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der KLH Massivholz GmbH
Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Die KLH Massivholz GmbH ist ein weltweit agierender Anbieter von Kreuzlagen-Massivholzplatten mit Sitz in Teufenbach - Katsch. Daneben besteht ein Forschungs- und Entwicklungsbüro in Graz, eine 100%ige Beteiligung an den Tochtergesellschaften in London (UK) und New York (US) sowie eine 33,32% Beteiligung an der Biber Holzbearbeitung GmbH.
Die KLH Massivholzplatte ist ein industriell gefertigtes Bauelement, das in der Bauwirtschaft sowohl als Wand- und Decken-, sowie auch als Dachelement eingesetzt wird. Das Produkt ist am europäischen Markt sehr gut eingeführt und hat sich unter dem Namen „KLH“ als Marke etabliert – sowohl Architekten und Planer, als auch Holzbauunternehmen bis hin zu öffentlichen und privaten Bauherren sind an der Bauweise mit KLH Massivholzplatten interessiert. Das Marktsegment Holzbau steigt aus ökologischen und ökonomischen Gründen stetig.
Die Zugänge zum Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2025 iHv gesamt T€ 152 (Vorjahr: T€ 216) setzen sich zusammen aus rd T€ 28 für technische Anlagen und Maschinen sowie T€ 124 für Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Geschäftsergebnis, Vermögens- Finanz- und Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2025 konnte die KLH Massivholz GmbH wieder ein positives Ergebnis erzielen. Der Jahresüberschuss für 2025 beläuft sich auf T€ 2.552 (Vorjahr: T€ 2.716). Der Umsatz konnte von T€ 56.647 auf T€ 61.418 um 8,42% gesteigert werden.
Die Betriebsleistung ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 57.174) auf T€ 62.051 gestiegen. Das ordentliche Betriebsergebnis liegt mit T€ 3.573 um 19,6 % über dem Vorjahr (T€ 2.987).
Das erzielte Ergebnis vor Steuern iHv T€ 3.308 ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 3.153) um rund 4,9% gestiegen.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 29.073) auf rd. T€ 28.879 verringert. Der Geldfluss aus dem Ergebnis hat im Geschäftsjahr 2025 rd. T€ 5.232 (Vorjahr T€ 4.891) betragen. Die Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen haben zu einem Netto-Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis vor Steuern iHv rd. T€ 4.269 (Vorjahr T€ 3.648) geführt.
Die Eigenmittelquote gem. § 23 URG beträgt rd. 65,66% (Vorjahr: rd. 56,36%). Die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. § 24 Abs 1 URG beträgt 1,25 Jahre (Vorjahr: 1,87 Jahre).
Forschung und Entwicklung
Bei der KLH Massivholzplatte handelt es sich nach wie vor um ein junges Produkt, das sich in der Wachstumsphase des Produktlebenszyklus befindet. Um sich stärker von der Konkurrenz abzuheben bzw. das Wachstum des Produktes weiter zu forcieren, ist die Firma KLH Massivholz GmbH ständig bestrebt, das Produkt zu verbessern bzw. weiterzuentwickeln.
Qualität
Im Rahmen eines integrierten Audits konnten im Jahr 2020 die Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 14001 abgeschlossen werden. Somit kann die Erfüllung sämtlicher Normforderungen von Kunden sowohl im Bereich des Qualitätsmanagements als auch des Umweltmanagements und die Prozessorientierung des Unternehmens belegt werden.
Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft besitzt keine Zweigniederlassungen.
Umwelt- und Arbeitnehmerbelange
Bei der KLH Massivholz GmbH wird das Umweltmanagement in einem Verbund mit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gesehen. Alle Themen und Programme um Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsplatz werden durch den Umwelt- und Sicherheitsbeauftragten im Verbund koordiniert.
Zur Sicherstellung der Umsetzung von gesetzlichen Forderungen, Normforderungen und konzerninternen Forderungen der Offner-Gruppe ist ein Umweltbeauftragter bestellt.
Das Management der KLH Massivholz GmbH wird laufend in „Management Reviews“ über den Status der Umwelt- sowie Sicherheitsthemen informiert.
Die Gesellschaft ist bestrebt, sämtliche Umweltauflagen hinsichtlich Lärm- und Staubemissionen zu erfüllen. Neben den regelmäßigen Reinigungsarbeiten werden auch laufend Investitionen in Lärmschutzanlagen getätigt.
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Prognosebericht)
Die KLH Massivholz GmbH war im Geschäftsjahr 2025 von einer Abschwächung der Baukonjunktur in wesentlichen Märkten geprägt, was sich auf die Nachfrageentwicklung auswirkte. Gleichzeitig führte der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten im Brettsperrholz-Segment zu einem intensiveren Wettbewerbsumfeld.
Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen die infolge gestiegener Rohstoffkosten erforderlichen Preisanpassungen großteils erfolgreich im Markt umsetzen und damit seine Marktposition stabil halten.
Wesentlich zum positiven Geschäftsverlauf beigetragen haben der gezielte Ausbau neuer Absatzmärkte sowie ein strukturiertes und professionelles Beschaffungsmanagement. Dadurch konnte die KLH Massivholz GmbH auch unter anspruchsvollen Marktbedingungen ein solides operatives Ergebnis erzielen.
Für das Geschäftsjahr 2026 wird weiterhin von volatilen Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten ausgegangen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben insbesondere durch geopolitische Unsicherheiten sowie die konjunkturelle Entwicklung in Europa geprägt.
Gleichzeitig bestehen mittel- bis langfristig weiterhin intakte strukturelle Wachstumsperspektiven für den Holzbau, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen.
Vor diesem Hintergrund sieht sich die KLH Massivholz GmbH durch ihre Marktposition, ihre internationale Ausrichtung sowie ihre kontinuierliche Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen gut aufgestellt, um auch unter herausfordernden Marktbedingungen ihre Geschäftsentwicklung stabil fortzuführen und an den strukturellen Wachstumspotenzialen im Holzbau zu partizipieren.
Risiken
Es ist davon auszugehen, dass die im Prognosebericht dargestellten makroökonomischen und geopolitischen Einflussfaktoren auch im Geschäftsjahr 2026 fortbestehen. Insbesondere geopolitische Spannungen sowie der Krieg in der Ukraine können weiterhin zu Volatilitäten auf den Energie- und Rohstoffmärkten sowie zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten führen. Daraus ergeben sich Risiken in Bezug auf Kostenentwicklung und Planungssicherheit.
Darüber hinaus kann der im Markt erfolgte Ausbau von Produktionskapazitäten im Brettsperrholz-Segment zu einem anhaltend erhöhten Wettbewerbsdruck führen, der sich auf Preisniveau und Margenentwicklung auswirken kann.
Gleichzeitig ist die KLH Massivholz GmbH durch ihre internationale Marktausrichtung, eine breite Kundenbasis sowie etablierte Beschaffungsstrukturen in der Lage, auf veränderte Marktbedingungen flexibel zu reagieren und Risiken entsprechend zu adressieren.
Zur weiteren Risikobegrenzung verfolgt die Gesellschaft eine konsequente Strategie zur Optimierung von Produktions- und Beschaffungsprozessen sowie zur Diversifikation der Absatzmärkte.
Forderungsausfallrisiken werden durch Warenkreditversicherungen, Bankgarantien sowie geeignete Zahlungsmodalitäten begrenzt.
Die Finanzierung erfolgt überwiegend über Bankkredite mit variablen und fixen Zinssätzen. Aufgrund der aktuellen Struktur besteht bei steigenden Zinsen ein Zinsänderungsrisiko mit potenziellen Auswirkungen auf die Ertragslage. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet.
Insgesamt bestehen – unter Berücksichtigung der dargestellten Faktoren – keine über das branchenübliche Maß hinausgehenden außergewöhnlichen Risiken.
Katsch, am
Mağ.Johann Gregor Offner
Mag. Mårco Huter
Ing. Johann Hochegger MSc