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Grundlegende Informationen über Tesla Motors Austria GmbH und das Geschäftsmodell Tesla Motors Austria GmbH, Wien (die Gesellschaft, wir) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft innerhalb der Tesla, Inc. Unternehmensgruppe. Tesla, Inc. ist eine Aktiengesellschaft nach amerikanischem Recht, deren Aktien an der NASDAQ in den USA gehandelt werden.
Die Tesla Motors Austria GmbH vertreibt Hochleistungs-Voll-Elektrofahrzeuge und fortschrittliche Elektrofahrzeug-Antriebskomponenten. Wir haben in Osterreich unser eigenes Netzwerk von Vertriebsund Servicezentren sowie Supercharger-Stationen eingerichtet, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen. Die Vertriebs- und Servicezentren werden durch uns betrieben. Wir glauben, dass sich unsere Fahrzeuge, unser Know-how zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen und unser Geschäftsmodell von etablierten Automobilherstellern unterscheiden. Tesla Motors Austria GmbH unterhält zum Stichtag 31.12.2025 12 Zweigniederlassungen in Osterreich.
Wir haben im Geschäftsjahr 2025 Fahrzeuge in vier Fahrzeuglinien verkauft, das Model Y, das Model 3, das Model S und das Model X. Das Model 3 und das Model S sind viertürige, fünfsitzige Limousinen. Während das Model 3 kompakter ist und sich in der Mittelklasse einordnen lässt, bietet das, zur Oberklasse eingeordnete, Model S höheren Komfort und ist insgesamt größer. Bei dem Model Y und dem Model X handelt es sich um Sport-Utility-Vehicle. Das Model Y lässt sich ebenfalls in der Mittelklasse einordnen, während das Model X in der Oberklasse zugeordnet wird.
Wir verkaufen unsere Fahrzeuge durch unser eigenes Vertriebs- und Servicenetz, welches wir weiterhin landesweit ausbauen. Durch den zunehmenden Kundensupport wird unseren Kunden ein noch besserer Service gewährleistet werden. Durch den weiteren Ausbau unseres Supercharger-Netzwerks in Osterreich können wir derzeitigen sowie zukünftigen Kunden schnelle Lademöglichkeiten bieten, die bequeme Langstreckenfahrten ermöglichen.
Die Fahrzeuge werden durch unsere Muttergesellschaft Tesla, Inc. in Fremont, Kalifornien/USA gefertigt. Seit Anfang 2022 fertigt die Tesla Manufacturing Brandenburg SE in Deutschland Fahrzeuge des Typens Model Y. Zusätzlich fertigt die Tesla Shanghai Co., Ltd. in Shanghai, China, auch das Model 3 und das Model Y. Am Bilanzstichtag waren wir eine direkte 100%ige Tochtergesellschaft der Tesla International B.V., Amsterdam, Niederlande.
Leistungsindikatoren
Aufgrund des gültigen Importeurvertrages mit der Tesla Motors Netherlands B.V., Amsterdam/Niederlande, ist die Hauptaufgabe der Vertrieb von Tesla-Fahrzeugen und der landesweite Ausbau des eigenen Vertriebs- und Servicenetzes sowie des Supercharger-Netzwerks. Die wichtigste Kennzahl für uns sind die Umsatzerlöse. Das Ergebnis vor Steuern entspricht dem Ergebnis nach Steuern aus der Gewinn- und Verlustrechnung, zuzüglich des Steueraufwands.
Ein nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit. Hier haben wir im Geschäftsjahr bei unterschiedlichen Umfragen sehr gute Kundenzufriedenheits-Werte erzielt. Unter anderem wurden bei Umfragen des auf E-Mobilität spezialisierte Beratungs- und Marktforschungsunternehmen USCALE, der Marktforschungsfirma J.D. Power sowie der Verbraucherorganisation Consumer Reports sehr gute Kundenzufriedenheits-Werte erzielt.
Forschungs- und Entwicklungsbericht
Die Gesellschaft führte im Jahr 2025 keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus. Diese Aktivitäten werden überwiegend von der obersten Muttergesellschaft, Tesla, Inc., vorgenommen.
Wirtschaftsbericht
Entwicklung der Inflation
Im Jahr 2025 verzeichnete Osterreich einen leichten Anstieg der Inflation. Die durchschnittliche Inflationsrate betrug 3,6 %, nach 2,9 % im Jahr 2024 und 7,9 % im Jahr 2023. Der Anstieg ist insbesondere auf die Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Bewirtung und Beherbergung zurückzuführen.
Im internationalen Vergleich lag die globale Inflationsrate im Jahr 2025 bei 3,5 % und wird für 2026 auf 2,4 % prognostiziert. Damit setzt sich der weltweite Trend sinkender Inflationsraten fort. Die erwartete weitere Rückführung der Inflation wird vor allem auf die anhaltend restriktive Geldpolitik der großen Notenbanken, den Rückgang der Energiepreise sowie die allmähliche Normalisierung der Lieferketten zurückgeführt. Fortgeschrittene Volkswirtschaften kehren dabei schneller zu ihren Inflationszielen zurück als Schwellen- und Entwicklungsländer, die weiterhin mit strukturellen Preisschubfaktoren konfrontiert sind.
Gesamtwirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld
Der weltweite Automobilmarkt ist weiterhin hart umkämpft. Dies gilt insbesondere für Fahrzeuge mit alternativem Antriebe. Wir glauben, dass die Auswirkungen der neuen regulatorischen Anforderungen für Insassensicherheit und Fahrzeugemissionen, die technologischen Fortschritte bei Antriebsstrang- und Unterhaltungselektronik-Komponenten, sowie sich verschiebende Kundenbedürfnisse und -erwartungen
die Branche dazu bringen werden, sich in Richtung elektrobasierter Fahrzeuge zu entwickeln. Unseres Erachtens umfassen die primären Wettbewerbsfaktoren in unseren Märkten insbesondere:
• Technologische Innovation, • Produktqualität und -sicherheit, • Service-Optionen, • Produktleistung, • Design und Styling, • Markenwahrnehmung, • Preis des Produkts und • Fertigungseffizienz.
Automatisiertes Fahren wird die Mobilität der Zukunft grundlegend verändern. Die Integration neuer Technologien und Kommunikationssysteme eröffnet große Potenziale für die Mobilität des 21. Jahrhunderts, insbesondere im Hinblick auf Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Optimierung der Verkehrseffizienz, der Reduktion des Energieverbrauchs und der Emissionen sowie der Nutzung und Generierung von Wertschöpfungspotenzialen.
Durch den Einsatz automatisierter Fahrzeuge verspricht sich das BMIMI vor allem:
• eine signifikante Erhöhung der Verkehrssicherheit, • eine potenzielle Entlastung der Umwelt, da automatisiertes Fahren die Umweltverträglichkeit des Verkehrs verbessern könnte und sich dadurch eine Effizienzsteigerung ergeben könnte und • den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken, Wertschöpfungspotenziale zu nutzen und in diesem Zusammenhang Arbeitsplätze zu sichern und weiter auszubauen.
Langfristig ergeben sich dadurch Chancen für die zukünftige Raum-, und Stadtplanung, aber auch die Chance zur Mobilitätswende und Dekarbonisierung, wodurch eine Verbesserung des Gesamtverkehrssystems in Osterreich angestrebt wird.
Um das Umfeld auf automatisierte Mobilität vorzubereiten, hat das BMK das Aktionspaket „Automatisiert – Vernetzt – Mobil" weiterentwickelt und setzt zusätzlich auf laufende Testfelder und Förderprogramme für vernetzte und automatisierte Fahrzeuge. Die österreichische Bundesregierung setzt weiterhin auf die Förderung der Elektromobilität. Die im Jahr 2020 gestartete E-Mobilitätsoffensive wurde auch im Jahr 2025 fortgeführt und um zusätzliche Fördermaßnahmen für Ladeinfrastruktur und innovative Mobilitätsprojekte erweitert. Diese Maßnahmen sind Teil des „Mobilitätsmasterplans 2030", der einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität Österreichs bis 2040 leisten soll.
Das reale Bruttoinlandsprodukt Österreichs ist im Geschäftsjahr 2025 um 0,6 % gestiegen. Im Vorjahr war noch ein Rückgang von 0,7 % zu verzeichnen, womit sich die wirtschaftliche Entwicklung wieder ins
Positive gedreht hat. Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen in Osterreich stiegen im Berichtsjahr um 12,3 % auf insgesamt 284.978 Fahrzeuge. Im Vorjahr hatte der Zuwachs noch 6,1 % betragen.
Im Jahr 2025 erreichten die Pkw-Neuzulassungen mit 284.978 den höchsten Stand seit 2019 (329.363). Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 12,3 % (2024: 253.789). Pkw mit alternativen Kraftstoffarten wie Elektro (60.651; +16.029; +35,9 %; Anteil: 21,3 %), Benzin-Hybrid (97.143; +30 471; +45,7 %; Anteil: 34,1 %) und Diesel-Hybrid (14.721; +375; +2,6 %; Anteil: 5,2 %) zeigten einen deutlichen Anstieg und erreichten insgesamt einen Anteil von 60,5 % (+37,3 %).
Die Zahl der Neuzulassungen unserer Modelle ist im Jahr 2025 von 7.680 auf 6.205 Fahrzeuge weiter gesunken, was einem Rückgang von 19,2 % entspricht. Im Einzelnen entfielen 1.811 Neuzulassungen auf das Model 3 (Vorjahr: 2.077) sowie 4.342 auf das Model Y (Vorjahr: 5.470). Die verbleibenden 52 Fahrzeuge entfallen auf die Modelle X und S (Vorjahr: 133), was einem deutlichen Rückgang in diesem Segment entspricht.
Im Jahr 2025 setzte sich der positive Trend beim Bestand an Elektrofahrzeugen in Osterreich fort. Die Anzahl der rein elektrisch betriebenen Personenkraftwagen (BEV) stieg von 200.603 Ende 2024 auf 257.717 Fahrzeuge zum Jahresende 2025, was einem Zuwachs von rund 28,5 % entspricht. Damit erreichten BEV einen Anteil von 4,9 % am gesamten Pkw-Bestand in Österreich.
Geschäftsverlauf
Im Laufe des Jahres hat die Gesellschaft 6.551 Fahrzeuge ausgeliefert Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 336.960 erzielt (Vorjahr: TEUR 386.418). Auch im aktuellen Berichtsjahr wurde unser Netz an Superchargern weiter ausgebaut. Weiterführende Informationen hierzu sind im Abschnitt zur Vermögenslage enthalten.
Finanzielle Kennzahlen
Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2025 volumenbedingt um TEUR 49.458 auf TEUR 336.960 gesunken. Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus Fahrzeugverkäufen in Höhe von TEUR 293.413 (Vorjahr: TEUR 350.509) sowie sonstige Erlöse in Höhe von TEUR 43.547 (Vorjahr: TEUR 35.909).
Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 287.672 (Vorjahr: TEUR 340.358) beinhaltet im Wesentlichen die Anschaffungskosten für Fahrzeuge, welche konzernintern von der Tesla Motors Netherlands B.V. bezogen werden. Der Personalaufwand erhöhte sich auf TEUR 15.067 (Vorjahr: TEUR 14.922), was im Wesentlichen auf höhere Lohn- und Sozialkosten zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen ebenfalls und beliefen sich auf TEUR 24.834 (Vorjahr: TEUR 21.785). Sie umfassen insbesondere laufende Kosten für Verkaufsstellen in Österreich sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fahrzeugauslieferung.
Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2025 TEUR 5.137 (Vorjahr: TEUR 5.779). Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern in Höhe von TEUR 1.196 (Vorjahr: TEUR 1.341) ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.942 (Vorjahr: TEUR 4.438).
Der operative Cashflow konnte im Geschäftsjahr 2025 auf TEUR 73.989 gesteigert werden (Vorjahr: TEUR 17.677). Maßgeblich dafür war im Wesentlichen der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit dem konzerninternen Fahrzeugeinkauf, ein solider Jahresüberschuss. Insbesondere der deutliche Anstieg der passiven Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 9.059 auf TEUR 32.287 trug wesentlich zur Verbesserung des operativen Cashflows bei. Diese Erhöhung resultiert vor Allem aus periodenübergreifend abgegrenzten Umsatzerlösen im Zusammenhang mit Autopilot-, Supercharger- und Connectivity-Dienstleistungen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -72.903 (Vorjahr: TEUR -18.687) und resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Auszahlungen im Zusammenhang mit dem konzerninternen Cash-Pooling.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR -1.089 (Vorjahr: TEUR -1.011) und resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit dem konzerninternen Fahrzeugeinkauf.
Die Finanzierung der Gesellschaft ist weiterhin durch eine Liquiditätsausstattungserklärung der Gesellschafterin sowie durch die bestehende Cash-Sweeping-Vereinbarung mit verbundenen Unternehmen sichergestellt.
Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2025 von TEUR 26.895 auf TEUR 30.703 gestiegen. Diese Entwicklung resultiert aus Investitionen in Höhe von TEUR 9.161 sowie planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR4.324. Die Investitionen entfielen unter anderem auf den weiteren Ausbau des Supercharger-Netzwerks. Dieses stellt eine zentrale Konzerninitiative dar, um die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen zu fördern, Reichweitenbedenken entgegenzuwirken und Kunden eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für Langstreckenfahrten bereitzustellen.
Die Vorräte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 11.536 (Vorjahr: TEUR 20.433) und sind damit um 44,0% gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich von TEUR13.428 auf TEUR78.332. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere konzerninterne Fahrzeugverkäufe sowie Abrechnungen mit Tesla Motors Netherlands B.V. zum Jahresende zurückzuführen.
Das Eigenkapital der Gesellschaft belief sich zum 31.12.2025 auf TEUR 26.444 (Vorjahr: TEUR 22.502), was einem Anstieg von TEUR 3.941 entspricht. Allerdings verringerte die Eigenkapitalquote sich auf 19,4 % (Vorjahr: 31,2 %) durch den starken Anstieg der Bilanzsumme TEUR 136.566 (Vorjahr TEUR 72.194.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen im Berichtsjahr auf TEUR4.530 (Vorjahr: TEUR 3.259) und spiegeln ein leicht gestiegenes Auftragseingangsvolumen zum Jahresende wider. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich ebenfalls – von TEUR 5.482 im Vorjahr auf TEUR 6.238 zum Bilanzstichtag.
Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich leicht auf TEUR 11.441 (Vorjahr: TEUR 12.201), wobei der Rückgang hauptsächlich auf periodenübergreifende Abgrenzungen zurückzuführen ist. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen abzugrenzende Umsatzerlöse im Zusammenhang mit Autopilot-, Supercharger- und Connectivity-Dienstleistungen.
Im Zusammenhang mit der Finanzierung verweisen wir auf die nachfolgenden Ausführungen zur Finanzlage.
Finanzlage
Aufgrund einer Cash-Sweeping-Vereinbarung werden die flüssigen Mittel regelmäßig mit einem Intercompany-Konto ausgeglichen, wodurch ein Ausweis flüssiger Mittel auf Einzelgesellschaftsebene grundsätzlich entfällt. Die Finanzierung der Gesellschaft ist zudem über eine Liquiditätsausstattungserklärung durch die Gesellschafterin für ein weiteres Jahr gesichert.
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
Aussichten
Im ersten Quartal 2026 wurden in Österreich laut Statistik Austria 77.235 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, was einem Anstieg von 17,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Außerdem stiegen die Neuzulassungen von Pkw mit alternativen Antriebssystemen im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich (49 075; +11 189; +29,5 %). Benzin-Hybrid-Pkw (28 460) erreichten mit +42,0 % oder +8 411 Pkw den höchsten Zuwachs. Die Neuzulassungen von rein elektrisch betriebenen Pkw (17 347) stiegen um 22,4 % oder 3 170 Pkw an. Dagegen wurden weniger Diesel-Hybrid-Pkw (3 268; -391; -10,7 %) neu zugelassen. 63,5 % aller im 1. Quartal 2026 neu zugelassenen Pkw haben ein alternatives Antriebssystem verbaut, im 1. Quartal des Vorjahres waren es 57,4 %. Diese Entwicklungen spiegeln das wachsende Interesse an umweltfreundlicheren Fahrzeugtechnologien in Osterreich wider.
Wir gehen davon aus, dass wir mit den kostengünstigeren Modellen, dem Model 3 sowie dem Model Y, eine positive Grundlage für den Übergang zu sauberen Fahrzeugtechnologien für den Massenmarkt geschaffen haben.
Durch die zunehmende Kunden-Support-Infrastruktur kann unseren Kunden ein noch besserer Service gewährleistet werden. Durch den weiteren Ausbau unseres Supercharger Netzwerks in Osterreich können wir derzeitigen sowie zukünftigen Kunden schnelle Lademöglichkeiten bieten, die bequeme Langstreckenfahrten ermöglichen. Des Weiteren arbeitet der Tesla-Konzern stetig daran, die Attraktivität aller Produkte kontinuierlich zu steigern.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Geschäftsführung im Zuge der konzernweiten Vertriebsstrategie sowie der aktuellen Marktentwicklung einen weiteren spürbaren Rückgang der Fahrzeugverkäufe. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der strategischen Neupositionierung der Fahrzeugvermarktung innerhalb des Konzerns, bei der künftig verstärkt auf nachhaltiges Wachstum, Qualität der Auslieferungen und Rentabilität gesetzt wird.
Für den nichtfinanziellen Leistungsindikator Kundenzufriedenheit gehen wir davon aus, dass wir bei künftigen Umfragen ebenfalls wieder sehr gute Ergebnisse erzielen werden.
Risikobericht
Die Darstellung der nachfolgenden Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge hinsichtlich ihrer Bedeutung. Die Bedeutung ergibt sich dabei für die Geschäftsführung aus den Annahmen zu Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung bzw. Höhe des Risikos. Die Risiken spiegeln den
Stand am Bilanzstichtag wider, haben sich jedoch bis zum Aufstellungszeitpunkt dem Inhalt nach nicht wesentlich verändert. Da die österreichische Gesellschaft von der Entwicklung des Tesla-Konzerns abhängig ist, spiegeln sich die Konzernrisiken unmittelbar wider.
• Zunehmender Wettbewerb und Preisdruck: Viele etablierte und neue Automobilhersteller treten in den Markt für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ein oder haben entsprechende Pläne angekündigt. Besonders chinesische Hersteller holen rasant auf und gewinnen zunehmend Marktanteile durch aggressive, primär absatzorientierte Preisstrategien und günstige Produktionsbedingungen. Der dadurch steigende Wettbewerb und Preisdruck erfordert von der Tesla-Gruppe, wettbewerbsfähige Preise zu gestalten und/oder neue Marktsegmente zu erschließen, was Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis haben kann. • Markenimage und öffentliche Wahrnehmung: Ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine positive Geschäftsentwicklung, sowohl in der Vergangenheit als auch zukünftig, ist die Marke Tesla sowie die Wahrnehmung des Unternehmens in der Offentlichkeit. Kritische Berichterstattung kann das Markenimage beeinträchtigen und das Vertrauen der Kunden schwächen. Eine unvorteilhafte Außendarstellung könnte sich daher negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. • Entwicklung der Restwerte: Das unsichere Umfeld der Elektromobilität könnte einen negativen Effekt auf die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Restwerte von Elektrofahrzeugen haben, was sich verkaufshemmend auswirken könnte. • Verbraucherakzeptanz von Elektrofahrzeugen: Trotz eines wachsenden Interesses an Elektrofahrzeugen hängt das zukünftige Wachstum maßgeblich von der Bereitschaft der Verbraucher ab, diese Fahrzeuge anzunehmen. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt kontinuierlich und wird durch politische Maßnahmen weiter unterstützt. Bedenken hinsichtlich der Reichweite, der Ladeinfrastruktur, der Anschaffungskosten sowie der wahrgenommenen Eigenschaften, Qualität, Sicherheit und Leistung von Elektrofahrzeugen können die Kaufentscheidung negativ beeinflussen. Zusätzlich könnte Unzufriedenheit bei Kunden entstehen, wenn Elektrofahrzeuge nicht die erwartete Reichweite bieten oder das Ladenetzwerk nicht schnell genug ausgebaut wird. Die weiterhin unklare Strategie der neuen Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität könnte ebenfalls zu Unsicherheit bei den Verbrauchern führen. • Globale Handelskonflikte und Protektionismus: Ein weiterhin zunehmender globaler Handelskrieg oder verstärkter Protektionismus, insbesondere zwischen großen Wirtschaftsmächten wie den USA, China und der Europäischen Union, könnte erhebliche Auswirkungen auf Tesla Osterreich und die Tesla-Gruppe haben. Die Einführung von Schutzzöllen, Importbeschränkungen oder regulatorischen Hindernissen könnte die Kosten für den Export und Import von Fahrzeugen sowie Komponenten erheblich steigern. Dies könnte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit von Tesla in verschiedenen Märkten beeinträchtigen, sondern auch zu Umsatzeinbußen und erhöhten Produktionskosten führen. Solche Maßnahmen könnten darüber
hinaus die Lieferketten erheblich stören, was zu Produktionsverzögerungen oder erhöhten Betriebskosten führen könnte.
Die Risiken sind insgesamt nicht als bestandsgefährdend einzustufen. Die Auswirkung der Risiken wäre ein geringer Absatz, der zu geringerem Umsatz und Ergebnis führen würde. Die Risiken sind gegenüber dem Vorjahr dem Grunde nach unverändert. Im Zusammenhang mit Liquiditätsrisiken verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlage.
Bericht über Chancen
Den Risiken stehen aber auch Chancen gegenüber, die sich in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung wie nachfolgend aufgeführt darstellen. Die Chancen spiegeln den Stand am Bilanzstichtag wider, haben sich jedoch bis zum Aufstellungszeitpunkt nicht verändert.
Folgende Chancen ergeben sich aus dem Einsatz automatisierter Fahrzeuge:
• Eine signifikante Erhöhung der Verkehrssicherheit. • Eine potenzielle Entlastung der Umwelt, da automatisiertes Fahren die Umweltverträglichkeit des Verkehrs verbessern könnte und sich dadurch eine Effizienzsteigerung ergeben könnte. • Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt kontinuierlich. • Der Tesla Konzern hat mehrere Maßnahmen zur Erweiterung seiner Reichweite in Osterreich ergriffen – insbesondere durch den weiteren Auf- und Ausbau des Supercharger-Netzwerks.
Die Chancen könnten insgesamt zu einem erhöhten Absatz führen, der sich in den Umsatzerlösen und damit auch im Ergebnis niederschlagen wird. Die Chancen haben sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.
Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem
Unser Management ist für die Einrichtung und Aufrechterhaltung einer angemessenen internen Kontrolle der Finanzberichterstattung verantwortlich. Die interne Kontrolle der Finanzberichterstattung ist ein Prozess, welcher unter der Aufsicht des Chief Executive Officer und des Chief Financial Officer unseres Konzerns entwickelt wurde, um angemessene Sicherheit hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung und der Erstellung des Jahresabschlusses für externe Zwecke in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen zu bieten. Der Prozess beinhaltet diejenigen Richtlinien und Verfahren, die
(1) sich auf die Führung von Büchern, die die Geschäftsvorgänge und Veräußerung unserer Vermögenswerte in angemessenem Detaillierungsgrad richtig und fair widerspiegeln, beziehen;
(2) hinreichende Sicherheit bieten, dass Geschäftsvorgänge so erfasst werden, dass die Aufstellung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen ermöglicht wird, und dass unsere Einnahmen und Ausgaben nur im Einklang mit Genehmigungen der
Geschäftsführung getätigt werden; und
(3) hinreichende Sicherheit bezüglich der Vermeidung oder rechtzeitiger Aufdeckung von nicht autorisiertem Erwerb, der Nutzung oder Veräußerung unserer Vermögenswerte, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten, bieten.
Unter der Aufsicht und mit der Teilnahme unserer Konzerngeschäftsführung, führte der Konzen für das US-GAAP-Reporting der Gesellschaft eine Bewertung der Wirksamkeit der internen Kontrolle der Finanzberichterstattung nach den im „Internal Control-Integrated Framework (2013)", herausgegeben durch das „Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO)", festgelegten Kriterien durch. Die Konzerngeschäftsführung ist zum Schluss gekommen, dass die weltweite interne Kontrolle über die US-Finanzberichterstattung zum 31. Dezember 2025 wirksam war.
Unterschrift der Geschäftsführung
Wien, 17. Juli 2026
¿Maria Angela Schlichenmaier
Wien, 17. Juli 2026
Joseph Aaron Gruber
Wien, 17. Juli 2026
Stephan William Werkman
Geschäftsführung getätigt werden; und
(3) hinreichende Sicherheit bezüglich der Vermeidung oder rechtzeitiger Aufdeckung von nicht autorisiertem Erwerb, der Nutzung oder Veräußerung unserer Vermögenswerte, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten, bieten.
Unter der Aufsicht und mit der Teilnahme unserer Konzerngeschäftsführung, führte der Konzern für das US-GAAP-Reporting der Gesellschaft eine Bewertung der Wirksamkeit der internen Kontrolle der Finanzberichterstattung nach den im „Internal Control-Integrated Framework (2013)", herausgegeben durch das „Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO)", festgelegten Kriterien durch. Die Konzerngeschäftsführung ist zum Schluss gekommen, dass die weltweite interne Kontrolle über die US-Finanzberichterstattung zum 31. Dezember 2025 wirksam war.
Unterschrift der Geschäftsführung
Wien, 17. Juli 2026
Maria Angela Schlichenmaier
Wien, 17. Juli 2026
Joseph Aaron Gruber
Wien, 17. Juli 2026
Stephan William Werkman
Geschäftsführung getätigt werden; und
(3) hinreichende Sicherheit bezüglich der Vermeidung oder rechtzeitiger Aufdeckung von nicht autorisiertem Erwerb, der Nutzung oder Veräußerung unserer Vermögenswerte, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten, bieten.
Unter der Aufsicht und mit der Teilnahme unserer Konzerngeschäftsführung, führte der Konzern für das US-GAAP-Reporting der Gesellschaft eine Bewertung der Wirksamkeit der internen Kontrolle der Finanzberichterstattung nach den im „Internal Control-Integrated Framework (2013)", herausgegeben durch das „Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO)”, festgelegten Kriterien durch. Die Konzerngeschäftsführung ist zum Schluss gekommen, dass die weltweite interne Kontrolle über die US-Finanzberichterstattung zum 31. Dezember 2025 wirksam war.
Unterschrift der Geschäftsführung
Wien, 17. Juli 2026
Maria Angela Schlichenmaier
Wien, 17. Juli 2026
Wien, 17. Juli 2026
Joseph Aaron Gruber
Stephan William Werkman