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Geschäftsverlauf
Das Wirtschaftsjahr 2024/25 wurde mit einem Jahresüberschuss von rund € 2.160.000,00 abgeschlossen.
Aufgrund der Qualitätssteigerung sowie durch die durchgeführte Preiserhöhung von rund 7 % konnten wir das gesamte Wirtschaftsjahr über unsere Umsätze halten bzw. steigern.
Dies zeigte sich auch in der durchschnittlichen Auslastung von rund 87%.
Die MOAR-GUT Hotel GmbH hat grundsätzlich unabhängig ob Sommer- oder Wintersaison einen ähnlichen Geschäftsverlauf. Die Preisdurchsetzung ist das ganze Jahr gewährleistet. Im Sommer kann aufgrund des längeren Zeitraums von Mai bis November ein höherer Umsatz als in der Wintersaison von Dezember bis April erzielt werden.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Im Folgenden sollen die für die Gesellschaft wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren dargestellt werden:
Kennzahlen zur Ertragslage
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 8 und Z 12).
| 2024/2025 | 2023/2024 | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 8 und Z 12) | 2.756.967,71 | 3.786.604,47 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen gem. § 231 Abs 2 Z 15 bzw. | ||
| Abs 3 Z 14 UGB | 1.479.466,78 | 1.334.765,17 |
| = Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 4.236.434,49 | 5.121.369,64 |
Der nochmals erhöhte Zinsaufwand im Wirtschaftsjahr 2024/2025 lässt sich auf die Finanzierung des Umbaus mittels langfristigen Bankdarlehens zurückführen, sowie die Erhöhung der laufenden Zinsen aufgrund der aktuellen Markt- und Zinsentwicklung.
Eigenka pitalrentabilität
Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnis vor Steuern zum Eigenkapital.
| Berechnung: | 2024/2025 | 2023/2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern x 100 | ||
| Eigenkapital zum 01.05.2024 | 17,0 % | 26,5 % |
Gesamtkapitalrentabilität
Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zum Gesamtkapital.
| Berechnung: | 2024/2025 | 2023/2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100 | ||
| Gesamtkapital zum 01.05.2024 | 7,6 % | 9,5 % |
Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage
Vermögenslage
| 30.04.2025 | 30.04.2024 | +/- | % | |
|---|---|---|---|---|
| kurzfristiges Umlaufvermögen | ||||
| Vorräte | 370 | 266 | 104 | 39,1 |
| Lieferforderungen | 25 | 1 | 23 | >999,9 |
| Forderungen gegenüber Gesellschaftern | 384 | 0 | 384 | k. A. |
| sonstige Forderungen | 1.182 | 1.840 | -658 | -35,8 |
| flüssige Mittel | 374 | 2.251 | -1.876 | -83,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 441 | 231 | 211 | 91,3 |
| 2.776 | 4.588 | -1.812 | -39,5 | |
| kurzfristiges Fremdkapital | ||||
| kurzfristige Rückstellungen | 1.034 | 2.301 | -1.266 | -55.0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.033 | 2.563 | 470 | 18,4 |
| erhaltene Anzahlungen | 2.522 | 2.028 | 494 | 24,4 |
| Lieferverbindlichkeiten | 1.621 | 3.205 | -1.584 | -49.4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0 | 397 | -397 | -100,0 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 553 | 317 | 236 | 74,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 1 | -1 | -100,0 |
| 8.763 | 10.812 | -2.049 | -19,0 | |
| Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) | -5.987 | -6.223 | 236 | -3,8 |
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielles Vermögen | 14 | 0 | 14 | >999,9 |
| Sachanlagen | 58.084 | 49.960 | 8.124 | 16,3 |
zobl.bauer. St. Johann
| Finanzanlagen | 903 | 903 | 0 | 0,0 |
|---|---|---|---|---|
| 59.000 | 50.863 | 8.137 | 16,0 | |
| langfristiges Fremdkapital | ||||
| langfristige Rückstellungen | 257 | 119 | 138 | 115,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 34.354 | 28.255 | 6.098 | 21,6 |
| 34.611 | 28.375 | 6.237 | 22,0 | |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 18.402 | 16.265 | 2.137 | 13,1 |
| Stammkapital | 35 | 35 | 0 | 0,0 |
| Bilanzgewinn | 18.042 | 15.882 | 2.160 | 13,6 |
| Investitionszuschüsse | 325 | 347 | -23 | -6,5 |
| Summe Eigenkapital | 18.402 | 16.265 | 2.137 | 13,1 |
| Summe Fremdkapital | 43.374 | 39.187 | 4.188 | 10,7 |
| Bilanzsumme | 61.776 | 55.451 | 6.325 | 11,4 |
Finanzlage - Kapitalflussrechnung
| 2024/2025 | 2023/2024 | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 2.757 | 3.787 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des | ||
| Bereichs Investitionstätigkeit | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | 2.942 | 1.961 |
| Auflösung Investitionszuschüsse | -23 | -21 |
| 2.919 | 1.940 | |
| Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des | ||
| Bereichs Investitionstätigkeit | ||
| Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) | -61 | 0 |
| Buchwert ausgeschiedener Anlagen | 1.148 | 28 |
| 1.087 | 28 | |
| Beteiligungserträge, Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen | ||
| des Finanzanlagevermögens sowie sonstige Zinsen und ähnliche | ||
| Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| Erträge aus Beteiligungen | -10 | -2 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | -91 | -205 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.479 | 1.335 |
| 1.378 | 1.128 | |
| Netto-Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis | 8.141 | 6.882 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Aktiva | ||
| Vorräte | -104 | 31 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -23 | 0 |
| sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 1.450 | -1.247 |
| aktive Rechnungsabgrenzungsposten | -211 | -22 |
|---|---|---|
| 1.112 | -1.238 | |
| Zunahme/Abnahme von Rückstellungen | ||
| Steuerrückstellungen, ausgenommen für Ertragsteuern | 174 | 10 |
| sonstige Rückstellungen | 399 | -280 |
| 573 | -270 | |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Passiva | ||
| erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 494 | 217 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -1.584 | 2.677 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 236 | -186 |
| passive Rechnungsabgrenzungsposten | -1 | 1 |
| -855 | 2.709 | |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit vor Steuern | 8.970 | 8.083 |
| Zahlungen für Ertragsteuern | ||
| Steuern vom Einkommen | -597 | -866 |
| sonstige Forderungen aus Ertragsteuerverrechnung | -792 | 0 |
| Ertragsteuerrückstellungen | -1.701 | -166 |
| -3.090 | -1.032 | |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 5.880 | 7.051 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | ||
| Erlös aus Anlagenverkauf | 74 | 0 |
| Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | ||
| Zugänge It Anlagenspiegel | -12.239 | -9.141 |
| Investitionszuschüsse | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus Beteiligungs-, Zinsen- und Wertpapiererträgen | ||
| Beteiligungserträge | 10 | 2 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 91 | 205 |
| 101 | 207 | |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -12.064 | -8.934 |
| Veränderung der Forderungen gegenüber Gesellschaftern | -781 | 513 |
| Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten | 6.569 | -2.896 |
| Ausbezahlte Ausschüttungen | 0 | -914 |
| Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.479 | -1.335 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 4.308 | -4.631 |
| zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel | -1.876 | -6.514 |
| Zahlungsmittel am Beginn der Periode | 2.251 | 8.765 |
| Zahlungsmittel am Ende der Periode | 374 | 2.251 |
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Das Moar Gut befindet sich in einer Phase gezielter qualitativer Weiterentwicklung mit klaremFokusauf Nachhaltigkeit, Gästezufriedenheit und langfristige wirtschaftliche Stabilität. Aufbauend auf der bereits starken Positionierung im Premium-Familien- und Genusssegment wird die kommendePeriode maßgeblich von strategischen Investitionen und einer konsequenten Angebotsoptimierung geprägt sein.
Ein zentraler Meilenstein ist die im April geplante Investition in die Bereiche Restaurant, Buffet und Kulinarik. Ziel dieser Maßnahme ist es, das kulinarische Erlebnis ganzheitlich auf ein neues Niveauzu heben. Durch die Modernisierung der Restaurantinfrastruktur, die Neugestaltung der Buffetlandschaft sowie die Weiterentwicklung des kulinarischen Konzepts wird nicht nur die Aufenthaltsqualität für bestehende Gäste erhöht, sondern auch die Attraktivität für neue Zielgruppen gestärkt.
Die Investition ermöglicht effizientere Abläufe in Küche und Service, eine stärkere Inszenierungregionaler und hochwertiger Produkte sowie eine klarere kulinarische Handschrift des Hauses. Dies wirkt sichpositiv auf die Wahrnehmung des Moar Guts als Genussdestination aus und stärkt gleichzeitigdie Wettbewerbsfähigkeit im anspruchsvollen Hotelmarkt.
Risikobericht
Allgemeines Risiko
Die weiterhin bestehende geopolitische Unsicherheit, insbesondere durch den anhaltenden Krieginder Ukraine, sowie die gedämpften Wirtschaftsprognosen für zentrale Herkunftsmärkte wie Deutschlandund Österreich stellen nach wie vor einen potenziellen Risikofaktor für die allgemeine Konsum- und Reisetätigkeit dar. In welchem Ausmaß sich diese externen Einflüsse künftig auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Moar Gut auswirken werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilbar.
Durch die klare Positionierung im Premiumsegment für Familienurlaube hebt sich das Unternehmen weiterhin deutlich vom regionalen und überregionalen Wettbewerb ab. Die Zielgruppeist überdurchschnittlich kaufkräftig und weist eine hohe Loyalität sowie eine stabile Nachfrage auf. Auchbei wirtschaftlichen Abschwächungen ist davon auszugehen, dass diese Gästeschicht nur ingeringem Ausmaß auf hochwertige Urlaubsaufenthalte verzichtet.
Ein möglicher Risikofaktor ergibt sich aus der im April getätigten Investition in die Bereiche Restaurant, Buffet und Kulinarik. Neben dem erhöhten Kapitalbedarf führen diese Maßnahmen zu zusätzlichen Abschreibungen sowie – im Falle einer Fremdfinanzierung – zu höheren laufenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen. Gleichzeitig bergen bauliche Maßnahmen und konzeptionelle Anpassungen temporäre operative Risiken, etwa durch Bauverzögerungen oder Anlaufphasen im laufenden Betrieb. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass diese Investition mittelfristig zu einer Steigerungder Gästezufriedenheit, einer höheren Wertschöpfung pro Gast sowie zu einer nachhaltigen Stärkungder Wettbewerbsposition führt und somit das Risiko wirtschaftlich kompensiert wird.
Die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt weiterhin einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie regelmäßige Team-Building-Aktivitätenwird die Servicequalität nachhaltig gesichert und der innerbetriebliche Zusammenhalt gestärkt. Dennochbleibt der anhaltende Fachkräftemangel in der Hotellerie ein relevantes Risiko. In Kombination mit steigenden Lohnkosten erhöht dies den Kostendruck und erfordert eine laufende Optimierung von Prozessenund Personaleinsatzplanung.
Zusätzlich stellen die weiterhin hohen Energiepreise sowie allgemeine Kostensteigerungenim Wareneinsatz, insbesondere im Lebensmittelbereich, eine Herausforderung für die Ergebnisentwicklung dar. Durch langfristige Lieferantenbeziehungen, Effizienzmaßnahmen und eine bewusste Kalkulationwird versucht, diese Risiken bestmöglich zu steuern.
Die Geschäftsführung zeigt sich dennoch optimistisch, dass der Hotelbetrieb auch in der Wintersaison 2025/26 planmäßig und erfolgreich geführt werden kann. Aufgrund des ganzjährigen Angebots mit umfangreichen Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, einem attraktiven SPA-Bereich sowie der zunehmenden Bedeutung des kulinarischen Erlebnisses ist das Unternehmen nicht ausschließlich von der Wintersaison abhängig und verfügt über eine ausgewogene saisonale Risikostreuung.
Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die identifizierten Risiken werden laufend beobachtet und durch geeignete organisatorische, wirtschaftliche und strategische Maßnahmen begrenzt.
Verwendung von Finanzinstrumenten
Es werden keine Finanzinstrumente eingesetzt, jedoch werden durch Einhebung von Anzahlungen ein Großteil des Ausfallsrisikos der Gäste minimiert, welche bei den Gästen für jede Buchung eine Anzahlung eingehoben und ca. zwei Wochen vor Anreise der Gast mittels Informationsmail ersucht wird, den restlichen Betrag des Auftenthalts zu leisten.
Forschung und Entwicklung
Im Geschäftsjahr wurden keine eigenständigen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne getätigt. Die Weiterentwicklung des Angebots erfolgt im Rahmen des laufenden operativen Betriebs und konzentriert sich insbesondere auf die kontinuierliche Optimierung von Servicequalität, Gästeerlebnis und internen Prozessen. Im Zuge der Investition in die Bereiche Restaurant, Buffet und Kulinarik wurden konzeptionelle Weiterentwicklungen umgesetzt, die der Qualitätssteigerung und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Moar Gut dienen.
Bestehende Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
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