereich Software-Entwicklung sowie durch weitere Firmenzukäufe kompensiert. Trotz dieser Maßnahmen blieb der Fachkräftemangel – insbesondere im technischen Bereich – ein strukturelles Risiko, das sich in punktueller Fluktuation und temporärer Uberlastung niederschlug.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 4,9 Mio. Euro über Vorjahresniveau. Die Verwaltungskosten wurden durch zentrale Konzernleistungen gebündelt und effizient gesteuert.

Das Finanzergebnis lag bei -206 Tsd. Euro (Vorjahr: -94 Tsd. Euro). Die Belastung resultiert primär aus gestiegenen Finanzierungsverpflichtungen. Weitere Finanzierungsmaßnahmen sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Umsatzrentabilität =Ergebnis vor Zinsen und Steuern-406.553,46-1,83%
Umsatzerlöse22.276.082,10
Eigenkapitalrentabilität =__ Ergebnis vor Steuern-612.400,59- 25,49%
Eigenkapital2.402.449,23
Gesamtkapitalrentabilität =Ergebnis vor Zinsen und Steuern_=-406.553,46- 2,94%
Gesamtkapital13.813.757,64

Finanzlage

• Liquidität

Der Kassenstand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zum 31. März 2025 auf 291 Tsd. Euro (Vj: 698 Tsd. Euro).

• Cash Flow - Nettogeldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit: 1,0 Mio. Euro - Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit: -2,0 Mio. Euro - Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit: 538 Tsd. Euro

• Nettoverschuldung

Das verzinsliche Fremdkapital setzte sich aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Rückstellungen für Abfertigungen sowie Rückstellungen für Jubiläumsgelder zusammen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
*1+ „_+ Verzinsliches Fremdkapital = 6.143.208,11 =5.852.326,74
- Flüssige Mittel-290.881,37

Vermögenslage

• Eigenmittelquote nach § 23 URG per 31. März 2025

Die Gesellschaft verfügt über eine Eigenkapitalquote, die deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestausmaß von 8,00 % hinausgeht. So beläuft sich die Eigenkapitalquote der techbold secure IT GmbH auf 17,39 %.

• Nettoumlaufvermögen

Umlaufvermögen - langfristiges Umlaufvermögen = kurzfristiges Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital = Nettoumlaufvermögen 4.369.701,22 27.162,74 4.342.538,48 7.362.179,74 -3.019.641,26

• Nettoverschuldensgrad

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Gearing =Nettoverschuldung5.852.326,74 =243,60%
Eigenkapital2.402.449,23

Forschung und Entwicklung

Die Unternehmensgruppe betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.

B. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für das Wirtschaftsjahr 2026 (01.04.2025 – 31.03.2026) plant die techbold secure IT GmbH eine deutliche Ergebnisverbesserung. Diese Verbesserung baut Großteils auf Maßnahmen auf, die im FJ-2025 umgesetzt wurden und von denen das Unternehmen im FJ-2026 voll profitieren wird. Allen voran werden die Kosteneinsparungen aus dem FJ-2025 unterstützen, die per 31.03.2025 ihre volle Wirkung erreicht haben. Zusätzlich werden verbesserte Vertriebsprozesse und ein anhaltend hoher Anteil an wiederkehrenden Umsätzen, zur Ergebnisverbesserung beitragen. Letztere sind unter anderem deshalb so wichtig, weil die stetig gewachsenen Erträge von Neukunden aus dem Vorjahr entsprechend in das neue Wirtschaftsjahr weitergetragen werden können. Aufbauend auf den im FJ-2025 verstärkten Fokus auf das Kernkundensegment, und die damit einhergehende gesteigerte Kundenzufriedenheit, soll der Kundenverluste noch weiter reduziert werden.

Als Ergebnis dieser Maßnahmen soll gemäß Budgetplanung die Betriebsleistung im FJ-2026 auf 27,56 Mio. Euro gesteigert werden, was einem Zuwachs von +22,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse sollen auf 27,52 Mio. Euro (Vorjahr: 22,28 Mio. Euro, +23,5 %). Der Fokus liegt dabei weiterhin auf Managed Services und Cloud-Lösungen, die bevorzugt als wiederkehrende Leistungen angeboten werden. Der Anteil dieser wiederkehrenden Erlöse soll auf dem hohen Niveau von rund 90 % gehalten werden.

Das geplante EBITDA für das FJ-2026 beträgt 3,16 Mio. Euro und liegt damit um rund 2,4 Mio. Euro über dem Vorjahr. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,5 % (Vorjahr: 3,6 %). Die erwartete Verbesserung beruht insbesondere auf einem stabileren Umsatzwachstum bei gleichzeitigem strikten Kostenmanagement sowie einer verbesserten operativen Auslastung. Diesbezüglich ist anzumerken, dass im FJ-2025 rund 1 Mio. Euro für Personalkosten durch M&A Transaktionen aufgewendet wurden. Davon entstanden rund 780 Tsd. Euro Kosten durch im Zuge von Firmenzukäufen übernommenes Personal, das erst nach Ablauf einer Behaltefrist von 6 bis 12 Monaten im vergangenen Wirtschaftsjahr abgebaut wurde. Diese Einsparungen bilden einen wichtigen Anteil für die geplante EBITDA-Seigerung.

Das Jahresergebnis vor Steuern (EBT) wird mit 1,75 Mio. Euro prognostiziert (Vorjahr: -612 Tsd. Euro). Die Gesellschaft erwartet somit eine vollständige Ergebniswende auf EBIT- und EBT-Ebene.

Risiken für die Zielerreichung bestehen primär im Bereich der Personalverfügbarkeit, bei der Fähigkeit im Vertrieb insbesondere die nicht-personalbezogenen Erträge wie geplant auszubauen sowie den Kundenverlust auf niedrigem Niveau zu halten und weiter zu verbessern. Signifikante weitere Finanzierungsmaßnahmen sind nach aktueller Planung nicht notwendig.

Entwicklung der Marktstellung

Die techbold secure IT GmbH erwartet im Wirtschaftsjahr 2026 eine Stärkung ihrer Marktposition im Bereich IT-Dienstleistungen für KMU. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der wiederkehrenden Umsatzanteile durch skalierbare IT-Sicherheitsdienstleistungen, Managed Services, und Cloud-basierte Infrastrukturan-gebote.

Die zunehmende Nachfrage nach Cloud-Transformation sowie IT-Sicherheitskonzepten führt zu strukturellem Wachstumspotenzial, das techbold durch kompetenzorientierte Beratung und standardisierte

Servicepakete bedienen kann. Die erfolgreiche ISO27001-Zertifizierung im FJ-2025 unterstreicht die Positionierung als sicherheitsorientierter IT-Dienstleister.

Im Kontext eines wirtschaftlich verhaltenen Umfelds wird die Wettbewerbsfähigkeit nicht primär über Preis, sondern über Qualität, Reaktionsgeschwindigkeit und Integrationsfähigkeit in Kundensysteme gestärkt. In Verbindung mit kontinuierlicher Organisationsentwicklung und dem konsequenten Ausbau von Service Delivery Management erwartet die Geschäftsleitung eine weitere Verbesserung der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.

Das Management sieht die techbold secure IT GmbH weiterhin als den führenden Spezialisten für IT-Betrieb und IT-Security im KMU-Segment in Österreich.

C. Risikoberichterstattung

Die techbold secure IT GmbH ist in ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt, die regelmäßig analysiert und bewertet werden. Es erfolgt ein kontinuierliches Monitoring durch das Managementteam sowie durch operative Verantwortliche in den Bereichen Technik, Vertrieb und Finanzen. Im Unternehmen bestehen keine branchenunüblichen Risiken.

Ein zentrales Risiko stellt weiterhin der Fachkräftemangel dar. Die Gewinnung und Bindung qualifizierter IT-Fachkräfte bleiben im österreichischen Markt herausfordernd. Diese Situation führt insbesondere im Technikbereich zu temporären Überlastungen und steigert die Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen. Auch die in der Vergangenheit beobachtete Mitarbeiterfluktuation erhöht den Aufwand für Einarbeitung und Wissenssicherung.

Im Bereich IT-Sicherheit bestehen trotz hoher technischer Standards potenzielle Risiken durch Cyberangriffe, Systemausfälle oder Datenschutzverletzungen. Im Wirtschaftsjahr 2025 wurden keine relevanten Vorfälle registriert. Mit der erfolgreichen Einführung der ISO27001-Zertifizierung hat die Gesellschaft ihre Sicherheits- und Kontrollstandards maßgeblich erhöht.

Finanzielle Risiken bestehen insbesondere hinsichtlich Zinsentwicklung und Forderungsausfällen. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr angespannt, wurde aber durch gezielte Maßnahmen stabilisiert. Die Eigenkapitalquote bleibt im unteren Bereich, geplante Ergebnisverbesserungen im FJ-2026 sollen jedoch zur Stärkung der Kapitalbasis beitragen.

Weitere Risiken liegen in der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Die österreichische Gesamtwirtschaft befindet sich laut WIFO-Prognose weiterhin in einem rezessiven Umfeld. Dies kann sich negativ auf Investitionsbereitschaft und Nachfrageverhalten von KMU-Kunden auswirken.

Trotz dieser Herausforderungen sieht die Geschäftsleitung derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. Das Unternehmen verfügt über die organisatorischen, technischen und personellen Ressourcen, um identifizierte Risiken zu steuern und Chancen zu nutzen.

Wien,

Mag. Gerald Reitmayr

Co-CEO

Matthias Stieber

Co-CEO

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