Inhaltsverzeichnis
1. Unternehmen
Die Montfort Garage Kraftfahrzeug GmbH (im folgenden Gesellschaft genannt) ist eine Kapitalgesellschaft. Der wirtschaftliche Eigentümer ist die Maier Holding GmbH, Dr. A-Heinzle-Straße 88, 6840 Götzis welche zu 100% am Vermögen sowie am Gewinn und Verlust der Gesellschaft beteiligt ist.
2. Geschäftsverlauf
2.1. Erläuterungen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Die Gesellschaft handelt mit Neufahrzeugen (einschließlich Zubehör) der Marke Skoda sowie Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Darüber hinaus führt die Gesellschaft Reparaturen und Serviceleistungen an Kraftfahrzeugen durch.
Die Betriebs- und Geschäftsgebäude werden von Herrn Walter Maier, Götzis sowie von der MW Besitz GmbH, Götzis angemietet.
Die Betriebsstätten der Gesellschaft befinden sich in 6840 Götzis, Dr. A-Heinzle-Straße 115 sowie in 6706 Bürs, Quadrella 8.
2.2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
2.2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren
Die finanziellen Leistungsindikatoren entsprechen der Empfehlung zur Ausgestaltung finanzieller Leistungsindikatoren im Lagebericht des Fachsenats für Betriebswirtschaft und Organisation.
| Kennzahlen zur Ertragslage | 2025 | 2024 |
|---|
| Kapitalrentabilität | ||
|---|---|---|
| Eigenkapitalrentabilität (ROE) | 15,2 % | 19.5 % |
| Gesamtkapitalrentabilität (RO) | 11.3 % | 13.3% |
Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage (in TEUR)
| Nettoverschuldung (Net Debt) | negativ | negativ |
|---|---|---|
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | 6.921 | 6.128 |
| Eigenkapitalquote (Equity Ratio) | 77,3 % | 74,5 % |
|---|---|---|
| Nettoverschuldungsgrad (Gearing) | negativ | negativ |
| Cashflow-Kennzahlen (in TEUR) | ||
|---|---|---|
| Geldfluss aus dem Ergebnis | 960 | 1.091 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 1.496 | 1.647 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 12 | 1 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 0 | 0 |
2.2.2 Nicht Finanzielle Leistungsindikatoren
2.2.2.1 Mitarbeiter
Das Unternehmen beschäftigt 34 Mitarbeiter, wobei 5 Lehrlinge in Ausbildung stehen.
2.3 Organisation
Die Geschäftsprozesse werden über die Skoda Konzernsoftware (Cross-Service, Cross-Sales und VU3) abgewickelt. Als Buchhaltungssoftware sowie Lohnverrechnungssoftware wird SAP verwendet.
3. Risiko
3.1. Allgemeines Risikomanagement
Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
3.2. Absatzlage
Der vertretende Hersteller Skoda ist am Markt gut positioniert. Die Produktpalette entspricht sowohl in qualitativer und technischer Hinsicht den Kundenwünschen und wird laufend angepasst. Die Antworten auf die ökologischen Herausforderungen bestimmen den Zukunftserfolg. Kurz- und mittelfristig sind keine Risiken erkennbar.
3.3. Beschaffung
Um die steigenden Ankaufspreise der beschafften Produkte und Materialien abzufedern, setzt die Gesellschaft bei den wichtigsten Einkaufsmaterialen auf längerfristige Bezugsvereinbarungen.
3.4. Betriebliche Risiken
Das Ausfallsrisiko wird durch laufende Wartung und vorbeugende Instandhaltung der Anlagen minimiert.
3.5. Finanzielle Risken
Der Finanzstatus der Gesellschaft wird laufend überprüft. Investitionen werden detailliert auf Risikoaspekte hin analysiert und müssen klaren Rentabilitätszielen entsprechen. Derivative Finanzierungsinstrumente werden nicht verwendet.
4. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Der starke Preisanstieg in nahezu allen Lebensbereichen belastet die Kundinnen und Kunden erheblich – für viele ist der Alltag inzwischen kaum noch leistbar. Anschaffungen wie der Kauf eines Fahrzeugs werden, sofern nicht zwingend erforderlich, vorerst aufgeschoben. Zusätzlich sorgen anhaltend negative Schlagzeilen über steigende Treibstoffpreise, Lieferengpässe, geopolitische Konflikte und weitere Krisen für große Verunsicherung.
Trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen bleibt es unerlässlich, in die Infrastruktur zu investieren. Die Erwartungen der Kundinnen und Kunden steigen weiter. So müssen in diesem Jahr ein neues Reifenlager sowie die von Skoda vorgegebene Umstellung auf die neue Werks-CI in Götzis und Bürs umgesetzt werden.
Die Inflation hat zudem zu einem deutlichen Anstieg der Lohnkosten geführt. Der anhaltende Fachkräftemangel zwingt Unternehmen darüber hinaus, Gehälter deutlich über dem Kollektivvertrag anzubieten, da der Wettbewerb um qualifiziertes Personal sehr intensiv ist. Es ist daher absehbar, dass die Lohnkosten weiter steigen werden – eine Entwicklung, die nicht vollständig an die Endkundinnen und Endkunden weitergegeben werden kann.
Gleichzeitig gestaltet sich die Gewinnung und langfristige Bindung qualifizierter Fachkräfte immer schwieriger. Es zeigt sich deutlich, dass die Loyalität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber heute geringer ausgeprägt ist als noch vor einigen Jahren.
In unserem Businessplan gehen wir von folgenden Prämissen aus: einer Erhöhung der aktiven Kunden um etwa 1 % auf rund 4.200, einer Steigerung des Ersatzteilumsatzes um ca. 2,0 % sowie einer Steigerung des Zubehörumsatzes um ca. 1,5 %.
Mit dem Skoda-Neuwagenverkaufsind wir seit Jahren zufrieden, und auch aus heutiger Sicht erwarten wir erneut ein zufriedenstellendes Jahr.
Insgesamt zeigt sich, dass das Unternehmen in einem anspruchsvollen Umfeld agiert, aber mit einem klaren Fokus auf Effizienz, Infrastruktur und Anpassung an die aktuellen Marktbedingungen gut aufgestellt sein könnte.
Es wird wichtig sein, flexibel zu bleiben und schnell auf Veränderungen reagieren zu können, um den Herausforderungen zu begegnen.
Götzis, am 28.05.2026
வங்
Geschäftsführer
Markus Maier Geschäftsführer