Inhaltsverzeichnis
Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
Erläuterungen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Die österreichische Wirtschaft befand sich 2025 weiterhin in einer schwachen Erholungsphase. Die wirtschaftliche Dynamik wurde dabei durch schwierige außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen, hohe Unsicherheiten im Welthandel und strukturelle Wettbewerbsprobleme gebremst. Laut WIFO befand sich Österreich 2025 sogar im dritten Rezessionsjahr, wobei insbesondere die Industrieproduktion stark rückläufig blieb. Positive Impulse gingen hingegen von der Bauwirtschaft aus, die sich ab Jahresmitte stabilisierte. Quelle WIFO-Monatsberichte 4/2025, 08.04.2026,
https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload-5992/mb_2025_04_gesamt.pdf
Auch internationale Faktoren – darunter US-Importzölle auf EU-Produkte – belasteten die Exportstimmung und erschwerten Planbarkeit in der Zulieferindustrie. Im Auslandsgeschäft hatten wir mit tendenziell schwächerer und schwankender Nachfrage der deutschen Automobilzulieferindustrie, deren Industrieproduktion und Nachfrage 2025 rückläufig war, zu kämpfen.
Die Bauwirtschaft hingegen zeigte 2025 klare Stabilisierungstendenzen. So konnte im Bereich Bauindustrie zunächst eine spürbare Erholung in den ersten Quartalen verzeichnet werden, welche jedoch ab dem vierten Quartal erneut konjunkturell ins Stocken geraten ist. In Summe konnten wir trotz herausfordernder industrieller Rahmenbedingungen ein Umsatzwachstum von 5,7 % erzielen.
Die Vorräte haben sich um 5,7 % gegenüber 2024 erhöht, insbesondere im Rohstoffbereich Stahl sowie im Bereich Fertigprodukte. Gründe hierfür waren insbesondere die volatilen und strukturell steigenden Stahlpreise gepaart mit zeitgleicher Angebotsverknappung infolge regulatorischer Maßnahmen wie dem CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) und verschärften Safeguard-Regelungen. Um Preisrisiken zu reduzieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, wurde Lagerbestand aufgebaut.
Kostenseitig wirkten sich hohe Energie– und Rohstoffpreise belastend aus, wenngleich sich die Marktpreise gegenüber 2024 niveliert haben.
Im Geschäftsjahr 2025 sind umfassende Investitionen zur Erweiterung und Modernisierung der betrieblichen Infrastruktur getätigt worden. Dabei standen insbesondere zwei große Bauprojekte im Mittelpunkt. Als Reaktion auf die im September 2024 aufgetretenen Hochwasserschäden und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit wurde im Sommer 2025 mit dem Bau einer neuen Hochwasser-Ersatzlagerhalle begonnen. Die Errichtung einer neuen Fertigungshalle startete ebenfalls 2025 parallel dazu. Die Fertigstellung beider Hallen ist für das Ende 2026 geplant. Mit diesen Investitionen nähern wir uns einen weiteren Schritt zum Abschluss der geplanten Werkskonsolidierung.
Des weiteren wurde in Fertigungsmaschinen im Bereich Pressen inklusive Automation investiert, woraus sich ein Volumen von T€ 340 ergibt. Die restlichen Investitionen entfielen auf Infrastruktur, CNC-Maschinen und Qualitätssicherung, Hard- und Software sowie Betriebs- u. Geschäftsausstattung.
Insgesamt wurden TEUR 1.916 (VJ TEUR 3.038) in Software und Sachanlagen investiert.
Der Personalstand wurde im Geschäftsjahr 2025 um rund 3 % auf 158 reduziert. Dieser moderate
Personalabbau erfolgte im Rahmen organisatorischer Anpassungen sowie durch natürliche Fluktuation.
Trotz des geringeren Personalstands sind die Personalkosten im Jahresvergleich geringfügig um 1,2 % gestiegen. Gründe dafür waren insbesondere kollektivvertragliche Erhöhungen sowie erhöhte Zuschlags- und Uberstundenanteile in produktionsintensiven Zeiträumen. In den Sommermonaten kam es aufgrund erhöhter Bedarfe im Produktionsbereich zu vorübergehenden Engpässen im Personalbestand. Um die Lieferfähigkeit sicherzustellen, ist weiters temporär auf Leihpersonal zurückgegriffen worden.
Insgesamt blieb die Personalsituation im Geschäftsjahr 2025 stabil. Durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung konnte die sehr gute Leistungsfähigkeit des Teams aufrechterhalten werden.
Der durchschnittliche Personalaufwand je Beschäftigten beträgt TEUR 74 (VJ: TEUR 71).
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten 2025 aufgrund diverser Einsparungen im Bereich EDV-Aufwand, Versicherungen und Transport im Vergleich zum Vorjahr - 6,2% eingespart werden.
Die Abschreibungen sind gegenüber 2024 um 2,2 % gestiegen.
Die Zinsaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2025 nach der planmäßigen Rückführung von Bankverbindlichkeiten um rund 47 % reduziert. Diese deutliche Entlastung resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion der verzinslichen Finanzverbindlichkeiten und wirkt sich positiv auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus.
Lage der Gesellschaft
Die PENN GmbH ist ein sehr gut strukturierter Betrieb und nach einschlägigen Qualitäts- und Umweltmanagement Standards wie EN ISO 9001, IATF 16949 und EN ISO 14001 zertifiziert. Regelmäßige externe Audits sowie Kundenbewertungen aus den Kernmärkten bestätigen die Leistungsfähigkeit des Betriebs und die konsequente Weiterentwicklung der Organisation. Im Nachgang der ERP Umstellung wurde die interne Prozesslandschaft der Organisation optimiert und ein Intranet-Portal zur raschen internen Kommunikation aufgebaut.
Geschäftsbereiche und Marktposition
Zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern zählen die Bau- und Automobilindustrie. Die diversifizierte Kundenstruktur sowie langjährige Partnerschaften in der Kalt- und Warmumformung tragen wesentlich zur unternehmerischen Stabilität bei.
In den Segmenten Truck & Trailer und Automotive agieren wir angesichts des dynamischen Marktumfelds besonders aufmerksam. Der Fokus liegt verstärkt auf langfristig ausgerichteten, nachhaltig angelegten Projekten, um den strukturellen Veränderungen der Zulieferindustrie vorausschauend zu begegnen.
Der anhaltende Kostendruck erfordert weiterhin hohe Transparenz in Bezug auf Energie- und Vormaterialkosten. Durch offene Kommunikation wird eine zuverlässige Planbarkeit für die Kunden sichergestellt. Eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit, gepaart mit ausgeprägter Marktkenntnis, bleibt dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.
Neben der direkten Kontaktpflege mit unseren Key-Accounts, wird das Leistungsspektrum von PENN vermehrt auf einschlägigen Messen präsentiert, um Kontakte und mögliche Neukunden zu gewinnen.
Kennzahlen gemäß Unternehmensreorganisationsgesetz (URG)
Ermittlung der Eigenmittelquote gemäß § 23 URG:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| Eigenkapital laut Bilanz | 28.829.735,77 | 27.965.677,83 | |
| Gesamtkapital (§224 Abs. 3 UGB) | 39.792.387,51 | 39.631.790,49 | |
| - | von den Vorräten absetzbare Anzahlungen | -15.165,99 | 0,00 |
| - | Investitionszuschüsse | -13.125,00 | -22.754,04 |
| Gesamtkapital | 39.764.096,52 | 39.609.036,45 |
Eigenmittelquote gemäß § 23 URG:
| Eigenkapital x 100 | |
|---|---|
| 72,5 % Gesamtkapital | 70,6 % |
Ermittlung der fiktiven Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 URG:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| Rückstellungen | 2.236.484,62 | 2.056.727,42 | |
| + | Verbindlichkeiten | 8.713.042,12 | 9.586.631,20 |
| - sonstige Wertpapiere und Anteile | 0,00 | 0,00 | |
| - | von den Vorräten absetzbare Anzahlungen | -15.165,99 | 0,00 |
| - liquide Mittel | -2.633.458,80 | -2.444.085,60 | |
| = effektives Fremdkapital | 8.300.901,95 | 9.199.273,02 | |
| Jahresüberschuss | 864.057,94 | 1.378.096,77 | |
| + Abschreibungen auf das Anlagevermögen und Verluste aus dem | |||
| Abgang von Anlagevermögen | 1.626.086,53 | 1.591.358,73 | |
| - | Zuschreibungen zum Anlagevermögen und Gewinne aus dem | ||
| Abgang von Anlagevermögen | -1.200,00 | -315.641,66 | |
| - | Auflösung Investitionszuschüsse | -9.629,04 | -9.839,05 |
| +/- Veränderung langfristiger Rückstellungen | -50.541,52 | -54.921,72 | |
| Mittelüberschuss | 2.428.773,91 | 2.589.053,07 | |
Fiktive Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 URG:
| (effektives) Fremdkapital | 3,4 Jahre | 3,6 Jahre |
|---|---|---|
| Mittelüberschuss |
Kapitalflussrechnung
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Beträge in TEUR Beträge in TEUR | ||
| Nettogeldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.645 | 1.526 |
| Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit | -1.908 | -2.595 |
| Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -549 | -1.234 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 188 | -2.302 |
| + Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 2.445 | 4.747 |
| = FINANZMITTEL AM ENDE DER PERIODE | 2.633 | 2.445 |
Es wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingegangen.
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren:
- Umweltbelange
Da wir zu energieintensiven Produktionsbetrieben zählen, sind wir laufend bemüht, die vorhandenen Energieressourcen sorgfältig und nachhaltig zu nutzen sowie Konzepte zur Einsparung zu entwickeln. Die jährlichen Emissionen werden dokumentiert und so der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen stetig weiterentwickelt.
Als Metallverarbeiter achten wir auf einen sparsamen Einsatz von Rohmaterial sowie eine hohe
Recyclingquote bei Metallabfällen.
Ein wesentlicher Baustein unserer Energiewende ist der kontinuierliche Ausbau erneuerbarer Energien. So beziehen wir bereits seit mehreren Jahren 100 % Okostrom und nutzen zusätzlich die 2024 errichtete Photovoltaikanlage, deren Kapazität schrittweise aufgebaut wurde.
Durch die Verlagerung externer Produktionsschritte wie etwa die Wärembehandlung an den eigenen Standort sowie durch optimierte Planung von Transportstrecken ist es uns gelungen, transportbedingte Emissionen dauerhaft zu reduzieren.
- Soziale Leistungen
Aus- und Weiterbildung spielten auch 2025 eine zentrale Rolle in unserer gezielten Personalentwicklung.
Durch externe und interne Schulungen konnten technische Kompetenzen, sicherheitsrelevantes Wissen und organisatorische Fähigkeiten weiter gestärkt werden. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung junger Fachkräfte leistete erneut die Lehrlingsausbildung.
Ein motivierendes sowie leistungsorientiertes Arbeitsumfeld zu bieten, ist uns dabei sehr wichtig.
Der voranschreitende demografische Wandel führt zu Fachkräftemangel und ist auch regional spürbar. Umso mehr Bedeutung hat die Fachkräfteausbildung im eigenen Betrieb erlangt.
Ein weiterer Teil unseres gesellschaftlichen Engagements ist die Förderung technischer Ausbildung und Berufsorientierung. Auch 2025 waren wir auf mehreren Lehrlingsmessen vertreten, um interessierten Jugendlichen Einblicke in technische Berufe zu geben und ihnen berufliche Perspektiven in einem industriellen Umfeld aufzuzeigen.
Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
Wirtschaftliche und politische Ereignisse
Unsere Prognosen erstellen wir aufgrund aktueller Einschätzungen verschiedener externer Medien u.a. Banken, Wirtschaftsforschungsinstitute, Fachverbände etc. welche laufend über die wirtschaftlichen und politischen Ereignisse berichten.
Für 2026 wird nach Einschätzung der Oesterreichischen Nationalbank eine spürbare wirtschaftliche Erholung erwartet, nachdem die österreichische Wirtschaft 2025 weitgehend stagnierte und erst im zweiten Halbjahr leichte Erholungstendenzen zeigte. Sinkende Zinsen, stabilere Energiepreise und verbesserte Wachstumsaussichten in wichtigen Absatzmärkten – insbesondere Deutschland – tragen zur positiven Entwicklung bei.
Im Bereich der europäischen Nachhaltigkeitsregulierung kam es nach Veröffentlichung des Omnibus-Pakets der EU-Kommission am 26. Februar 2025 zu weiteren Konkretisierungen und politischen Weichenstellungen. Das Europäische Parlament hat im November 2025 einen gemeinsamen Standpunkt zur Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß CSRD und zur Anpassung der Sorgfaltspflichten (CSDDD) beschlossen, wodurch der Gesetzgebungsprozess weiter vorangeschritten ist. Die jüngsten Präzisierungen sehen insbesondere eine deutliche Reduktion des Anwendungsbereichs der CSRD, eine zeitliche Verschiebung der Berichtspflichten sowie vereinfachte Anforderungen in den Bereichen EU-Taxonomie und CO2-Grenzausgleich (CBAM) vor.
Diese regulatorischen Anpassungen sollen Unternehmen administrativ entlasten, bleiben jedoch im Gesetzgebungsprozess weiterhin in Abstimmung zwischen EU-Parlament, Rat und Kommission. Auf internationaler Ebene bleibt die geopolitische Lage angespannt. Die USA haben ihre handelspolitischen Maßnahmen gegenüber der EU weiter verschärft, was durch höhere Zölle die Exportaussichten europäischer Industrien beeinträchtigt. Gleichzeitig erzeugen die EU-weiten CO2- und Nachhaltigkeitsmechanismen wie der CO2-Grenzausgleich (CBAM) strukturelle Veränderungen und potenziell steigende Kosten entlang der Lieferkette. Diese Entwicklungen wirken sowohl preis- als auch versorgungsrelevant für stahlintensive Industrien.
Der anhaltende Iran-Konflikt verzögert die konjunkturelle Erholung in der Bauindustrie, wodurch die Auftragslage unter den Erwartungen zu Beginn des Jahres bleibt. Zudem ist aufgrund höherer Rohölpreise mit steigenden Transportkosten zu rechnen, der Stromeinkauf ist hingegen am Terminmarkt weitgehend abgesichert.
Intensive Kontakte zwischen unserem Key-Account Management und unseren Geschäftspartnern sowie Beobachtungen der wirtschaftlichen Umgebung und der Medien, lassen uns achtsam und optimistisch in die nächsten Jahre blicken.
Unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen wird 2026 als moderat positiv eingeschätzt; die tatsächliche Entwicklung hängt jedoch maßgeblich von den wirtschaftlichen und politischen Einflussgrößen des Jahres ab.
Besondere Ereignisse im Personalbereich
Qualifiziertes und engagiertes Personal ist unerlässlich, um den Betrieb erfolgreich in die Zukunft zu führen. Daher planen wir für 2026 weitere Aktivitäten zur Stärkung unserer Personalentwicklung und zur langfristigen Sicherung qualifizierter Fachkräfte. Dazu gehören zusätzliche Schulungen, die Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und der langfristigen Bindung an das Unternehmen. Ergänzend sollen die betrieblichen Gesundheitsangebote ausgebaut werden - etwa durch ergonomische Verbesserungen an den Arbeitsplätzen und präventive Gesundheitsmaßnahmen.
Risiken des Unternehmens
Währungsrisiken bestehen nahezu keine, da unsere Geschäftspartner vorwiegend aus der EU kommen bzw. Verträge in Euro bestehen.
Die unbeständige Nachfrage in der europäischen Industrie, insbesondere in Automotive-Branche, die laut Prognosen 2025 weiterhin unter strukturellem Druck steht, wirkt dämpfend auf die Nachfrageentwicklung und erfordert eine fortlaufend flexible Anpassung unserer Produktions- und Kapazitätssteuerung.
Energie-, Lohn- und Materialkosten bleiben hoch; die Energieinflation 2025 stieg erneut deutlich an und wird sich erst 2026 merklich entspannen. Handelskonflikte, Zölle und regulatorische Mechanismen wie CBAM können zu Verzögerungen, Preissprüngen und Angebotsverknappungen führen.
Trotz der derzeit anhaltenden und außergewöhnlich langen wirtschaftlichen Schwächephase in Europa setzen wir bewusst auf gezielte Investitionen sowie die Erschließung neuer Projekte und Kunden in wachstumsorientierten Marktsegmenten, um den Konjunkturbelastungen aktiv entgegenzuwirken. Die volatile weltpolitische Situation, die nahezu täglich neue Unsicherheiten mit sich bringt, erfordert eine fortlaufende Bewertung der Risikolage.
Durch regelmäßige Risikoanalysen sowie den Einsatz branchenspezifischer Informations- und Kommunikationskanäle können potenzielle Gefährdungen frühzeitig identifiziert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen wir weiterhin auf ein engmaschiges Mahnwesen und überprüfen laufend die Bonität unserer Kunden. Ergänzend besteht eine umfassende Warenkreditversicherung, die zusätzliche Absicherung bietet. Auch im Geschäftsjahr 2025 kam es erfreulicherweise zu keinen Forderungsausfällen, was die Wirksamkeit der bestehenden Maßnahmen unterstreicht.
Personalrisiken ergeben sich vor allem aus individuellen Entscheidungen von Mitarbeitenden, die zu Fluktuation führen können. Der gesellschaftliche Wandel und veränderte Wertvorstellungen im Arbeitsleben wirken sich auch auf unsere Branche aus und erhöhen den Wettbewerbsdruck am Arbeitsmarkt. Dank einer insgesamt stabilen Altersstruktur stellen pensionsbedingte Abgänge jedoch nur ein geringes Risiko dar.
Veränderungen in Technologien, nicht nur am europäischen Markt, werden stets wachsam beobachtet,
Ideenfindung und kontinuierlicher Verbesserungsprozesse zählen zu unseren Stärken.
Der Wandel in der Autoindustrie hin zu Elektrofahrzeugen ist im Kommen, die aktuellen Verzögerungen stabilisieren die Zulieferindustrie, bieten aber nicht unbedingt mehr Planungssicherheit. PENN ist gut auf den Wandel vorbereitet und liefert aktuell mehrere Komponenten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.
Unsere Rohstoffe beschaffen wir aus EU-Ländern, ausschließlich von namhaften Premiumanbietern. Bei der Beschaffung von Werkzeugen und Maschinen wird weiterhin großer Wert auf Preis, Technischen Support und Innovation des Lieferanten - unter größtmöglicher Streuung und Vielfalt - gelegt.
Die Stahlindustrie ist stark von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängig. Schwankungen bei den Rohstoffpreisen können die Kostenstruktur beeinflussen.
Die finanzielle Situation des Unternehmens ist solide und wird laufend überwacht. Durch ausreichend vorhandene Liquiditätsreserven ist die Deckung kurzfristiger Zahlungsverpflichtungen jederzeit gewährleistet. Eine hohe Eigenkapitalquote bildet einen zentralen Bestandteil des Risikomanagements und trägt wesentlich zur finanziellen Stabilität und Widerstandskraft des Unternehmens bei.
Forschung und Entwicklung
Eigene Forschungs- und Entwicklungsbereiche werden nicht unterhalten.
Bericht über bestehende Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.
Senftenberg, am 10. Juni 2026
win
Gernot Penn
Rudolf Penn
Horst Huber