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VIVISOL Heimbehandlungsgeräte GmbH.
Geschäftsjahr 2025
Richard-Strauß-Str. 10, 1230 Wien
FN 036126b
1. Geschäftsverlauf
Der operative Geschäftsverlauf des Jahres 2025 kann als sehr positiv beurteilt werden. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte eine Steigerung des Rohergebnisses von über 1,6% erzielt werden auf EUR 34.015.601,35 - (Vj.: TEUR 33.463,-).
Es konnte in allen Therapiebereichen ein Umsatzzuwachs verzeichnet werden, der insbesondere von einem soliden Zuwachs an Verordnungen getragen wurde.
2. Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich in 2025 weiter auf EUR 41.893.560,33 (Vj.: TEUR 40.629,-) erhöht, obwohl eine geplante Tariferhöhung ausgeblieben ist. Die Personalkosten haben sich im Geschäftsjahr 2025 um rund 9% auf EUR 11.644.955,57 - (Vj.: TEUR 10.596, -) erhöht.
Die Abschreibungen belaufen sich auf EUR 3.974.800,34 - (Vj.: TEUR 3.385, -). Das Betriebsergebnis sank von TEUR 6.080,- in 2024 auf EUR 5.504.551,89,- in 2025. Der Jahresüberschuss beträgt im Jahr 2025 EUR 4.184.628,52 - (Vj.: TEUR 4.706,-). Es ergibt sich 2025 ein Bilanzgewinn von EUR 32.331.537,99 - (Vj.: TEUR 28.147,-).
3. Vermögens- und Finanzlage
Die Teilsummenergebnisse der Geldflussrechnung nach Fachgutachten KFS/BW 2 des Fachsenates für Betriebswirtschaft und Organisation stellen sich wie folgt dar:
| 2025 | 2024 Veränderung | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 11.648 | 8.902 | 2.746 |
| CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT | -4.684 | -6.562 | 1.879 |
| CASH-FLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | -8.062 | 0 | -8.062 |
| VIVISOL Heimbehandlungsgeräte GmbH. | |||
| Kennzahlen als Verhältnisse | 2025 | 2024 | Veränderung |
| TEUR TEUR % | % | ||
| Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Gesamtkapital) | 80,1% | 72.8% | +7,3% |
| Working Capital (Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital) | 17.500 20.882 | +3.382 | |
| Gesamtkapita lrentabilität | 13,4% | 15,8% | -2.4% |
| Eigenkapitalrentabiliät | 16,7% | 20.9% | -4.2% |
| Umsatzrentabilität | 13,3% | 15.5% | -2,2% |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | 5.553 6.311 | -758 | |
| Nettoverschuldung* (verzinsl. Fremdkapital - flüssige Mittel) | -1.139 -2.143 | +1.004 | |
| Nettoverschuldungsgrad* (Nettoverschuldung / Eigenkapital) | -3,4% | -7,4% | +4% |
*negative Nettoverschuldung im GJ 2024 und GJ 2025 aufgrund hoher liquider Mittel
Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr aufgrund der stabilen Ertragslage sowie des positiven Ergebnisses weiter verbessert. Ein zusätzlicher Bedarf an Fremdkapital bestand nicht, wodurch sich die Eigenkapitalbasis im Verhältnis zum Gesamtkapital erhöht hat.
Die Verbesserung des Working Capitals ist im Wesentlichen auf ein weiterhin effizientes Working- Capital-Management, insbesondere im Bereich des Forderungsmanagements, zurückzuführen.
Die geringere Gesamtkapitalrentabilität sowie die rückläufigen Rentabilitätskennzahlen resultieren im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Ergebnis sowie aus einem nur moderaten Ergebniswachstum im Verhältnis zur Kapitalentwicklung. Hintergrund hierfür sind insbesondere fehlende Tarifanpassungen der Kostenträger. Im Geschäftsjahr 2024 führten höhere Tarifanpassungen noch zu einer entsprechend positiven Ergebnisauswirkung.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich im Berichtsjahr leicht (der negative Saldo reduzierte sich) insbesondere infolge der Rückführung von Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash-Poolings.
4. Vorschau, Entwicklung der Gesellschaft 2026
Ziel der Gesellschaft ist es, sich nachhaltig als führendes Home-Care-Unternehmen in Osterreich zu positionieren, Hierfür werden die bestehenden Therapien weiter ausgebaut, um das Marktpotenzial optimal ausschöpfen zu können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Therapiebereich Schlaf sowie auf möglichen Vereinfachungen für Kundinnen und Kunden, um die Nutzung und Versorgung weiter zu verbessern.
Für das Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass das Ergebnis das Niveau des Jahres 2025 leicht übertrifft.
5. Risiko/Chancen Berichterstattung
Aufgrund der demoskopischen Entwicklung und der wachsenden Bedeutung des Home Care Marktes nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa kann das Geschäftsmodell als sehr nachhaltig angesehen werden.
Entscheidend für die weitere Entwicklung werden nach wie vor die Qualität der Services und die Qualifikation der Mitarbeiter sein. Unsere Dienstleistung, welche sowohl durch die Betreuung direkt beim Patienten, als auch in den österreichweit lokalisierten Filialen erfolgt, wird durch regelmäßige Audits und Schulungen kontinuierlich verbessert.
Intern versuchen wir sowohl durch Produktschulungen als auch durch Weiterbildung und Zufriedenheitsanalysen unsere Mitarbeiter langfristig für die Gesellschaft zu gewinnen. Dies ist umso wichtiger, als durch die sehr spezialisierte Tätigkeit kaum vorhandenes Fachpersonal auf dem Arbeitsmarkt zu finden ist und die Ausbildung/Schulung zu großen Teilen durch die Firma VIVISOL erfolgt.
Die globalen inflationären Tendenzen treffen auch die VIVISOL. Vor allem im Bereich des Wareneinkaufes, externen Services und Dienstleistungen, sowie in den Personalkosten sind diese spürbar, Die Erschließung neuer Geschäftsfelder, als auch ein kostenbewusster Umgang mit Ressourcen im Hinblick auf das Gerätemanagement in der Supply Chain stellen wichtige Gegensteuerungsinstrumente dar.
Grundsätzlich werden sämtliche Verträge in Euro abgeschlossen, sodass potentielle Risiken aus Währungsschwankungen ausgeschlossen werden können.
6. Forschung und Entwicklung
Die Firma VIVISOL betreibt weder Forschung noch Entwicklung.
7. Zweigniederlassungen
Die Firma VIVISOL verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Wien, 29. April 2026 Hardi Dr. Marco Annoni Ashen tra Dr. Matteo Fumagalli Romario