Inhaltsverzeichnis
8. Lagøbericht
Bericht zur konjunkturellen Lage (Weltwirtschaft)
Nachdem die Jahre 2022 und 2023 von den wirlschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sowie erheblichen Störungen der globalen Lieferketten geprägt waren, normalisierte sich die Versorgungssituation in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 weitgehend. Nennenswerte Lieferunterbrechungen traten nur noch vereinzelt auf.
Die europäische Wirtschaft blieb jedoch aufgrund der anhaltend hohen Inflation, des erhöhten Zinsniveaus sowie einer insgesamt schwachen Investitions- und Konsumnachfrage in einer verhaltenen konjunkturellen Lage.
Die österreichische Bundesregierung setzte im Jahr 2025 verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes um. Dazu zähiten steuerliche Entlastungen für Unternehmen, Maßnahmen zum Bürokratieabbau, Investitionsförderungen sowie Unterstützungen für die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Trotz dieser Maßnahmen entwickelte sich das Wirtschaftswachstum nur verhalten. Für das Jahr 2025 wurde ein leichter Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von rund 0,5 % erwartet. Nach mehreren Jahren einer weitgehend stagnierenden Wirtschaftsleistung erreichte das BIP damit in etwa wieder das Niveau vor der COVID-19-Pandemie.
Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen trugen dazu bei, eine tiefere Rezession zu vermeiden, konnten jedoch keine nachhaltige Wachstumsdynamik auslösen. Die Inflation lag im Jahr 2025 mit 3,6 % weiterhin über dem angestrebten Zielwert. Gleichzeitig führte die schwache Konjunktur zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,4 %.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Gesellschaft trotz der weiterhin bestehenden geopolitischen Unsicherheiten – insbesondere infolge des Ukraine- und des Iran-Krieges sowie weiterer internationaler Konflikte – keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung. Vor diesem Hintergrund blickt das Unternehmen vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr 2026.
Bericht zur Lage der Unternehmensbranche
Die europäische Wirtschaft war im Geschäftsjahr 2025 weiterhin von einer verhaltenen Konjunkturentwicklung geprägt. Trotz einer leichten Erholung des Bruttoinlandsprodukts wirkten sich das anhaltend hohe Zinsniveau, die im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin erhöhte Inflation sowie eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft belastend auf zahlreiche Industriezweige aus.
Die Kunststoff- und Extrusionsbranche in Europa bewegte sich im Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Insbesondere die schwache Nachfrage aus der Baubranche sowie weiterhin verhaltene bzw, aufgeschobene Investitionen führten zu einem hohen Wettbewerbsdruck in der Branche.
vor
Insgesamt stellte das Geschäftsjahr 2025 Unternehmen der Extrusionsbranche weiterhin Herausforderungen. Dennoch konnten sich Unternehmen mit hoher Produktqualität, flexiblen Produktionsprozessen und einem nachhaltigen Portfolio in einem anspruchsvollen Marktumfeld weltweit behaupten.
Der Weltmarkt für Extrusionsmaschinen und Extrusionswerkzeuge bleibt weitgehend stabil und durch den internationalen Marktauftritt von Extrunet GmbH konnten auch im vergangenen Wirtschaftsjahr Neukunden gewonnen werden.
Die Umsatzerlöse 2025 veränderten sich gegenüber 2024 um 6,62 % bedingt durch die erfolgreiche Implementierung digitaler Lösungen und Optionen.
extrunet gmbH
Geschäftsverlauf
Die Abwicklung der überdurchschnitlichen Auftragseingänge der Vorjahre und ein Großprojekt in Indien führten im Jahr 2025 zu einer soliden Umsatz - und Ergebnissteigerung, während der europäische Extrusionsmarkt sehr zurückhaltend agierte.
Durch innovative F&E Projekte konnten wieder Neukunden weltweit akquiriert werden und Extrunet konnte die Marktposition weiter festigen.
Trotz anhaltender externer Herausforderungen - insbesondere durch zeitweise stockende Lieferketten, logistische Einschränkungen sowie den branchenweit spürbaren Personalmangel und eine erhöhte Fluktuation – gelang es dem Unternehmen, die operative Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten und gezielt zu stärken. Durch vorausschauende Planung, flexible Anpassungen in den Abläufen und das hohe Engagement der Mitarbeitenden konnten diese Rahmenbedingungen erfolgreich bewältigt werden.
Die Auftragslage für das folgende Wirtschaftsjahr ist erfolgsversprechend.
Auf Basis des vorhandenen Auftragsbestands, der fortschreitenden Etablierung des neuen Extrusionssektors sowie gezielter Maßnahmen zur weiteren Optimierung von Prozessen und Ressourceneinsatz wird mit einer Fortsetzung des nachhaltigen Wachstums gerechnet. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen aufmerksam gegenüber möglichen Risiken aus dem Marktumfeld und wird seine organisatorischen und personellen Strukturen weiter stärken, um auch künftig flexibel und wettbewerbsfähig agieren zu können. Insgesamt sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, die Chancen der Zukunft erfolgreich zu nutzen und seine wirtschaftliche Stabilität sowie Ertragskraft auch in der Zukunft weiter auszubauen.
Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr
Die Entwicklungen im Geschäftsjahr 2025 können der nachstehenden Aufstellung entnommen werden:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Rohergebnis | 9.784 | 8.624 |
| sonstige betriebliche Erträge | ||
| Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen | 113 | 108 |
| übrige | 304 | 237 |
| 417 | 345 | |
| Personalaufwand | ||
| Löhne | 1.320 | 1.187 |
| Gehälter | 1.644 | 1.851 |
| soziale Aufwendungen | 897 | 850 |
| Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige | 40 | 39 |
| Abgaben und Pflichtbeiträge | 689 | 684 |
| 3.861 | 3.888 | |
| Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.038 | 936 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom Einkommen fallen | 9 | 7 |
| übrige | 3.716 | 2.807 |
| 3.725 | 2.815 | |
| Zwischensumme aus Z 1 bis 5 (Betriebsergebnis) | 1.577 | 1.330 |
| Erträge aus Beteiligungen | 1.002 | 0 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 1.002 | 0 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 31 | 45 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 15 | 30 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und | ||
| Wertpapieren des Umlaufvermögens | 0 | 0 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 56 | 124 |
| Zwischensumme aus Z 7 bis 10 (Finanzergebnis) | 978 | -79 |
| Ergebnis vor Steuern | 2.554 | 1.252 |
| Steuern vom Einkommen | 243 | 341 |
| Ergebnis nach Steuern | 2.311 | 911 |
| Jahresüberschuss | 2.311 | 911 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.987 | 2.576 |
| Bilanzgewinn | 4.298 | 3.487 |
Das Rohergebnis veränderte sich um 13,45 %; der Personalaufwand um -0,70 % und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 32,34 %. Einhergehend mit dem höheren Rohergebniss stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 89,81 % oder € 1.235.197,76.
Die Abschreibungen stammen aus der planmäßigen Abschreibung des Anlagevermögens, das sich nicht wesentlich verändert hat.
Das Finanzergebnis besteht zu großen Teilen aus Ausschüttungen von verbundenen Unternehmungen.
Der Jahresüberschuss beträgt € 2.311.334,43 (VJ: € 910.863,99) und hat sich um € 1.400.470,44 oder 153,75 % erhöht.
Vermögenslage
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | +/- | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | % | |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | 7.322 | 8.159 | -837 | -10,3 |
| kurzfristiges Fremdkapital | 6.594 | 8.654 | -2.060 | -23,8 |
| Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) | 728 | -495 | 1.223 | k. A. |
| Anlagevermögen | 5.189 | 6.591 | -1.402 | -21,3 |
| langfristiges Fremdkapital | 1.467 | 2.458 | -991 | -40,3 |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 4.450 | 3.639 | 811 | 22,3 |
| Stammkapital | 35 | 35 | 0 | 0.0 |
| Kapitalrücklagen | 117 | 117 | 0 | 0,0 |
| Bilanzgewinn | 4.298 | 3.487 | 811 | 23,3 |
| Summe Eigenkapital | 4.450 | 3.639 | 811 | 22,3 |
| Summe Fremdkapital | 8.061 | 11.112 | -3.051 | -27,5 |
| Bilanzsumme | 12.511 | 14.751 | -2.240 | -15,2 |
Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt rund 41,48 % der Bilanzsumme, Den Vermögensanteil umfassen die Bauten mit 19,18 % der Bilanzsumme. Die Vorräte betragen rund 17,22 % und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10,85 % der Bilanzsumme.
größten
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt € 4.450.047,04 das entspricht 35,57 % der Bilanzsumme, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 15,78 % der Bilanzsumme Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umfassen 5,35 % der Bilanzsumme. aus und die
Bericht über finanzielle Leistungsindikatoren
Ein aus der Gewinn- und Verlustrechnung 2025 abgeleiteter Cash-Flow nach einem vereinfachten Berechnungsverfahren stellt sich wie folgt dar:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Steuern | 2.554 | 1.252 |
| Steuern vom Einkommen | -243 | -341 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 990 | 900 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens | 0 | 42 |
| Gewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen | -113 | -108 |
| Cashflow | 3.189 | 1.745 |
Kapitalflussrechnung
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Steuern | 2.554 | 1.252 |
| Uberleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | ||
| Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des | ||
| Investitionsbereichs | -113 | -108 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | ||
| sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 1.038 | 936 |
| Geldfluss aus dem Ergebnis | 3.480 | 2.080 |
| Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie | ||
| anderer Aktiva | 2.513 | 313 |
| Zunahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom Einkommen | 220 | 310 |
| Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie | ||
| anderer Passiva | -2.425 | 606 |
| 1.234 | 2.057 | |
| Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | 3.788 | 3.309 |
| Zahlungen für Steuern | ||
| Steuern vom Einkommen | -243 | -341 |
| Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 3.545 | 2.968 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 138 | 156 |
| Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang und sonstigen Finanzinvestitionen | 1.000 | 0 |
| Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) | -781 | -1.429 |
| Finanzanlagenzugänge und sonstige Finanzinvestitionen | 120 | 120 |
| 477 | -1.153 | |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus der Bedienung des Eigenkapitals | -1.500 | 0 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0 | -400 |
| Einzahlungen/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten | ||
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 806 | -25 |
| Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von sonstigen | ||
| Finanzkrediten | -1.652 | -1.173 |
| -2.346 | -1.598 | |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | 1.676 | 217 |
| Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 234 | 17 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 1.910 | 234 |
Bericht über wesentliche Ereignisse während des Geschäftsjahres
Im Geschäftsjahr 2025 wurde der Maschinenpark der Extrunet GmbH modernisiert und erweitert. Im Zuge dessen wurden zwei bestehende Drahterodiermaschinen durch neue, energie- und ressourceneffiziente Anlagen ersetzt sowie eine zusätzliche CNC-Fräsmaschine angeschafft. Mit diesen Investitionen wurden die Produktionskapazitäten sowie die Effizienz der Fertigungsprozesse weiter verbessert. Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung eingetreten, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hatten.
Bericht über wesentliche Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist
Die Gesellschaft ist insbesondere von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung sowie der Investitionsbereitschaft ihrer Kunden abhängig. Eine schwache Wirtschaftslage kann sich negativ auf die Nachfrage nach Extrusionsanlagen und Extrusonswerkzeugen und den damit verbundenen Dienstleistungen auswirken. Weitere Risiken ergeben sich aus Schwankungen der Material-, Energie- und Personalkosten sowie aus geopolitischen Entwicklungen und möglichen Störungen internationaler Lieferketten. Durch eine laufende Beobachtung der Markt- und Kostenentwicklung sowie eine vorausschauende Unternehmensplanung werden diese Risiken kontinuierlich überwacht. Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine wesentlichen Risiken.
Nicht-finanzielle Leistunqsindikatoren
2025 wurden die Weichen für eine Weiterentwicklung in den Bereichen Digitalisierung, Prozessmanagement und Automatisierung gestellt. Alle Unternehmensbereiche werden analysiert und optimiert. Uber alle Unternehmensbereiche hinweg wurde im Jahr 2025 in Weiterbildungsmaßnahmen, Führungsthemen und Teambuilding investiert. Es wird versucht, engagierte und kompetente Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und eine Weiterentwicklung innerhalb der Gesellschaft zu ermöglichen. Interne Schulungen über die wichtigsten Herausforderungen aller Bereiche ermöglichen einen einfachen Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern und ein besseres Verständnis der Prozesse über die eigene Abteilung hinaus.
In diversen Veranstaltungen werden die Unternehmensziele den Mitarbeitern näher gebracht, um die Zusammenarbeit zu stärken und die Transparenz der getroffenen Entscheidungen zu erhöhen.
Abläufe, Arbeitsanweisungen und sicherheitstechnische Unterweisungen werden laufend optimiert.
Im Zuge der betrieblichen Gesundheitsförderung bieten wir unserer Belegschaft regelmäßige Aktivitäten und Informationsveranstaltungen an. Auch im Bereich der Arbeitssicherheit werden über das geforderte Maß hinaus Bemühungen unternommen, um ergonomische Arbeitsplätze und ein angenehmes und sicheres Arbeitsumfeld zur Verfügung zu stellen. Gemeinsame Sportereignisse sollen die Mitarbeiter motivieren und den Teamgeist fördern.
Bericht über die voraussichtliche Entwickluna der Gesellschaft
Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft erfolgt planmäßig. Die Umsatz- und Ertragssituation des Standorts ist auf Grund wirtschaftlicher und struktureller Rahmenbedingungen leicht optimistisch. Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine stablile bzw. positve Unternehmensentwicklung erwartet. Im Ubrigen verweisen wir auf bereits oben getätigte Aussagen.
Das Vertriebsnetz wird weiter ausgebaut und soll in den Folgejahren, eine konjunkturelle Erholung vorausgesetzt, zur deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung führen.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Zu den wesentlichen Risiken zählen insbesondere die Preis- und Verfügbarkeitsrisiken bei den eingesetzten Rohstoffen. Hierzu gehören vor allem Kunststoffe, Metalle und elektronische Bauteile bzw. Komponenten, deren Marktpreise und Verfügbarkeit erheblichen Schwankungen unterliegen. Insbesondere für das Geschäftsjahr 2026 wird weiterhin mit volatilen Rohstoffpreisen und eingeschränkter bzw. unregelmäßiger Verfügbarkeit einzelner Komponenten gerechnet. Dies kann sich negativ auf die Materialkosten und damit auf die Ertragslage auswirken.
Forschung und Entwicklung
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 wurden die Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Extrunet GmbH kontinuierlich fortgeführt. Der Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung von Extrusionsanlagen zur Steigerung von Energieeffizienz, Produktqualität, der Datenerfassung, der Datenauswertung und der Automatisierung.
Die Entwicklungsprojekte konzentrierten sich insbesondere auf die steigenden Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen laufend in die Produktentwicklung ein. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen wurden im Geschäftsjahr als Aufwand erfasst.
Bericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten, damit verbundener Strategien und Risken Die Gesellschaft verwendet keine Finanzinstrumente, deren Verwendung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung ist.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Das Unternehmen verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem, das die wesentlichen Geschäfts- und Rechnungslegungsprozesse umfasst.
Die Bereiche Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Bilanzierung, Controlling sowie Personalverwaltung und Personalverrechnung werden im Unternehmen selbst geführt. Dadurch ist eine laufende und mehrstufige Prüfung der Geschäftsvorfälle sowie eine zeitnahe Erfassung und Kontrolle der buchhalterischen Daten gewährleistet.
Im Rahmen des monatlichen Berichtswesens werden insbesondere die Umsatzentwicklung, der Rohgewinn sowie weitere wesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt. Die Auswertungen werden analysiert und mit den Planwerten verglichen, um potenzielle Abweichungen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Zeichnen sich negative Entwicklungen ab, werden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet, um die Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen. Zusätzlich werden die monatlich erstellten betriebswirtschaftlichen Auswertungen (Zwischenbilanzen) auf Basis des BMD-Systems von der Geschäftsführung überprüft und beurteilt. Bei Bedarf werden auf Grundlage dieser Analysen geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Unternehmens gesetzt.
Eberstalzell, im Juli 2026
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