Inhaltsverzeichnis
1. Lagebericht
1.1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
1.1.1. Lage der Gesellschaft
1929 wurde das Unternehmen mit Hauptsitz in Hof am Leithaberge vom Großvater des heutigen Firmeninhabers Hermann Mayer gegründet. Hermann Mayer leistete jahrelange beachtliche Aufbauarbeit und schaffte durch ständige Erweiterungen den Grundstein für das heute leistungsfähige und erfolgreiche Unternehmen.
Die Beschäftigten sind mittlerweile auf unter 100 Mitarbeitern aufgrund von Pensionierungen gesunken. Die Stellen wurden aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht nachbesetzt. Das Team besteht neben erfahrenen Maschinisten und Arbeitern, aus kompetentem Büropersonal und Fachkräften aus der Abbruch-, Recycling-, und Baubranche. Langjährige Erfahrung, professionelle Abwicklung und der dem neuesten Stand der Technik entsprechende Fuhr- und Maschinenpark macht das Unternehmen trotz des Umsatzrückganges zu einem leistungsfähigen Unternehmen in der Bauwirtschaft.
1.1.2. Geschäftsverlauf
Ein bewegtes Jahr 2025 liegt hinter uns. Die wirtschaftlichen Herausforderungen, ausgelöst durch anhaltende - teils auch neu entflammte - kriegerische Konflikte, sowie die während des Jahres einsetzende Stagnation der europäischen Wirtschaft, beschäftigt auch unsere Branche.
Bei den Märkten Abbruch bzw. Bauleistungen sowie Aushub bzw. Deponierung ist die Auftragslage im Berichtsjahr zum Vorjahr gesunken.
1.1.3. Bericht über die Zweigniederlassungen
In 2444 Seibersdorf, Bundesstraße 60 = Recyclingplatz/Lagerplatz zeigten sich durch die im Jahr 2023 errichtete Photovoltaikanlage positive Auswirkungen auf die Energiekosten.
Bei dieser Betriebsstätte handelt es sich um die Recyclinganlage des Unternehmens, die Anzahl der Beschäftigten liegt bei 48 Mitarbeitern auf diesem Standort. Eine gesonderte Umsatzberechnung für diese Betriebsstätte liegt auf Grund der geografischen Nähe zur Hauptniederlassung nicht vor.
In einer weiteren Betriebsstätte in 7434 Bernstein, Kalteneckerstraße 5 wird Hartgestein abgebaut und aufbereitet. Dort sind mehr als 20 Beschäftigte tätig. Eine gesonderte Umsatzberechnung liegt nicht vor. Der Umsatz 2025 ist im Vergleich zum Jahr 2024 um etwa 4 % gesunken.
31. Dezember 2025
Bei dieser Betriebsstätte wurde ein Flugdach errichtet und die Aufstellung eines Mannschaftscontainers bzw. anderer Container inklusive der dafür notwendigen E-Installationen 2024 fertiggestellt. 2025 wurden hier keine größeren Investitionen getätigt. Der Steinbruch wurde Anfang des Jahres 2026 behördlich geschlossen.
1.1.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Der Umsatz der Hermann Mayer Sand- und Schottergewinnung Gesellschaft m.b.H. ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Umsatz betrug rund 16 Mio. € (Vorjahr: 21 Mio. €). Damit ist ein Umsatzrückgang von rund 26 % zu verzeichnen.
Der Rohertrag stagnierte ebenfalls und betrug im Berichtsjahr rund 7.237 t€ bzw. im Vorjahr gerundete 11.149 t€. Der Rückgang beträgt somit rund 35 %.
Das Unternehmen ist mit einer Eigenmittelquote gemäß § 23 URG von 47,8 % bzw. im Vorjahr von 50,7 % ausgestattet.
Der Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 779 t€ (Vorjahr 3.351 t€).
1.1.5. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Nachdem die Auftragslage für das Jahr 2026 noch immer stagniert, haben wir keine größeren Anschaffungen, wie Kauf neuer LKW’s bzw. Maschinen, wie Brecher- oder Siebanlagen, geplant. Es werden laufend nicht benötigte Maschinen und LKWs verkauft.
Auf unseren Betriebsstätten sind nur Instandhaltungsarbeiten bzw. kleinere Investitionen geplant:
Am Recyclingplatz Seibersdorf ist keine größere Investition geplant.
Die Betriebsstätte - Steinbruch Bernstein, Abbau von Serpentinit, ein in der Natur vorkommendes Gestein, das Asbest enthalten kann, - wurde Anfang Jänner 2026 von der Behörde geschlossen. Somit entfällt der Umsatz auf dieser Betriebstätte und im Gegenzug entstehen diverse Kosten, z.B. aus bevorstehenden Materialüberprüfungen und Rechtsstreitigkeiten.
1.2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens
1.2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die Hermann Mayer Sand- und Schottergewinnung Gesellschaft m.b.H plant auch weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit abzusichern und zu erhalten, obwohl die derzeitige Situation in der Baubranche nicht gerade leicht ist..
Die Personalkosten sind im Jahr 2026 aufgrund weniger Mitarbeitern gesunken. Wir werden deshalb keine Preiserhöhungen durchchführen, um weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit in unserer Branche zu erhalten.
Hermann Mayer Sand- und SchottergewinnungGesellschaft m.b.H.
31. Dezember 2025
1.2.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Der Bestand des Unternehmens ist noch nicht gefährdet, da sich die Kundenstruktur hauptsächlich aus größeren breit gefächerten Baukonzernen zusammensetzt und diese mit einem geringen Risiko belastet sind. Jedoch wird auch für 2026 ein Umsatzrückgang zu erwarten sein.
Gegen übliche Risiken, mit denen die Branche belastet ist, wurden entsprechende Betriebsversicherungen abgeschlossen. Der Einsatz von Finanzinstrumenten (z.B. Derivate) war noch nicht notwendig.
Aufgrund der noch bestehenden Wirtschaftskrise und den daraus steigenden Kosten, sind negative Auswirkungen auf die Unternehmensentwicklung nicht auszuschließen.
1.3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Es wird keine Forschung und/oder Entwicklung im Unternehmen betrieben.
21.09.2026
atum, l Unter chrift des Geschäftsführers