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Lagebericht 2024

Leder & Schuh Aktiengesellschaft

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 11. Juni 2025

Inhaltsverzeichnis

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1.1 GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS

Die Leder & Schuh-Gruppe betreibt Einzelhandel mit Schuhen und modischen Accessoires in Osterreich sowie in acht weiteren europäischen Ländern (Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Rumänien, Kroatien und Bulgarien). Der operative Betrieb erfolgt je Land in einer eigenen Gesellschaft, nahezu sämtliche Führungs- und Dienstleistungsfunktionen (Strategieentwicklung, Personalentwicklung, Controlling, Finanzierung, Informationssysteme, Einkauf, Logistik, Qualitätssicherung sowie Design und Kommunikation) werden zentral durch die Leder & Schuh Aktiengesellschaft in Osterreich ausgeübt. Der Einkauf der Waren erfolgt über die Leder und Schuh Einkaufsgesellschaft m.b.H.. Zur Warenversorgung wird ein Distributionszentrum in Pohořelice (Tschechien) betrieben.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2024

2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Situation in Osterreich

Das BIP-Wirtschaftswachstum in Österreich liegt in 2024 bei -0,9 %. Die Entwicklung der Wirtschaft Österreichs zählt damit zu den schwächsten der EU. Für 2025 wird das BIP nur leicht zulegen, dabei tragen niedrigere Zinsen, eine Verbesserung des internationalen Umfeldes und eine bessere Konsumstimmung zur leichten Verbesserung der österreichischen Konjunktur bei. 1

Die Rezession hat sich in Osterreich in 2024 fortgesetzt, die Wirtschaftsleistung ist gesunken. Die Rezessionsphase der Industrie und Bauwirtschaft hält an. Die Exporte und Bauinvestitionen sind gesunken, der private Konsum hat trotz Anstieg der Realeinkommen nicht zugelegt. Es wird erwartet, dass sich die Konsumstimmung in Zukunft wieder verbessert und die Exportnachfrage wieder ansteigt. 2

Der Konjunkturindikator der Bank Austria zeigt eine leichte Verbesserung. Der Konjunkturindikator liegt im Jänner 2025 bei -2,6 Punkte. Damit konnte gegenüber dem Jahrestiefststand im Dezember eine leichte Verbesserung erzielt werden, liegt aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Die leichte Verbesserung des Stimmungsbarometers spiegelt die verbesserten Rahmenbedingungen für die Inlandsnachfrage durch die niedrigere Inflation und die gesunkenen Zinsen wieder. 3

1 https://www.wko.at/oe/news/konjunkturprognose-wifo-ihs-4-2024.pdf

² https://www.ihs.ac.at/fileadmin/public/2016_ Files/Documents/2024/Winterprognose/IHS Konjunkturprognose 2024_12 Winter KURZVERSION_ DE.pdf

3 https://www.bankaustria,at/files/konjunkturindikator_ 022025.pdf

2.1.2 Branchensituation in Österreich

Das Jahr 2024 war für den Handel wiederum kein erfolgreiches Jahr. Der Handel verzeichnet in 2024 ein nominelles Umsatzminus von -1,0 %, real liegt der Rückgang bei -1,6 %. Im Wesentlichen dafür verantwortlich ist der Großhandel mit wiederum einer negativen Konjunkturentwicklung. Im Einzelhandel konnte zumindest eine leicht positive Entwicklung erzielt werden. 4

Der Einzelhandel verzeichnet in 2024 ein nominelles Umsatzplus von +2,1 %, real liegt die Abweichung bei +0,5 %. Nachdem es im ersten Halbjahr zu einem realen Umsatzrückgang kam, konnte die positive Abweichung im letzten Quartal zumindest eine leicht positive Abweichung fürs Gesamtjahr bringen. Die stärksten Zuwächse erzielt der Lebensmitteleinzelhandel. Beim Handel mit Nicht-Nahrungsmitteln liegt die reale Umsatzabweichung bei +0,2 %. 5

Unterschiedlich ist die Entwicklung innerhalb der Branchen. Der Lebensmittelhandel zeigt die höchste nominelle Umsatzsteigerung zum Vorjahr. Der Schuhhandel erzielte nominell einen Umsatzrückgang von -1,7 %, real liegt die Abweichung bei -4,9 %. Der Onlinehandel zeigt eine positive Entwicklung mit nominell +2,0 % sowie real +2,4 %. 6

2.1.3 Branchensituation in Deutschland

Basierend auf den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lagen die Umsätze im Einzelhandel in Deutschland in 2024 leicht über dem Vorjahr. Real liegt die Abweichung bei +1,1 %, nominal bei +2,5 %. Damit liegt der Jahresumsatz 2024 real und nominal über dem Vor-Corona-Niveau 2019. Im ersten Halbjahr lag die reale Umsatzentwicklung hinter dem Vorjahr, im zweiten Halbjahr konnte aber eine positive Abweichung erzielt werden. ?

Der Umsatz mit Schuhen ist um -0,8 % auf € 11,62 Mrd. gesunken. Dabei ist der stationäre Schuhhandel mit -1,5 % noch stärker betroffen. Der Onlinehandel ist mit +0,7 % leicht gewachsen. Trotz Lohnsteigerungen bleiben den Konsumenten aufgrund der gestiegenen Kosten weniger verfügbare Mittel für Konsumausgaben wie Schuhe zur Verfügung. Für 2025 wird ein leichtes Umsatzplus erwartet. 8

2.1.4 Branchensituation in CEE ®

Der private Konsum ist auch weiterhin der wesentliche Treiber für den Wachstumsaufschwung im CEE-Raum. Es wird davon ausgegangen, dass die Investitionen im Jahr 2025 stärker zum Wachstum im CEE-Raum beitragen werden. Dies ist insbesondere durch höhere öffentliche Investitionen durch mehr EU-Mitteln gestützt. Es wird eine Erholung der Auslandsnachfrage erwartet.

Das Wirtschaftswachstum in 2024 liegt zwischen +1,0 % und +3,2 % in den einzelnen Ländern und damit besser als die Entwicklung des Vorjahres (betrachtet wurden nur jene CEE-Länder, in denen die Leder und Schuh Gruppe vertreten ist). Am stärksten ist die Entwicklung des

Wirtschaftswachstums in Kroatien (+3,2 %), Bulgarien (+2,5%) und der Slowakei (+1,9 %). In

4 https://www.wko.at/oe/news/20250221-pk-konjunkturentwicklung-im-handel-2024.pdf

* https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2025/02/20250206KonjunkturstatistikHandelDienstleistungenNov_ Dez 2024.pdf

* https://www.wko.at/oe/news/20250221-pk-konjunkturentwicklung-im-handel-2024.pdf

7 https://www.schuhkurier.de/einzelhandelsumsatz-2024-leicht-gestiegen/

* https://www.schuhkurier.de/bte-umsatz-mit-schuhen-geht-zurueck/

* https://www.bankaustria.at/files/cee _quarterly_2024_q4_de.pdf

Tschechien zeigt sich die schwächste Entwicklung im Wirtschaftswachstum mit +1,0 %. Auch der private Konsum zeigte sich mit einer entsprechenden Entwicklung von +1,3 % bis +5,8 %, wobei hier die positive Entwicklung in Rumänien (+5,8 %), Bulgarien (+4,8 %) und Ungarn (+4,5 %) am stärksten ausgeprägt ist. Die schwächste Entwicklung zeigt der private Konsum wiederum in Tschechien mit +1,3 % sowie in Slowenien mit +1,4 %.

Kroatien zeigt mit einem BIP von +3,2 % die stärkste Entwicklung. Der private Konsum ist mit +4,2 % auch sehr positiv. Im Vergleich zum Vorjahr kommt es zu einer leichten Verbesserung des Wirtschaftswachstums. Einen wesentlichen Einfluss auf die BIP Entwicklung haben die Komponenten der Inlandsnachfrage, die Investitionen sowie die starken öffentlichen Ausgaben. Das BIP Wachstum wird auch durch den privaten Konsum positiv beeinflusst. Der private Konsum wird durch ein Lohnwachstum, die positive Entwicklung der Beschäftigung und damit das gestärkte Verbrauchervertrauen positiv beeinflusst.

Die Entwicklung in der Slowakei zeigt sich mit einem BIP von +1,9 % und dem privaten Konsum von +2,7 %. Diese Entwicklung zeigt eine Verbesserung zum Vorjahr. Das Wirtschaftswachstum wird von der Inlandsnachfrage positiv gestützt, die Auslandsnachfrage erholt sich nur langsam. Das Wachstum wird weniger vom Konsum, sondern durch private und öffentliche Investitionen geprägt.

Das BIP Wachstum in Slowenien zeigt nur einen Wert von +1,5 %, dies ist wesentlich geprägt durch die schwächeren Exporte und Investitionen. Der Konsum ist ein wichtiger Wachstumsmotor, der durch ein positives Reallohnwachstum gestützt wird. Die Investitionen stagnieren aufgrund des Rückgangs der Bautätigkeit.

In Ungarn liegt das BIP in 2024 bei +1,5%, der private Konsum bei +4,5 %. Die gedämpfte Entwicklung der Auslandsnachfrage, die schwächeren Investitionen der Unternehmen und des öffentlichen Sektors stellen einen unsicheren Faktor für die Entwicklung des BIP dar. Der Konsum der privaten Haushalte zeigt eine positive Entwicklung.

Tschechien zeigt die schwächste Entwicklung mit einem BIP von +1,0 % und dem privaten Konsum von +1,3 %. Die schwache Entwicklung ist durch das Konsumverhalten der privaten Haushalte geprägt, dies trotz wieder gestiegener Reallöhne.

2.2 GESCHÄFTSVERLAUF

Die Umsätze der Leder & Schuh Gruppe lagen um +1,4 % über dem Vorjahr, bereinigt bedeutet dies eine Abweichung von +1,8 % zum Vorjahr. Dabei zeigt sich die Kundenfrequenz mit bereinigt -1,1 % unter dem Vorjahr. Die Kaufquote (Anteil der Kunden, die zum Käufer konvertieren) liegt bereinigt mit +1,4 % über dem Vorjahr. Der Umsatz je Bon ist mit +1,3 % bereinigt über dem Niveau des Vorjahrs.

In Osterreich lagen die Umsätze um +2,8 % über dem Vorjahr, bereinigt um +1,4 %. Die Kundenfrequenz ist dabei bereinigt mit -1,6 % unter dem Niveau des Vorjahrs. Der Umsatz pro Bon lag mit 1,2 % über dem Vorjahr, die Kaufquote (Anteil der Kunden, die zum Käufer konvertieren) liegt bereinigt leicht (0,6 %) über dem Vorjahr.

Mit Ende des Geschäftsjahrs 2024 betreibt die Leder & Schuh Aktiengesellschaft gruppenweit 210 Filialen. Konzernweit wurden 18 Filialen eröffnet, 3 Filialen übersiedelt sowie 13 Filialen geschlossen. Humanic eröffnete im Berichtsjahr 8 Filialen, davon 4 Filialen in Osterreich. Eine S4Y Filiale wurde zu Humanic konvertiert sowie ein Pop Up Sore in eine Humanic Filiale. Bei Shoe 4 You wurden 10 Filialen eröffnet. Bei Humanic wurden 11 Filialen in CEE geschlossen, bei Shoe 4 You wurden 2 Filialen geschlossen. Drei Humanic Filialen sind übersiedelt.

2.3 LAGE DER indikatoren) GESELLSCHAFT (It. Anlage 1-4/4 zum Lagebericht inkl. Finanzielle Leistungs-

2.3.1 Ertragslage

Die Nettoumsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren beliefen sich im Berichtsjahr 2024 auf TEUR 216.222. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von +5,3 %. Die Inlandserlöse betrugen TEUR 212.488 (VJ: TEUR 202.901), was einem Anstieg von +4,7 % darstellt. Die Umsatzerlöse im Ausland beinhalten im Wesentlichen Umsätze des E-Shops in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Slowenien. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um +58,2 % gestiegen. Die Anzahl der Filialen zum Stichtag in Österreich ist von 119 auf 131 Ende 2024 angestiegen.

Der Rohertrag belief sich auf TEUR 107.859 (VJ: TEUR 101.605), was einer Rohertragsmarge von 49,9 % (VJ: 49,5 %) entsprach.

Die sonstigen Erlöse beliefen sich auf TEUR 10.292 (VJ TEUR 10.788) und umfassten insbesondere laufend erhaltene Mieterlöse, Erlöse aus Werbekooperationen und Leistungsverrechnungen im Konzern. Die sonstigen Erträge beliefen sich auf TEUR 1.553 (VJ TEUR 3.813) und umfassten insbesondere aktivierte Eigenleistungen, staatliche Zuschüsse, Auflösung von Rückstellungen sowie Versicherungsentschädigungen. Die Personalkosten sind mit TEUR 44.965 um +4,5 % höher als im Vorjahr. Die Summe der sonstigen Aufwendungen sind nahezu unverändert. Während insbesondere Mieten, Logistik, Marketing, Honorare und Instandhaltungen gestiegen sind, sind die Energiekosten um TEUR 2.964 gesunken.

Das EBITDA belief sich auf TEUR +12.286 (VJ: TEUR +10.726). Die Abschreibungen beliefen sich auf TEUR 4.532. Das EBIT betrug TEUR +7.754 nach TEUR +5.718 im Vorjahr. Die Zinsbelastung ist mit TEUR 1.366 auf dem Niveau des Vorjahres. Im Beteiligungssaldo iHv TEUR -5.233 sind Aufwendungen aus Beteiligungen iHv TEUR 5.600 sowie Erträge aus Beteiligungen iHv TEUR 367 enthalten. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei TEUR +1.155.

Im Geschäftsjahr 2024 wurde ein außerordentliches Ergebnis iHv TEUR -439 ausgewiesen. Darin sind insbesondere Beratungsleistungen und Kosten für die Vorstandssuche enthalten. Die Ertragssteuern in Höhe von TEUR 503 umfassten mit TEUR 500 fast ausschließlich Aufwendungen aus latenten Steuern.

Damit konnte ein Jahresüberschuss von iHv TEUR +213 erzielt werden.

2.3.2 Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme um TEUR 1.592 gestiegen. Die ist insbesondere auf die gestiegenen Bankguthaben zurückzuführen.

Während das Anlagevermögen um TEUR 542 gesunken ist, ist das Umlaufvermögen um TEUR 2.134 angestiegen. Beim Anlagevermögen sind die Abschreibungen in Höhe von TEUR 10.132 (davon betrafen TEUR 5.600 Finanzanlagen) geringer als die Investitionen in Höhe von TEUR 9.540 (davon betrafen TEUR 5.000 Finanzanlagen). Das Handelswarenlager ist im Eigentum der LSEG (abgespalten zum 01.01.2017), daher hat die LSAG keinen Vorrätebestand. In den sonstigen Forderungen sind Forderungen aus Paypal, Klarna, Kredit- und Bankomatkarten enthalten. Die aktiven latenten Steuern verringerten sich um TEUR 500 auf TEUR 2.201. Die Konzernforderungen sind um TEUR 696 gegenüber dem Vorjahr gesunken.

2.3.3 Finanzlage

Rückstellungen wurden im Ausmaß von TEUR 775 abgebaut. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion der Rückstellungen von Miete, welche aufgrund von Einigungen und Verjährung aufgelöst werden konnten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf TEUR 17.101 (VJ: TEUR 18.140). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.239 auf TEUR 3.739 gestiegen. Die Konzernverbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 2.340 auf TEUR 15.557 leicht. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten, in welchen im Wesentlichen Verrechnungen mit dem Finanzamt und mit Mitarbeitern sowie Sozialabgaben enthalten sind, sind mit TEUR 10.968 um TEUR 386 niedriger als im Vorjahr. Dies betrifft insbesondere geringere Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt.

Die Eigenkapitalquote hat sich mit 18,7 % (VJ: 18,8 %) gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

2.3.4 Kennzahlen

Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2024 18,7 % (VJ: 18,8 %). Das EBITDA betrug TEUR +12.286 nach TEUR +10.726 im Vorjahr. Die Entschuldungsdauer (definiert als NET DEBT/EBITDA) liegt bei 1,1 Jahre (VJ:1,5 Jahre).

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit beträgt TEUR 13.276 (VJ: TEUR 8.929). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -8.611 (VJ: TEUR -3.085). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR -2.974 (VJ: TEUR -5.775).

Die Beschäftigten in Österreich gingen im Berichtsjahr bei gestiegener Filialanzahl von 1.227 auf 1.169 zurück. Die Beschäftigtenanzahl umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte hat sich von FTE 816 auf FTE 778 leicht verringert.

2.4

FINANZIERUNG DER LEDER & SCHUH GRUPPE

Mit 28.11.2016 unterzeichnete die Leder & Schuh Aktiengesellschaft eine langfristige Finanzierungsvereinbarung. Es besteht ein Betriebsmittelkredit, der nach vereinbarten Regelungen auch von der Leder & Schuh Einkaufsgesellschaft m.b.H. gezogen und ausgenützt werden kann.

Alle Forderungen der Gesellschaft, sämtliche Bankkonten, alle Versicherungsverträge sowie die Geschäftsanteile an den österreichischen Tochtergesellschaften sind zu Gunsten des Bankenkonsortiums verpfändet.

Die Finanzierungsvereinbarung enthält übliche finanzielle Beurteilungskriterien (Financial- Covenants) der Leder & Schuh-Gruppe, deren Nichterfüllung zu einer vorzeitigen Kündigung der Finanzierungsvereinbarung führen kann.

Im Mai 2020 wurden auf Basis der Auswirkungen von COVID-19 die langfristigen Finanzierungslinien erweitert. Es wurde bei der COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) der Antrag auf eine Garantie für einen zusätzlichen Kredit iHv EUR 11,0 Mio gestellt, welcher am 20.05.2020 genehmigt wurde.

3. NACHTRAGS- UND PROGNOSEBERICHT

Der wesentliche Fokus von Humanic ist die Anpassung des Geschäftsmodells bedingt durch ein geändertes Kundenverhalten im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung. Das Filialnetz umfasst 142 Standorte per Ende 2024.

Am Heimmarkt in Osterreich besteht zur Konzernmarke Humanic auch die komplementäre Positionierung von Shoe 4 You. Per Ende 2024 umfasst das Filialportfolio 68 Filialen.

Die Leder & Schuh Aktiengesellschaft unterhält neben dem stationären Einzelhandel auch einen Online-Shop für Osterreich (Humanic und Shoe 4 You), Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Slowenien mit dem Ziel auch für die Online-Shop Kunden einen möglichst zielkundenorientierten Serviceansatz bieten zu können. Neben der Möglichkeit des Storepickups gibt es auch die Möglichkeit des Send2Home. Dabei wurde die Warenverfügbarkeit des Online-Shops um die Möglichkeit der Versendung der Ware aus dem Filialbestand erweitert. Damit wird die Warenverfügbarkeit verbessert sowie die lost sales reduziert.

Die bestehende Finanzierungsvereinbarung betreffend des Betriebsmittelkredits in Höhe eines Rahmens von EUR 50,0 Mio. wurde im April 2025 um rund ein Jahr bis 15. April 2026 verlängert und die darin enthaltenen Financial-Covenants und sonstigen Verpflichtungen an die aktuellen Verhältnisse angepasst. Auch der oben genannte Kredit COFAG wurde bis 15. April 2026 verlängert. Aus der Sicht des Managements ist die Verlängerung der Kreditlinien geeignet die Zahlungsfähigkeit der Leder & Schuh Gruppe sicherzustellen.

Das Eintreten der in der Planung für 2025 und 2026 getroffenen Annahmen ist jedoch wesentlich hinsichtlich der Auswirkung auf die Ertragskraft und die daraus resultierenden Zahlungsflüsse. Mögliche Abweichungen führen zu einer wesentlichen Unsicherheit bezüglich der Unternehmensfortführung.

4. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Rahmen ihrer nationalen und internationalen Tätigkeiten ist die Leder & Schuh Aktiengesellschaft mit ihren Tochtergesellschaften unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Als Führungsgesellschaft definiert die Leder & Schuh Aktiengesellschaft die Instrumente des Risikomanagements sowie deren Einsatz und Überwachung. Fehlentwicklungen werden dadurch von den Verantwortlichen rechtzeitig erkannt und kommuniziert. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements der Gesellschaft und in den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften zu informieren. Die wesentlichen Risikofelder sind Liquiditäts-, Zins-, Wechselkurs-, Beschaffungs-, Markt- sowie Betriebsrisiken. Durch den Konsignationsvertrag mit der Leder und Schuh Einkaufsgesellschaft m.b.H. bzw. den daraus resultierenden Abnahmeverpflichtungen werden die unten angeführten Risiken in der Leder & Schuh Aktiengesellschaft weitgehend schlagend.

a) Liquiditätsrisiko

Das gesamte Finanzmanagement der Leder & Schuh Gruppe wird zentral gesteuert. Es erfolgt eine fortlaufende retro- und prospektive Analyse der Liquiditätssituation der Leder & Schuh Gruppe. Durch eine auf dieser Analyse basierenden Verteilung der verfügbaren Liquidität wird gewährleistet, dass jede Gesellschaft der Leder & Schuh Gruppe über ausreichend Liquidität verfügt und ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Zur Absicherung von Zinsrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

b) Wechselkursrisiko

Das Währungsrisiko besteht in möglichen Gewinnschwankungen, die durch Wechselkursänderungen hervorgerufen werden. Da die Leder & Schuh Gruppe im Ausland Handelswaren erwirbt, ist sie einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Zur Absicherung von Wechselkursrisiken im internationalen Einkauf werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Die Verkaufspreise in CEE werden aufgrund saisonaler Kalkulationskurse auf Basis der aktuellen Kursprognosen festgesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden aufgrund der hohen Kosten für die meisten CEE-Währungen nicht eingesetzt. Kurzfristige negative Kursentwicklungen, die nicht in den Kalkulationskursen abgebildet und in den Verkaufspreisen entsprechend verankert werden können, stellen ein Kursrisiko dar.

c) Gewährleistungsrisiko

Die Gewährleistung bestimmt Rechtsfolgen und Ansprüche, die dem Käufer im Rahmen eines Kaufvertrages zustehen, bei dem der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat. Die gesetzliche Gewährleistung beträgt seit 1. Januar 2002 im EU-Raum zwei Jahre. In den meisten Fällen hat die Leder & Schuh Gruppe die Möglichkeit, sich beim Lieferanten zu regressieren bzw. ist dies durch einen Reklamationsrabatt abgedeckt.

d) Produkthaftungsrisiko

Einhergehend mit dem Gewährleistungsrisiko gibt es für das Unternehmen auch ein Produkthaftungsrisiko, sofern das Unternehmen der In-Verkehr-Bringer der Ware in die EU ist. Die Produkthaftung bezeichnet die Haftung auf Schadenersatz für die Lieferung einer fehlerhaften Kaufsache und für Schäden, die dadurch an anderen Rechtsgütern entstehen.

e) Preisrisiko

Ein Preisrisiko für Schuhe aus Fernost aufgrund von Straf- oder Sonderzöllen auf Schuhe ist derzeit nicht zu erwarten.

f) Beschaffungsrisiko

Durch die Auswahl zuverlässiger Produzenten sowie Qualitätskontrollen wird das Beschaffungsrisiko eingegrenzt. Auf Basis des Bezuges eines maßgeblichen Anteiles der Waren aus Fernost sowie aus südeuropäischen Ländern können Produktionsengpässe bei den Lieferanten zur Verknappung der Verfügbarkeit von Waren führen. Bislang gab es in der Beschaffung der Waren keine negativen Auswirkungen.

g) Investitionsrisiko

Um dauerhaft am Markt bestehen zu können, sind Investitionen in neue Standorte und Geschäftsausstattung notwendig. Ein Risiko besteht darin, dass Standorte nach einer getätigten Investition trotz sorgfältigen Erhebungen der Marktforschung die Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Darüber hinaus ist ein Ausstieg vor Ablauf der Mietdauer aus langfristigen Mietverträgen – wenn überhaupt – nur mit Abschlagszahlungen möglich.

h) Lagerrisiko

Unsachgemäße Lagerung, Einkauf von falsch kalkulierten Mengen oder zu überhöhten Preisen führen zu Lagerrisiken.

i) Bestandsrisiko

Das Bestandsrisiko bezieht sich auf mögliche Verluste aus der Lagerung von Handelswaren. Verluste können unter anderem aus Schwund und Diebstahl, sowie zu hohen Lagerständen oder Überalterung der Produkte entstehen. Alle Lagerorte sind versichert.

j) Transportrisiko

Jede Warenbewegung birgt Risiken. Diese können in diesem Fall im Verlust der Waren oder einer verspäteten Anlieferung liegen. Warenbewegungen sind im Allgemeinen versichert. Durch den Umstand, dass der Warenbezug und die Verteilung in der Leder & Schuh Gruppe über ein zentrales Logistikzentrum in Tschechien erfolgt, kann eine Verringerung der Funktionsfähigkeit dieses, durch einen externen Dienstleister geführten, Zentrallagers zu Problemen in der Belieferung des gesamten Filialnetzes führen. Entsprechendes gilt für die Reduzierung von verfügbaren Transportkapazitäten.

k) Markt- bzw. Absatzrisiko

Die Marktrisiken ergeben sich durch verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. sich ändernde Modetrends. Instrumente zur Reduzierung der Marktrisiken sind insbesondere die laufende Beobachtung des Konsumverhaltens, Marktforschung, die laufende Anpassung der Sortimente bzw. Diversifizierung durch verschiedene operative Geschäftsfelder. Der Umsatz der Leder & Schuh Gruppe wird überwiegend über ihr Filialnetz generiert. Eine Reduktion der Kundenfrequenz in den Filialen und des damit einhergehenden geringeren Kaufvolumens aufgrund von wirtschaftlichen Unsicherheiten führt daher zu entsprechenden Umsatzreduktionen. Wie sich diese Situation in weiterer Zukunft entwickelt, ist weiterhin mit entsprechend hoher Unsicherheit behaftet.

1) Betriebsrisiko

Die Betriebsrisiken werden durch die Zentralregulierung der EDV-gestützten Verfahren minimiert. Aufgrund der hohen Systemdurchdringung der Geschäftsprozesse ist sich die Leder & Schuh Aktiengesellschaft auch der Bedeutung von Sicherheit und Hochverfügbarkeit der eingesetzten Systeme bewusst. Dazu wurden entsprechende Redundanzen und Sicherheitslevels für Hardware, Software und Netzwerke wie Datenspiegelung, physisch geteilte Rechenzentren, tägliche Datensicherung etc. implementiert. Um das Missbrauchsrisiko zu minimieren wurde ein systemweites Berechtigungskonzept umgesetzt, welches laufend angepasst und weiterentwickelt wird.

5. PERSONAL- UND SOZIALBERICHT (NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN)

Der durchschnittliche Personalstand reduzierte sich im Gesamtkonzern leicht von 1.934 auf 1.794 Mitarbeiter, in Österreich eine Reduktion von 1.227 auf 1.169 Mitarbeiter. Leistungsbereitschaft, Wissen und Motivation der Mitarbeiter haben die Marktposition des Konzerns entscheidend geprägt und sind ein Schlüsselfaktor für die weitere Unternehmensentwicklung. Ein aktives Unternehmen braucht eine dynamische Ausbildung. Begleitet wird diese Ausbildung von Fach- und Führungsseminaren. Zudem bekennt sich die Leder & Schuh Gruppe zur dualen Berufsausbildung und bietet ihren Lehrlingen ein Ausbildungsprogramm nach internationalen Standards und in Österreich auch Lehre mit Matura an.

In Bezug auf Umwelt, Gesundheit und soziale Standards überprüft die Leder & Schuh Aktiengesellschaft ihre Lieferanten und Produktpalette kontinuierlich auf Schadstoffe im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Dabei gehen die unternehmenseigenen Standards (u.a. ein Code-of- Conduct) häufig über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

6. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Es wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.

Willigars Neisner

Wolfgang Neássner e.h.

(Vorstand)

Graz, 11. April 2025

Ertraqslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
A
2 0 2 42 0 2 3%
TEUR%TEUR%
Nettoverkaufserlöse gesamt216.222100,0205.261100,05.3%
Wareneinsatz(108.363)(50,1)(103.656)(50,5)4.5%
Rohertrag107.85949,9101.60549,56,2%
sonstige Erlöse10.2924,810.7885.3-4.6%
sonstige Erträge1.5530,73.8131,9-59.3%
119.70455,4116.20656,63,0%
Personalaufwand(44.965)(20,8)(43.020)(21,0)4.5%
Mieten inkl. BK(31.225)(14,4)(30.029)(14,6)4.0%
Logistik(7.003)(3,2)(6.687)(3,3)4.7%
Marketing(5.515)(2,6)(4.932)(2,4)11.8%
Energie(1.303)(0,6)(4.267)(2,1)-69.5%
E-Commerce(3.674)(1,7)(3.621)(1,8)1.5%
Warenbereitstellung(3.306)(1,5)(3.219)(1,6)2.7%
Instandhaltung(3.320)(1,5)(3.078)(1,5)7.9%
Honorare(1.457)(0,7)(983)(0,5)48.2%
Provision Kreditkarten(858)(0,4)(904)(0,4)-5.1%
Reinigung und Bewachung(938)(0,4)(778)(0,4)20.6%
Franchisegebühren(787)(0,4)(724)(0,4)8.7%
Fahrt und Reise(407)(0,2)(421)(0,2)-3.3%
Entsorgungsbeiträge(380)(0,2)(278)(0,1)36.7%
Gebühren(354)(0,2)(349)(0,2)1.4%
sonstiger Aufwand(1.926)(0,9)(2.190)(1,1)-12,1%
(62.453)(28,9)(62.460)(30,4)0.0%
EBITDA (= Betriebserfolg
vor Abschreibungen)12.2865,710.7265,214,5%
Abschreibungen(4.532)(2,1)(5.008)(2,4)-9.5%
EBIT (= Betriebserfolg)7.7543,65.7182,835.6%
Beteiligungssaldo(5.233)(2,4)(3.338)(1,6)-56.8%
Zinsensaldo(1.366)(0.6)(1.391)(0,7)-1.8%
EBT ( = Ergebnis vor Steuern)1.1550.59890,516,8%
außerordentliches Ergebnis(439)(0,2)(329)(0,2)33.4%
Ertragsteuern(503)(0,2)(451)(0,2)-11,5%
Jahresüberschuss2130,12090,11,9%

Vermögens- und Kapitalstruktur

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
31.12.202431.12.2023A
AKTIVATEURTEURTEUR
Immaterielle & Sachanlagen10.29810.246
Finanzanlagen47.00447.598
Anlagevermögen57.30275,557.84477,9(542)
Konzernforderungen7.2287.924(696)
Sonstige Forderungen und ARA5.6834.0441.639
Flüssige Mittel3.4381.7471.691
Aktive latente Steuern2.2012.701(500)
Umlaufvermögen18.55024,516.41622,12.134
SUMME AKTIVA75.852100,074.260100,01.592
PASSIVA
Eigenkapital14.20218,713.98918,8213
Rückstellungen14.28515.060(775)
Verbindlichkeiten Kreditinstitute17.10118.140(1.039)
Verbindlichkeiten Lieferungen & Leistungen3.7392.5001.239
Konzernverbindlichkeiten15.55713.2172.340
so. kurzfr. Fremdkapital10.96811.354(386)
Verbindlichkeiten47.36562,445.21160.92.154
Fremdkapital61.65081,360.27181,21.379
SUMME PASSIVA75.852100,074.260100,01.592

Kennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 13
31.12.202431.12.2023
1. Liquidität
1.1. Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit in TEUR18.8698.929
1.2. Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit
in % der Nettoverkaufserlöse8,7 %4,4 %
2. Finanzierung
2.1. Eigenkapital in %
der Bilanzsumme18,7 %18,8 %
2.2. Entschuldungsdauer
(NET DEBT / EBITDA)1,1 Jahre1,5 Jahre
3. Rentabilität
3.1. EBITDA in TEUR12.28610.726
3.2. EBITDA-Marge
EBITDA zu Erlösen in %5,7 %5,2 %

Geldflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 14
2 0 2 42 0 2 3
TEURTEUR
Ergebnis vor Steuern716660
Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Bereichs Investitionstätigkeit(6)(2.448)
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Bereichs Investitionstätigkeit10.13211.634
(Gewinne)/Verluste aus dem Abgang von
Vermögensgegenständen des Bereichs Investitionstätigkeit(43)0
Beteiligungserträge, Zinsen und ähnlich Erträge, Zinsen und ähnliche Aufwendun:1.0064.729
Netto Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis11.80514.575
Veränderung
Forderungen, andere Aktiva(1.639)91
Konzernverbindlichkeiten2.340(273)
Konzernforderungen696(5.216)
Rückstellungen(775)(1.763)
Lieferverbindlichkeiten1.239(208)
sonstige Verbindlichkeiten und PRA(386)1.727
Netto Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit vor Steuern13.2808.933
Zahlung von Ertragssteuen(4)(4)
Netto Geldfluss aus betrieblichen Tätigkeit13.2768.929
Einzahlungen aus Anlagenabgang00
Auszahlungen für Anlagenzugang(9.540)(6.509)
Einzahlungen aus Beteiligungs- und Zinsenerträgen9293.424
Netto Geldfluss aus der Investitionstätigkeit(8.611)(3.085)
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten0,000
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten(1.039)2.379
Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen(1.935)(8.154)
Netto Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit(2.974)(5.775)
zahlunsgswirksame Veränderung der Zahlungsmittel1.69169
Anfangsstand flüssige Mittel1.7471.678
Endstand flüssige Mittel3.4381.747

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