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Lagebericht 2025

METALL-AUER GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 01. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

re METALLBAU | STAHLBAU | FERTIGUNGSTECHNIK | PULVERBESCHICHTUNG | ZERSPANUNGSTECHNIK

I. Bericht über den Geschäftsverlauf und die Lage der

Gesellschaft

1. Allgemeines

Die Metall Auer GmbH ist ein Unternehmen, das sich im Laufe der Jahre von einer traditionellen Hammerschmiede zu einem modernen Metallbaubetrieb entwickelt hat. Die Tätigkeitsbereiche lassen sich in folgende Sparten aufteilen:

1. Metallbau a. Stahlbau (Geländer, Stiegen, Vordächer, Balkonanbauten, Stahlportale und Sonderkonstruktionen) b. Alubau (Fassaden, Fenster, Türen und Portale, Wintergärten, Glasdächer und Dachkonstruktionen und Profile) 2. Fertigungstechnik a. Blechtechnik (Laser schneiden, Nibbeln, Stanzen, Abkanten, Schneiden, Schweißen, Bohren, Fräsen, Profilbiegen und Profilbearbeitung) b. Oberflächentechnik (Sandstrahlen und Pulverbeschichtung) c. Zerspanungstechnik (Zerspanen von großvolumigen Schweißkonstruktionen) d. Edelstahltechnik (Poller, Stiegen- u. Balkongeländer)

Im „Werk 1“ in Rutzenberg sind der Alubau und der Stahlbau untergebracht. Im „Werk 2" in Sachsenberg, das 2007 errichtet wurde, befindet sich der moderne Pulverbeschichtungsbereich. Die im Jahr 2015 vorgenommene Erweiterung wird für die Sparte Zerspanungstechnik genutzt.

Seit dem Frühjahr 2022 befindet sich in neu errichteten „Werk 3" in Sachsenberg die Fertigungstechnik.

Besonderes Augenmerk wurde bei der ständigen Erweiterung des Betriebes auf einen optimalen Materialfluss, auf eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung sowie auf die Einbindung der Gebäude in die Natur gelegt. Durch diese Um- bzw. Neugestaltungen konnten wir hohe Produktivitätssteigerungen erzielen.

Das Engagement und die Qualifizierung der Mitarbeiter innerhalb der Abteilungen stellen einen hohen Stellenwert des Betriebes dar. Nach wie vor sind die Mitarbeiter das wertvollste Potential des Betriebes. Das Baugewerbe fordert eine hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Dies ist der Grund für ständige Investitionen in den Maschinenpark bzw. wollen wir auch die Arbeitsabläufe bestmöglich automatisieren sowie die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter verbessern.

Dadurch können wir dem Kunden ein bestmögliches Preis-Leistungsverhältnis anbieten und häufig kürzeste Lieferzeiten realisieren. Wichtig sind für uns die Qualität unserer Produkte und die Zufriedenheit der Kunden nach Ausführung des Auftrages.

2. Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Verkauf unserer Produkte entwickeit sich mii konsianten Umsatzsteigerungen in den Vorjahren sehr stabil.

Das Rohergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen abzüglich Wareneinsatz) beträgt € 23.030.557,44 (Vorjahr € 22.646.530,32).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt € 5.560.504,49 (Vorjahr € 5.705.023,01). Der Jahresüberschuss beträgt € 4.335.697,23 (Vorjahr € 4.439.643,51) und der Bilanzgewinn € 11.663.866,56 (Vorjahr € 9.828.169,33).

Vom Gesamtvermögen des Jahres 2025 betreffen 33 % das Anlagevermögen und der Anlagendeckungsgrad beträgt 223 %.

Mit Stichtag 31.12.2025 sind keine langfristigen Verbindlichkeiten vorhanden.

Die Bankguthaben (inkl. Kassenbestand) belaufen sich auf € 6.283.580,16 (Vorjahr € 8.444.133,39) und die im Umlaufvermögen gehaltenen Wertpapiere betragen € 2.998.346,74 (Vorjahr 0,00).

Das Working Capital beträgt € 8.635.475,03 (Vorjahr € 7.702.716,13).

Das Eigenkapital beträgt € 13.963.866,56 und die Eigenkapitalquote 74 %.

a. Kennzahlen zur Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20252024
in TSD €in TSD €
Rohergebnis23.03122.647
Betriebsergebnis5.4355.497
Finanzerfolg125208
Ergebnis vor Steuern5.5605.705
Jahresüberschuss4.3364.440
Bilanzgewinn11.6649.828
Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA)7.0667.016
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
b. Kennzahlen zur Vermögens- und
Liquiditätslage
20252024
Anlagenintensität
(Anlagevermögen/Gesamtvermögen)33 %32 %
Lagerintensität
(Vorräte/Gesamtvermögen)3 %5 %
Eigenkapitalquote
(Eigenkapital/Gesamtkapital)74 %72 %
Verschuldungsgrad
(Fremdkapital/Gesamtkapital)26 %28 %
Anlagendeckungsgrad
(Eigenkapital/Anlagevermögen)223 %223 %
Working Capital (in TSD €)8.6357.703

II. Bericht über Risiken des Unternehmens

Die wesenllichsten Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, licgen neben dem Risiko der gesamtwirtschaftlichen Konjunkturentwicklung auf der Beschaffungsund der Absatzseite sowie im Bereich der Auftragsabwicklung (Auftragspianung- und Auftragskontrolle).

Auf der Beschaffungsseite werden Teile der eingesetzten Rohstoffe und Materialen auf dem Weltmarkt gehandelt und sind damit Preisschwankungen ausgesetzt. Durch gezielte Marktbeobachtung versuchen wir dieses Risiko zu minimieren.

Das absatzseitige Risiko versuchen wir zu reduzieren, indem wir langjährige Kundenbeziehungen durch gute Qualität und zuverlässigen Service festigen. Bei Neukunden im Zulieferbereich werden Referenzen eingeholt oder anfangs Zug-um- Zug Geschäfte abgeschlossen.

Die Risiken in der Auftragsabwicklung werden durch genaue Auftragsplanung und eine laufende begleitende Auftragskontrolle reduziert.

Wir vertrauen auf langjährige Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten. Durch dieses partnerschaftliche Verhältnis können viele Konflikte bereits im Vorfeld ausgegrenzt werden.

Im Personalbereich verfügen wir über eine stabile Kernmannschaft. Wir legen großen Wert auf die laufende Ausbildung unserer Mitarbeiter, um den Anforderungen unseres Geschäftes gerecht zu werden.

Die wesentlichen Finanzinstrumente für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens stellen die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten und die Guthaben bei Kreditinstituten dar. Aus diesem Grund werden diese Positionen näher erläutert:

Risiko aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 2.582.752,47 zum Abschlussstichtag des Geschäftsjahres 2025 ist zur Vorsorge eines möglichen Forderungsausfalls eine Wertberichtigung in Höhe von € 15.700,00 sowie eine Wertberichtigung für zukünftige Skonti in Höhe von € 38.000,00 angesetzt.

Von den nicht wertberichtigten Forderungen in Höhe von € 2.529.052,47 richten sich 64 % gegen inländische und 36 % gegen ausländische Debitoren.

Von den offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden 100 % in Euro fakturiert. Wechselkursschwankungen wirken sich somit auf die Ertragslage des Unternehmens nur unwesentlich aus.

Risiko aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 783.755,42 sind 91 % Inlands- und 9 % Auslandsverbindlichkeiten.

Sämtliche Verbindlichkeiten lauten auf Euro.

Risiko aus sonstigen Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.539.089,40 bestehen im wesentlichem aus Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Abgabenbehörden, Sozialversicherungsanstalten und Mitarbeitern im Rahmen der laufenden Lohn- und Gehaltsverrechnung. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zur Gänze in Euro und sind unverzinst. Für Zwecke der Liquiditätsplanung sind sie als kurzfristig einzustufen.

Risiko aus Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten (inkl. Kassenbestand) in Höhe von € 6.283.580,16 lauten auf Euro, sodass wir ein Wechselkursrisiko ausschließen können.

Weiters werden Wertpapiere in Höhe von € 2.998,346,74 im Umlaufvermögen gehalten. Bei diesen handelt es sich um eine kurzfristige Veranlagung, die anstelle einer Festgeldalternative erworben wurde und die im Jahr 2026 wieder verkauft werden.

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere in Höhe von € 2.998,346,74 stellen eine kurzfristige Veranlagung dar, die als Alternative zu einer Festgeldanlage erworben wurde. Die Veräußerung ist im Geschäftsjahr 2026 vorgesehen.

Die Veranlagung erfolgt ausschließlich bei österreichischen Bankinstituten, wobei ein Ausfallsrisiko nur aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage im Finanzsektor besteht. Ein Ausfallsrisiko ist nicht erkennbar.

Risiko aus Finanzinstrumenten

Es werden keine Finanzinstrumente, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage von Bedeutung sind, verwendet.

Ill. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Vorgänge von besonderer Bedeutung

Für das Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass sich aufgrund der aktuellen Auftragslage das Unternehmen insgesamt stabil entwickelt und die Ertragslage wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres verbleiben.

Wesentliche Veränderungen in den Umsatzkennzahlen sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2025 gab es keine Aktivitäten im Bereich Forschung- und Entwicklung.

V. Betriebsstätten

Außerhalb des Firmensitzes in Wernstein gibt es keine weiteren Betriebsstätten.

3 1 JUL 2028

Wernstein, am .

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