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Lagebericht 2024/25

Linsinger Maschinenbau Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 28. Feb. 2025 · Eingereicht am 28. Nov. 2025

Inhaltsverzeichnis

LINSINGER LAGEBERICHT

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Betriebsleistung der Firma LINSINGER Maschinenbau GmbH konnte im Geschäftsjahr 2024/2025 trotz der schwierigen Ausgangslage aufgrund der Russland- Ukraine-Krise auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Auftragseingänge in den Geschäftsfeldern „Fräsen" und „Sägen" konnten wieder gesteigert werden, das Geschäftsfeld „Schiene” hat sich im Laufe des Geschäftsjahres 2024/25 verbessert. Für den Bereich „Schiene" und „Sägen" wurden neue Entwicklungen begonnen, um die Effektivität der Verfahren noch zu erhöhen und neue technische sowie geographische Märkte zu erreichen.

„Derzeit sind die internationalen Rahmenbedingungen unklar. Zuzuschreiben ist dies insbesondere der Neuausrichtung der Handelspolitik der USA. Seit ihrem Amtsantritt führte die dortige Regierung eine Reihe von Zöllen ein, die in der Folge jedoch Großteils wieder ausgesetzt wurden. Der Handelskonflikt mit China eskalierte im April, bevor sich die beiden Länder Anfang Mai auf eine vorübergehende Aussetzung der Zölle einigten. Ende Mai erhöhten die USA den Druck auf die EU, indem sie die Einführung von Zöllen in Höhe von 50% androhten. Die tatsächliche Ausgestaltung der Zölle im Prognosezeitraum – die betroffenen Länder oder Produkte sowie die Dauer, mögliche Ausnahmen und Gegenmaßnahmen – ist derzeit kaum absehbar. (vgl. WIFO- Konjunkturprognose 2/2025, Juni 2025).

Die Auswirkungen für die LINSINGER Maschinenbau GmbH sind aktuell ambivalent. Die bisher hohe Inflation spiegelt sich in höheren Personalkosten wider, sodass ein wesentlicher Fokus auf Produktivität sowie Neuentwicklungen weiterhin zu legen sein wird, um Kostennachteile mit Innovationen auszugleichen. Die nunmehr abgeschlossenen Kollektivverhandlungen unter der Inflationsrate bewerten wir im internationalen Kostenvergleich positiv. Wir schätzen insgesamt unser Geschäftsumfeld vorsichtig positiv ein, was sich wiederum in den Auftragseingängen widerspiegelt.

Die LINSINGER Maschinenbau GmbH ist nach wie vor durch die gute zentrale Lage mit Autobahnnähe, einem großen Einzugsgebiet sowie durch die in der Vergangenheit etablierten Mitarbeiterbindungsprogramme (insbesondere bei Lehrlingen) gerüstet, in Zukunft die benötigten Mitarbeiter am Arbeitsmarkt zu rekrutieren.

Darüber hinaus forciert die LINSINGER Maschinenbau GmbH seit einigen Jahren eine globale Expansion. Nach Tochtergesellschaften im Vereinigten Königreich sowie in China wurde im Wirtschaftsjahr 2024/2025 auch eine Tochtergesellschaft in Japan gegründet.

Den Schwerpunkt der Investitionen bildet das Sachanlagevermögen. Modernisierungsund Rationalisierungsmaßnahmen stehen dabei im Fokus unserer Investitionstätigkeit. Dies soll auch im folgenden Geschäftsjahr fortgesetzt werden.

Wir konnten im Geschäftsjahr 2024/25 wiederholt gute Finanzkennzahlen erzielen.

LINSINGER

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Entwicklung der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft zeigt folgendes Bild (Zahlenangaben jeweils in Tausend Euro):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Vermögens- und Finanzlage alle Berrage in TEUR2024/20252023/2024
errechneteerrechnete
KennzahlFormelKennzahiZahler NennerKennzahl
Nettoverschuldungverzinstiches Fremdkapital - füssige Mittel5.50632.941-27.4355.180 32.822-27.642
Nettoumlaufvermögenkurzfristiges Umiaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital87,63628.24459.39284.03230,77053.262
ElgenkapitalquoleEigenkapital / Gesamtkapital x 10067,074100.82466.5%63.09499.04463,7%
FremdkapitalquoteFrendkapital / Gesamtkapital x 10033.750100.82433,5%35.95099,04436.3%
Nettovers chuldungs grad
(Gearing)Nettoverschuldung/Eigenkapital x 100-27.43567.074 40,90%-27.642 63.094 -43,8%
Ertragslage ale Betraige in TEUR2024/20252023/2024
errechneteerrechnete
KennzahlFormalZahler NannerKennzahlZähier NennerKennzahi
LensatzeroseUmsatzeriöse68.92993.211
EBITErgebnis vor Znsen und Steuem4,232337
EBTErgebnis vor Steuem4.232337
UmsatzrentabilitëtErgebnis vor Zinsaufwand und Steuem/Umsstzedose x1004.23268.9296,1%33793.2110.4%
EigenkapitalrentabilitätErgebnis vor Steuem/Eigenkapital x 1004.23267.0746,3%33763,0940,5%
Gesamtkapitalrentabiltät Ergebnis vor Zinsaufwand und Sleuem Gesamtkepital x1004.232100.8244.2%33799.0440.3%
Cash-flow-Kennzahlen2024/20252023/2024
alle Beträge in TEUR
errechneteerrechnete
KennzahiFormelNenner ZähiarKennzahlZähier NennerKennzahl
Cash flow aus der betrieblichen Tätigkeit-85326.859
Cash flow aus der investitionstätigkeit972-698
Cash flow aus der Finanzietungstätigkeil0-11.100

* Seit dem Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgt die Berechnung der Cash-fow-Kennzahlen nach AFRAC-Stellungnahme 36.

I. Forschung und Entwicklung

Ziel unserer Forschung und Entwicklung ist eine weitere Verbesserung des hohen Qualitätsstandards unserer Produkte sowie die ständige Weiterentwicklung und Anpassung unserer Produkte an die stetig steigenden Anforderungen in unseren Geschäftsfeldern.

Die Implementierung einer eigenen Abteilung für Digitalisierung zeigt zwischenzeitig die rasche und effiziente Erzielung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in den Sparten „Schiene", „Fräsen“ sowie „Sägen“. Die F&E-Tätigkeit wurde im Geschäftsjahr 2024/2025 weiter intensiviert, was sich in den folgenden Wirtschaftsjahren noch steigern soll.

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III. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.

IV. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Auftragssituation an Säge- und Fräsmaschinen sowie im Sektor Schienenfahrzeuge ist für die nächsten Jahre zufriedenstellend. Wir erwarten trotz des weiterhin bestehenden Russland-Ukraine-Konflikts sowie der US-Zollpolitik eine Steigerung der Umsatzerlöse sowie Ertragssituation im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024/2025. Die finanziellen Auswirkungen können jedoch mittelfristig aufgrund der hohen Schätzunsicherheit nicht vernünftig und vollständig abgeschätzt werden. Aufgrund der robusten finanziellen Ausstattung könnte eine höhere Sensitivität in den Ergebnissen jedoch gut ausgeglichen werden.

V.

Finanzinstrumente

Im Wirtschaftsjahr 2024/2025 waren originäre Finanzinstrumente, die den Posten aus dem Anhang zu entnehmen sind, von Bedeutung.

1. Finanzrisikomanagement

Die Linsinger Maschinenbau GmbH ist diversen Finanzrisiken ausgesetzt, insbesondere dem Kreditrisiko, dem Liquiditätsrisiko, dem Währungsrisiko und dem Zinsänderungsrisiko. Zur Begrenzung dieser Risiken, die sich aus dem operativen Geschäft sowie aus der Finanzierungsstruktur ergeben, kommt ein zentrales Risikomanagementsystem zum Einsatz. Neben der Identifizierung, Analyse und Bewertung der Finanzrisiken erfolgen auch die Entscheidungen über den Einsatz von Finanzinstrumenten zum Management dieser Risiken durch die Geschäftsführung.

2. Risikofaktoren

Bonitätsrisiko

Das Kreditrisiko stellt das Risiko dar, das aus der Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen durch Geschäftspartner entsteht und zu Vermögensverlusten führen kann. Die Kredit- und damit Ausfallsrisiken werden kontinuierlich überwacht, für eingetretene und erkennbare Risiken wird durch den Ansatz von Wertberichtigungen und Rückstellungen vorgesorgt. Aufgrund der Vielzahl der Geschäftspartner liegt eine Konzentration von Ausfallsrisiken nicht vor.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, jederzeit die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten aufbringen zu können. Die Finanzierungspolitik ist auf eine langfristige Finanzplanung abgestimmt und wird laufend A-4662 Steyrermühl • Dr.-Linsinger-Straßße 24

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gesteuert und überwacht. Die jederzeit ausreichende Liquidität der Gesellschaft ist durch ausreichend vorhandene, nicht ausgenutzte und kurzfristig verfügbare Kreditlinien gesichert.

VI. NIchtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umwelt

Sofern von Bedeutung werden laufend Maßnahmen zur Verringerung von Emissionen durchgeführt. Maßnahmen aus dem Umweltprogramm werden kontinuierlich erarbeitet und umgesetzt.

Mitarbeiter

Zentrales Anliegen des Unternehmens ist eine bestmögliche Gestaltung von Arbeitsabläufen und Arbeitsplätzen. Es laufen zahlreiche Maßnahmen für die ständige Steigerung der Produktivität. Ein zentrales Instrument dabei ist die interne und externe Weiterentwicklung von Mitarbeitern.

Steyrermühl, 24.11.2025

in singer Ing. Mag: Günter Holleis

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