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Lagebericht 2025

Krobath Bad Heizung Service GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 02. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1. Gesamtwirtschaftliche Lage

Weltweite Entwicklung / Euroraum

Die Wirtschaft des Euroraums erweist sich trotz des schwierigen weltweiten Umfelds als resilient. Bedingt durch Vorzieheffekte als Reaktion auf höhere US-Zölle und der damit einhergehenden Unsicherheit konnte man gerade im ersten Halbjahr 2025 volatile Entwicklungen beobachten. Vor dem Hintergrund robuster Arbeitsmärkte mit Rekordtiefständen bei den Arbeitslosenquoten bleibt die Binnenmarktnachfrage, gestützt durch steigende Reallöhne und Beschäftigung, die wichtigste Antriebskraft des Wachstums im Euroraum. Zur Stützung der Binnenwirtschaft tragen zusätzlich steigende Staatsausgaben für Infrastruktur und Verteidigung bei, die insbesondere in Deutschland angekündigt wurden. Infolge der seit Juni 2024 vorgenommenen Leitzinssenkungen haben sich auch die Finanzierungsbedingungen verbessert.

Außenwirtschaftlich birgt die Wettbewerbsfähigkeit Herausforderungen für den Euroraum, die struktureller Art sind. Allmählich kommen auch die Auswirkungen höherer Zölle zum Tragen. Dennoch dürften die Exporte in 2026 wieder anziehen. Die Verbesserung ergibt sich aus einer Erholung der Auslandsnachfrage aufgrund nachlassender handelspolitischer Unsicherheit. Die durchschnittliche Jahreswachstumsrate des realen BIP wird den Projektionen der EZB zufolge 2025 bei 1,4%, 2026 bei 1,2%, 2027 bei 1,4% und 2028 ebenfalls bei 1,4% liegen (Stand 12/2025).

Die Inflation im Euroraum wird gemäß Prognose der EZB (Stand 12/2025) von 2,1% (2025) auf zunächst 1,9% (2026), dann 1,8% (2027) zurückgehen, bevor sie in 2028 auf das mittelfristige Ziel der EZB von 2% ansteigen sollte. Der Rückgang der Inflation wurde vor allem mit sinkenden Energiepreisen begründet, wobei entsprechend den Ausführungen der EZB der Nicht-Energie-Sektor seinen Beitrag dazu leistet. Insbesondere im Bereich der Nahrungsmittel wird erwartet, dass die Teuerung merklich zurückgehen wird, zumal der Arbeitskostendruck nachlässt. Das Lohnwachstum dürfte in 2026 weiterhin moderat bleiben und sich schließlich bei rd. 3% stabilisieren, getragen vom robusten Arbeitsmarkt und einem Produktivitätswachstum von knapp unter 1%.

Österreich

Die für das laufende Jahr erwartete, allmähliche Erholung der österreichischen Wirtschaft ist durch den Ende Februar ausgebrochenen Konflikt in Nahost unsicher geworden. Iranische Angriffe auf die Produktionsanlagen der OI- und Gasindustrie in der Golfregion sowie die Blockade der wichtigen Transportroute durch die Straße von Hormus lösten einen markanten Anstieg der Ol-, Gas- und Treibstoffpreise aus, der sich abhängig von der Dauer und Intensität der Auseinandersetzungen auf Verbraucherpreise und Produktionskosten auswirken wird. Die OeNB erwartet für Osterreich ein bis zu 0,5 Prozentpunkte niedrigeres BIP-Wachstum sowie eine um einen Prozentpunkt höhere Inflationsrate, falls die Energiepreise bis Jahresende auf hohem Niveau

verharren. Gehen die Öl- und Gaspreise im Jahresverlauf hingegen auf das Vorkrisenniveau zurück, wird das BIP-Wachstum bloß um 0,25 Prozentpunkt gedämpft.

Nach zwei Jahren rücklaufender Wirtschaftsleistung erholt sich die österreichische Wirtschaft gemäß Gesamtwirtschaftlicher Prognose der OeNB (Stand 12/2025) nur zaghaft von der zwei Jahre andauernden Rezession. Für 2025 geht man von einem schwachen BIP-Wachstum von 0,6 % aus (BIP 2025, nominell 3,6%). 2026 und 2027 sollte sich dieses auf 0,8 % bzw. 1,1 % beschleunigen. Die schwache Wirtschaftsentwicklung hinterlässt ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Anders als im Euroraum wurde seitens der OeNB im Dezember 2025 prognostiziert, dass die Arbeitslosenquote 2025 auf 7,5 % ansteigen und voraussichtlich erst wieder ab 2027 sinken wird. Die Inflation lag in 2025 bei 3,5 %. Ein schwächeres Lohnwachstum und auslaufende Energiepreis- Basiseffekte lassen gemäß Prognose der OeNB diese in 2026 auf 2,4 % und 2027 auf 2,1 % sinken (Statistik Austria / BMF, Stand 18.12.2025 Inflationsrate (VPI) 2026 2,6%, 2027 2,4%). Der Budgetsaldo verbessert sich 2025 auf –4,5 % des BIP (2024: -4,7%). Werden die bisher hinreichend konkretisierten Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt, sollte sich der Budgetsaldo 2026 und 2027 auf –4,2 % verbessern.

Die Exportwirtschaft als tragende Säule der österreichischen Wirtschaft steht weiterhin unter mehrfachem Druck. Neben US-Zöllen belasten hohe Lohn- und Energiekosten, die zunehmende Konkurrenz Chinas und die schwache deutsche Industriekonjunktur die Exportentwicklung. Ein großes Thema ist die starke Verflochtenheit Österreichs mit der deutschen Autoindustrie. Die Lohnstückkosten haben zwischen 2019 und 2024 um 30 % zugenommen, was deutlich über dem Euroraumdurchschnitt von 20 % liegt. Im Jahr 2025 hat sich das Wachstum der Lohnstückkosten zwar spürbar verlangsamt, dennoch musste die österreichische Exportwirtschaft deutliche Marktanteilsverluste in Höhe von -4,5 % hinnehmen. In der Folge beurteilt die exportorientierte Industrie – trotz einer leichten Erholung im Jahr 2025 – ihre Lage nach wie vor mehrheitlich eher pessimistisch.

Seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) in 2001 hat sich China im Außenhandel zu einem direkten Konkurrenten europäischer Volkswirtschaften wie Österreich entwickelt. China exportiert zunehmend Produkte mit höherem Technologiegehalt und drängt damit in klassische Marktsegmente entwickelter Volkswirtschaften. Der Anteil chinesischer Exporte mit einem hohen Komplexitätsgrad stieg zwischen 2003 und 2023 von 12 % auf 39 %. In Österreich entfielen in 2003 bereits 51 % der Exporte auf hochkomplexe Waren. Deren Anzahl stieg bis 2023 auf 54 %.

Die Teuerung bei Dienstleistungen und Industriegütern ohne Energie wird laut Einschätzung der OeNB voraussichtlich nachlassen. Haupttreiber sind ein deutliches Abflachen des Lohnwachstums, die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und eine schwache wirtschaftliche Dynamik. Das im September 2025 vereinbarte Mietpaket begrenzt Mietsteigerungen. Regulierte Mieten sind auf eine maximale Erhöhung von 1 % begrenzt, während für nicht regulierte Mieten folgende Deckelung gilt: Übersteigt die Inflation 3 %, wird nur die Hälfte des Überschusses weitergegeben. Bei einer prognostizierten Gesamtinflation von 3,5 % im Jahr 2025 wird daher erwartet, dass die Mieten im unregulierten Markt 2026 um 3,25 % steigen. Diese Maßnahme dürfte die HVPI- Inflation im Jahr 2026 um rund 0,1 Prozentpunkt dämpfen. Die Lebensmittelinflation dürfte ebenfalls zurückgehen, da gesunkene Energie- und Vorleistungskosten in 2025 sowie geringere Lohnzuwächse die Preisentwicklung dämpfen.

Hohe Inflation bedeutet nicht zwingend eine hohe Belastung; die Betroffenheit variiert je nach Haushalt. Besonders betroffen sind Haushalte mit niedrigem Einkommen, die einen Großteil ihres Einkommens für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen und keine oder nur geringe Ersparnisse bilden können. Da die Preise dieser Güter in den letzten Jahren stark angestiegen sind, waren einkommensschwache Haushalte stärker von der Teuerung

betroffen als Haushalte in den oberen Einkommensdezilen. Gemessen an der kumulierten Inflation seit 2021 hatten Pensionisten, Pflichtschulabgänger, Hauseigentümer, Alleinerzieher, Haushalte in ländlichen Gemeinden und Singles die höchsten Teuerungsraten.

Wachstumsimpulse kamen dennoch von Konsum und Investitionen. Der öffentliche Konsum legte bereits in Vorjahren deutlich zu (+2,4%), während der private Konsum angesichts hoher Unsicherheit und Sorge um mögliche Arbeitsplatzverluste nur wenig wuchs (+0,5%). Ein schrittweiser Rückgang der historisch hohen Sparquote in den Jahren 2025 und 2026 ermöglicht trotz nahezu stagnierender real verfügbarer Haushaltseinkommen dennoch ein Wachstum im Bereich der privaten Konsumausgaben, wenn auch nur in moderatem Ausmaß. Die Zunahme der Bruttoanlageinvestitionen (+1,4%) ging wesentlich auf Ausrüstungsinvestitionen zurück. Wohnbauinvestitionen waren hingegen weiterhin rückläufig.

Die Branchenentwicklung verlief 2025 zweigeteilt: Während die Dienstleistungen leicht expandierten (+1,0%), zog die anhaltende Baukrise (-2,9%) den produzierenden Bereich abermals ins Minus. Der Bau schrumpfte bereits das siebente Jahr in Folge. Die Wohnbauinvestitionen sind seit 2022 aufgrund gestiegener Finanzierungskosten, des Auslaufens des Wohnbauzyklus und der allgemeinen konjunkturellen Schwäche deutlich gesunken und werden sich in den kommenden Jahren nur leicht erholen.

Schwächer als erwartet lief das Jahr 2025 trotz Nächtigungsrekorden auch für die Beherbergung und Gastronomie (-1,4%); der starke Kostenanstieg senkte die Profitabilität. Verbessert hat sich hingegen die Lage sowohl in der Warenherstellung (+1,2%) als auch im Handel (+0,9%). Besonders stark legten der öffentliche Sektor (+2,8%) und die Immobiliendienstleistungen (+2,7%) zu.

Quellen:

1. EZB Europäische Zentraglbank, Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projetkionen, Dezember 2025. 2. WKO Wirtschaftskammer Österreich, Nahost-Konflikt gefährdet Erholung / Konjunkturradar 3/2026. 3. Österreichische Nationalbank, OeNB-Report 2025/23, Dezember 2025. 4. BMF / Statistik Austria, Aktuelle Wirtschaftsdaten / Wirtschaftspolitik in Österreich, 18.12.2025. 5. WKO Wirtschaftskammer Österreich, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker: Branchendaten 2025, Februar 2026. 6. KMU Forschung Austria, Konjunkturbeobachtung Gewerbe und Handwerk, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker 4. Quartal 2025, Stand Jänner 2026. 7. 12. VIZ Trendkongress 2025, Österreichischer SHK-Markt, Sanierung bleibt Wachstumstreiber, 13.11.2025. 8. VÖK / Vereinigung Österreichischer Kessel- und Heizungsindustrie, Verkaufszahlen im Heizungsbereich 2025, 2.3.2026.

1.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren

Ende 2025 erwirtschafteten in Österreich 5.241 Unternehmen in der Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallationsbranche einen Jahresumsatz von rd. € 7,6 Mrd. Der Anteil an Ein- Personen-Unternehmen war mit 25,1% zu beziffern, die durchschnittliche Unternehmensgröße (Wert 2025) bei rd. 7 Mitarbeitern. Nur vier Betriebe beschäftigen mehr als 250 Dienstnehmer, weniger als 2% aller Betriebe zwischen 50 und 250 Mitarbeiter (77 von 5.393 Unternehmen).

Die Gesamtbranche Sanitär, Heizung- und Klimatechnik (SHK) beschäftigte im Kalenderjahr 2025 34.075 Arbeitnehmer in Österreich und blieb damit im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Das überrascht angesichts der wenig erfreulichen Umsatzentwicklungen. Im Kalenderjahr 2024 sanken die Umsätze der SHK-Branche nominell um -0,5% und real um 5,2%. Dass man Beschäftigte dennoch so lange wie möglich zu halten versucht, liegt am erheblichen Fachkräftemangel der Branche. Die Dynamik in den Umsatzzahlen der Branche ist in erheblichem Umfang durch die Unsicherheiten im Bereich der Förderlandschaft und den damit einhergehenden Debatten geprägt. Als Herausforderung für die Installationsbetriebe werden weiters die Problembereiche Bürokratie und Verwaltung (62%), Arbeitskosten (61%), Preiskonkurrenz (56%) Steuern und Abgaben (54%), schwache Kundennachfrage (49%) genannt. Preissteigerungen Lieferkettenprobleme wurden in 2025 als weniger gravierend wahrgenommen. und

Im den ersten drei Quartalen 2025 ist der Auftragseingang der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbranche wertmäßig um -6,7% (nominell) gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres gesunken. Damit war die Entwicklung im Zeitraum Jänner bis September 2025 um -4,4% schlechter als im Vergleichszeitraum 2024. 17% der Betriebe meldeten im genannten Zeitraum Steigerungen um durchschnittlich 13,2%, 35% der Betriebe lagen mit ihrem Auftragseingang auf Vorjahresniveau und 48% der Betriebe verzeichneten Rückgänge um durchschnittlich 20,7%.

Bei der Krobath Bad Heizung Service GmbH entwickelte sich der Auftragseingang im ersten Kalenderhalbjahr 2025 zufriedenstellend. Der kumulierte Ist-Auftragseingang Jänner bis Juni 2025 lag mit € 11,838 Mio um rd. € 1,115 Mio über der Vergleichsperiode des Vorjahres (Auftragseingang Jänner bis Juni 2026 € 10,723 Mio), was einer Steigerung um +10,4% entspricht. Im 3. Quartal 2025 begann der Auftragseingang kontinuierlich einzubrechen. Lag der kumulierte Ist- Auftragseingang Jänner bis September 2025 noch mit T€ 355 über der Vergleichsperiode des Vorjahres (1-9/2025 € 16,567 Mio, 1-9/2024 € 16,212 Mio), musste das Kalenderjahr 2025 mit einem Auftragsrückgang von -2,67% abgeschlossen werden. Konnte man im Wirtschaftsjahr 2024 noch einen Ist-Auftragseingang von € 19,995 Mio verzeichnen, lag der kumulierte Ist- Auftragseingang Jänner bis Dezember 2025 bei € 19,462 Mio und sank damit um -2,67% (T€ -533) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Diese angespannte Auftragseingangslage zog sich bis Februar 2026 hin (kumulierter Ist- Auftragseingang 1-2/2026 € 2,966 Mio, kumulierter Plan-Auftragseingang 1-2/2026 € 3,564 Mio; damit T€ -597 bzw. -16,8%). Erst im März 2026 zeigt sich eine Trendumkehr. Bis Ende August 2026 konnte der Rückstand der ersten beiden Kalendermonate 2026 im Ausmaß von T€ +156 teilweise wieder wettgemacht werden (kumulierter Ist-Auftragseingang 1-8/2026 € 13,621 Mio, kumulierter Plan-Auftragseingang € 14,063 Mio; Rückstand T€ -441). Es werden alle Anstrengungen unternommen, dass sich die Trendumkehr fortsetzt und die Planzahlen 2026 erreicht werden.

Die geschilderte schwierige Auftragseingangslage bleibt bestimmendes Thema des Unternehmens bzw. der Branche. Der sehr kalte Winter hat dem Auftragseingang der letzten Monate zugesetzt. Zudem zeigt das Auslaufen sämtlicher Förderschienen im Bereich Photovoltaik massive Auswirkung. Nach den Rekordjahren 2023 und 2024 im Bereich Photovoltaik manifestiert sich, dass dieser Sektor nahezu gänzlich eingebrochen ist. Auch wenn die Kunden derzeit „mehr Technologie“ für stark gesunkene Preise im Bereich Photovoltaik erhalten, erweist sich der Mangel an Förderungen als Verkaufshemmer. In Hoffnung auf neue Förderschienen, insbesondere für

Speicheranlagen, lässt sich derzeit beobachten, dass Investitionen gerade in diesem Bereich verschoben werden.

Die beschriebenen Rahmenbedingungen im Bereich der Auftragseingangslage finden auch im Stimmungsbarometer der Branche ihren Niederschlag: 19% der Betriebe (Vorquartal 26%) vermeldeten im vierten Quartal 2025 eine gute bzw. 44% (Vorquartal 51%) eine marktübliche Geschäftslage. Immerhin 37% der Betriebe (Vorquartal 23%) beurteilten die Geschäftslage als „schlecht“. Gute Chancen sieht die KMU Forschung Austria in den Technologien Wärmepumpe, Solarthermie, dem Fernwärmeausbau und der wachsenden Nachfrage bei Klimatisierungs- und Lüftungssystemen. Wachstumspotenziale werden in 2026 auch im Bereich Sanitär gesehen, wobei dieser Bereich durch die Themen extrem flache Brausetassen, Enthärtung, Keramik, Wasserfilter, Brausen, Duschsysteme, Dusch-WCs und Armaturen dominiert wird.

Die Anschaffung einer neuen bzw. der Austausch einer bestehenden Heizungsanlage ist nach wie vor bestimmender Umsatztreiber der Branche: Nachhaltig hohe Energiepreise und Netztarife sowie höhere Steuern und Abgaben lassen den Konsumenten nicht viele Optionen im Hinblick auf Reduktion von Heizungskosten. Zudem wird der vergleichsweise strenge Winter 2025/2026 die Kosten steigen lassen und das Thema Heizung in den Köpfen der Kunden verankern. Der Lenkungseffekt von Förderungen ist in diesem Bereich massiv. Das „Aus/Ein“ von Förderungen sorgt bei Kunden für massive Verunsicherung wie gerade die Rückblende der letzten beiden Jahre zeigt. Im Jahr 2024 gab es im Rahmen der so genannten „Sanierungsoffensive“ Förderungen für thermisch-energetische Sanierungen sowie Heizkesseltausch und war die Branche bis zum 3. Quartal 2025 noch mit dem Wechsel von Heizungsanlagen beschäftigt. Aufgrund leer geräumter Fördertöpfe und der neuen Regierungsbildung gab es im Kalenderjahr 2025 vorerst keine neuen Förderungen.

Die Vereinigung Österreichischer Kessel- und Heizungsindustrie (VÖK) fasst die Entwicklung im Bereich von Heizungstechnik wie folgt zusammen: Im Kalenderjahr 2025 wurden 92.500 Heizungsanlagen in Österreich verkauft (-11% gegenüber 2024). Führend sind dabei nach wie vor Wärmepumpen mit 36.100 Stück, doch sind die Absatzzahlen mit -21% gegenüber dem Kalenderjahr 2024 regelrecht eingebrochen. 83% der verkauften Anlagen entfielen dabei auf Luft- /Wasser-Wärmepumpen. An zweiter Stelle folgten Gasheizungen (!), wobei mit 31.900 verkauften Stück ein Plus von +14% erzielt werden konnte. Im Bereich der Holzheizungen (Pellets, Hackgut, Stückholz) wurden 23.500 Stück verkauft (-19%). Mit einem Anteil von 80% dominieren Pelletsheizungen diesem Bereich. Nach wie vor wurden auch 1.100 Stück Ölkessel verkauft (+19%). Solarthermie und Photovoltaik verzeichnete in 2025 einen Rückgang von 20% bis 30%.

Erst Ende November 2025 wurde eine neue Förderschiene, die Sanierungsoffensive 2026, ins Leben gerufen. Der Heizkesselaustausch für klimafreundliche Heizsysteme wird wieder gefördert (30%ige nicht rückzahlbare Förderung auf förderbare Kosten), wobei bestimmte Obergrenzen vorgesehen sind (€ 7.500 für Wärmepumpen, € 8.500 für Holzheizungen). Für diese Förderschienen sind von 2026 bis 2030 jährlich 360 Millionen Euro vorgesehen, insgesamt dementsprechend 1,8 Milliarden Euro. Zudem gibt es für einkommensschwache Haushalte in 2026 eine spezielle Förderschiene („Sauber Heizen für alle 2026“), die Förderraten beim Austausch fossiler Heizungssysteme von bis zu 100% vorsieht.

Wärmepumpen stellen nach wie vor das führende System in Österreich dar. Die Marktentwicklung ist deshalb interessant, da sie als einzige Heizungstechnologie drei Nachhaltigkeitsziele unterstützt, nämlich mehr Energieeffizienz, mehr erneuerbare Energie und weniger CO2-Emmissionen. Das Potential dieser Technologie ist riesig und bei weitem nicht ausgeschöpft, der Absatzmarkt in Europa stark gewachsen.

Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen fokussieren bei Wärmepumpensystemen derzeit Kombinationsanlagen mit anderen Technologien wie z.B. mit solarthermischen Anlagen oder Photovoltaikanlagen, auch die Erschließung weiterer Energiedienstleistungen wie die Raumkühlungund Klimatisierung oder auch die Gebäudetrockenlegung im Sanierungsbereich. Der Einsatz von

Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen und Anergienetzen sowie die Anwendung in industriellen Prozessen mit hohen Temperaturanforderungen ergänzen das Innovationsspektrum.

Mit dem Einstieg von SUNEX S.A. bei der Krobath Bad Heizung Service GmbH im Jänner 2023 kann die Marktpräsenz gerade im Bereich der Wärmepumpen massiv vorangetrieben werden. SUNEX ist ein börsennotiertes polnisches Unternehmen und einer der führenden Hersteller im Europäischen Binnenmarkt, der nunmehr seit über 20 Jahren innovative Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien bietet. Neben Solarlösungen für Brauchwassererwärmung und Unterstützung von Zentralheizungen können mit den Wärmepumpen „NEXUS PRO M“ und „NEXUS SPLIT EVI“ hochwertige Lösungen zur effizienten Heizung und Kühlung von Wohnraum dem Kunden geboten werden (Energieeffizienzklasse A+++, kompaktes Design, EVI-Technologie, hohe Effizienz, leiser Betrieb, Internet-Steuerung). Komplettiert wird das Angebot durch die sogenannte „HYDRA-Box“, ein solides Steuerungselement, welches Wärmepumpen sowie die gesamte Heizungs- und Warmwasseranlage eines Eigenheims verwaltet.

Mittlerweile wurde die nächste SUNEX Wärmepumpe „Nexus M17 Pro“ in die GET-Datenbank beim Verband Wärmepumpe Austria aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Luftwärmepumpe, die völlig neue Lösungen für Wohnraumsanierung ermöglicht. In hoch effizienter Form schafft die Nexus M17 Pro auch bei Altbeständen (alte Heizkörperlösungen) hohe Grade dank stärkerer Dimensionierung. Ergänzt wird die Produktpalette auch durch den „Hydra Tower“, eine Komplettlösung bei eingeschränkter Platzverfügbarkeit (Turmlösung für Pumpengruppe, Ausdehnungsgefäß, Speicher, usw.).

„Smart Heating“ bzw. „Smart Home-Lösungen“ sind immer mehr gefragt. Die Themenbereiche „Technologisierung“ und „Digitalisierung“ werden immer wichtiger, um sich am Markt behaupten zu können. Jüngste Entwicklung in diesem Bereich ist das Anbieten von Gesamtlösungen in digitaler Form, deren Ziel die optimale Ausnützung alternativer Energiequellen ist. Mit dem direkten Zugang zum Hersteller SUNEX erwartet die Krobath Bad Heizung Service GmbH solide Zuwächse in den nächsten Jahren. Das Unternehmen fühlt sich – verglichen mit Mitbewerbern – in diesem Segment sehr gut gerüstet, da exzellente Heizungstechniker und Servicemonteure mit großer Erfahrung im Unternehmen tätig sind.

Im Bereich Photovoltaik ist hervorzustreichen, dass die Krobath Bad Heizung Service GmbH in der Lage ist, jede Art von Photovoltaik-Anlage dem Kunden zu bieten. Neben einer großen Produktpalette mit leistungsstarken Anlagen kann insbesondere eine breite und ausgereifte Montagetechnologie mit entsprechenden Systemlösungen geboten werden. Auch wenn in diesem Bereich die Fördermaßnahmen weitestgehend ausgelaufen und damit einhergehend die Umsätze vorerst eingebrochen sind, bleibt dieser Bereich ein attraktives Marktsegment. Die Kosten sind für Kunden aufgrund der Entspannung von Lieferengpässen gesunken, die technologische Entwicklung wurde vorangetrieben. Insbesondere im Bereich der Speichersysteme hat sich der Markt in den letzten beiden Jahren massiv gewandelt. Die Geschäftsführung von Krobath ist der festen Überzeugung, dass in Anbetracht der aktuellen Energiekrise (Kosten Erdöl, Erdgas) und Klimavorgaben der Europäischen Union, seitens der Politik Maßnahmen in Form von zusätzlichen Investitionsförderungen insbesondere im Bereich der Speichersysteme für Photovoltaik getroffen werden müssen.

Der Einbruch der Baubranche im Wohnbausektor (Wohnungen, Einfamilienhäuser) ist auch für die Krobath Bad Heizung Service GmbH nicht ohne Konsequenzen geblieben. Laut Statistik Austria schrumpft die Baubranche das siebente Jahr in Folge, die Baubewilligungen haben in 2023 und 2024 einen historischen Tiefstand erreicht. Lag der Anteil von Rohinstallationen und Sanitär bis 2023 bei rd. 15% der Gesamtumsätze von Krobath, sind diese Sektoren in 2024 bzw. 2025 merklich eingebrochen (z.B. Rohinstallation 2024: TEUR 1.694 von TEUR 21.511 / rd. 7,5%, 2025: TEUR 1.682 von TEUR 22.073 / rd. 7,6%).

Auf Kundenseite war in den letzten Jahren immer wieder bemerkbar, dass die Verfügbarkeit von Fremdfinanzierungsmittel durch Banken zunehmend erschwert wurde und viele „Häuslbauer“ die Erfordernisse im Hinblick auf Mindestkapital, Eigenmittelquote, der Bereitstellung von

Sicherheiten und dgl. nicht erfüllen konnten. Aufgrund des Auslaufens der KIM-Verordnung zum 30.6.2025 erholte sich die Wohnbaufinanzierung in 2025 deutlich (OeNB, März 2026) und nahmen österreichische Haushalte wieder deutlich mehr Wohnbaukredite auf. Insgesamt wurden € 17 Mrd an Wohnbaukrediten in 2025 neu abgeschlossen. Damit lagen die Neuvergaben deutlich über den Werten der Jahre 2023 (€ 10 Mrd) und 2024 (€ 11 Mrd), aber weiterhin deutlich unter den Höchstwerten der Niedrigzinsphase 2021 (€ 26 Mrd). Aufgrund gesunkener Leitzinssätze der EZB wurden variable Kredite auch günstiger (derzeit 3,21%; Ende 20214 - 4,14%). Dennoch setzen die Österreicher auf Sicherheit und schließen überwiegend Fixzinskredite (derzeit 3,42%) ab; neun von 10 in 2025 neu abgeschlossenen Wohnbaukredite (86%) weisen eine Zinsbindung auf.

In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen merkt man aktuell, dass die Bereiche Rohinstallationen und Sanitär wieder „anziehen“ und geht man davon aus, dass in den nächsten Geschäftsjahren Rohinstallations- und Sanitärumsätze wieder auf „altem Niveau“ erwirtschaftbar sind.

Da die Krobath Bad Heizung Service GmbH über äußerst qualifizierte Fachkräfte verfügt und Personalmangel für die Branche ein massives Unternehmensrisiko darstellt, hat man sich trotz schwieriger wirtschaftlicher Entwicklung in der Vergangenheit dazu entschlossen, den Personalstamm nahezu unverändert beizubehalten bzw. im Bereich der Facharbeiter auszubauen. Waren zum Stichtag 28.2.2023 129 Dienstnehmer beschäftigt (70 Arbeiter, 59 Angestellte), belief sich der Personalstamm zum 31.12.2023 auf 131 Dienstnehmer (72 Arbeiter, 59 Angestellte), zum 31.12.2024 auf 131 Dienstnehmer (77 Arbeiter (!), 54 Angestellte) und zum 31.12.2025 auf 128 Dienstnehmer (74 Arbeiter, 54 Angestellte). Die kollektivvertraglichen Tarifanpassungen sind in den Kalenderjahren 2023 und 2024 mit rd. +8% zwei Jahre in Folge äußerst hoch ausgefallen (2023: +8,0% Mindestlöhne, +7,1% Istlöhne; 2024: +8,5% Mindestlöhne, +8,2% Istlöhne) und drücken dementsprechend das Betriebsergebnis, da die Kostensteigerung in Anbetracht der Auftragslage in keinster Weise an Kunden überwälzt werden konnte. Die Kalenderjahre 2025 und 2026 haben diesbezüglich etwas Entspannung gebracht (2025 +3,8% der Mindestlöhne bzw. 4,3% der Ist-Löhne, 2026 +1,8% der Mindestlöhne bzw. 2,2% der Ist-Löhne), doch bleibt die Kosteneffizienz im Personalbereich entscheidender Faktor für die Ertragslage des Unternehmens.

Im Bereich der Personalagenden der Heizungs- und Installationsbranche muss wie schon in den vorangegangenen Jahren der Facharbeitermangel und die schwere Verfügbarkeit von Lehrlingen als Branchenproblem aufgezeigt werden. In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass es Schwierigkeiten bereitet, junge Menschen für den Beruf des Installateurs, Heizungs- und Lüftungstechnikers zu begeistern. Verschärfend kommt hinzu, dass Handwerksbetriebe immer wieder damit zu kämpfen haben, dass sehr gut qualifizierte und über Jahre im Unternehmen ausgebildete Fachkräfte seitens der Industrie – leider oft in aggressiver Form – abgeworben werden.

Die Krobath Bad Heizung Service GmbH kann hier aufgrund der Unternehmensgröße und einer attraktiven Unternehmenskultur punkten. Die Unternehmensleitung ist darum bemüht, Mitarbeiter bestmöglich auszubilden und qualifiziertem Personal Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Mit Hilfe guter Kommunikation zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat wird kontinuierlich an Themen wie Sicherheit am Arbeitsplatz, Gesundheitsvorsorge und letztlich dem Ermöglichen einer ausgeglichenen Work-Life-Balance gearbeitet. Weitere Eckpfeiler der attraktiven Unternehmenskultur sind eine gute innerbetriebliche Kommunikation, ein angenehmes Betriebsklima und die Möglichkeit aller Mitarbeiter durch das Definieren von Zielen mit entsprechendem Feedback ein gewisses Maß an Selbstverwirklichung im Job zu schaffen.

Die Krobath Bad Heizung Service GmbH hat nur einige wenige Mitbewerber, die hinsichtlich Unternehmensgröße und Leistungsportfolio vergleichbar sind. Hochwertige Kundenberatung und effiziente Projektkalkulation werden immer wichtiger. Gut ausgebildete, fachlich qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter stellen sicher, dass man diesem Anspruch gerecht werden und die Kunden von Krobath bestmöglich servicieren kann.

1.3. Organisatorische und rechtliche Struktur des Unternehmens

Krobath Bad Heizung Service GmbH (FN 413809v) mit Hauptsitz in Feldbach wurde am 20.3.2014 gegründet und verfügt neben der Zentrale in Feldbach über Niederlassungen in Graz, Fürstenfeld, Straden und Jennersdorf. Der Standort Krems wurde mit Jahresende 2025 geschlossen. Lager werden aktuell in Feldbach, Fürstenfeld, und Straden unterhalten, wobei am Standort Feldbach ein eigenes Lager für SUNEX-Produkte mit Jahresbeginn 2024 errichtet wurde.

Um die Expansion im Raum Wien und Niederösterreich voranzutreiben ist Krobath darum bemüht eine eigene repräsentative Niederlassung mit entsprechendem Schauraum und Lager im Speckgürtel von Wien zu unterhalten. Der Umsetzungsprozess hat sich aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Geschäftsbedingungen der letzten beiden Wirtschaftsjahre verzögert, doch ist man überzeugt, zeitnah entsprechende Maßnahmen zu setzen.

Mit der Möglichkeit unter Ausschaltung von Lieferketten Solar- und Wärmepumpentechnologie direkt vom Hersteller und jederzeit verfügbar bieten zu können, ist erklärtes Ziel in den nächsten Monaten in ganz Österreich Marktanteile zu festigen, um den in diesem Segment stark wachsenden Markt bedienen zu können. Neben dem Endkundengeschäft wird die Krobath Bad Heizung Service GmbH künftig mit attraktiven Großhandelslösungen im Bereich der Solar- und Wärmepumpentechnologie am Markt präsent sein.

Mit einem Anteil von 80% machen die Sparten Bad & Wellness, Heizungstechnik und Alternativenergien sowie dazugehörige Services (zB Wartungsverträge) das Kerngeschäft aus. Dazu gehören auch die Planung von Bädern, Wasseraufbereitung sowie Solartechnik und Photovoltaik. Ein kleineres Standbein des Unternehmens bilden derzeit Klima- und Lüftungstechnik, Swimmingpools im qualitativ hochwertigen Segment und Reparaturwerkstatt.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass immer neue Vertriebsschienen erschlossen werden. Seit dem Geschäftsjahr 2022/2023 ist man im modularen Holzbau für einen der führenden Generalunternehmer in diesem Segment tätig und in die Fertigung von schlüsselfertigen Wohnlösungen eingebunden. Jüngst wurde eine regionale Kooperationsvereinbarung neu getroffen, um auch im Bereich des Online-Vertriebs von Heizungsanlagen Fuß zu fassen.

Im letzten Geschäftsjahr wurden wie schon in Vorjahren rd. 60% des Umsatzes mit Privatkunden erwirtschaftet, die restlichen 40% entfielen auf das gewerbliche Kundensegment (darin enthalten Projektgeschäft, Fertigteilhäuser, Bauträger, usw.).

Gleichmäßig stabil zeigt sich das Segment der Badsanierungen. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf das Tätigkeitsfeld Sanierung von Bädern gelegt, wo mit einer Komplettlösung von Beratung, Planung, Lieferung von Einzelkomponenten, Montage einschließlich Endreinigung für den Kunden alles in einem Paket angeboten wird.

Den größten Geschäftsbereich nimmt die Sparte Heizungstechnik mit rd. 60% ein. Hier wird Wert darauf gelegt, dem jeweiligen Kunden die für ihn passende Heizungslösung zu bieten, was von Wärmepumpe bis hin zu Solaranlagen reicht.

Die Krobath Bad Heizung Service GmbH hat als Unternehmen den Anspruch, DER Qualitätspartner für die Auftraggeber zu sein und möchte bei seinen Kunden mit Kompetenz, Verlässlichkeit und Serviceleistung punkten. Für diese Zwecke wird unter anderem einmal jährlich (Josefitag) eine eigene Fachmesse, die Krobath Hausmesse, veranstaltet. Die Leistungsschau rund um Bauen und Sanieren, um Heizung und Sanitär, wird für gewöhnlich alljährlich mit großem Kundenandrang angenommen und wird auch für ein ansprechendes Rahmenprogramm gesorgt. Das letzte Mal fand die Krobath-Hausmesse am 22. März 2026 mit großem Erfolg statt.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Krobath Bad Heizung Service GmbH gegenüber Mitbewerbern ist, dass für Kunden immer wichtiger wird, sämtliche Leistungen im Bereich von Heizung, Bad und Wellness, Pool, Solar und Klima von einem einzigen (!) Unternehmen zu beziehen. Gerade Krobath hat sich in dieser Hinsicht als professioneller und zuverlässlicher Partner erwiesen. Aufgrund der Unternehmensgröße, der Leistungsvielfalt und der jahrelangen Erfahrung der Mitarbeiter ist man in der Lage Kundenwünsche in jeder Hinsicht mit hoher Zufriedenheit zu bedienen.

1.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

1.4.1. Geschäftsergebnis, Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind von T€ 21.510 im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 22.073 im Geschäftsjahr 2025 angestiegen, was einem Plus von +2,6% entspricht. Ergänzt um die Bestandsveränderung war ein Anstieg von T€ 21.807 auf T€ 22.529 zu verzeichnen (rd. +3,3%). Ähnlich war die Entwicklung im Bereich der Betriebsleistung: Wurde im Wirtschaftsjahr 2024 noch ein Wert von T€ 22.138 erwirtschaftet, stieg die Betriebsleistung 2025 auf T€ 22.824 an (+3,1%).

Der Materialaufwand erhöhte sich von T€ 10.989 in 2024 auf T€ 10.991 in 2025, was einem minimalen Zuwachs von weniger als 0,1% entspricht.

Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2025 T€ 9.024 (Wert 2024 T€ 8.672). Die Kostensteigerung schlug damit in Höhe von T€ 352 zu Buche, was einer Teuerung von rd. +4,1% entspricht. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der Personalstamm per 31.12.2025 mit einer Kopf-Quote von 128 Dienstnehmern (31.12.2024 131 Dienstnehmer) nahezu unverändert geblieben ist. Im Bereich der Angestellten ist der Personalstamm mit 54 Angestellten im Wirtschaftsjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben, im Bereich der Arbeiter wurden von 74 Facharbeitern (Vorjahr 77) beschäftigt.

Die Abschreibungen veränderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -22 (Abschreibungen 2024 T€ 304; 2025 T€ 281), wohingegen sich der sonstige betriebliche Aufwand von T€ 2.368 in 2024 auf T€ 2.436 in 2025 erhöht hat. Grundsätzlich ist man kontinuierlich darum bemüht, Ressourcen effizient einzusetzen und Gemeinkosten zu senken. Im Geschäftsjahr 2025 gab es aber mehrere außertourliche Faktoren, die die Ertragslage belastet haben:

Die Entscheidung zur Expansion im Raum Niederösterreich wurde evaluiert und der Standort Krems mit Ende des Geschäftsjahres 2025 geschlossen.

Weiters musste eine im Geschäftsjahr 2023 erhaltene Akonto-Zahlung einer SFG-Förderung (Zinsen!Zuschuss) im Rahmen der Endabrechnung im Herbst 2025 zurückbezahlt werden. Aufgrund der Ausgestaltung der Fremdfinanzierungsmittel konnte man – wie sich im Nachhinein herausstellte - nicht alle Förderkriterien erfüllen, weshalb auch die auf Basis der Förderzusage abgegrenzten sonstigen betriebliche Erträge (31.12.2024 Forderung in Höhe von T€ 20,3) aufwandswirksam aufzulösen waren. In Summe belief sich die Ergebnisbelastung 2025 aus nicht erhaltenen SFG- Förderungen auf T€ -30,4.

Schließlich muss noch auf die ungewöhnlich hohen Rechtsanwaltskosten 2025 hingewiesen werden (2024 T€ 24,4; 2025 T€ 49,9), die mitunter darin gründen, dass eine grundlegende Überarbeitung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Krobath vorgenommen wurde. Für die Bereiche „B2B“ (Business-to-Business) und „B2C“ (Business-to-Consumer) wurden separate Regelungswerke erarbeitet bzw. die bisher existierenden Bestimmungen einer Evaluierung unterzogen.

Der Zinsaufwand ist gegenüber den Vorjahren von T€ 77,3 in 2024 auf T€ 52,9 gesunken, obwohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 1,127,9 zum 31.12.2024 auf T€ 1.685,0 zum 31.12.2025 aufgestockt wurden.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr relevant verbessert. Lag es im Geschäftsjahr 2024 noch bei T€ -271,6, konnte zum 31.12.2025 ein Jahresgewinn vor Steuern in Höhe von T€ +37,5 ausgewiesen werden. Der Jahresverlust nach Steuern belief sich zum 31.12.2024 auf T€ -150,7, wohingegen das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresgewinn nach Steuern von T€ +40,0 zum Abschluss gebracht werden konnte.

1.4.2. Finanzlage

KFS BW 2 - Cash Flow (Nettogeldflussrechnung, indirekte Methode)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 10
20252024
1Ergebnis vor Steuern37.503,46-271.551,25
2Abschreibungen / Zuschreibungen VG Investitionsbereich281.992,18304.361,44
3Gewinn / Verlust aus Abgang von VG Investitionsbereich357,1311.863,02
4sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge sowie nicht Posten 6 bis 80,000,00
5Geldfluss aus dem Ergebnis319.852,7744.673,21
6Zunahme / Abnahme der Vorräte, Forderungen a. LuL sowie anderer Aktiva-754.187,05-139.051,11
7Zunahme / Abnahme von Rückstellungen44.088,37-34.612,69
8Zunahme / Abnahme der Verbindl. LuL sowie anderer Passiva9.076,10264.177,68
9Nettogeldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern-381.169,81135.187,09
10 Zahlungen für Ertragsteuern750,00-64.336,00
11 Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit-380.419,8170.851,09
12 Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen)19.980,1369.683,32
13 Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang u. sonstig. Finanzinvestitionen0,000,00
14 Einzahlung aus Förderungen (Anlageninvestitionen)0,000,00
15 Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen)-199.688,38-317.301,86
16 Auszahlungen für Finanzanlagenzugang u. sonstig. Finanzinvestitionen0,000,00
17 Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-179.708,25-247.618,54
18 Einzahlungen von Eigenkapital0,000,00
19 Rückzahlungen von Eigenkapital0,000,00
20 Auszahlungen zur Bedienung des Eigenkapitals0,000,00
21 Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme v. Finanzkrediten557.141,50175.287,20
22 Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten0,000,00
23 Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit557.141,50175.287,20
24 zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Z 11+16+22)-2.986,56-1.480,25
25 wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelbestandes0,000,00
26 Finanzmittelbestand am Beginn der Periode15.037,4016.517,65
27 Finanzmittelbestand am Ende der Periode12.050,8415.037,40
Finanzmittelbestand 1.1.202515.037,4016.517,65
Finanzmittelbestand 31.12.202512.050,8415.037,40

Seit Jahren fungiert die Volksbank Steiermark AG als finanzierende Hausbank und verlässlicher Partner in Finanzangelegenheiten. Es wurden variable Zinsvereinbarungen in der Gestalt getroffen, dass Zinsen gekoppelt an den Euribor (3-Monats-Euribor) mit Aufschlägen zur Verrechnung gelangen. Abgesehen davon gibt es keine besonderen Zins- und Währungsrisiken. Bedingt durch die wirtschaftlichen Gegebenheiten der Geschäftsjahre 2023 bis 2025 wurden bei der Hausbank Rahmenaufstockungen des Girokontos beantragt. Mittlerweile wurde die Aufstockung des Kontokurrentrahmens auf T€ 1.850 (zuvor T€ 1.750) durch die Hausbank bewilligt (Laufzeit 30.9.2027). Als Sicherheit wurde eine mit 5.8.2026 datierte Bankgarantie der Gesellschafterin über einen Betrag von € 1.350.000 hinterlegt. Die Laufzeit der Garantie endet mit 31.10.2027. Zusätzlich wurde am 25.9.2026 seitens der Gesellschafterin, der Firma SUNEX A.G. mit Sitz in 47-400 Racibórz (KRS 0000375404), eine unwiderrufliche und rechtsverbindliche Patronatserklärung über den Gesamtbetrag von T€ 400 zugunsten von Krobath bis zum 30.9.2027 eingeräumt.

In Summe veränderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 1.127,9 zum 31.12.2024 auf T€ 1.685,0 per 31.12.2025, wobei persönliche Haftungen von Gesellschafterseite (Garantiezusagen) als Sicherheit hinterlegt sind.

Die finanzielle Lage hängt im Wesentlichen von der Erfüllung der budgetierten Auftragseingangszahlen und Erwirtschaftung der Umsatzerlöse laut Planzahlen ab. Sollte der geplante Auftragseingang nicht in der genannten Form eintreten, liegt eine Unsicherheit im Fortbestand der Unternehmensführung vor.

Die durchschnittliche Außenstandsdauer von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einerseits und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt weniger als einen Monat. Erwähnenswert ist, dass Krobath zum 31.12.2025 keine fälligen Abgabenverbindlichkeiten bei der Finanz hatte und das Steuerkonto einen Saldo von € 0 ausgewiesen hat (31.12.2024 T€ 251,4).

Die Kennzahl Working Capital zeigt folgende Entwicklung:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
Working Capital:20252024
Vorräte3.738,23.378,6
+ Forderungen aus LuL1.265,9962,9
+ sonstige kurzfristige Fo189,380,1
- Verbindlichkeiten LuL-1.844,6-1.560,3
- sonstige kurzfristige Verb.-1.547,1-2.924,5
Working Capital1.801,7-63,2
Veränderung Vj.1.864,9-709,5

1.4.3. Vermögenslage

Der Anteil des Anlagevermögens (T€ 501,1 in 2025 bzw. T€ 603,7 in 2024) am Gesamtvermögen, die Anlagenintensität, hat sich von 11,34% in 2024 auf 9,42% im Geschäftsjahr 2025 reduziert. Der Anlagendeckungsgrad (Eigenkapital / Anlagevermögen * 100%) hat sich von -16,8% in 2024 auf -12,27% verändert, ist aber aufgrund des Bilanzverlustes leider nach wie vor negativ.

Die Investitionen im Bereich des Anlagevermögens betrugen im Geschäftsjahr 2025 T€ 199,7 gegenüber T€ 316,4 in 2024. Auch das Abschreibungsvolumen ist von T€ 310,6 in 2024 auf T€ 282,0 in 2025 gesunken. Der Anlagenabnutzungsgrad betrug zum 31.12.2025 82,18% gegenüber 77,41% in 2024 (T€ 2.310,3 kumulierte Abschreibungen / historische Anschaffungskosten iHv T€ 2.811,4 * 100%).

Nach erfolgreich abgeschlossener ERP-Implementierung in 2019 hat man im Bereich der Baulichkeiten mit einer Investitionsoffensive begonnen: So wurde die Halle (Lager) erweitert, eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Halle errichtet, das Archiv den Anforderungen entsprechend baulich adaptiert, der am Gelände befindliche Umkehrplatz asphaltiert und eine Elektrotankstelle errichtet. Die in den vergangenen Geschäftsjahren geplante, neue Standortentwicklung wurde aufgrund der wirtschaftlichen Geschäftsentwicklung vorerst ad acta gelegt. Stattdessen hat man die Filiale Feldbach, beginnend mit der zweiten Jahreshälfte 2024 umgebaut. So wurden eine barrierefreie WC-Anlage, ein neues Besprechungszimmer, neue Vertreterbüros mit 6 Arbeitsplätzen sowie ein neues Büro für die Verkaufsleitung/Serviceleitung errichtet. Außerdem wurde die Sanitärausstellung des Schauraums Feldbach gänzlich erneuert.

Kontinuierlich erneuert wird die IT-Landschaft, Werkzeuge und Ausstattung sowie der Fuhrpark.

Ein Großteil des Fuhrparkes ist leasingfinanziert, wobei die Fahrzeuge nach Ablauf der Leasingzeit im Regelfall ausgetauscht werden. Bemerkenswert ist, dass der Bestand an Fahrzeugen entsprechend den zusätzlich eingestellten Monteuren vor allem im Geschäftsjahr 2024 aufgestockt wurde. Im Geschäftsjahr 2025 ist man nur in einem sehr beschaulichen Ausmaß neue Leasingverpflichtungen eingegangen. Erwähnenswert ist dabei, dass man im Bereich der Außendienstmitarbeiter mit der Elektrifizierung des Fuhrparkes begonnen hat und neue Wege bestreiten möchte. Eine Evaluierung im Hinblick auf Kosten und Zweckmäßigkeit wird in den nächsten Jahren erfolgen.

Eine der dringlichsten Anschaffungen im Bereich des Betriebsvermögens, war die Neuanschaffung eines leasingfinanzierten LKW, eines Mercedes Actros 5 inkl. ISO Kofferaufbau mit Ladebordwand (2022), der mittlerweile großteils ausfinanziert ist (Laufzeitende 6/2027).

1.4.4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

EDV, ERP System / IT

Die Krobath Bad Hezung Service GmbH hat nunmehr seit mehr als 5 Jahren ein ERP-System in Betrieb, das mittlerweile im gesamten Unternehmen gut eingeführt ist. Über die Jahre hinweg wurde es den Bedürfnissen des Unternehmens angepasst wurde und wird laufend an der Optimierung gearbeitet. Ergänzt wurde diese Anschaffung (Inbetriebnahme in 2019) durch eine Serverumstellung (2020/2021). In weiterer Folge wurde in erster Linie in Datensicherungs- und Datenspeichersysteme investiert.

Datensicherheit und die damit verbundenen Risiken werden für Unternehmen wie Krobath immer mehr zu einem dringlichen Thema. Aus diesem Grund hat man mit Jahresmitte 2024 rd. T€ 30 in eine neue Firewall investiert (FortiGate 40F Cluster für die Zentrale bzw. FortiGate 40F für alle Filialen).

Erwähnenswert ist, dass im Bereich der gesamten Montage- und Servicemannschaft ein mobiles Zeiterfassungssystem (Smartphone, Tablett) umgesetzt ist (Vollbetrieb seit 2020) und sich zur vollsten Zufriedenheit der Unternehmensführung und Mitarbeiter bewährt hat. Die Arbeitszeiten werden automatisiert ins Verrechnungssystem einerseits und die Lohn- und Gehaltsverrechnung andererseits übernommen, taggenau kontrolliert und ermöglichen auf diese Weise ein effizientes Projektcontrolling. Auch für Kunden wird auf diese Weise größtmögliche Transparenz gewährleistet.

Umweltbelange

Aspekte des Umweltschutzes und erneuerbare Energien sind für die Krobath Bad Heizung Service GmbH ein großes Anliegen. Die Entsorgung von Abfallstoffen und Baustellenreinigung wird durch professionelle Entsorgungsunternehmen wie zB die Sauermacher Dienstleistungs-AG abgewickelt. Außerdem ist das Unternehmen unter der ARA-Identnummer 20204 entsprechend lizenziert.

Arbeitnehmerbelange

Die Gesellschaft beschäftigte zum Stichtag 31.12.2025 54 Angestellte und 74 Arbeiter, in Summe sodann 128 Dienstnehmer (2024: 131 Dienstnehmer, davon 54 Angestellte und 77 Arbeiter). In der Gesamtbeschäftigungsanzahl sind 15 Lehrlinge (Stand 12/2025: 13 Arbeiter, 2 Angestellter) enthalten und 1 begünstigte Personen nach dem BehEinstG.

Grundsätzlich setzt man auf laufende hausinterne Aus- und Fortbildung. Zusätzlich wird den Lehrlingen von Krobath ermöglicht am Startertraining sowie der Lehrlingsakademie des WIFI Steiermarks teilzunehmen. Es handelt sich dabei um ein gefördertes Fortbildungssystem in 16 Modulen. Im Schnitt absolvieren die Lehrlinge – neben Berufsschulzeiten - im Zuge dieser Maßnahme rd. 15 unternehmensexterne Fortbildungstage im Laufe ihrer Lehrzeit und werden dabei in optimaler Form - in Ergänzung zu ihrer Ausbildung im Betrieb - auf branchenspezifische Anforderungen vorbereitet. Besonders erfreulich ist, dass drei Top-Meisterprüfungs- und Lehrabschlussabsolventen von Krobath im Jahr 2023 bzw. ein Top-Lehrabschlussabsolvent im Jahr 2024 mit dem „STAR OF STYRIA“ ausgezeichnet wurden.

Die Fluktuation von Mitarbeitern ist vernachlässigbar und beschränkt sich auf Einzelfälle. Nachbesetzt werden in erster Linie ausscheidende Mitarbeiter aufgrund von Pensionsantritten. Hervorzustreichen ist in diesem Zusammenhang das pensionsbedingte Ausscheiden von Herrn Prok. Rudolf Ranftl (Einkaufsleitung, Leitung Vertrieb / Außendienst) und das damit einhergehende neue Besetzen der Leitungsfunktion. So wurde nunmehr Herr Rene Tanner mit der Leitung von Einkauf / Vertrieb betraut, der seit 18.12.2025 auch die gemeinsame Prokura mit einem Geschäftsführer inne hat. Mit Herrn BR Vors. Leo Hasenöhrl und Herrn BR Vors. Herbert Berghold gibt es einen Betriebsrat für Angestellte und Arbeiter.

Wie im gesamten Baugewerbe bzw. am Arbeitsmarkt im Allgemeinen ist auch die Krobath Bad Heizung Service GmbH vom Fachkräftemangel betroffen und wird es immer schwieriger entsprechend qualifiziertes Personal zu finden. Dementsprechend werden laufend Einschaltungen in Printmedien und soziale Netzwerke geschalten. Um den hohen Anforderungen des Berufes des Installations- und Gebäudetechnikers gerecht zu werden, wählt man Neueintritte mit großer Sorgfalt in fachlicher und persönlicher Hinsicht aus. Hoch erfreulich ist daher, dass das Serviceteam um bestqualifizierte Monteure in den letzten Wirtschaftsjahren kontinuierlich aufgestockt werden konnte.

Besonders stolz ist man neben zahlreichen Aktivitäten nach wie vor auf die Mitarbeiterzeitung „Profis unter sich“, die zweimal jährlich erscheint. Neben Fachinformation werden auch interessante Beiträge in persönlicher Hinsicht veröffentlicht (Vorstellung neu eingetretener Mitarbeiter, Vorstellung langjähriger Mitarbeiter, Gewinnspiele, Rezepttipps, Informationen des Betriebsrates und der Betriebsärztin, Berichterstattung im Zusammenhang mit Ausflüge und Veranstaltungen, Fitness- und Reisetipps). Auf Wunsch der Mitarbeiter werden im Rahmen der Fachinformation auch Referenzprojekte präsentiert, die erfolgreich umgesetzt wurden. Diese Artikel werden mit besonders regem Interesse gelesen.

Seitens des Betriebsrates werden rege Aktivitäten wie Ausflüge, Grillveranstaltungen, Preisfischen, usw. organisiert. Als Höhepunkt ist in diesem Bereich insbesondere der jährliche Schiausflug sowie eine Auslandsreise nach Poreč im Mai 2026 zu nennen.

2. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

Der Auftragseingang entwickelte sich bei Krobath trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen im ersten Kalenderhalbjahr 2025 zufriedenstellend. Der kumulierte Ist- Auftragseingang Jänner bis Juni 2025 lag mit € 11,838 Mio um rd. € 1,115 Mio über der Vergleichsperiode des Vorjahres (Auftragseingang Jänner bis Juni 2026 € 10,723 Mio), was einer Steigerung um +10,4% entspricht.

Im 3. Quartal 2025 begann der Auftragseingang kontinuierlich einzubrechen. Lag der kumulierte Ist-Auftragseingang Jänner bis September 2025 noch mit T€ 355 über der Vergleichsperiode des Vorjahres (1-9/2025 € 16,567 Mio, 1-9/2024 € 16,212 Mio), musste das Kalenderjahr 2025 mit einem Auftragsrückgang von -2,67% abgeschlossen werden. Konnte man im Wirtschaftsjahr 2024 noch einen Ist-Auftragseingang von € 19,995 Mio verzeichnen, lag der kumulierte Ist-

Auftragseingang Jänner bis Dezember 2025 bei € 19,462 Mio und sank damit um -2,67% (T€ -533) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Rahmen des Jahresabschlusses zum 31.12.2024 wurde eine integrierte Planungsrechnung, bestehend aus Erfolgsplanung (GuV), Finanzplanung (Liquidität) und Bilanzplanung erstellt. An dieser Planungsrechnung wird seitens der Geschäftsführung von Krobath nach wie vor festgehalten. Trotz schwieriger Auftragseingangslage wurde das geplante Umsatzerlösziel 2025 von € 21,030 Mio erreicht bzw. mit rd. € 22,073 um rd. € +1,043 übertroffen. Ähnliches gilt für die Betriebsleistung. Gemäß Planvorgabe sollte die Betriebsleistung zum 31.12.2025 € 21,661 betragen, wohingegen die Ist-Betriebsleistung 2025 mit € 22,824 Mio zu beziffert werden kann.

Das Plan-Jahresergebnis 2025 vor Steuern wurde im Rahmen der Prognoserechnung mit rd T€ 160,0 veranschlagt und damit um T€ -122,5 verfehlt (Ist-Jahresergebnis 2025 vor Steuern T€ 37,5). Wie bereits unter Punkt 1.4.1. (Geschäftsergebnis, Ertragslage) ausführlich dargelegt, gründet dieser Umstand in außertourlichen Faktoren, die einmaliger Natur waren und ab dem Geschäftsjahr 2026 keine negative Auswirkung auf die Ertragslage des Unternehmens mehr haben. Die beschriebene angespannte Auftragseingangslage zog sich bis Februar 2026 hin (kumulierter Ist-Auftragseingang 1-2/2026 € 2,966 Mio, kumulierter Plan-Auftragseingang 1-2/2026 € 3,564 Mio; damit T€ -598 bzw. -16,8%). Erfreulicherweise zeigte sich im März 2026 eine Trendumkehr. Bis Ende August 2026 konnte der Rückstand der ersten beiden Kalendermonate 2026 mit T€ +156 teilweise wieder wettgemacht werden (T€ -441; kumulierter Ist-Auftragseingang 1-8/2026 € 13,621 Mio, kumulierter Plan-Auftragseingang € 14,063 Mio). Es werden alle Anstrengungen unternommen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.

In Anbetracht der neuen Förderungen (Sanierungsoffensive 2026) und positiven Signalen im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Lage (geringfügiges BIP-Wachstum nach Jahren der Rezession, niedrigere Lohnabschlüsse 2026, gesunkene Inflation, gesunkener Leitzinssatz der EZB, höhere Kreditvergaben im Bereich des Wohnbaus, usw.) erwartet man Entspannung im Bereich der Auftragseingangslage und dass man Planziele erfüllen kann. In Anbetracht des soliden Mitarbeiterstandes und des Umstandes, dass für ausreichend Material und Handelsware Vorsorge getroffen wurde, kann mit Zuversicht auf das Geschäftsjahr 2026 geblickt werden.

Neben der Sanierungsoffensive 2026 (Heizkesselförderungen) erwartet man seitens der Politik zusätzliche Fördermaßnahmen im Hinblick auf Photovoltaik. Die Installationsbranche geht davon aus, dass - um die Klimaziele 2030 zu erreichen - die Regierung gezwungen ist, Fördermaßnahmen umfassend aufrecht zu erhalten bzw. neue Förderungen insbesondere im Bereich von Speichersystemen (Photovoltaik) ins Leben zu rufen.

Besonders erfreulich ist, dass man das solide Privatkundengeschäft, ein Kerngeschäft der Krobath Bad Heizung Service GmbH, gut forcieren und die Expansion insbesondere bei innovativen Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien vorantreiben kann. Mit Produkten direkt vom Hersteller SUNEX (Solar- und Wärmepumpentechnologie) kann man den Vorteil gegenüber Mitbewerbern ausbauen.

Für die Kunden der Krobath Bad Heizung Service GmbH wird immer wichtiger, dass sie eine Vielzahl verschiedener Leistungen aus einer Hand („one-stop-shop“) verlässlich und in hoher Qualität zukaufen können. Dieses Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens muss mit Sicherheit noch stärker kommuniziert und beworben werden. Eine interessante Entwicklung nimmt das Segment der sehr jungen Kunden (Millenials). Hier kristallisiert sich Social-Media-Advertising (zB Facebook, etc.) immer mehr als valides Instrument heraus, um neue Kundenkontakte herzustellen. In Zukunft wird man noch mehr Gewicht auf diese Form der Werbung und gute mediale Präsenz legen müssen.

Herzstück für diese Entwicklung sind gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter, weshalb Weiterbildungsmaßnahmen jeder Art gefördert werden. Entgegen dem allgemeinen Trend der Digitalisierung und den damit verbundenen Auswirkungen wird für die Krobath Bad Heizung Service GmbH der Faktor „Mensch“, die Dienstleistungskomponente, immer ein wichtiger

Unternehmensbestandteil sein. Qualitativ hochwertige Beratung von Kunden gewinnt immer mehr an Gewicht und entsprechend qualifizierte Facharbeiter mit entsprechend technischer Ausbildung und Erfahrung werden für die positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens immer wichtiger. Für externe Kurse und Seminare hat man im Geschäftsjahr 2025 T€ 17,6 (2024 T€ 26,6) ausgegeben.

Um dem Ausfalls- und Liquiditätsrisiko entgegenzutreten, hat man eine aufrechte Kreditschutzversicherung für gewerbliche Kunden. Darüber hinaus ergänzt seit dem Geschäftsjahr 2020/2021 eine Firmenrechtsschutzversicherung das innerbetriebliche Forderungsmanagement bestmöglich. Das Unternehmen verfügt aktuell über ein äußerst straffes und effizientes Mahnwesen. Für sämtliche gewerblichen Kunden werden Bonitätsauskünfte von KSV und AKV eingeholt. Im Bereich der Privatkunden wird dem Ausfallsrisiko mittels Anzahlungsrechnungen entgegengetreten. Da auf rd. 3000 bestehende Kunden (Stammkunden) ständig zugegriffen wird, sind naturgemäß Ausfälle zu verzeichnen, die der Höhe nach wie schon in Vorjahren überschaubar sind. Durch entsprechende Einzelwertberichtigungen von Forderungen wurde im Abschluss zum 31.12.2025 dem Risiko Rechnung getragen.

3. Forschung und Entwicklung, Patente, Markenrechte

Als gewerblicher Handwerksbetrieb ist man selbst nur am Rande im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig. Hervorzuheben ist aber, dass die Konzernmutter SUNEX als Herstellerbetrieb von alternativen Energieprodukten (Solar- und Wärmepumpentechnologie) sehr wohl Forschung und Entwicklung mit hoher Innovationskraft betreibt. Gegenwärtig entwickelt SUNEX beispielsweise eine völlig neue Generation eines Heizung-Hygiene- Speichers (Verbund-Warmwasserspeicher). Dieser neue Speicher zeichnet sich aufgrund neuer Materialien durch ein extrem geringes Gewicht und eine ungewöhnliche Langlebigkeit (> 25 Jahre!) aus. Die Produktentwicklung erfolgt unter Einbindung von Forschungserkenntnissen technischer Hochschulen und ist bis 31.12.2026 mit EU-Mitteln gefördert. Gemäß der aktuellen Erwartungen von SUNEX werden die ersten Speicher in 2026 am Markt eingeführt; die Serienproduktion wird ab 2027 erfolgen.

Wie auch andere Mitbewerber arbeitet SUNEX aktuell an der Entwicklung eines neuen Energiespeichersystems basierend auf Wasserstoff. Erste Prototypen wurden bereits gebaut und arbeitet man gegenwärtig an der Produktoptimierung vor Markteinführung.

Beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) wurden mehrere Wortbildmarken angemeldet (1. Gelbes Quadrat, dunkelblauer Schriftzug „krobath“, 2. Dunkelblaue Logoleiste mit weißer Schrift und gelbem Quadrat). Weitere Patente oder Markenrechte sind von der Krobath Bad Heizung Service GmbH nicht registriert.

4. Bericht über IKS und Risikomanagementsysteme

Die Krobath Bad Heizung Service GmbH verfügt über ein internes Kontrollsystem entsprechend der gesetzliche Vorgaben und ist um laufende Verbesserung des selbigen bemüht. Insbesondere im Bereich des Projektcontrollings ist man um laufende Optimierung bemüht und setzt das ERP- System entsprechend ein. Für jedes Quartal werden Quartalsabschlüsse aufgestellt, die seit dem 31.3.2023 nach den Standards der Internationalen Rechnungslegung (IAS/IFRS) geführt und in die Konsolidierung des Mutterkonzerns einbezogen werden.

Als wesentlicher Risikofaktor der Branche waren in der Vergangenheit regelmäßig die stark steigenden Rohstoffpreise und die Verfügbarkeit von Material und Handelswaren zu nennen. Die Geschäftsführung der Krobath Bad Heizung Service GmbH tritt diesem Risiko in der

Gestalt entgegen, dass sie um Diversifizierung der Lieferanten bemüht ist. Abhängigkeiten sollen auf diese Weise auch in Bezug auf Einkaufspreise reduziert werden. Zudem wurde bereits im Geschäftsjahr 2020/2021 damit begonnen, entsprechende Lagerbestände aufzubauen. Ein weiteres Instrument ist, dass man Lieferketten ausschalten möchte, indem Waren der Solar- und Wärmepumpentechnologie direkt vom Hersteller SUNEX bezogen werden. Erklärtes Ziel ist durch attraktive Preisgestaltung auch auf diese Weise beim Kunden punkten zu können,

Als weitere Risiken im Personalbereich sind der bereits erwähnte Fachkräftemangel und relativ stark steigende Personalaufwendungen zu nennen. Um Abbau der relativ hohen Urlaubsstände und Zeitguthaben ist man kontinuierlich bemüht. Im Einvernehmen mit den Mitarbeitern werden insbesondere Zeitguthaben zur Auszahlung gebracht, Die Gesellschaft setzt in relevantem Umfang auf Aus- und Fortbildung und bemüht sich um Effizienzsteigerung mit entsprechenden Gesundheitsmaßnahmen und Maßnahmen der Persönlichkeitsentwicklung.

Zunehmend schwieriger gestalten sich administrative Auflagen aufgrund gesetzlicher Vorgaben. Insbesondere im Bereich der Förderungen wäre es wünschenswert, möglichst langfristige, einheitliche und unbürokratische Förderstrukturen auf Bundes- und Landesebene zu schaffen. Den Risiken im Zusammenhang mit administrativen Vorgaben wird dadurch Rechnung getragen, dass Mitarbeiter bei neuen Förderungen umfassend geschult und Vereinbarungen mit Kunden vorab rechtlich einer Prüfung unterzogen werden, wie dies etwa beim Nullsteuersatz für Photovoltaikmodule der Fall war.

Generalversammlungen finden alle 6 bis 8 Wochen statt. Neben den regelmäßigen Quartalsbilanzen und Quartals-Gewinn- und Verlustrechnungen, wird den Gesellschaftern des Weiteren über Auftragsstand, Marktlage, Personalentwicklung, Planzahlen, Zahlen der Kostenrechnung und dgl. berichtet.

5. Angabe zu Kapital-, Anteils-, Stimm- und Kontrollrechten und damit verbundenen Verpflichtungen, Vertretungsorgane

Seit 25.1.2023 fungiert die SUNEX S.A. (SUNEX SPÓLKA AKCYJNA), eine in Ratibor / Polen ansässige Aktiengesellschaft als Hauptgesellschafterin. Das oberschlesische Unternehmen notiert an der Warschauer Wertpapierbörse (Giełda Papierów Wartościowych w Warszawie, kurz GPW) und hat seit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Herstellung und Entwicklung erneuerbarer Energien. Als zuverlässiger und innovativer Hersteller von Solarthermie, Wärmepumpen und Photovoltaikelementen bietet die neue Eigentümerin als strategischer Investor die optimale Basis für künftige Expansionsmaßnahmen im Bereich erneuerbarer Energien.

Herr Johann Schnabel vertritt nach wie vor KROBATH als Geschäftsführer (seit 20.1.2023 gemeinsame Vertretung mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen). Zusätzlich wurde Herr Marek Kossmann als Geschäftsführer bestellt (Einzelvertretungsbefugnis). Als Prokurist ist Herr Rene Tanner seit 18.12.2025 eingesetzt (gemeinsame Vertretung mit einem weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen).

Feldbach, am O2, 10. 2026

Bad Heizung Service

krobath

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