Inhaltsverzeichnis
für das Geschäftsjahr 2025
1. Wirtschaftsbericht
1.1. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds
Das wirtschaftliche Umfeld in den relevanten Bereichen war im Geschäftsjahr 2025 gegenüber der allgemeinen Wirtschaftslage relativ stabil, wobei noch immer eine hohe Inflation und gestiegene Personalkosten anzumerken sind.
1.2. Bestehende Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
1.3. Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2025
Die Unternehmenstätigkeit umfasste im abgelaufenen Geschäftsjahr die Vermarktung von Betonleitwänden für permanente Anwendungen sowie den temporären Einsatz im Baustellenbereich. Zusätzlich werden Lizenzeinnahmen über internationale Lizenzpartner generiert.
1.3.1. Ertragslage
Die Umsatzerlöse belaufen sich im Berichtszeitraum 2025 auf TEUR 34.370 (Vorjahr: TEUR 32.053).
Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) lag im Geschäftsjahr 2025 bei TEUR 34.543 (Vorjahr: TEUR 32.166).
Die Position Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen in Prozent zur Betriebsleistung betrug im Geschäftsjahr 2025 29,8 % (Vorjahr: 31,2 %).
Der Personalaufwand in Relation zur Betriebsleistung liegt im Geschäftsjahr 2025 mit 16,7 % über dem Wert des Vorjahres (14,8 %).
Das Finanzergebnis war in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 37 positiv) negativ.
Im Berichtszeitraum 2025 ergibt sich somit ein positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 7.011 (Vorjahr: TEUR 6.593).
1.3.2. Vermögenslage
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände haben sich im Berichtszeitraum auf TEUR 8.607 (Vorjahr: TEUR 14.005) belaufen. Es handelte sich dabei hauptsächlich um Investitionen in Schalungen, Crash-Tests, Betonleitwände zur Absicherung von Baustellen sowie IT- Hard- und Software.
Der Vorratsbestand beträgt zum 31.12.2025 TEUR 9.130 (Vorjahr: TEUR 6.972).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr von TEUR 7.151 auf TEUR 7.814 gestiegen.
Die Gesellschaft verfügt zum 31.12.2025 über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 25.186 (Vorjahr: TEUR 29.675), wodurch sich in Relation zur Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote in Höhe von 52,7 % (Vorjahr: 71,5 %) ergibt. Die Fremdkapitalquote ergibt sich dadurch mit 47,3 % (Vorjahr: 28,5 %).
1.3.3. Finanzlage
Der Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit war im Geschäftsjahr mit TEUR 8.696 (Vorjahr: TEUR 10.123) positiv.
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit war im Jahr 2025 in Höhe von TEUR 7.992 (Vorjahr: TEUR 11.830) negativ und resultiert aus Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände.
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit war im Geschäftsjahr mit TEUR 1.077 (Vorjahr: TEUR 943 positiv) negativ. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen am Ende des Geschäftsjahres TEUR 6.348 (Vorjahr: TEUR 3.800).
1.4. Analyse der wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren
1.4.1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Umweltbelange
Den eigenen Mitarbeitern wird die Möglichkeit gegeben, sich im Unternehmen weiterzuentwickeln.
Wesentliche Umweltbelange ergaben sich im Geschäftsjahr 2025 nicht.
1.4.2. Beschaffungsmarkt
Der Beschaffungsmarkt war im Wesentlichen durch Preissteigerungen aufgrund von Materialpreisen und Personalkosten gekennzeichnet.
1.4.3. Absatzmarkt
Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse im Inland und Ausland. Die Verkaufspreise schwanken nach Regionen und einzelnen Projekten.
2. Risikobericht
2.1. Wesentliche allgemeine Risiken
Als wesentliches allgemeines Risiko werden nachfrageseitig Schwankungen aufgrund unterschiedlicher Investitionspolitik der öffentlichen Hand gesehen.
2.2. Risikoberichterstattung Ausfallrisiko (Debitorenrisiko)
Aufgrund der noch immer hohen Inflation und Zinssätze könnte es vorübergehend zu höheren Forderungsausfällen kommen. Ein regelmäßiges Mahnwesen sowie je Kunden festgelegte Kreditlimits dienen der Risikominimierung. Zusätzlich werden Einzelmaßnahmen bei Überschreiten des Kreditlimits festgelegt (Bankgarantie, Anzahlung, Eigentumsvorbehalt, etc.).
2.3. Risikoberichterstattung Liquiditätsrisiko
Das Unternehmen ist in der Berichtsperiode all seinen Zahlungsverpflichtungen (Zinsen und Tilgungen) aus Darlehensverbindlichkeiten pünktlich und ordnungsgemäß nachgekommen. Dies gilt auch für alle anderen Verbindlichkeiten so weit nicht rechtliche oder inhaltliche Einwendungen bestanden haben.
Im Bereich der Lieferantenverbindlichkeiten wird - soweit mit dem Lieferanten vereinbart - mit Skonto bezahlt. Ein Ausweichen auf Lieferantenfinanzierung wurde aus Kostengründen vermieden.
Zum 31.12.2025 weist die Gesellschaft liquide Mittel von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 405) und Bankverbindlichkeiten von TEUR 6.348 (Vorjahr TEUR 3.800) auf. Aufgrund der noch immer hohen Inflation und Zinssätze wird ein verstärktes Augenmerk auf die Liquiditätssteuerung gelegt.
2.4. Internes Kontrollsystem
Die bisherigen Regelungen bezüglich Internes Kontrollsystem haben sich als bewährt erwiesen. Eine Änderung wird daher von Seiten des Unternehmens als nicht erforderlich angesehen.
3. Finanzinstrumente
Die Gesellschaft hatte während des Berichtszeitraumes keine derivativen Finanzinstrumente im Einsatz.
Zu den im Unternehmen bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Aufgrund der gegebenen Finanzierungsstruktur schätzt das Management die Schwankungen des Zinssatzes als durchschnittliches Cash-Flow-Risiko ein, da die Zinsen größtenteils abhängig von der Entwicklung des EURIBOR sind.
4. Forschung und Entwicklung
Die laufende Entwicklungstätigkeit stellt die Optimierung der bestehenden Produkte sowie die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten sicher.
5. Prognosebericht
Aufgrund diverser europäischer und weltweiter Unsicherheiten hat sich der Ausblick in der Wirtschaft weiter eingetrübt. Dennoch ist die Nachfragesituation im Geschäftsjahr 2026 bislang als den Umständen entsprechend stabil einzustufen. Für 2026 sind die Aussichten für die Gesellschaft somit grundsätzlich weiterhin positiv.
Die Geschäftsführung geht nach bestem aktuellem Wissen davon aus, dass die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2026 ein positives Ergebnis erzielen werden wird. Das Gesamtausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2026, aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Wirtschaftslage in vielen Bereichen, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.
Gars am Kamp, 23. April 2026
Die Geschäftsführung
Ing. Mag. Mathias Redlberger
DI Werner Pröll