Inhaltsverzeichnis
A. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 (01.01.2025 bis 31.12.2025)
Trotz einer allgemein verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2025 konnte die Glock Aviation GmbH das Geschäftsvolumen erneut steigern. Dazu beigetragen hat die Flexibilität der Businessaviation gegenüber dem Linienflugbetrieb, welche seit der Corona Pandemie verstärkt in Anspruch genommen wird. Außerdem wurde die Flugzeugflotte der Glock Aviation im Jahr 2025 um ein Flugzeug erweitert.
B. Die Entwicklung unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025
Auslastungsbedingt erhöhten sich die Umsatzerlöse von EUR 24.373.224,40 im Vorjahr auf EUR 27.780.782,51 in 2025.
Der Materialaufwand für Rohstoffe ist von EUR 8.867.273,72 auf EUR 11.197.662,19 gestiegen. Der Personalaufwand erhöhte sich von EUR 2.800.388,83 auf EUR 3.586.502,32. Die Abschreibungen sind deutlich von EUR 3.193.311,12 auf EUR 6.135.948,83 angestiegen. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus dem Ausbau der Flotte um ein Flugzeug. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von EUR 8.259.914,98 auf EUR 11.713.889,14 gestiegen.
Das Finanzergebnis ist mit EUR 586.690,41 (Vorjahr EUR -220.038,57) positiv.
Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft aufgrund von gestiegenen Aufwendungen einen Jahresfehlbetrag von EUR -3.008.468,94 gegenüber einem Jahresüberschuss im Vorjahr von EUR 889.312,64.
Die Bilanzsumme ist von EUR 141.649.262,92 auf EUR 133.612.189,28 gesunken. Die Eigenmittelquote erhöhte sich von 92,18% im Vorjahr auf 95,47%.
C. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist
Zusammenarbeit mit den Behörden:
Es wird an allen Stellen höchste Achtsamkeit auf genaueste Einhaltung aller Gesetze und Auflagen gelegt.
EUR-USD Kursrisiko
Ein großer Teil der Umsätze des Unternehmens basiert auf in USD erzielten Umsätzen, so dass sich Kursveränderungen auf die Ertragslage des Unternehmens auswirken.
Forderungsausfallsrisiko
Durch den Verkauf unserer Flugdienstleistungen auf Vorauskasse wird das Risko von Forderungsausfällen minimiert. Aufgrund eines breit gestreuten Kundenportfolios besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Großabnehmern.
Beschaffung
In der allgemeinen Luftfahrt bestehen kaum Abhängigkeiten von den Rohstoffmärkten. Die Beschaffung betrifft im Wesentlichen die Erweiterung der Flugzeugflotte. Diese erfolgt entsprechend einer langfristigen Bedarfsplanung mit bewährten Herstellern.
Rechtsstreitigkeiten
Es gab zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten.
D. Investitionen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt EUR 26.066.189,57 (Vorjahr EUR 72.179.364,00) in das Sachanlagevermögen investiert.
E. Forschung und Entwicklung
Die Glock Aviation GmbH operiert stets auf dem neuersten Stand der Technik. Wir sind Vorreiter bei der Einführung von EFB-Lösungen (Electronic Flight Bag, Papierloses Cockpit).
F. Finanzinstrumente
Die Glock Aviation GmbH hat keine Finanzinstrumente abgeschlossen.
G. Arbeitnehmerbelange
Das Personal hat in der Glock Aviation GmbH einen hohen Stellenwert und es wird auf ein funktionierendes Betriebsklima geachtet.
H. Personalbericht
Für das Abschlussjahr wurde ein durchschnittlicher Personalstand von 34 (Vorjahr 25) Arbeitnehmern ermittelt, darunter befanden sich durchschnittlich 33 Angestellte (Vorjahr 24) und 1 Arbeiter (Vorjahr 1).
I. Umweltbelange
Umweltbelange haben in der Glock Aviation GmbH einen sehr hohen Stellenwert. Auf den Einsatz modernster Flugzeuge mit möglichst energieeffizienten Triebwerken wird geachtet. Die Hangarierung der Flugzeugflotte im eigenen Hangar am Flughafen Klagenfurt erfolgt energieautark.
J. Vorschau und Prognose
Aufgrund der gegebenen Auftragslage und der branchenweit steigenden Nachfrage am Markt der General Aviation gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen steigen wird und die Gesellschaft in 2026 ein positives Ergebnis erzielen wird.
K. Sitz und Zweigniederlassungen der Gesellschaft
Der Sitz der Gesellschaft ist in Klagenfurt, Kärnten. Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft keine unterhalten.
Klagenfurt, 16.09.2026
Kathrin Glock
M. S
Martin Gindlhuber
Beilage IX | Seite 4