Inhaltsverzeichnis
Anlage Lagebericht
Geschäftsjahr 01. Jänner 2025 bis 31. Dezember 2025
Inhalt
1. Uber AlM. ..2 2. Tatigkeitsfeld/Portfolio. ..2 3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage. .. 2 3.1. Einkauf . ..2 3.2. Produktion . ..3 3.3. Verkauf & Marktentwicklung. ..3 3.4. Personal. ..3 3.5. Investtionen . ..3 4. Bericht über Zweigniederlassungen . ..3 5. Finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen). ..3 5.1. Erfolgswirtschaftliche Kennzahlen . .. 4 5.1.1. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) . ..4 5.1.2. Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity). ..4 5.1.3. Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment). .. 4 5.2. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen . .. 5 5.2.1. Nettoumlaufvermögen (Working Capital). .. 5 5.2.2. Eigenkapitalquote. ..5 5.3. Cashflow Kennzahlen. ..5 6. Bericht über voraussichtliche Entwicklung. ..6 6.1. Voraussichtliche Entwicklung. ..6 6.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten. ..6 6.2.1. Markt- und Beschaffungsrisiken. ..6 6.2.2. Cyberrisiken . ..7 6.2.3. Haftungsrisiken . ..7 6.2.4. Personal & Fachkräftesicherung. ..7 7. Bericht über Forschung und Entwicklung. ..7
1.
Über AIM
Die AIM Technical Solutions GmbH ist ein innovatives, familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Timelkam. Seit der Gründung im Jahr 1974 verfolgt AIM das Ziel, bedarfsgerechte und lösungsorientierte Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die den wirtschaftlichen Anforderungen ihrer Auftraggeber entsprechen. Langfristiger Unternehmenserfolg basiert dabei auf zufriedenen Kunden, nachhaltigem Handeln, Ehrlichkeit und Beständigkeit.
Das Leitbild des Unternehmens stellt den Wert der Familie sowie gegenseitiges Vertrauen in den Mittelpunkt. Teamarbeit, offene Kommunikation und ein respektvoller Umgang prägen die tägliche Zusammenarbeit. Die Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungs- und Verbesserungsprozesse wird aktiv gefördert, da unterschiedliche Perspektiven als wesentliche Stärke des Unternehmens angesehen werden.
2.
Tätigkeitsfeld/Portfolio
| Branche: | Eisen- und Metallgewerbe |
|---|---|
| Gewerbeberechtigungen: | Metalltechnik f. Metall- und Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Gas- und |
| Sanitärtechnik, Heizungstechnik verbunden mit Lüftungstechnik, Kälte- und | |
| Klimatechnik, Überlassung von Arbeitskräften | |
| Leistungsportfolio: | Anlagen- & Rohrleitungsbau, Behälter- & Apparatebau, Kunststofftechnik, |
| Stahlbau, Industriemontagen, Armaturenservice, Engineering, Personalleasing |
3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
Das Geschäftsjahr 2025 war von einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Insbesondere die allgemein angespannte Konjunkturlage, volatile Rohstoff- und Energiepreise sowie eine zurückhaltende Investitionstätigkeit vieler Kunden wirkten sich dämpfend auf die Geschäftsentwicklung aus. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein weniger hohes Umsatzniveau erzielt werden. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass mehrere Großaufträge, welche die Geschäftsjahre 2023 und 2024 wesentlich geprägt hatten, im Jahr 2025 nicht im gleichen Umfang nachgefolgt sind. Dennoch gelang es, durch eine stabile Auftragsbasis im Kerngeschäft sowie eine konsequente Kosten- und Prozesssteuerung die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens zu sichern.
Es wurde ein EBT in Höhe von 1.817 TEUR (Vorjahr 2.051 TEUR) erwirtschaftet. Die Betriebsleistung verringerte sich um 5.953 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Der Rohertrag reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.490 TEUR (25 %).
3.1. Einkauf
Der Beschaffungsmarkt zeigte sich im Geschäftsjahr 2025 insgesamt vergleichsweise stabil. Insbesondere im Jahresverlauf konnten die wesentlichen Materialbedarfe planbar abgedeckt werden, ohne dass es zu außergewöhnlichen Preis- oder Lieferverwerfungen kam. Dies galt auch für den Bereich der Kunststoffrohstoffe, in dem sich das Marktumfeld im Jahr 2025 noch überwiegend ausgeglichen darstelite. Durch eine vorausschauende Einkaufsplanung, langjährige Lieferantenbeziehungen sowie eine laufende Marktbeobachtung konnte eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Größere negative Auswirkungen auf die Projektkalkulationen ergaben sich im Berichtsjahr nicht.
Der Materialaufwand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 44%.
3.2. Produktion
Die Produktion verlief im Geschäftsjahr 2025 insgesamt stabil. Der Fokus lag weiterhin auf der Sicherstellung effizienter Abläufe und hoher Qualitätsstandards. Laufende Optimierungen bestehender Prozesse sowie gezielte Instandhaltungsmaßnahmen trugen dazu bei, ungeplante Stillstände zu vermeiden und eine konstante Fertigungsqualität sicherzustellen.
3.3.
Verkauf & Marktentwicklung
Das Marktumfeld blieb auch 2025 von Zurückhaltung geprägt. Kostendruck, hohe Energiepreise und Unsicherheitenhinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflussten die Investitionsentscheidungen vieler Kunden. Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen seine bestehende Kundenstruktur stabil halten und ausbauen.
3.4. Personal
Der Personalstand verminderte sich im Geschäftsjahr 2025 geringfügig. Der anhaltende Fachkräftemangel stellt Weiterhin eine zentrale Herausforderung dar. AIM begegnet dieser Entwicklung durch gezieite Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sowie durch die konsequente Ausbildung eigener Lehrlinge. Die interne Ausbildung stellt einen wesentlichen Baustein zur langfristigen Sicherung des Fachkräftebedarfs und des unternehmensspezifischen Know-hows dar.
Der Personalstand betrug am Bilanzstichtag 51 Mitarbeiter (Vorjahr 57 Mitarbeiter). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich um 7,23% gegenüber dem Vorjahr.
3.5.
Investitionen
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 209 TEUR (Vorjahr 208 TEUR) vorgenommen, Diese umfassten unter anderem:
• Erneuerung Fuhrpark und Arbeitsmaschinen (115 TEUR), • die Erweiterung der maschinellen Anlagen für die Fertigung (44 TEUR) • die Erneuerung und Erweiterung der EDV-Infrastruktur (41 TEUR) sowie
Diese Investitionen dienen insbesondere der Sicherstellung eines reibungslosen Betriebsablaufs, der Erhaltung und Verbesserung der Produktionsfähigkeit sowie der technischen Modernisierung des Unternehmens. Darüber hinaus tragen sie zur Steigerung der Effizienz, zur Reduktion von Ausfallrisiken und zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei.
4. Bericht über Zweigniederlassungen
Das Unternehmen verfügt über eine Zweigniederlassung, in der die Kunststoffertigung angesiedelt ist. Werk 2: Arbeiterheimstraße 46, 4662 Laakirchen
5. Finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen)
Um einen Überblick über die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu geben, werden die folgenden Kennzahlen ausgewiesen:
5.1. Erfolgswirtschaftliche Kennzahlen
5.1.1. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
| Veränd. | |||
|---|---|---|---|
| 2025 | 2024 | 2024/25 | |
| TEUR | TEUR | % | |
| Ergebnis vor Steuern | 1.817 | 2.051 | -11,4% |
| Zinsen und ähnl. Aufwendungen | 12 | 11 | 33,3% |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (=EBIT) | 1.829 | 2.062 | -11,2% |
5.1.2. Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity)
Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Eigenkapital.
| 2025 | 2024 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | % | |
| Ergebnis vor Steuern | 1.817 | 2.051 | -11,4% |
| Eigenkapital (zum Beginn des GJ) | 2.232 | 2.363 | -5.5% |
| Eigenka pitalrentabilität | 81,2% | 86,8% | -6,2% |
5.1.3. Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment)
Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des EBIT's zum Gesamtkapital.
| 2025 | 2024 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (=EBIT) | 1.829 | 2.060 | -11,2% |
| Gesamtkapital zu Beginn d. GJ | 7.586 | 7.045 | 7,7% |
| Gesamtkapitalrentabilität | 24,1% | 29,3% | -17,5% |
5.2. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen
5.2.1. Nettoumlaufvermögen (Working Capital)
Das Nettoumlaufvermögen ergibt sich als Differenz des kurzfristigen Umlaufvermögens (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) und des kurzfristigen Fremdkapitals.
| 2025 | 2024 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Bilanzsumme | 5.250 | 7.586 | |
| Anlagevermögen | -498 | -530 | |
| Umlaufvermögen | 4.757 | 7.056 | -32,6% |
| - langfristiges Umlaufvermögen (Kautionen) | 0 | -800 | |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | 4.757 | 6.256 | -24,0% |
| Bilanzsumme | 5.250 | 7.586 | |
| - Eigenkapital | -1.964 | -2.216 | |
| - Investitionszuschüsse | -9 | -16 | -43.8% |
| Nettoumlaufvermögen | 3.277 | 5.354 | -38.8% |
| Working Capital | 1.480 | 902 | 64,1% |
5.2.2. Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote stellt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital dar.
| 2025 | 2024 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Eigenkapital (EK + unverst. RL) | 1.973 | 2.232 | -11,6% |
| Gesamtkapital | 5,250 | 7.586 | -30.8% |
| Eigenkapitalquote | 37.6% | 29,4% | 27,7% |
5.3. Cashflow Kennzahlen
Darstellung ausgewählter Teilergebnisse der Geldflussrechnung, ermittelt gemäß KFS/BW2.
| 2025 | 2024 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | 6 | |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 141 | 2.827 | -95% |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -175 | -967 | 81.9% |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.635 | -1.706 | -4.2% |
| Zahlungswirksame Veränd. d. Finanzmittelbestandes | -1.669 | 153 | -1190,8% |
| Liquide Mittel zum Jahresbeginn | 2390 | 2.237 | 6,8% |
| Liquide Mittel zum Jahresende | 721 | 2.390 | -69.8% |
| Veränderung der liquiden Mittel | -70% | 7% |
6.
Bericht über voraussichtliche Entwicklung
6.1. Voraussichtliche Entwicklung
Für das kommende Geschäftsjahr wird, unter Annahme Rahmenbedingungen, eine verhaltene Geschäftsentwicklung erwartet. stabiler gesamtwirtschaftlicher
Die Nachfrageentwicklung bleibt aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten in den Beschaffungsmärkten sowie der allgemeinen Kostenentwicklung schwer prognostizierbar. Ziel des Unternehmens ist es, durch eine fokussierte Marktbearbeitung, effiziente Produktionsprozesse sowie konsequentes Kostenmanagement die Ertragslage zu stabilisieren.
Darüber hinaus Werden laufend Maßnahmen zur Optimierung interner Abläufe und zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit umgesetzt. Investitionen erfolgen weiterhin mit Augenmaß und konzentrieren sich auf notwendige Ersatz- bzw. Rationalisierungsmaßnahmen.
Insgesamt rechnet die Geschäftsführung für das kommende Jahr mit einer vorsichtig positiven bzw. stabilisierten Entwicklung, wobei die tatsächliche Entwicklung maßgeblich von den extenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst wird.
6.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
6.2.1. Markt- und Beschaffungsrisiken
Volatile Einkaufspreise – insbesondere im Kunststoffsegment – sowie steigende Energiekosten stellen Weiterhin Wesentliche wirtschaftliche Risiken dar. Diese Entwicklungen können zu Margendruck sowie zu erhöhter Unsicherheit hinsichtlich der Projektkalkulation führen,
Darüber hinaus besteht das Risiko eines Auftragsrückgangs infolge einer allgemeinen Investitionszurückhaltung im Markt. Beschaffungsseitig können Engpässe oder Preissteigerungen entlang der Lieferketten zu Verzögerungen und zusätzlichen Kosten führen.
Zur Risikobegrenzung verfolgt das Unternehmen eine laufende Marktbeobachtung, den Ausbau strategischer Lieferantenbeziehungen sowie die kontinuierliche Anpassung von Kalkulations- und Preisstrategien.
6.2.2. Cyberrisiken
Die fortschreitende Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie die zunehmende Vernetzung von Produktions- und Steuerungssystemen erhöhen die Anfälligkeit gegenüber Cyberangriffen. Mögliche Risiken umfassen unbefugte Zugriffe auf sensible Unternehmensdaten, Systemausfälle durch Schadsoftware sowie Betriebsunterbrechungen.
Zur Minimierung dieser Risiken setzt das Unternehmen auf IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, regelmäßige Updates, Zugriffskontrollen sowie Sensibilisierungsmaßnahmen für Mitarbeiter. Darüber hinaus werden Datensicherungs- und Notfallkonzepte laufend überprüft und weiterentwickelt.
6.2.3. Haftungsrisiken
Im Rahmen der Projektausführung bestehen potenzielle Haftungsrisiken, insbesondere im Zusammenhang mit Gewährleistungsansprüchen, Produkthaftung sowie möglichen Schäden aus Planungs- oder Ausführungsfehlern. Diese Risiken können zu finanziellen Belastungen und Reputationsschäden führen.
Zur Risikobegrenzung werden standardisierte Vertragsbedingungen, umfassende Qualitätskontrollen sowie projektbegleitende Prüfprozesse eingesetzt. Ergänzend bestehen entsprechende Versicherungen zur Abdeckung wesentlicher Haftungsrisiken.
6.2.4. Personal & Fachkräftesicherung
Die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte bleibt ein zentrales Risikofeld. Durch gezielte Lehrlingsausbildung, interne Qualifizierungsmaßnahmen und Arbeitgeberattraktivität wird diesem Risiko aktiv begegnet.
7. Bericht über Forschung und Entwicklung
Es gibt aktuell keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Unternehmen,
Timelkam, 15. Juni 2026
Martin Huþweber Geschäftsfünrung