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Eisai GesmbH Lagebericht
In Erfüllung ihrer Verpflichtung nach § 243 UGB nehmen die Geschäftsführer zur Lage der Gesellschaft wie folgt Stellung.
Hauptgeschäftstätigkeit
Die Hauptgeschäftstätigkeit der Gesellschaft während des Geschäftsjahres waren der Verkauf und der Vertrieb von pharmazeutischen Produkten. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Eisai Europe Ltd mit der obersten Konzerngesellschaft Eisai Co Ltd (ECL). Die Eisai GesmbH unterhält Niederlassungen in Osterreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei.
Ergebnisse und Geschäftsverlauf
Die Umsätze in 2024/2025 betrugen €17.134.074,52 (2023/2024: €18.104.944,40).
Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr €1.090.825.42 (Vorjahr: €483.886,06).
Die Umsatztrentabilität (Betriebsergebnis / Umsatzerlöse) betrug in 2024/2025 6,37% (2023/2024: 2,67%).
Das Eigenkapital betrug per 31. März 2025 € 8.123.544,71 (31. März 2024: € 7.390.647,91).
Die Eigenkapitalquote zum 31. März 2025 lag bei 59,80% (31. März 2024: 48,67%)
Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern betrug in 2024/2025 13,43% (2023/2024: 6,55%).
Die Gesellschaft verwendet IMS Marktdaten zur Messung der Unternehmensleistung, wobei Umsatz und Marktanteile als die wesentlichen Kennzahlen verwendet werden. Verkauf und Vertrieb der pharmazeutischen Produkte werden dabei den internen Budgetdaten gegenübergestellt. Diese Budgets werden im Vorhinein für die jeweilige Periode aufgestellt.
Das Geschäft in Osterreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei kann in den meisten Bereichen als stetig steigend bezeichnet werden, wobei die größte Herausforderung im Markteintritt liegt.
Bereich Epilepsie
Im Geschäftsbereich Epilepsie konzentrierte man sich darauf, den positiven Absatztrend für alle vermarkteten Produkte beizubehalten. Fycompa® (Wirkstoff Perampanel), das seit Juni 2015 auch in Tschechien und seit Februar 2016 in der Slowakei erstattet wird, verzeichnete ein starkes Wachstum. Der Umsatz von Inovelon® (Wirkstoff Rufinamid) konnte leicht gesteigert werden.
Bereich Onkologie
Der Geschäftsbereich Onkologie wuchs in den letzten Jahren insgesamt mit Halaven® (Wirkstoff Eribulin), einem Medikament zur Behandlung von metastasiertem Brustkrebs, sowie fortgeschrittenem Liposarkom, mit Lenvima® (Wirkstoff Lenvatinib), das bei fortgeschrittenem differenziertem Schilddrüsenkrebs und inoperablem Leberzellkarzinom eingesetzt wird und Kisplyx® (Lenvatinib) zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms. Ende November 2021 wurde Lenvima® auch für die Behandlung des fortgeschritten Endometriumkarzinoms in der Zweitlinie zugelassen und
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gleichzeitig auch Kisplyx® für die Erstlinientherapie des renalen Zellkarzinoms.
Die Umsätze mit Halaven (Wirkstoff Eribulin) blieben hinter dem Vorjahr zurück. Es kam hier zu verstärkter Konkurrenz durch neue Therapieoptionen in früheren Behandlungslinien. In der Slowakei gab es keine generelle Erstattung. Durch den Patentablauf von Halaven im Dezember 2024 musste der Preis signifikant gesenkt werden und der Umsatz ging stark zurück.
Die Umsätze mit Lenvima® (Wirkstoff Lenvatinib) und Kisplyx® blieben in Österreich hinter dem Vorjahr zurück, aufgrund von Importen nach Osterreich durch Parallel Import Firmen. Die In Markt Verkäufe hingegen zeigten ein starkes Wachstum durch die neuen Indikationen. Dieselbe Dynamik zeigte sich bei den In Markt Verkäufen in Tschechien und der Slowakei. Dies ist einerseits durch einen Zuwachs an neuen Patienten und andererseits durch die Erstattung in der Tschechischen Republik zu erklären.
Zukunftsaussichten
Eisai hat noch viele neue Indikationen für bestehende Produkte, quer über alle Geschäftsbereiche, in der Pipeline.
Im Bereich der Alzheimer Erkrankung wird die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von klinischen Kandidaten von Eisai vorangetrieben. Hier wurde eine Kollaboration mit Biogen gestartet und ein neues Produkt Leqembi® (Wirkstoff Lecanemab) in August 2025 auf den Markt gebracht.
Im Bereich Onkologie besteht seit März 2018 eine strategische Zusammenarbeit mit Merck/MSD, um gemeinsam an der Entwicklung und der Vermarktung von Lenvima*, sowohl in der Monotherapie als auch in Kombination mit Keytruda® (Pembrolizumab) zu arbeiten. Die neuen Zulassungen werden im Geschäftsjahr 2025/2026 für ein weiterhin signifikantes Wachstum von Lenvima® und Kisplyx® sorgen, obwohl durch neue Zulassungen von Mitbewerbern im Endometriumkarzinom ein großer Wettbewerb entstehen wird. Durch den Markteintritt der Generika wird der Umsatz von Halaven® von einem drastischen Umsatzrückgang betroffen sein.
Im Bereich Neurologie bleibt das Therapiegebiet der Epilepsie für den Umsatz verantwortlich.
Leistungskennzahlen
Die Geschäftsführung hat eine Reihe von Leistungskennzahlen (Key Performance Indikatoren - KPD quer durch alle Geschäftsbereiche implementiert, die mit den strategischen Zielen der Gesellschaft abgestimmt sind.
Die Gesellschaft misst die Bruttomargen und die Umsätze ihrer einzelnen Verkaufsmarken und der einzelnen Packungsgrößen im Verhältnis zum Gesamtumsatz, ebenso wie im Vergleich zum Vorjahr, zum Budget und zum Forecast.
Die Gesellschaft misst und meldet monatlich auch KPI im Zusammenhang mit Headcount, Mitarbeiterfluktuation, Marktanteilen, Wachstum und grenzüberschreitenden Handel. Im Verlauf des Jahres hat die Gesellschaft auch eine unabhängige Studie durchgeführt, um zu gewährleisten, dass Engagement und Entwicklung der Mitarbeiter weiterhin ein zentrales Anliegen für das Wachstum des Unternehmens bleiben.
Wesentliche Risiken und Unsicherheiten
Die pharmazeutische Industrie sieht sich immer dem Risiko ausgesetzt, dass es bei Produkten zu Berichten über nachteilige Arzneimittelnebenwirkungen kommt. Sollte es zu solchen Berichten kommen, so könnten sie sich wesentlich auf die Umsätze auswirken. Die pharmazeutischen Regularien
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unterliegen einer laufenden Begutachtung, und Anderungen werden dazu führen, dass mehr Kontrollen innerhalb der Branche erforderlich sein werden. Das könnte wiederum zu höheren Kosten führen, die dem Unternehmen auferlegt werden, um diese Regularien einzuhalten.
Finanzielles Risikomanagement
Die Gesellschaft ist durch ihre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten finanziellen Risiken ausgesetzt. Das Hauptrisiko besteht darin, dass die Einnahmen aus den Vermögenswerten nicht ausreichen, um die Verpflichtungen aus den Verbindlichkeiten rechtzeitig bei Fälligkeit zu bedienen. Die wichtigsten Komponenten der Finanzrisiken sind das Zinssatzrisiko, das Währungsrisiko, das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko, das Cash-Flow-Risiko und das Preisrisiko. Aufgrund der Art des Unternehmens und der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die in der Bilanz enthalten sind, betrachtet die Geschäftsführung von diesen Risiken vor allem das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und das Währungsrisiko als relevant für die Gesellschaft. Das Kreditrisiko soll minimiert werden durch Kreditkontrollverfahren, die als ausreichend angesehen werden, um die Gesellschaft vor einem wesentlichen Schaden zu bewahren. Das Liquiditätsrisiko wird dadurch vermieden, dass der Gesellschaft von ihrer direkten Muttergesellschaft Mittel zur Verfügung gestellt werden, wann immer sie benötigt werden. Da diese Finanzierung innerhalb des Konzerns erfolgt, gibt es keine Bedenken bezüglich der Rückzahlungskonditionen und des Timings. Die Gesellschaft kauft und verkauft überwiegend in Euro. Von der Niederlassung in der Tschechischen Republik werden die Geschäfte in CZK abgewickelt, sodass aus der Umrechnung auf die Berichstwährnung EUR ein gewisses Wechselkursrisiko resultiert. Zum 31. März 2025 bestanden auf CZK lautende aus Lieferungen offene Forderungen von CZK 34.800.415,33 (EUR 1.389.597,05), und ein auf CZK lautendes Bankguthaben von CZK 5.506.341,92 (EUR 219.870,84).
Datum 3 February 2026
Nicholas Çonrad Burgin
Gary Bryan Hendler
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Rechtsform der Gesellschaft: Gesellschaft mbH: Sitz der Gesellischaft: Wien, Osterreich Registergericht: Handelsgericht Wien FN 324760p UID-Nr.: ATU 648 46 803 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien Bankverbindung: Deutsche Bank AG -BLZ 19100 · Kto-Nr. 0038103000 BIC: DEUTATWWXXX - IBAN: AT 02 191 00000 38103000