Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsbericht
1.1 allgemeine Wirtschaftsdaten
WIFO: KONJUNKTURPROGNOSE 1/2026
Iran- Krieg gefährdet die Konjunkturerholung
Infolge des Iran-Krieges haben sich Rohöl und Erdgas stark vertevert. Zudem trübt die Unsicherheit über die Dauer und den weiteren Verlauf des Konfliktes das Investitionsklima in der EU. Dies wird auch die österreichische Industrie, die seit Jahren unter der schwachen Investitionsgüternachfrage leidet, in Mitleidenschaft ziehen. Die Inflationsrate dürfte trotz des Iran- Krieges weiter zurückgehen, jedoch verlangsamt der jüngste Energiepreisanstieg den Rück- gang. Die Arbeitslosenquote verharrt 2026 auf dem hohen Niveau des Vorjahres und wird erst 2027 sinken.
Nach zwei Jahren der Rezession stieg Österreichs BIP 2025 wieder leicht um 0,6%. Vor allem um die Jahresmitte war eine deutliche Konjunkturbelebung festzustellen, die zum Jahresende allerdings wieder verebbte. Im IV. Quartal stagnierte die heimische Wirtschaftsleistung.
Die derzeit unsicheren internationalen Rahmenbedingungen erschweren eine Prognose. Die weitere Entwicklung der österreichischen Wirtschaft wird wesentlich davon abhängen, wie weit die Preise für Rohöl und Erdgas steigen werden und wie lange sie auf hohem Niveau verharren. Dies hängt wiederum vom nicht abschätzbaren Kriegsverlauf ab. Das WIFO hat sich daher dazu entschlossen, seine Prognose des BIP und anderer wichtiger Kennzahlen auf Basis dreier Szenarien zu erstellen:
• Im optimistischen Szenario dauert der Iran-Krieg nur wenige Wochen. Die Infrastruktur der Golfstaaten für die Förderung, Verarbeitung, Verladung und den Transport von Erdöl wird nicht nachhaltig beschädigt. Der Rohölpreis liegt bis Juni bei durchschnittlich 80 $ je Barrel und sinkt im IIl. Quartal 2026 auf 75 $. Der für die europäische Stromerzeugung relevante Erdgaspreis liegt bis Juni 2026 bei durchschnittlich 45 € je MWh und verringert sich nach Kriegsende stetig. • Im Hauptszenario ist der Iran-Krieg ebenfalls von kurzer Dauer, allerdings verteuern sich fossile Brennstoffe kräftiger als im optimistischen Szenario. Nach Kriegsende bilden sich die Preise kontinuierlich zurück. • Im pessimistischen Szenario dauern die Kampfhandlungen im Mittleren Osten noch bis Ende des Sommers an und zerstören wichtige Infrastruktur, die erst wieder instandgesetzt werden muss. Der Rohölpreis steigt auf 120 $ je Barrel, verharrt bis September 2026 auf diesem hohen Niveau und unterschreitet erst Anfang 2027 wieder die Marke von 90 $. Der Erdgaspreis liegt bis Februar 2027 bei 70 € je MWh, da wichtige Produktionsanlagen zerstört sind, und bildet sich bis Jahresende langsam zurück.
Sowohl im optimistischen als auch im Hauptszenario setzt sich die Konjunkturerholung im laufenden Jahr fort. Im optimistischen Szenario ist 2026 mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,1% zu rechnen, im Hauptszenario um 0,9%. 2027 beschleunigt sich der Zuwachs auf 1.3% bzw. 1,5%. Damit bleibt das Wachstumstempo hinter jenem vergangener Aufschwungsphasen zurück.
Im pessimistischen Szenario wird der bislang beobachtete moderate Aufschwung jäh unterbrochen, wodurch das BIP 2026 um lediglich 0,2% zulegt (2027 +0,4%). Die in diesem Szenario unterstellten hohen Energiepreise belasten nicht nur die Produktion und die real verfügbaren Ein- kommen der privaten Haushalte, sonden trüben auch die Stimmung in
den Unternehmen und das Verbrauchervertrauen. Dies hat eine über reine Preiseffekte
| hinausreichende Dämpfung der Konjunktur zur Folge. | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Auch im Hauptszenario belastet die erneut höhere Inflation die verfügbaren Einkommen. | |||||||||
| Der private Konsum wächst dadurch weiterhin nur verhalten (2026 +0,5%, 2027 +0,6%). Im | |||||||||
| optimistischen Szenario ist der Zuwachs im laufenden Jahr etwas lebhafter (+0,7%) und | |||||||||
| verstärkt sich 2027 auf 1%. Im | pessimistischen Szenario | mündet das getrübte | |||||||
| Verbrauchervertrauen, | vor | allem | die | erhöhten | Inflations- | und | |||
| Arbeitslosigkeitserwartungen, in einem Wiederanstieg der Sparquote. Hierdurch wächst | |||||||||
| der Konsum 2026 kaum mehr (+0,2%) und stagniert 2027 nahezu (+0,1%). | |||||||||
| Der Konsum des Staatssektors expandiert 2026 aufgrund der angespannten Lage in den | |||||||||
| öffentlichen Haushalten mit 1,2% nur mehr halb so stark wie im Vorjahr und bleibt auch 2027 | |||||||||
| verhalten (+1%). Annahmegemäß versucht der Staat in allen drei Szenarien, trotz Sparziels | |||||||||
| an diesem Ausgabenpfad festzuhalten, um die Konjunktur nicht zusätzlich zu belasten. Der | |||||||||
| gesamtstaatliche Finanzierungssaldo verbessert sich im Hauptszenario leicht auf 4,1% | |||||||||
| (2026) bzw. 4,0% (2027) des BIP (2025 4,2%). Im pessimistischen Szenario beträgt die | |||||||||
| Neuverschuldung 2026 4,4% und 2027 4,9% | der Wirtschaftsleistung (ohne | weitere | |||||||
| Maßnahmen; Annahme "No-Policy-Change"). | Am deutlichsten spiegelt sich die | ||||||||
| ausgeprägte geopolitische Unsicherheit in der heimischen Investitionsnachfrage. Im | |||||||||
| Hauptszenario steigen die Bruttoanlageinvestitionen 2026 nur um 1,0% (2025 +1,4%). Erst | |||||||||
| 2027 wird diese Nachfragekomponente wieder rascher zulegen (+2,1%; optimistisches | |||||||||
| Szenario: 2026 +1,4%, 2027 +2,2%). Im pessimistischen Szenario schrumpfen die | |||||||||
| Bruttoanlageinvestitionen im laufenden Jahr um 1% und wachsen erst 2027 wieder (+0,8%). | |||||||||
| Die Inflationsprognose hängt wesentlich von den Annahmen zur Energiepreisentwicklung | |||||||||
| ab. Im Hauptszenario sinkt die Inflationsrate 2026 auf 2,7% und 2027 weiter auf 2,3%. Im | |||||||||
| pessimistischen Szenario steigt sie dagegen auf 4,1% und schwächt sich erst 2027 auf 3,5% | |||||||||
| ab. Im optimistischen Szenario beträgt die Teverung 2026 2,5% und 2027 2,2%. | |||||||||
| Trotz der anhaltend | gedämpften | Wirtschaftsentwicklung | wird | die | |||||
| Beschäffigungsausweitung an Dynamik gewinnen. Im Hauptszenario beschleunigt sich der | |||||||||
| Anstieg 2026 auf 0,5% und 2027 auf 0,8% (optimistisches Szenario +0,6% bzw. +0,8%, | |||||||||
| pessimistisches Szenario +0,2 bzw. +0,3%). | |||||||||
| Die Arbeitslosenquote sinkt im optimistischen Szenario von 7,4% im Vorjahr auf 7,3%, | |||||||||
| stagniert im Hauptszenario und steigt im pessimistischen Szenario geringfügig auf 7,5% | |||||||||
| (2027: 7,0% bis 7,6%). | |||||||||
| Wie die | weitere Preisentwicklung von fossilen Energieträgern sind auch | die | |||||||
| handelspolitischen Rahmenbedingungen im Jahr 2026 mit hoher Unsicherheit behaftet. | |||||||||
| Der oberste Gerichtshof der USA stufte die meisten im Lauf des Vorjahres eingeführten Zölle | |||||||||
| als rechtswidrig ein und hob sie rückwirkend auf. Gleichzeitig verhängte die Regierung der | |||||||||
| USA auf anderer Rechtsgrundlage einen neven Zoll, der 150 Tage lang gleichermaßen für | |||||||||
| alle Handelspartner gilt. Was nach Ablauf dieser Frist passiert, ist offen. Das WIFO geht | |||||||||
| davon aus, dass die USA auch weiterhin über ausreichende Möglichkeiten verfügen | |||||||||
| werden, Zölle einzuheben, und der effektive Zollsatz auf Importe daher in etwa auf dem | |||||||||
| aktuellen Niveau bleiben wird. | |||||||||
Quelle: Iran-Krieg gefährdet die Konjunkturerholung - WIFO 12.05.2026 11:34
Im Tourismusjahr 2024/2025 entwickelte sich die Region positiv mit insgesamt 1.111.030 Nächtigungen (+3,4 % gegenüber dem Vorjahr). Deutschland bleibt der wichtigste Herkunftsmarkt. Auch die Niederlande und Belgien verzeichnen Zuwächse. Besonders erfreulich ist die Entwicklung Ischechiens: Mit einem Plus von 7,5 % bestätigt sich der Markt als wachsender Zukunftsmarkt und zählt weiterhin zu den Top 5. Rückläufig entwickelte sich hingegen Osterreich mit einem Minus von rund 10 %, wobei im Vorjahr noch ein sehr hohes Niveau erreicht worden war.
Die Vollbelegungstage lagen 2024/25 bei 114,8 Tagen, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 4,5 Tagen. Auch im aktuellen Zeitraum wurde wieder vermehrt kurzfristig gebucht – ein Trend, der sich zunehmend als neue Gewohnheit etabliert.
Die Pflichtbeiträge der Betriebe an den Tourismusverband stiegen von 2024 auf 2025 um 6,05 %.
Gleichzeitig sank die Bettenanzahl um 173 auf 12.062, während die Anzahl der Betriebe im Wirtschaftsjahr 2025 um 11 auf 626 zunahm.
| Nächtigungen | Winter | % Abw. | Sommer | % Abw. | Tourismusjahr | % Abw. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tirol | 2024/25 | zu Vorjahr | 2025 | zu Vorjahr | 2024/25 | zu Vorjahr |
| Inländer | 1.785.803 | + 3,5 | 2.264.551 | - 0,1 | 4.051.237 | + 1,5 |
| Ausländer | 24.622.739 | + 1,3 | 20.898.993 | + 2,1 | 45.531.533 | + 1,7 |
| Gesamt | 26.408.542 | + 1,4 | 22.722.340 | + 1,9 | 49.582.770 | + 1,7 |
Quelle: https://www.fact.tirol/statistik/statistik-tirol/tourismusjahr-2024/25/ und
https://www.fact.tirol/statistik/statistik-tirol
PillerseeTal
Tourismusjahr 2024/25
Im Tourismusjahr 2024/2025 entwickelte sich die Region positiv mit insgesamt 1.111.030 Nächtigungen (+3,4 % gegenüber dem Vorjahr). Deutschland bleibt der wichtigste Herkunftsmarkt. Auch die Niederlande und Belgien verzeichnen Zuwächse. Besonders erfreulich ist die Entwicklung Ischechiens: Mit einem Plus von 7,5 % bestätigt sich der Markt als wachsender Zukunftsmarkt und zählt weiterhin zu den Top 5. Rückläufig entwickelte sich hingegen Osterreich mit einem Minus von rund 10 %, wobei im Vorjahr noch ein sehr hohes Niveau erreicht worden war.
Die Vollbelegungstage lagen 2024/25 bei 114,8 Tagen, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 4,5 Tagen. Auch im aktuellen Zeitraum wurde wieder vermehrt kurzfristig gebucht – ein Trend, der sich zunehmend als neve Gewohnheit etabliert.
Die Pflichtbeiträge der Betriebe an den Tourismusverband stiegen von 2024 auf 2025 um 6,05 %.
Gleichzeitig sank die Bettenanzahl um 173 auf 12.062, während die Anzahl der Betriebe im Wirtschaftsjahr 2025 um 11 auf 626 zunahm.
Die Wintersaison 2024/25
Im Winterhalbjahr 2024/2025 wurden insgesamt 555.412 Nächtigungen verzeichnet, was einem Anstieg von 4,4 % bzw. 23.157 Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ankünfte erhöhten sich um 6 % (+6.819).
Der Winter 2024/2025 startete sehr gut, begünstigt durch eine günstige Feiertagslage rund um Weihnachten und eine stabile Schönwetterperiode. Besonders Dezember und Januar verliefen stark. Im
Februar gab es ein leichtes Minus, vor allem durch Ferienverschiebungen und eine geringere Auslastung während der Ski-WM in Saalbach Hinterglemm. Gleichzeitig brachte das Großereignis jedoch einen nachhaltigen Imagegewinn, wovon auch das Pillerseetal mit Fieberbrunn als Teil des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn profitierte.
Für zusätzliche Impulse sorgten internationale Sportevents: Der Biathlon-Weltcup Hochfilzen Anfang Dezember erzielte eine starke internationale Medienwirkung, ebenso die Freeride World Tour im März. Generell zeigte sich erneut, dass Buchungen stark von Schnee- und Wetterlage abhängen und oft kurzfristig erfolgen.
Insgesamt fällt die Winterbilanz positiv aus – trotz wenig Schnee und eines späten Ostertermins. Die Bedingungen in Skigebieten und auf Loipen waren dank niedriger Temperaturen und vieler Sonnentage sehr gut, was sich auch im positiven Gästefeedback zeigt.
Die Sommersaison 2025
Im Sommerhalbjahr 2025 erreichte die Region 555.618 Nächtigungen, was einem Anstieg von 2,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ankünfte erhöhten sich um 2,9 % auf insgesamt 124.411.
Wie bereits im Vorjahr wurden auch im Tourismusjahr 2024/2025 im Sommer leicht mehr Nächtigungen als im Winter erzielt. Damit setzt sich der Trend zur wachsenden Bedeutung des Sommertourismus weiter fort.
Wichtige Impulse lieferten auch die Sommerveranstaltungen: etwa der Cordial Cup zu Pfingsten als eines der größten Nachwuchsturniere Europas, ebenso Formate wie Seeleuchten und Bummelnacht. Auch der KAT100 by UTMB verzeichnete im Sommer 2025 mit rund 1.500 Athlet:innen aus 57 Nationen erneut einen Teilnehmerrekord.
Eine zentrale Entwicklung war zudem der Relaunch der Marke Pillerseetal. Das bisherige
Erscheinungsbild wurde durch ein modernes, klar lesbares Design mit starken Farben ersetzt. Die Region und ihre Orte rücken stärker in den Fokus, stets in Verbindung mit den Kitzbüheler Alpen. Gleichzeitig versteht sich die neve Marke nicht nur als Tourismusmarke, sonden als gemeinsamer Lebensraum unter dem Leitgedanken „Unser Pillerseetal".
| Nächtigungen | Winter | % Abw. | Sommer | % Abw. | Tourismusjahr | % Abw. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Pillerseetal | 2024/25 | zu Vorjahr | 2025 | zu Vorjahr | 2024/25 | zu Vorjahr |
| Inländer | 48.722 | + 5,18 | 56.383 | - 24,31 | 105.105 | - 10,59 |
| Ausländer | 506.690 | + 3,59 | 499.235 | + 6,67 | 1.005.925 | + 7,16 |
| Gesamt | 555.412 | + 4,35 | 555.618 | + 2,42 | 1.111.030 | + 3,38 |
Quelle: Tourismusverband Pillerseetal, feratel Deskline, 27.04.2026
Fieberbrunn
Wintersaison 2024/25
In der Marktgemeinde Fieberbrunn sind die Nächtigungen im Winterhalbjahr 2024/2025 um 7,1 % auf 316.895 gestiegen. Bei den Ankünften konnte man ebenso ein Plus von 9 % verzeichnen. Der Nächtigungsanteil von Fieberbrunn entspricht 57,05 % der Gesamtnächte im Tal.
• November 2024: 4.110 N. (+ 68,9 %) • Dezember 2024: 60.844 (+ 27,2 %) • Jänner 2025: 86.904 (+ 8,6 %) • Februar 2025: 100.518 (- 2,4 %)
• März 2025: 54.639 (- 5,5 %) • April 2025: 9.880 (+ 104,9 %)
Sommersaison 2025
Im Sommerhalbjahr 2025 wurden in der Marktgemeinde Fieberbrunn 308.062 Nächtigungen (+ 4 %) erzielt. Die Ankünfte sind um 3,5 % auf 68.119 gestiegen.
So entspricht der Nächtigungsanteil von Fieberbrunn 55,44 % der Gesamtnächte im Tal.
• Mai 2025: 13.723 N. (- 50,5 %) • Juni 2025: 49.460 N. (+ 32 %) • Juli 2025: 72.399 (- 0,6 %) • August 2025: 87.568 (+ 7,1 %) • September 2025: 47.370 (+ 25 %) • Oktober 2025: 37.542 (- 2,6 %)
Die positive Entwicklung der Sommersaison spiegelt sich auch im gezielten Ausbau des Bike-Angebots in Fieberbrunn wider. Dieses wird in enger Zusammenarbeit zwischen TVB und Bergbahn laufend erweitert, um die Region noch attraktiver zu gestalten.
Ein zentrales Projekt ist dabei die neue Streuböden Line: Nach dem Spatenstich im Herbst 2024 entsteht ein rund 2.6 km langer Flowtrail, der das bestehende Angebot deutlich ergänzt. Gleichzeitig wird die Oblingleitn mit einer Airtime Section und einer Shortcut Line weiter aufgewertet. Insgesamt werden rund 300.000 Euro investiert (40 % TVB, 40 % BBF, 20 % Förderung), mit dem klaren Ziel, ein tagesfüllendes Bike- Erlebnis zu schaffen.
Auch für die kommenden Jahre sind weitere Schritte geplant: So sollen ab 2026 unter anderem der Iglmoos-Trail verlängert, eine Skill Area bei der Talstation errichtet sowie ein Bike- und Wandershuttle zwischen Fieberbrunn, Hochfilzen und Leogang umgesetzt werden.
1.3 Geschäftsentwicklung der Bergbahnen Fieberbrunn Ges.m.b.H.
Winter 2024/25
Nach einem intensiven Bausommer und -herbst sowie guten Beschneiungsbedingungen ab Mitte November, konnten wir bei sehr guten Bedingungen am 07.12.2024 den Skibetrieb inkl. Verbindung nach Saalbach Hinterglemm Leogang aufnehmen. Die neve Streubödenbahn wurde am 10. Dezember feierlich eröffnet. Die Weihnachtssaison, sowie der Jänner waren sehr gut, der Februar war - wie erwartet, auf Grund der Ski- WM in Saalbach- Hinterglemm gästemäßig schlechter als in den Vorjahren. Dank kalter Temperaturen, vieler Sonnentag und sehr guten Pistenbedingungen wurden 336.749 Gasteintritte verzeichnet, ein neuer Rekordwert. Es wurden Nettoerlöse von knapp 13,9 Mio. (ohne Saisonkarten VVK) erzielt. Die Wintersaison wurde am 06.04. beendet.
Sommer 2025
Der Sommerbetrieb 2025 mit der neuen 10 EUB Streubödenbahn ist von 24.05. bis 02. 11. gelaufen. Neu in diesem Sommer war die gemeinsam mit dem TVB Pillerseetal erichtete Streuböden Line, die das Downhill- Angebot in Fieberbrunn erweitert und abrundet. Ebenfalls neu errichtet wurde ein barrierefreier Panoramawandweg zur neuen Aussichtsplattform mit Sitzgelegenheiten am Lärchfilzkogel. Auf Grund der neven Bahn, die durchgehend zum Lärchfilzkogel führt, änderte sich die Tarifstruktur. Es gibt nur noch eine Bergfahrt bis zur Bergstation bzw. eine Berg- und Talfahrt bis bzw. von der Bergstation. Die Tarife wurden im Vergleich zu 2023 um ca. 12% erhöht. Es konnte ein Nettoerlös von rund 2,3 Mio. erzielt werden, auch die Gasteintritte wurden im Vergleich zu den Vorjahren auf 112.621 gesteigert.
Die nachstehenden Kennzahlen stellen die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im 3- Jahresvergleich dar.
Ertraqslage
| 2024/25 | 2023/24 | 2022/23 | |
|---|---|---|---|
| EBIT (Betriebsergebnis) | 2.088.356 | 1.484.688 | 1.705.070 |
| Zinsen u. ähnliche Aufwendungen | -2.001.925 | -1.232.614 | -1.056.975 |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 86.431 | 252.074 | 648.095 |
| Steuern | 12.774 | -37.553 | -121.069 |
| Jahresüberschuss | 99.340 | 215.042 | 528.023 |
Finanzlage
| Finanzlage | 2024/25 | 2023/24 | 2022/23 |
|---|---|---|---|
| Nettogeldfluss aus dem ordentlichen Ergebnis | 4.855.602 | 2.849.717 | 2.560.120 |
| Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 3.421.062 | 7.061.868 | 5.682.077 |
| Nettogeldfluss aus Investitionstätigkeit | -21.396.349 | -15.048.604 | -2.747.648 |
| 2024/25 | 2023/24 | 2022/23 | |
| Nettogeldfluss aus Finanzierungstätigkeit | 16.667.893 | 6.687.924 | -1.358.488 |
| Nettogeldfluss gesamt | -1.307.394 | -1.298.812 | 1.575.941 |
| Finanzmittelbestand am 1.11. des GJ | 1.667.241 | 2.966.053 | 1.390.113 |
| Finanzmittelbestand am 31.10. des GJ | 359.847 | 1.667.241 | 2.966.054 |
Vermögenslage
| 2024/25 | 2023/24 | 2022/23 | |
|---|---|---|---|
| Kurzfristiges Umlaufvermögen | 5.149.470 | 5.367.239 | 5.672.982 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | -15.463.479 | -11.228.273 | -5.906.536 |
| Working Capital (Nettoumlaufvermögen) | -10.314.009 | -5.861.034 | -233.554 |
| Anlagevermögen | 67.691.884 | 49.101.327 | 35.213.689 |
| Langfristiges Umlaufvermögen | 5.768.333 | 5.642.351 | 6.241.157 |
| Langfristige Rückstellungen | -1.499.780 | -1.358.340 | -1.663.240 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -33.720.543 | -37.478.462 | -29.804.896 |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 12.075.363 | 9.701.561 | 9.510766 |
Kennzahlen
| 2024/25 | 2023/24 | 2022/23 | |
|---|---|---|---|
| Eigenkapitalrentabilität (ROE) EBT/ ds. EK | 0.8% | 2.6% | 7.0% |
| Gesamtkapitalrentabilität (ROI) EBIT/ ds. GK | 3.0% | 2.8% | 3.6% |
| Gearing NettoSchulden / EK | 4.9 | 3.7 | 3.2 |
2. Risikobericht
Gesamtrisiko
Die Gesellschaft ist seit 1.12.2017 in die Haftpflicht Versicherungspolizze des Skicircus Pools inkludiert. Für unsere Gesellschaft ist auch das Risiko der Maschinenbruch Betriebsunterbrechung mitversichert. Eine wesentliche Verbesserung, da Umsatzausfälle von der Versicherung gedeckt sind.
Rechtliche Risken
Es sind keine Gerichtsverfahren anhängige, deren Auswirkungen nicht durch die entsprechenden Versicherungs- bzw. Vorsorgen im Jahresabschluss abgedeckt wären.
Währungsrisiko:
Das Finanzmanagement wird von einem externen Untenehmen betreut. Es bestehen keine Fremdwährungskredite. Das Zinsrisiko wurde Großteils abgesichert.
3. Forschung- und Entwicklungsbericht
Zum Bereich der Forschung und Entwicklung liegen keine berichtspflichtigen Tatsachen vor.
4. Zweigstellenbericht
Die Gesellschaft führt keine Zweigstellen
5. Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Winter 2025/26
Nach einem weiteren Bausommer und -herbst (6 SL Maikopf), sowie guten Beschneiungsbedingungen und Naturschnee Ende November, konnten wir bei sehr guten Bedingungen am 28.11.2025 mit einem Teil Angebot in Betrieb gehen. Die Verbindung nach Saalbach Hinterglemm Leogang sowie der neugebaute Sessellift Maiskopf 6er gingen am 05.12. in Betrieb. Dank kalter Temperaturen, vieler Sonnentag und sehr guten Pistenbedingungen wurden 351.618 Gasteintritte verzeichnet, neuerlich ein Rekordwert. Die Wintersaison wurde am 06.04. beendet.
Vorschau Sommer 2026
Der Sommerbetrieb 2026 mit der neuen 10 EUB Streubödenbahn läuft von 14.05. bis 02. 11. Auch heuer wird das Bike- Angebot gemeinsam mit dem TVB Pillerseetal ausgebaut, ein neuer Trail wird fertig gestellt sowie eine Skill Area an der Talstation Obingleitn errichtet. Auch das Familienangebot wird weiterentwickelt, Es werden Kugelbahnstation an der Tal- Mittel- und Bergstation enichtet.
Balancierstationen und eine Panoramaschaukel an der Bergstation aufgestellt. Einige Anzeichen – 10 Betriebstage mehr, ev. vermehrte Heimaturlaube auf Grund des Nahost-Konfliktes, u.ä. – lassen auf eine gute Sommersaison und eine weitere Steigerung bei den Gasteintritten hoffen.
Vorschau Winter 2025/26
Die Skipasspreise für die Wintersaison 26/27 wurden Mitte Mai fixiert. Eine Preiserhöhung zwischen ca. 3,5 und 4 % wurde vorgenommen.
Fieberbrunn, am
| Martin Trixl p | Anna Wimmer | Sepastian Schwaiger |
|---|---|---|
| Geschäftsther O | Geschäftsführerin | Geschäftsführer |