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Lagebericht 2025

Pöttinger Installations GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 25. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

POTTINGER

INHALT:

1. ALLGEMEINES PÖTTINGER INSTALLATIONEN 3 2. GESCHÄFTSVERLAUF 3 3. FINANZLAGE, VERMÖGENSSTRUKTUR UND KAPITALSTRUKTUR 3 4. INVESTITIONEN 4 5. RISIKOMANAGEMENT 4 a. Ausfallrisiko 4 b. Marktrisiko 4 c. Liquiditätsrisiko 4 6. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN 5 7. FORSCHUNG & ENTWICKLUNG 5 8. NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN 5 9. PROGNOSEBERICHT 5

1. Allgemeines Pöttinger Installationen

Die Nachfrage nach Installationstätigkeiten war auch im WJ 2025 auf einem guten Niveau. Die Pöttinger Installations GmbH bietet bereichsübergreifende Lösungen in den Fachgebieten Elektro, Heizung, Sanitär, Lüftung, Klimatisierung und Isolierungen an. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2025 standen weiterhin der Ausbau unserer Serviceleistungen am Markt sowie die Weiterentwicklung der Kompetenzen in unseren Fachgebieten. Hervorzuheben ist, dass sich die überdurchschnittliche Nachfrage nach PV Anlagen, zum Vorjahr normalisierte und die Verfügbarkeit von Materialien, sowie auch deren Materialpreise stabilisiert haben. Unverändert zum Vorjahr, besteht weiterhin ein Risiko in Hinblick auf die Umsatzentwicklung über den Abschlussstichtag des WJ 2025, je nach Dauer und Intensität der aktuellen Kriege in Europa bzw. der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich, hinaus.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das im Geschäftsjahr 2025 erzielte Umsatzvolumen des Unternehmens betrug € 20,41 Mio. (Vorjahr € 13,04 Mio.), womit der Planwert realisiert wurde. Die Gesamtleistung im Berichtsjahr betrug € 17,69 Mio. nach € 16,59 Mio. im Vorjahr.

Das Unternehmen erwirtschaftete einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.465 (Vorjahr T€ 902). Bei einem Betriebsergebnis von T€ 1.938 (Vorjahr T€ 1.194) konnte eine Umsatzrentabilität von 9,5 % (Vorjahr 9,2 %) erzielt werden.

3. Finanzlage, Vermögensstruktur und Kapitalstruktur

Auf der Aktivseite verringerte sich das langfristige Vermögen um 1,3 % und beträgt somit € 3,76 Mio. (Vorjahr € 3,81 Mio.). Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich um 24,5 % auf € 6,2 Mio. (Vorjahr € 4,98 Mio.).

Auf der Passivseite erhöhte sich das (bereinigte) Eigenkapital von € 5,17 Mio. im Vorjahr auf € 6,12 Mio. im Berichtsjahr. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens veränderte sich von 58,8 % im Vorjahr auf 61,5 %. Die Verbindlichkeiten (Restlaufzeit < 1 Jahr) erhöhten sich um 2,6 % auf € 3,25 Mio. Zum Stichtag wurden Bankverbindlichkeiten (Kontokorrentkredite) in der Höhe von € 1,0 Mio. ausgenutzt. Langfristige Fremdmittel wurden im abgeschlossenen Berichtsjahr, wie schon im vorangegangenen Jahr, nicht benötigt. Zusammenfassend resultierten die jeweiligen bilanzierten Veränderungen in einer Bilanzsumme von € 9,96 Mio. (Vorjahr € 8,79 Mio.) und führten somit zu einer Erhöhung von 13,3 %. Das Unternehmen konnte einen Mittelüberschuss gemäß URG in der Höhe von T€ 1.740 (Vorjahr T€ 1.213) erzielen.

4. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Anlagevermögen Ersatz-, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen von T€ 297 (Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) durchgeführt.

5. Risikomanagement

Das Unternehmen ist unverändert im deutschsprachigen Raum tätig und sowohl allgemeinen als auch branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Die wirtschaftlichen Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, sind im Wesentlichen Marktrisiken auf der Absatz- und auf der Beschaffungsseite. Im aktuellem WJ 2026 muss weiterhin unverändert primär, durch den fortschreitenden Russland-Ukraine Krieg bzw dem Iran-Krieg, in den nächsten Monaten mit weiteren Herausforderungen am Beschaffungsmarkt gerechnet werden. Wettbewerbsvorteile und damit Chancen für Unternehmen sollen vor allem aus den laufenden Skaleneffekten von bereichsübergreifender Kundenakquise und dem Erschließen von neuen Geschäftsfeldern resultieren.

a. Ausfalrisiko

Beim Forderungsmanagement wurde weiterhin besonderes Augenmerk auf die Bonitätsentwicklung der Kunden gelegt. Ausfallrisiken werden regelmäßig erhoben und bei Verdacht so weit wie möglich abgesichert.

b. Marktrisiko

Ein partnerschaftlicher Austausch mit den Stakeholdern des Unternehmens unterstützt einen effizienten und reibungslosen Ablauf auf den Baustellen. Die Expertise in unseren erworbenen Fachgebieten unter einem Dach verbunden, schafft innerbetriebliche Synergien und erlaubt uns den Nutzen für unsere Kunden zu erhöhen.

c. Liquiditätsrisiko

Zum Erhalt der kontinuierlichen Zahlungsfähigkeit des Unternehmens wird besonders darauf geachtet, dass Haftrücklässe mit Bankgarantien abgewickelt werden. Das Unternehmen steht im laufenden Informationsaustausch mit seinen Fremdkapitalgebern.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen möglichen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Es gibt keine Zweigniederlassungen.

7. Forschung & Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in etwa auf dem Niveau der Vorjahre weitergeführt.

8. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Pöttinger legt besonderen Wert auf partnerschaftliche Beziehungen zu allen Stakeholdern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens sind eine wesentliche Säule des Erfolges. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden daher zahlreiche interne und externe Ausbildungsprogramme auf den Gebieten CAD Zeichnen, Betriebswirtschaft und Management angeboten und genutzt.

9. Prognosebericht

Nach der Bewältigung der hohen Wachstumsraten in den vergangenen Jahren wird weiterhin sehr viel Wert auf eine Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung gelegt. Aus heutiger Sicht rechnen wir für das Geschäftsjahr 2026 mit einer deutlichen Umsatzreduktion gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2025. Im Laufe des Geschäftsjahres 2026 muss nach Einschätzung der Geschäftsführung mit einer weiterhin, jedoch moderaten Abkühlung der Baukonjunktur gerechnet werden. Dem gegenüber stehen weiterhin die EU-Vorgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien, die mit kontinuierlichen Investitionen und einer Steigerung des Anteils an der Stromerzeugung verbunden sind. In Anbetracht des Risikoberichts unter Punkt 5. Risikomanagement, kann nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung gerechnet werden.

öttinger

Geschäftsführender Gesellschafter

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