Inhaltsverzeichnis
für das Jahr 2025
I. Geschäftsverlauf
Gegenstand des Unternehmens Metzler GmbH & Co KG ist der Handel mit Produkten für die Zerspanung, den Werkstätten Bedarf sowie Maschinen für die Metallbe- und verarbeitung.
Zusätzlich heben wir uns durch unsere Dienst- und Serviceleistungen rund um die Beschaffung und Bereitstellung von Werkzeugen und Verbrauchsmaterialien vom Wettbewerb ab.
Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Fertigung von Hartschaumprodukten mit dem Markennamen OPT-I-STORE.
OPT-I-STORE Produkte werden unter anderem auch an Wiederverkäufer in der Würth Gruppe (ICO) sowie an Wiederverkäufer außerhalb der Würth Gruppe ins Ausland verkauft.
Der Gesamtumsatz im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 ist um 3,6 % auf 32,1 Mio. EUR gestiegen. Über alle unsere Geschäftsbereiche ist der Umsatz im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um 3,9 % gestiegen. In Zahlen betrug der Umsatz 32,0 Mio. EUR. Im Bereich der Werkzeuge ist der Umsatz um 3,8 % auf 26,5 Mio. EUR gestiegen, im Geschäftsbereich MPS (Metzler Productivity Solutions) ist der Umsatz um 1,5 % auf 3,9 Mio. EUR gesunken, im Geschäftsbereich Maschinen ist der Umsatz um 23,4 % auf 1,6 Mio. EUR gestiegen.
Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahr 2025 im Durchschnitt 69 Personen. Im Jahr 2024 lag die Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt bei 74 Personen.
II. Lage der Gesellschaft
Vermögenslage
Die Vermögenslage der Gesellschaft erweist sich als sehr stabil. Bei den getätigten Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Erweiterungen in der Hartschaum Fertigung, in die Logistik sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung an unserem Standort in Röthis. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2025 2.813 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 385 TEUR. Die Veränderung von 385 TEUR ist rein aus der Ergebnisverrechnung entstanden.
Die Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2025 33,9 %. Im Vorjahr lag diese bei 32,1 %.
Ertragslage
Der Jahresgewinn beträgt 637 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 385 TEUR.
Finanzlage
Die finanzielle Lage des Unternehmens ist unverändert als gut zu bezeichnen.
Der Cashflow aus dem ordentlichen Ergebnis beträgt 1.162 TEUR, im Vorjahr betrug dieser 777 TEUR.
Der Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 1.463 TEUR, im Vorjahr betrug dieser 1.656 TEUR.
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf minus 400 TEUR, im Vorjahr betrug dieser minus 415 TEUR.
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 798 TEUR, im Vorjahr betrug dieser minus 237 TEUR.
III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Nach einem von starken wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägten Jahr 2024 und einem im Vergleich dazu stabileren, jedoch weiterhin herausfordernden Geschäftsjahr 2025, gehen wir für das Jahr 2026 von einer insgesamt positiven Entwicklung für unser Unternehmen aus. Während 2024 insbesondere die rasch einsetzende und unerwartet starke Abkühlung der Industrieproduktion in Osterreich sowie global rückläufige Auftragseingänge zu deutlichen Belastungen führten, konnten wir im Jahr 2025 trotz eines weiterhin schwachen Wirtschaftswachstums ein positives Betriebsergebnis erzielen. Ausschlaggebend dafür waren Kosteneinsparungen sowie die starke Leistung unserer Vertriebsmannschaft.
Für das Jahr 2026 erwarten wir, dass sich die wirtschaftliche Lage in unseren Kernbranchen leicht verbessert und die Investitionsbereitschaft unserer Kunden wieder zunimmt. Auf Basis der positiven Entwicklung im Jahr 2025, insbesondere des erzielten Umsatzwachstums und des über Plan liegenden Betriebsergebnisses, planen wir für 2026 mit einem weiteren Wachstum. Wir gehen von einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr aus, getragen durch ein positives Kundenwachstum sowie eine steigende Nachfrage nach unseren System- und E-Business-Lösungen. Besonders unsere Eigenmarken ATORN, ORION, OPT-I-STORE und CLIP-O-FLEX werden aufgrund ihrer hohen Relevanz für Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen in der Industrie weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber sein.
Wesentlich für die Erreichung unserer Ziele ist, dass wir auch im Jahr 2026 profitabel wachsen. Wir erwarten ein Betriebsergebnis, das über dem Vorjahr liegt. Dazu tragen sowohl Skaleneffekte durch höhere Absatzmengen als auch eine weiterhin konsequente Kostenkontrolle bei. Gleichzeitig werden wir die Produktivität pro Mitarbeiter weiter steigern, um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Ein zentraler Schwerpunkt bleibt der Ausbau unserer digitalen Vertriebskompetenz. Durch Investitionen in Hard- und Software sowie durch die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unserer Vertriebsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit unseren digitalen Produkten schaffen wir die Grundlage für weiteres Wachstum im digitalen Bereich. Darüber hinaus werden wir den internationalen Vertrieb unserer Eigenmarken OPT-I-STORE und CLIP-O-FLEX über Wiederverkäufer, insbesondere in Europa, weiter vorantreiben.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Gewinnung neuer Kunden in zusätzlichen Branchen sowie auf der Entwicklung innovativer Produkt- und Systemlösungen, die unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Produktivität zu steigern und ihre Prozesse zu optimieren. Wir sehen hier großes Potenzial, da die Nachfrage nach effizienzsteigernden und digital unterstützten Lösungen in der Industrie weiter zunimmt.
Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2026 eine positive Geschäftsentwicklung mit Wachstum bei Kunden, Umsatz und Betriebsergebnis. Die von uns gesetzten Maßnahmen sowie die strategische Weiterentwicklung unseres produkt- und Lösungsportfolios bilden eine solide Basis, um die
Herausforderungen des Marktes erfolgreich zu meistern und unsere Position nachhaltig zu stärken.
IV. Der Bereich Forschung und Entwicklung
Es wird nach wie vor keine eigene Forschungsabteilung unterhalten.
Im Geschäftsbereich MPS (Metzler Productivity Solutions) werden stetig Weiterentwicklungen an unseren Eigenmarken CLIP-O-FLEX und OPT-I- STORE vorangetrieben. Für weitere neue innovative Produkte (Hard- und Software) werden stetig Überlegungen angestellt und Entwicklungen betrieben.
Die Kosten für Forschung und Entwicklung liegen im branchenüblichen Rahmen.
V. Risikoberichterstattung
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik der Gesellschaft zielt darauf ab, die vorhandenen Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Im Rahmen einer grundlegenden Risikobegrenzung werden nur Risiken eingegangen, die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind. Ein zielorientiertes Controlling sorgt dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und frühzeitig erkannt werden.
Beschaffungsrisiko
Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue und Kosten bei Waren sowie bei der Inanspruchnahme von Leistungen begegnet die Gesellschaft durch eine stetige Beobachtung und sorgfältige Auswahl der Lieferanten.
Lieferantenrisiken
Die Gesellschaft versucht, lieferantenbezogene Risiken durch gründliche Prüfung derer so gering wie möglich zu halten.
Forderungsausfallrisiko
Ein Schwerpunkt des Forderungsmanagements der Gesellschaft liegt in einem konsequenten Debitorenmanagement. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch Festsetzung und Vergabe von Kreditlimits, die durch die Finanzabteilung erfolgen, minimiert. Bei Uberschreiten von Kreditlimits werden Einbringungsmaßnahmen eingeleitet.
Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsmanagement unserer Gesellschaft bedeutet, ausreichende Barmittel zu halten. Die notwendigen Geldmittel stehen zur Verfügung und werden im Konzern bei der Würth Finance veranlagt.
Risiken der IT-Systeme
Potenzielle Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz derIT-Systemeder Gesellschaftwerdendurchlaufende Anpassungsmaßnahmen begrenzt.
VI. Finanzinstrumente
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements des Unternehmens. Erkennbare Risiken und notwendige Vorsorgen werden im Rahmen der angewendeten Buchhaltungsund Bilanzierungsmethoden erfasst und sind im vorliegenden Jahresabschluss angemessen berücksichtigt.
VII. Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.
Die Produktionsstätte für die Hartschaumprodukte (OPT-I-STORE) befindet sich in einem angemieteten Gebäude in Feldkirch/Gisingen.
Röthis, den 02. März 2026
Metzler GmbH & Co KG
Reinhard Metzler Geschäftsführer