Inhaltsverzeichnis
Fisser-Bergbahnen- Gesellschaft m.b.H.
über das Geschäftsjahr 2024/25
Einleitung:
Das Geschäftsjahr 2024/25 war für die Fisser-Bergbahnen-GmbH von einer insgesamt sehr positiven Entwicklung geprägt. Sowohl im Winter- als auch im Sommergeschäft konnte sich die Gesellschaft in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich behaupten. Die Region Serfaus-Fiss-Ladis festigte seine Position als eine der führenden Tourismusdestinationen im Alpenraum und profitierte von einer anhaltend hohen Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Freizeit- und Urlaubserlebnissen.
Neben der erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung war das Geschäftsjahr auch von wichtigen Investitionen in die touristische Infrastruktur geprägt. Mit dem Neubau des Skidepots in Ladis sowie dem Bau des Parkhauses bei der Waldbahn wurden bedeutende Projekte umgesetzt, die sowohl den Gästekomfort als auch die Qualität des Angebots nachhaltig verbessern.
Auf Ebene der Unternehmensführung konnte die im Vorjahr eingeleitete Neuorganisation erfolgreich abgeschlossen werden. Die Fisser-Bergbahnen-GmbH wird von den beiden Geschäftsführern Mag. Michael Schöpf und Martin Pregenzer geleitet. Die klare Führungsstruktur sowie die Kombination aus langjähriger Unternehmenskenntnis und neuen fachlichen Impulsen bilden eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.
1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung der österreichischen Seilbahnen und des Wintersports in Osterreich
Der statistische Blick zurück auf die Wintersaison 2024/25 zeigt eine weitere Stabilisierung auf dem Niveau vor der COVID-19-Pandemie. Die Kassenumsätze stiegen auf rund 2 Mrd. €, bei fast 52 Mio. Skier Days. Mit 568 Mio. Beförderungen an 25.600 Betriebstagen stieg auch das Fahrgastaufkommen gegenüber dem Vorjahr (Winter 2023/24).
Die 250 österreichischen Seilbahnunternehmen und rund 400 Schlepplift-Unternehmen betreiben insgesamt rund 2.500 Anlagen und verfügen insgesamt über eine Pistenfläche von ca. 23.700 ha.
Der Erfolg des Wintertourismus in Österreich hängt maßgeblich von der strategischen Arbeit und den laufenden Investitionen der heimischen Seilbahnbetriebe ab. Osterreichs Seilbahnen investieren jährlich rund eine halbe Milliarde Euro in die Modernisierung und den Komfort von Anlagen und in die Beschneiungstechnik, um den steigenden Qualitätsansprüchen der Wintersportgäste gerecht zu werden.
Eine Wertschöpfungsstudie der Wirtschaftskammer Österreich zeigt die volkswirtschaftliche Bedeutung des Wintersports:
• Bergbahnnutzende Wintersportler generieren einen Bruttoumsatz von rund € 12,6 Mrd. • Daraus entsteht eine Wertschöpfung von über € 6,7 Mrd. • Die Multiplikator-Wirkung liegt bei über 7,1 • Die Republik Osterreich profitiert mit rund € 1,9 Mrd. Umsatzsteueraufkommen
Insgesamt gilt die Seilbahnbranche als wichtiger Wertschöpfungsmotor in den Regionen und Tälern. Durch Osterreichs Seilbahnwirtschaft werden über 125.000 Arbeitsplätze gesichert.
2. Tätigkeitsbereich:
Die Fisser-Bergbahnen-GmbH betreibt im Geschäftsjahr 2024/25 neun Seilbahnanlagen, mehrere Schlepplifte sowie Förderbänder im Skischul- und Übungsbereich. Die Waldbahn, die Puinzbahn sowie der Bikepark werden gemeinsam mit den Komperdellbahnen Serfaus in der Waldbahn GmbH & Co OG geführt.
Zur Sicherung der Schneequalität verfügt das Skigebiet über eine leistungsfähige technische Beschneiungsinfrastruktur mit einem Beschneiungsgrad von rund 95 % sowie vier Speicherteichen.
Im Sommer betreibt die Gesellschaft neben den Seilbahnanlagen ein vielfältiges touristisches Freizeitangebot. Dieses umfasst unter anderem den Funpark Fiss mit den Attraktionen Fisser Flitzer, Fisser Flieger und Skyswing, das Kinderbergwerk, den Themenweg „Goldener-Mann-Weg" am Fisser Joch sowie den Kinderbauernhof bei der Schöngampalm.
Im Bereich Gastronomie betreibt die Gesellschaft fünf Bergrestaurants (vier davon im Eigentum), zwei Schirmbars, den Crystal Cube sowie zusätzlich die seit dem 01.11.2025 neu gepachtete Wonnealm.
3. Umsatzentwicklung/Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2024/25 umfasst den Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 30. November 2025.
Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2024/25 als sehr positiv und zufriedenstellend zu bewerten. Nach dem coronabedingten Abbruch der bis dahin äußerst erfolgreichen Wintersaison 2019/20 und dem nahezu vollständigen Ausfall der Saison 2020/21 konnte bereits ab dem Winter 2021/22 wieder eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet werden.
Die Wintersaison 2024/25 war erneut die bislang umsatzstärkste in der Geschichte der Fisser- Bergbahnen-GmbH. Im Bereich Ticketverkauf wurde nach Berücksichtigung sämtlicher Abrechnungen und Ausgleichszahlungen (Serfaus, Ski 6, Tirol Regio, Snow Card Tirol etc.) ein Nettoumsatz von 32,8 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 9,55 % gegenüber dem Vorjahr.
Auch die Gasteintritte entwickelten sich erfreulich: Im gesamten Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis wurden im Berichtsjahr rund 1,77 Mio. Gäste gezählt – ein knappes Plus von fast 13.000 Gästen gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde exakt das Vor-Corona-Niveau des bisherigen Rekordwinter 2018/19 erreicht.
Die Gastronomiebetriebe der Fisser-Bergbahnen-GmbH erzielten im Winter 2024/25 einen Nettoumsatz von rund 8,9 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von ca. 820 Tsd. Euro oder knapp über 10 Prozent im Vergleich zum bisherigen Rekordwinter 2023/24.
Auch die Sommersaison 2025 verlief wirtschaftlich erfreulich. Im Bereich Ticketverkauf wurde ein Nettoumsatz von rund 2,1 Mio. Euro erzielt. Hinzu kommt ein Erlös aus der Super.Sommer.Card in Höhe von 1,53 Mio. Euro. Damit konnte das Umsatzniveau des Sommers 2024 um 9,45 % gesteigert werden.
Im gesamten Gebiet Serfaus-Fiss-Ladis wurden im Sommer 2025 850.000 Gasteintritte registriert, dies entspricht einer Steigerung von rund 4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Beförderungen erreichte mit 2,92 Mio. Gästen einen neuen Höchstwert.
Die Gastronomiebetriebe der Fisser-Bergbahnen-GmbH erzielten im Sommer 2025 einen Rekord- Nettoumsatz von rund 2,64 Mio. Euro. Dies entspricht einer leichten Steigerung von ca. 170 Tsd. Euro bzw. 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die gesamten Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2024/25 auf TEUR 50.406. Davon entfielen:
• TEUR 34.895 auf den Bahnbetrieb, • TEUR 11.532 auf die Gastronomie sowie • TEUR 3.979 auf sonstige Erlöse (z. B. Skidepotmieten, Parkraumbewirtschaftung, Attraktionen im Sommer-Funpark, Pachterlöse etc.).
Die Fisser-Bergbahnen-GmbH ist Teil eines Kartenverbunds mit der Seilbahn Komperdell GmbH und darüber hinaus Mitglied der Kartenverbünde Ski 6, Tirol Regio Card, Snow Card Tirol und Bike- Gravity.
Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr 2024/25 TEUR 9.844. Dies stellt eine Veränderung von TEUR 3.567 gegenüber dem Vorjahr dar. Das Betriebsergebnis lag bei TEUR 7.447 – ein Plus von TEUR 2.660 im Vergleich zum Vorjahr. Das EBITDA erhöhte sich von TEUR 14.026 auf TEUR 16.023.
Der durchschnittliche Mitarbeiterstand im Berichtsjahr belief sich auf 270 Vollzeitäquivalente. Den höchsten Personalstand verzeichnete das Unternehmen im Jänner 2025 mit 414 Beschäftigten oder 373 Vollzeitäquivalente.
4. Investitionen 2024/25:
Im Geschäftsjahr 2024/25 hat die Fisser-Bergbahnen-GmbH erneut umfangreiche Investitionen zur Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur und zur Verbesserung des Gästeservices getätigt.
Ein wesentlicher Schwerpunkt war die Errichtung des neuen Skidepots bei der Talstation der Sonnenbahn in Ladis. Das moderne Gebäude bietet rund 2.000 beheizte und belüftete Depotplätze und verbessert die Servicequalität für Gäste, Beherbergungsbetriebe und Sportfachhandel
nachhaltig. Neben dem Skidepot wurden eine neue Kassa mit Shop, ein Skischulbüro, moderne Sanitäranlagen, ein Indoor-Spielbereich sowie Mitarbeiterunterkünfte geschaffen. Mit diesem Projekt konnte die Infrastruktur im Ortsteil Ladis deutlich aufgewertet und den Anforderungen eines modenen Tourismusbetriebes angepasst werden.
Ein weiteres bedeutendes Investitionsprojekt war die Errichtung des neuen Parkhauses bei der Talstation der Waldbahn. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Komperdellbahnen Serfaus über die Waldbahn GmbH & Co OG umgesetzt. Mit rund 500 überdachten Stellplätzen, zusätzlichen Außenparkplätzen sowie einer modernen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wurde die Parkplatzsituation im Bereich der Waldbahn nachhaltig verbessert. Das Parkhaus trägt wesentlich zur Steigerung des Gästekomforts bei und stärkt die Attraktivität des Standorts als zentraler Einstiegspunkt in das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis.
Ergänzend zu diesen Großprojekten investierte die Gesellschaft laufend in die Modernisierung der technischen Anlagen, des Fuhrparks, der Beschneiungs- und Pisteninfrastruktur sowie in die Instandhaltung und Weiterentwicklung bestehender Gebäude und Einrichtungen. Damit werden die Voraussetzungen für einen sicheren, effizienten und qualitativ hochwertigen Betrieb auch in Zukunft sichergestellt.
5. Kennzahlen/Geldflussrechnung
| Umsatzrentabilität | |
|---|---|
| Geschäftsjahr | Vorjahr |
| Ergebnis vor Steuem x 100 | |
| 19,53% Umsatzerlöse | 14% |
Verschuldungsgrad
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Fremdkapital x 100 Eigenkapital | 133% | 137% |
Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Fremdkapital zu Eigenkapital an und gibt damit Auskunft über die Finanzierungsstruktur. Eine in der Praxis herausgebildete, grobe Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein soll als 2:1 (200 %).
Anlagenintensität
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Anlagevermögen x 100 67% Gesamtvermögen | 71% |
Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
|---|---|---|
| in TEUR | in TEUR | |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 13.540 | 13.537 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -10.470 | -4.612 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 4.320 | -7.131 |
6. Vorschau für das Geschäftsjahr 2025/26
Im laufenden Geschäftsjahr stehen weitere Investitionen in die touristische Infrastruktur im Mittelpunkt. Schwerpunkte bilden wesentliche Pisten-Verbesserungen im Bereich der Kerbbodenabfahrt einschließlich der technischen Beschneiungsanlage sowie verschiedene Maßnahmen zur Attraktivierung des Sommerangebots. Dazu zählen unter anderem ein Pumptrack und ein Spielplatz im Bereich der Talstation Ladis, die Neugestaltung des Naturthemenwegs „Fisser Gonde“ sowie erste Investitionen und Qualitätsverbesserungen bei der neu gepachteten Wonnealm.
Neben diesen Maßnahmen liegt ein wesentlicher strategischer Schwerpunkt auf der Vorbereitung zukünftiger Großprojekte. Derzeit werden die Planungen für die Eneuerung der Möseralmbahn und der Sonnenbahn intensiv vorangetrieben. Neben technischen Detailplanungen stehen dabei auch behördliche Abstimmungen sowie die Gespräche mit Finanzierungspartnern im Mittelpunkt. Das geplante Vorhaben stellt die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Fisser- Bergbahnen-GmbH dar und wird die zukünftige Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägen.
Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2025/26 von einer stabilen Entwicklung ausgegangen. Die Gesellschaft wird auch künftig konsequent in die Qualität ihrer Infrastruktur, nachhaltige Technologien und die Weiterentwicklung ihres touristischen Angebots investieren.
7. Risiken:
Ein weiterhin nicht unmittelbar beeinflussbarer Faktor stellt die weltwirtschaftliche sowie insbesondere die europäische Konjunkturentwicklung dar. Geopolitische Spannungen, insbesondere der anhaltende Iran-Israel-USA-Konflikt im Nahen Osten sowie weitere internationale Unsicherheiten, können sich auf Energiepreise, Finanzmärkte und in weiterer Folge auch auf die touristische Nachfrage auswirken. Die wirtschaftliche Gesamtlage bleibt damit von externen Einflussfaktoren geprägt.
Das Zinsniveau hat sich nach den deutlichen Anstiegen der vergangenen Jahre zwar grundsätzlich stabilisiert, aufgrund des Iran-lsrael-USA-Konfliktes ist aktuell jedoch wieder die Inflation angestiegen und es ist mit einem Anstieg des Zinsniveaus zu rechnen. Dies verschlechtert somit die Rahmenbedingungen für Finanzierungen.
Im Energiebereich besteht durch langfristig bis 2029 abgeschlossene Stromlieferverträge weiterhin eine sehr hohe Planungssicherheit. Damit ist die Gesellschaft weitgehend gegen kurzfristige Preisschwankungen am Energiesektor abgesichert. Auch im Bereich Gas bestehen vertragliche Absicherungen über mehrere Jahre, wodurch derzeit keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Liquiditätsentwicklung erwartet werden.
Die Auswirkungen des Klimawandels bleiben ein zentrales mittel- bis langfristiges Risiko. Die Höhenlage der Region Serfaus-Fiss-Ladis bietet zwar weiterhin günstige Voraussetzungen für den Winterbetrieb, dennoch stellen die langfristige Schneesicherheit sowie die wirtschaftliche und technische Weiterentwicklung der Beschneiungsinfrastruktur wesentliche Einflussfaktoren für die künftige Geschäftsentwicklung dar.
Zusätzlich bleibt der Arbeitsmarkt angespannt. Fachkräftemangel und auch die Personalkostenentwicklung aufgrund der nach wie vor deutlich über dem Inflationsziel von 2% liegenden Inflationsraten stellen nach wie vor unternehmerische Risiken dar. Der Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Saisonkräfte stellt insbesondere in den Spitzenzeiten der Wintersaison eine Herausforderung dar. Die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden sowie die Weiterentwicklung als attraktiver Arbeitgeber bleiben daher zentrale strategische Schwerpunkte.
8. Umwelt- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen:
Die im Winter als Skipisten genutzten Flächen werden laufend fachgerecht gepflegt. Bei baulichen Maßnahmen erfolgt ein sorgfältiger Abtrag des Oberbodens sowie dessen Wiedereinbau nach Abschluss der Arbeiten. Dadurch wird die heimische Vegetation bestmöglich erhalten. Die Rekultivierung der betroffenen Flächen erfolgt unter Begleitung einer ökologischen Bauaufsicht. Bestehende Wasserläufe und Gerinne werden regelmäßig instandgehalten.
Nicht mehr landwirtschaftlich bewirtschaftete Wiesenflächen werden vom Untenehmen gepflegt und damit in ihrem Offenlandcharakter erhalten. Zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung unterstützt das Unternehmen die heimische Landwirtschaft sowohl über einen eigenen Fonds als auch durch den gezielten Einkauf regionaler Produkte.
Besonders hervorzuheben ist die enge Kooperation mit lokalen Landwirten in Fiss und Ladis, von denen Schlachtvieh direkt und zu mehr als fairen Konditionen bezogen wird. In allen seilbahneigenen Gastronomiebetrieben der Region wird zudem ausschließlich regionales Tafelwasser aus dem Urgtal angeboten. Diese Maßnahmen stärken die regionale Wertschöpfung und reduzieren Transportwege.
Im Bereich Pistenbetrieb kommen moderne Pistenfahrzeuge mit GPS-gestützten Systemen zur Schneehöhenmessung zum Einsatz. Dadurch wird ein ressourcenschonender Einsatz von Technik und Beschneiung unterstützt.
Im Mobilitätsbereich wird die Fahrzeugflotte schrittweise auf Elektromobilität umgestellt. Die Anzahl an Elektrofahrzeugen wird kontinuierlich erweitert. Parallel dazu werden Ladeinfrastruktur und betriebliche Einsatzkonzepte weiterentwickelt.
Im Energiebereich setzt das Unternehmen auf den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Photovoltaikanlagen sind unter anderem beim Skidepot in Ladis, beim Parkhaus Waldbahn sowie auf weiteren Betriebsgebäuden installiert. In Kombination mit erneuerbaren Heizsystemen, wie Luftwärmepumpen, wird der Anteil eneuerbarer Energie weiter erhöht.
Die Region Serfaus-Fiss-Ladis verfügt über eine gemeinsame Nachhaltigkeitsstrategie und eine Nachhaltigkeitskoordination. Diese bildet die Grundlage für die laufende Weiterentwicklung klimarelevanter Maßnahmen in der Region. Im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde das Zertifikat „Beruf und Familie“ erfolgreich erlangt. Damit wird das Engagement zur besseren Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Anforderungen bestätigt.
Die Mitarbeiterentwicklung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird die langfristige Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeitender unterstützt.
9. Sonstige Angaben
Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens sind keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten vorgesehen. Zweigniederlassungen des Unternehmens bestehen nicht. Es bestehen keine Verträge über derivative Finanzinstrumente.
Fiss, am 3. August 2026
ührung
Mag. Michael Schöpf, e.h.
Martin Pregenzer, e.h.