Inhaltsverzeichnis
1. Lagebericht
1.1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1.1. Geschäft und Rahmenbedingungen
Die Gesellschaft wurde am 09.03.1993 als Logis IDL supply chain Industrieberatung GmbH gegründet. Die Gesellschaft ist seitdem mehrfach umbenannt worden und hat die Geschäftsaktivitäten in Folge von Übernahmen und Verschmelzungen mehrfach angepasst. Seit dem 19.06.2018 firmiert das Unternehmen als Deufol Austria Pack Center Solutions GmbH (nachfolgend auch als „PCS“ bezeichnet). Die Gesellschaft hat Ihren Sitz seit dem 12.12.2018 in 3100 St. Pölten, Linzer Straße 55 und ist im Firmenbuch des Landesgerichtes St. Pölten unter der Firmenbuchnummer FN 40960k eingetragen.
Die Gesellschaft ist Teil der Deufol-Gruppe mit der Deufol SE in Hofheim-Wallau (Deutschland) als Muttergesellschaft.
Die Gesellschaft ist schwerpunktmäßig in der Industriegüterverpackung tätig. Sie verpackt Industriegüter im Wesentlichen für den Export in spezifisch dafür angefertigten Verpackungen. Darüber hinaus erbringt sie ergänzende Dienstleistungen in diesem Kontext wie die Lagerung von verpackten und unverpackten Industriegütern vor dem Versand, die Organisation des Transports von verpackten und unverpackten Industriegütern sowie das Management von Warenein- und -ausgängen für Industrieunternehmen, die Lackierung von Maschinen, etc.
Die verwendeten Verpackungsmittel bestehen dabei vorwiegend aus Holz. Daneben werden zum Schutz gegen Umwelteinflüsse, zur Vermeidung von Schädlingsbefall der Verpackungsmittel und zur Stabilisierung der Verpackungen bei besonders schweren Gütern und zur Verbindung der Packungselemente sowie andererseits auch zur Reduktion des Verpackungsgewichts auch Verbundmaterialien, Folien, Kartonagen und Metallelemente verwendet.
Die Gesellschaft erarbeitet im Verbund mit der kompletten Deufol-Gruppe stetig Lösungen zur Optimierung und Reduktion der verwendeten Verpackungsmaterialien sowie die Stärkung der Kreislaufwirtschaft bezüglich der verwendeten Verpackungen und Verpackungsmaterialien und analysiert auch die Verwendung alternativer Materialien zur kontinuierlichen Verbesserung der ökologischen Aspekte der Verpackung und zur Reduktion des Transportgewichts und damit möglichst auch der Zahl der notwendigen Transporte der zu verpackenden Waren.
In Verbindung mit Optimierungsmaßnahmen zur ökologisch sinnvollen Reduktion eines möglichen Schädlingsbefalls der Verpackungsmaterialien unterstreichen die Bemühungen der Gesellschaft den nachhaltigen Ansatz des Geschäftsmodells.
Für das Jahr 2024 hat das Mutterunternehmen Deufol SE erstmals einen freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht herausgegeben, der auf der Homepage der Deufol SE zum Download verfügbar ist. Dort werden die Nachhaltigkeitsaspekte des Geschäftsmodells der Deufol-Gruppe umfassend erläutert. Grundsätzlich gelten die dort dargelegten Aspekte auch für die PCS.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr waren durch eine schwache Konjunktur und rückläufige Auftragseingänge bei hohen Unsicherheiten in vielen Industriezweigen geprägt. Anziehende Aufträge und weiterhin hohe Exportumsätze verzeichnet jedoch vor allem der Anlagenbau für die Energieerzeugung. Maßgeblich für die aktuelle wirtschaftliche Lage in Österreich und der EU sind zum einen die unverändert andauernden geopolitischen Konfiikte mit dem Krieg in der Ukraine und dem Nahostkonflikt. Zum anderen haben die US-Wirtschaftspolitik mit hoch volatilen Zollfestlegungen sowie diverse Regierungskrisen vor allem in europäischen Ländern die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst und zu
einem Auseinanderfallen der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen den europäischen Staaten geführt. Schließlich führten diese Entwicklungen auch zu einer Neubewertung der Wirtschaftsbeziehungen zu China und einer allgemeinen Neuorientierung des Wirtschaftsverkehrs mit dem asiatischen Raum. Die Nachfrage nach Verpackungs- und Logistikdienstleistungen war vor diesem Hintergrund bis weit in das Jahr 2025 schwach und hat erst im zweiten Halbjahr leicht angezogen.
Die Inflation im Euroraum hat sich gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt und ein Niveau um die 2 erreicht. Ungeachtet dessen sind die Lohn- und Gehaltssteigerungen in den Kollektivverträgen materiell gewesen, konnten aber durch Effizienzmaßnahmen teilweise kompensiert werden. Die Preise für die von der PCS benutzten Rohstoffe, vor allem Holz, sind im Jahresverlauf zunächst leicht gestiegen und haben sich zum Jahresende deutlich verteuert Das Zinsniveau hat seinen aktuellen Höchststand in 2024 überschritten und war bis Mitte des Jahres 2025 rückläufig. Seitdem ist die Zinssituation stabil mit leichtem Anstieg am langen Ende. %
Ungeachtet der schwächelnden Wirtschaftslage besteht der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften fort und der Wettbewerb um Talente ist ein weiterer Treiber der Personalkosten.
Während die PCS von den geopolitischen Konflikten bisher kaum betroffen war, haben die Kapriolen der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik sowie die politischen Krisen in Europa die Nachfrage nach Dienstleistungen und Produkten negativ beeinflusst und Kunden-Projekte haben sich verzögert oder nicht materialisiert. Ab dem Herbst ist die Nachfrage jedoch ungeachtet der wirtschaftspolitischen Schwierigkeiten und der Zollkonflikte wieder angezogen bis zur üblichen Ruhephase ab Weihnachten.
Trotz einem guten Neugeschäft und Preisanpassungen sind die Umsätze im Jahr 2025 vor diesem Hintergrund gesunken. Durch Effizienzsteigerungen zum Materialverbrauch und einen veränderten Leistungsmix konnte die Materialquote deutlich gesenkt werden. Der unverändert starke Anstieg der Löhne und Gehälter hat dagegen ungeachtet erreichter Produktivitätssteigerungen zu einem Anstieg der Personalquote geführt. In Kombination mit gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte der Umsatzrückgang nicht vollumfänglich kompensiert werden und das Ergebnis nach Steuen ist im laufenden Jahr leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres.
Die PCS treibt auch die Digitalisierung eigener Prozesse sowie der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette unserer Kunden hauptsächlich im internationalen Projektgeschäft für Großanlagen voran. Dazu macht sich die PCS die konzernweit von Deufol entwickelten Digitalisierungslösungen zu eigen und vermarktet diese.
Die PCS hat ihr Leistungsspektrum im Jahr 2025 einerseits über die Standorte St. Pölten, Werndorf bei Graz und Sinabelkirchen sowie andererseits lokal an verschiedenen Standorten ihrer Kunden angeboten.
Deufol Austria Pack Center Solutions GmbH
1.1.2. Ertragslage
Im Kontext des wirtschaftlichen Umfelds und der geopolitischen Krisen hat sich die Ertragslage des Unternehmens 2025 zufriedenstellend entwickelt. Zur Sicherung des Unternehmenswachstums wurden auch 2025 weitere Investitionen getätigt. Die Gesellschaft hat aufgrund der soliden Geschäftsentwicklung und der stabilen Liquiditat eine weitere Teilrückzahlung auf einen Besserungsschein aus einem Forderungsverzicht der Muttergesellschaft geleistet, der GuV neutral durch das Eigenkapital bedient wurde.
Die Betriebsleistung ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von rund 19,1 Mio. EUR auf rund 17,2 Mio. EUR gesunken. Der Betriebsleistung stand ein um rund 2,2 Mio. EUR geringer Aufwand für Material und bezogene Herstellungsleistung gegenüber, so dass der Rohertrag hinter dem Wert des Vorjahres liegt. Trotz eingeleiteter Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ist auch das Betriebsergebnis in diesem Jahr um rund 74 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Trotz deutlicher Lohn- und Gehaltserhöhungen der Personalaufwand (Personalentwicklung) nur von 4,2 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von rund 5,3 Mio. EUR auf 5,6 Mio. EUR insbesondere durch gestiegene Miet- und Energieaufwendungen, Fuhrparkaufwendungen und allgemeine Verwaltungskosten.
Insgesamt ist das Betriebsergebnis in diesem Jahr in einem schwierigen Umfeld moderat von 444 TEUR auf 370 TEUR gesunken. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses hat sich das Ergebnis vor Steuern leicht von 395 TEUR auf 342 TEUR verschlechtert. Unter Berücksichtigung der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 260 TEUR (Vorjahr 297 TEUR).
Durch Gewinnung neuer Kunden und sonstiges Geschäftswachstum in Verbindung mit der Fortsetzung der Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Effizienz und zur Senkung von Fixkosten ist die Gesellschaft für eine positive Geschäftsentwicklung aufgestellt.
1.1.3. Kennzahlen zur Ertragslage
Das Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes – EBT), das sich aus dem Betriebsergebnis (EBIT) unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses gem. § 231 Abs. 2 Z 15 bzw. Abs. 3 Z 14 UGB errechnet, veränderte sich gegenüber dem des Vorjahres wie folgt:
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR |
| 394.601,90 | 341.766,82 | -52.835,08 |
Die Umsatzrentabilität (Return on Sales – ROS), die das Verhältnis aus Ergebnis nach Zinsen und Steuen zu den Umsatzerlösen angibt, veränderte sich wie folgt:
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| in % | in % | in % |
| 1,56 | 1,51 | -0,05] |
Formel: EBT x 100 / Umsatz (inkl. Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen)
Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Eigenkapital per 1.1. - EKR) stellt sich wie folgt dar:
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| in % | in % | in % |
| 41,33 | 35,15 | -6,18 |
Formel: EBT x 100 / Eigenkapital zu Beginn des Jahres
Die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Steuern und Zinsen im Verhältnis zum Gesamtkapital - GKR) ist gegenüber dem Vorjahr ebenso gestiegen:
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| in % | in % | in % |
| 11,19| | 9,88 | -1,31 |
Formel: (EBT + FK-Zinsen) x 100 / Gesamtvermögen(-kapital) zu Beginn des Jahres
Deufol Austria Pack Center Solutions GmbH
1.1.4. Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage
Die Geschäftsentwicklung 2025 sowie getroffenen Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals und zur Sicherung der Profitabilität und Liquidität haben zur weiteren Verbesserung der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft beigetragen. Die Gesellschaft verfügt zum Jahresende über ausreichende Liquidität und ein positives Eigenkapital.
Die Nettoverschuldung (ND – Net Debt), die sich als Saldo des verzinslichen Fremdkapitals und der flüssigen Mittel ergibt, zeigt wie im Vorjahr einen deutlichen Überhang der flüssigen Mittel, der deutlich im Geschäftsjahr gewachsen ist:
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR |
| -520.141 | -975.095 | -454.954 |
Das Nettoumlaufvermögen (WC - Working Capital) definiert als kurzfristiges Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR |
| 934.696 | 963.330 | +28.634 |
Die Eigenkapitalquote (ER – Equity Ratio) stellt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital dar und zeigt folgende Veränderung im Vergleich zum Vorjahr.
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| in % | in % | in % |
| 26,00 | 22,31 | -3,69 |
Die sinkende Eigenkapitalquote ist das Resultat der Bedienung des Besserungscheines und der
Ergebnisentwicklung bei substantiel gewachsener Bilanzsumme.
Nettoverschuldungsgrad (Gearing; NG setzt die Nettoverschuldung ins Verhältnis zum EBITDA.
| 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| in % | in % | in % |
| -53,50 | -93,15 | -39,65 |
Deufol Austria Pack Center Solutions GmbH
1.1.5. Liquiditätslage
Die Gesellschaft hat im Zuge der eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung des Geschäfts einen ausreichenden Liquiditätspuffer aufgebaut und weitere Liquiditätsquellen gesichert. Auf dieser Basis ist die Liquiditätssituation zum Bilanzstichtag sehr gut und auch die laufende Perspektive für die Liquidität im Jahr 2025 zeigt eine ausreichende Liquidität.
Auszug aus dem aktuellen Cash Flow:
| 2024 | 2025 | |
|---|---|---|
| in EUR | n EUR | |
| Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 629.006,27 | 521.313,96 |
| Geldfuss aus der Investitionstätigkeit | 346.239,71 | 49.555,22 |
| Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -279.892,80| | -108.313,40 |
Der Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich entsprechend des rückläufigen Ergebnisses entwickelt. Der Geldfluss aus Investitionstätigkeiten spiegelt im wesentlichen Anderungen hinsichlich der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen wieder.
Zum Ende des Jahres 2025 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 1,17 Mio EUR. Darüber hinaus bestehen aus konzerninternen Geldanlagen kurzfristig verfügbare Mittel in Höhe von 500 TEUR.
1.1.6. Zweigniederlassungen
Es bestehen Zweigniederlassungen in Werndorf bei Graz und Sinabelkirchen.
1.1.7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2025 eingetreten sind, liegen nicht vor.
1.2. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens
1.2.1. Voraussichtliche Entwicklung
Die Deufol-Gruppe hat in Mitteleuropa eine führende Stellung in der Industriegüterverpackung.
Ungeachtet der andauernden negativen wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen wie der volatilen und protektionistischen Wirtschaftspolitik der USA, einem allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung, dem fortdauernden Ukraine-Krieg und weiterer russischer Aggressionen, der instabilen Lage im Nahen Osten sowie Mangel an qualifiziertem Personal wird für das Jahr 2026 allgemein eine Besserung der wirtschaftlichen Lage und Wirtschaftswachstum bei nur noch moderater Inflation erwartet. Dies dürfte sich auch auf die Nachfrage nach Dienstleistungen der PCS positiv auswirken. Die sektorale Entwicklung wird dabei voraussichtlich nicht einheitlich verlaufen. Vor allem der Analgenbau für den Energiesektor wird hier als Treiber des Geschäfts erwartet.
Durch die Möglichkeit, den Kunden im Verbund mit anderen Deufol Gesellschaften unter anderem in den USA auch auf der Importseite Unterstützung anbieten zu können, hat die Gesellschaft weiter an Attraktivität für derzeitige und potentielle Kunden der Exportindustrie vor allem im Maschinen- und Anlagenbau gewonnen. Auf dieser Basis wird auch im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld mit einer Ausweitung der Umsätze gerechnet. Die Präsenz der Deufol Gruppe in den USA dürfte gerade vor dem Hintergrund der aktuellen US-Wirtschaftspolitik ein stabilisierender Faktor für das Geschäft der Gesellschaft sein.
Darauf aufbauend und unter Einbeziehung des Vorantreibens digitaler Lösungen in der Projektlogistik für Industrieanlagen durch von Deufol entwickelte Software-Angebote und die integrierte Abwicklung von Produktion und Verpackung in der Deufol-Gruppe sieht sich die Geschäftsführung für das Jahr 2026 gut aufgestellt
Wie bereits in den letzten Jahren führt das geopolitische und wirtschaftliche Umfeld zu einem hohen Maß an Unsicherheit für die Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Verbunden mit den aktuellen politischen Unwägbarkeiten vor allem in den USA aber auch in Europa bleibt eine Aussage hierzu weiterhin mit höheren Risiken verbunden als in der Vergangenheit. Ungeachtet dessen erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2026 wachsende Umsätze und ein stabiles Ergebnis. Die Entwicklung der ersten Wochen des Jahres sind eine solide Basis zum Erreichen der Erwartungen der Geschäftsführung.
1.2.2. Risiken in Zusammenhang mit Finanzinstrumenten
Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. Die sonstigen finanziellen Risiken bezüglich Finanzvermögen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie erhaltener Kredite beschränken sich auf das branchenübliche Ausmaß. Darüber hinaus bestehen keine operativen, personellen und sonstigen Geschäftsrisiken, über die zu berichten wäre.
1.3. Forschung und Entwicklung
Von der Gesellschaft wurden keine Forschungs- und Entwicklungskosten aufgewendet. Die Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsangebots durch innovative Verpackungsmaterialien und neue Dienstleistungen hat keine dezidierten Kosten verursacht. Die stetige Optimierung der Konstruktion der Verpackungsmaterialien und die Reduktion des Materialverbrauchs in der Herstellung der Verpackungsmaterialien ist immanent in unserem Prozess integriert und erzeugt daher ebenfalls keine Forschungs- und Entwicklungskosten im engeren Sinne.
Deufol Austria Pack Center Solutions GmbH
Die Deufol Austria Pack Center Solutions GmbH als Teil der Deufol-Gruppe verfolgt unter Einhaltung internationaler Standards für die Industriegüterverpackung die Strategie, im Rahmen der technischen Möglichkeiten rohstoffschonende und nachhaltige Verpackungslösungen anzubieten und auch Transporte zur Vermeidung von unnötigen Umweltbelastungen zu reduzieren. Darüber hinaus werden im Rahmen weitergehender Nachhaltigkeitsanstrengungen der Gruppe auch Projekte zur Reduktion des Schadstoffausstoßes und der Energieeinsparung vorangetrieben.
St. Pölten, 13.02.2026
Jürgen Hillen
Johannes Rieder