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Lagebericht 2025

Raststation Bodensee Hörbranz GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 11. Aug. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung der Lage der Gesellschaft und des Geschäftsverlaufes

Die Raststation Bodensee Hörbranz GmbH betreibt eine Autobahnraststation mit Restaurant, Shop sowie 24-Std. Frische Theke. Die Betreuung der Tankstelle erfolgt durch eine weitere Gesellschaft.

1.1.

Wirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr durch eine stabile Verkehrsnachfrage auf den österreichischen Autobahnen geprägt. Das Reise- und Transitverkehrsaufkommen entwickelte sich insgesamt zufriedenstellend und bildete eine stabile Grundlage für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Herausforderungen ergaben sich weiterhin aus dem anhaltenden Kostendruck und dem veränderten Konsumverhalten der Kunden. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als zufriedenstellend und sieht die Gesellschaft für die zukünftigen Marktanforderungen gut positioniert.

Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr

Die auf dem Dach der Raststation installierte Photovoltaikanlage wurde erfolgreich im Vorjahr in Betrieb genommen. Mit der Anlage wird ein Teil des Strombedarfs der Raststation durch erneuerbare Energie gedeckt und der CO2-Ausstoß reduziert. Durch den Verkauf von Umweltplaketten konnten zusätzliche Einnahmen erzielt werden. Aufgrund der umfangreichen Sanierungs- und Bauarbeiten am Pfändertunnel war und ist die Raststation im Zeitraum 2025–2026 teilweise erheblich beeinträchtigt. Die Einführung der Pfandpflicht in Österreich führte zu zusätzlichen Investitionen; die Kosten für die Aufstellung der Rücknahmeautomaten wurden überwiegend von der Raststation getragen.

1.2.

Branchenumfeld

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung das Branchenumfeld im Geschäftsjahr 2025 als stabil. Die langfristigen Rahmenbedingungen werden aufgrund der hohen Bedeutung Österreichs als Tourismus- und Transitstandort sowie der kontinuierlichen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur weiterhin positiv eingeschätzt. Die zukünftige Entwicklung der Branche wird jedoch wesentlich von der allgemeinen Konjunkturentwicklung, der Kostenentwicklung sowie den Veränderungen im Mobilitätsverhalten beeinflusst.

1.3. Lage der Gesellschaft

2025 ist ein Umsatzplus von 207 TEUR im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Der Materialquote ist fast gleichbleibend zum Vorjahr und hat sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen um 0,6 Prozentpunkte erhöht.

Der Personalaufwand ist um 190 TEUR im vergangenen Wirtschaftsjahr gestiegen (+9,2 %).

Die Abschreibungen haben sich um 3,8 % erhöht.

Die Position „sonstige betriebliche Aufwendungen“ hat um 5,7 % bzw. 110 TEUR abgenommen.

Der Jahresgewinn erhöht sich schlussendlich, um 10,53 % bzw. um 52 TEUR auf 541 TEUR.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
20252024
Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage (in TEUR)
Nettoverschuldung (Net Debt)2.8853.721
Nettoumlaufvermögen (Working Capital)-693-278
Eigenkapitalquote (Equity Ratio)39,8 %33,7 %
Nettoverschuldungsgrad (Gearing)51,8 %74,0 %
Cashflow-Kennzahlen (in TEUR)
Cashflow aus dem Ergebnis1.6091.562
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit1.4081.427
Cashflow aus Investitionstätigkeit-81-44
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit-1.808-1.897

2. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

2.1. Prognose 2026

Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2026 von einer insgesamt stabilen Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. Trotz anhaltender Unsicherheiten hinsichtlich der internationalen Konjunktur, der Inflation sowie der Energie- und Personalkosten wird für Österreich weiterhin eine stabile Verkehrsleistung auf den Autobahnen und Schnellstraßen erwartet. Die hohe Bedeutung Österreichs als Tourismus- und Transitstandort bildet dabei eine wesentliche Grundlage für die zukünftige Geschäftsentwicklung der Gesellschaft.

Für die Branche der Autobahn-Raststationen wird von einer grundsätzlich konstanten Nachfrage nach Gastronomie-, Shop- und Serviceleistungen ausgegangen. Allerdings können die laufenden Bauarbeiten im Bereich des Pfändertunnels auch im Jahr 2026 weiterhin Auswirkungen auf die Kundenfrequenz und die Umsatzentwicklung der Raststation haben. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird jedoch mit einer Normalisierung der Verkehrsströme gerechnet.

Insgesamt erwartet die Geschäftsführung für das kommende Geschäftsjahr eine stabile Unternehmensentwicklung. Die tatsächliche Entwicklung wird jedoch wesentlich von der allgemeinen Konjunktur, der Kostenentwicklung sowie dem Mobilitäts- und Reiseverhalten der Verkehrsteilnehmer beeinflusst.

2.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Das Geschäftsvolumen ist maßgeblich von der Frequenz des Individual- und Güterverkehrs abhängig. Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, des Mobilitätsverhaltens oder des Verkehrsaufkommens können zu Umsatzrückgängen in den einzelnen Geschäftsbereichen führen. Darüber hinaus können Baustellen und verkehrslenkende Maßnahmen auf den Zufahrtsstrecken, insbesondere die Bauarbeiten im Bereich des Pfändertunnels, die Erreichbarkeit der Raststation sowie die Kundenfrequenz vorübergehend beeinträchtigen.

Im Gastronomie- und Shopbereich ergeben sich Risiken insbesondere aus steigenden Beschaffungs-, Energieund Personalkosten. Die Ertragslage der Gesellschaft kann durch eine nur eingeschränkte Weitergabe von Kostensteigerungen an die Kunden belastet werden.

Technische Störungen, Betriebsunterbrechungen, Umweltrisiken oder behördliche Auflagen können zusätzliche Aufwendungen verursachen. Durch laufende Wartungs- und Kontrollmaßnahmen sowie einen angemessenen Versicherungsschutz wird diesen Risiken entgegengewirkt.

Die Geschäftstätigkeit ist mit verschiedenen Risiken und Ungewissheiten verbunden, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft auswirken können. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Geschäftsführung beobachtet die relevanten Risikofaktoren laufend und setzt geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung und Sicherung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung um.

2.3.Energle- und Rohstoffrisiken

Aufgrund der geografischen Lage der Gesellschaft bestehen Rislken hinsichtlich der Versorgung mit Tralbstoffen, Wiederkehrende Straßensperren und Verkehrsbehinderungen auf den wesentichen Lieferstrecken können zu Verzögerungen bei der Belleferung mit Dlesel und Benzin führen. Dadurch können vorübergehende Versorgungsengpässe und entsprechende Umsatzeinbußen entstehen. Die Gesellschaft wirkt diesem Rislko durch laufende Bestandskontrollen, frühzeitige Disposition sowie eine enge Abstimmung mit den Lieferanten entgegen. Eine vollständige Vermeidung derartiger Risiken ist jedoch nicht möglich.

2.4. Elnsatz von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft setzte im Geschäftsjahr 2025 keine derivativen Finanzinstrumente ein. Die bestehenden Finanzinstrumente beschränken sich im Wesentlichen auf Forderungen sowle Verbindlichkelten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber Kreditinstituten sowie liquide Mittel. Aufgrund der überschaubaren Risikostruktur wird derzeit kein Bedarf für den Einsatz komplexer Finanzinstrumente zur Risikoabsicherung gesehen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Raststation Bodensee Hörbranz GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.

4. Zweigniederlassung

Aktuell betreibt die Gesellschaft keine Zweigniederlassung.

Raststation Bodensee Hörbranz GmbH

Hörbranz, am 14.07.2026

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Raststatlon Bodensee Hörbranz GmbH
Autobahn 2R
A-6912 Hörbranz
Tel.: +43 5573-84452
www.raststation-hoerbragz.at/
Llpinsk Schindele Werner

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