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Lagebericht 2025/26

Wieser Automation - Maschinenbau GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2026 · Eingereicht am 06. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Wieser Automation - Maschinenbau GmbH Planung und Produktion von Maschinen Scheffau 342 A-5440 Scheffau am Tennengebirge

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1. Unternehmen und Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2025/2026 verringert sich die Betriebsleistung um 7,6% gegenüber dem Geschäftsjahr 2024/2025. Die Umsatzerlöse sind mit einer Steigerung von 50,9% deutlich höher als im vorangegangenen Geschäftsjahr, was auf den Abschluss zweier großer, langlaufender Projekte zurückzuführen ist. Die negativen Bestandsveränderung von 3.155.163 EUR ist daher plausibel.

Die Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen fallen aus demselben Grund gegenüber dem Geschäftsjahr 2024/2025 um 8,8% geringer aus. Die Aufwendungen für Material und bezogenen Leistungen sind entsprechend den angenommenen Aufträgen zur Herstellung von Anlagen plausibel.

Der Personalaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2025/2026 um 44.697 EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben nahezu unverändert.

1.2. Bericht über die Zweigniederlassungen

Neben dem Hauptsitz in Scheffau werden vom Unternehmen keine Zweigniederlassungen betrieben.

1.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

1.3.1. Kennzahlen zur Ertragslage

1.3.1.1. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten Ergebnis vor Steuern.

Die Berechnung erfolgt folgendermaßen:

Ergebnis vor Steuern

+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen gem. § 231 Abs 2 Z 15 UGB

= Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
2025 / 262024 / 252023 / 24
EUREUREUR
EBIT691.6871.170.7931.750.180
EBIT
2.200.000
1.760.000
1.320.000
880.000
440.000
2025/26 2024/25 2023/24

1.3.1.2. Kapitalrentabilität

Grundsätzlich werden die Geschäftsjahres berechnet. Kapitalrentabilitäten auf Basis des Kapitals zum Anfang des

1.3.1.2.1. Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity - ROE)

Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Eigenkapital (inklusive Investitionszuschüsse) und berechnet sich folgendermaßen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Ergebnis vor Steuern
Eigenkapitalrentabilität =
Eigenkapital
2025 / 262024 / 252023 / 24
%6%
Eigenkapitalrent.6,2112,0022,16

EIGENKAPITALRENTABILITÄT

25

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
■ 2025 / 26□ 2024 / 25□ 2023 / 24

1.3.1.2.2. Gesamtkapitalrentabilität (Return on Equity - ROI)

Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen Und Steuern zum Gesamtkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
Gesamtkapitalrentabilität =
Gesamtkapital
2025 / 262024 / 252023 / 24
%%
Gesamtkapitalrent.3,284,917,91

■ 2025 / 26 □ 2024 / 25 □ 2023 / 24

1.3.2. Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage

1.3.2.1. Nettoverschuldung (Net Debt)

Die Nettoverschuldung ergibt sich als Saldo des verzinslichen Fremdkapitals und der flüssigen Mittel.

verzinsliches Fremdkapital - flüssige Mittel = Nettoverschuldung

Für das verzinsliche Fremdkapital wurden folgende Posten angesetzt:

- Anleihen - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - Rückstellungen für Abfertigungen - Rückstellungen für Pensionen - Rückstellungen für Juiläumsgelder

Die flüssigen Mittel setzten sich wie folgt zusammen:

- Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten - Wertpapiere des Umlaufvermögens

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
2025 / 262024 / 252023 / 24
EUREUREUR
Nettoverschuldung2.776.7093.427.0193.435.904

NETTOVERSCHULDUNG

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
4.200.000
3.600.000
3.000.000
2.400.000
1.800.000
1.200.000
600.000

• 2025 126 1 2024/25 1 2023/24

1.3.2.2. Eigenkapitalquote (Equity Ratio)

Die Eigenkapitalquote stellt den Anteil des Eigenkapitals (inklusive Investitionszuschüsse) am Gesamtkapital dar.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Eigenkapital
Eigenkapitalquote =
Gesamtkapital
2025 / 262024 / 252023 /24
%%%
Eigenkapitalquote33,9328,4827,76

EIGENKAPITALQUOTE

24

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
■ 2025 / 262024 / 25 □ 2023 / 24

1.3.2.3. Nettoverschuldungsgrad (Gearing)

Der Nettoverschuldungsgrad entspricht dem Verhältnis der Nettoverschuldung zum Eigenkapital

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Nettoverschuldung
Nettoverschuldungsgrad =
Eigenkapital
2025 / 262024 / 252023 / 24
%%%
Nettoversch. grad38,7650,4555,94
NETTOVERSCHULDUNGSGRAD
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
56
42
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
2025/26 2024125[ 2023/24

1.3.3. Cash-Flow-Kennzahlen

Der Cash-Flow wurde nach der Praktiker Methode wie folgt berechnet:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
2025 / 262024 / 252023 / 24
EUREUREUR
Jahresü./Fehlbetrag370.361830.3581.448.825
+ Abschr. AV u. UV479.545638.920653.949
+ Abschr. Disagio000
+ RBW ausg. AG4.418362.46439.571
- Zuschreibungen000
- Aufl. Inv. zusch.0-179.556-64.478
Cash-Flow I854.3251.652.1852.077.867
+ Dot. Abf.rst.000
+ Dot. Pens.rst.000
Cash-Flow II854.3251.652.1852.077.867
- Aufl. Rückstellungen-165.000-211.0890
- Eigenverbrauch000
Cash-Flow III689.3251.441.0962.077.867

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Wieser Automation - Maschinenbau GmbH wird im kommenden Geschäftsjahr geringfügig niedrigere Umsatzwerte erzielen, wobei ein erneut ein Bestandsabbau durch die Auslieferung verzögerter Aufträge eine gleichbleibende bis leicht sinkende Betriebsleistung erwarten lässt. Das Jahresergebnis wird sich zur Vorperiode um die erwarteten Kostensteigerungen reduzieren, bleibt aber solide im positiven Bereich sein.

Auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage geht die WIESER Automation von einem weiter sinkenden Auftragseingang aus. Im Jahr 2026/27 sind daher keine großen Investitionen geplant. Es wird sich auf Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen mit entsprechender Amortisation beschränken. Die Energiekosten können gesenkt werden und auch die Personalkostensteigerungen werden an Dynamik verlieren.

2.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Neben den Einsatz originärer Finanzinstrumente verwendet die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente.

Die Gesellschaft ist markt- und produktimmanenten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Im Unternehmen ist ein den Anforderungen des Unternehmens adäquates internes Kontrollsystem eingerichtet. Mit diesem Kontrollsystem werden Risiken erhoben, analysiert und bewältigt.

Das Risiko von Forderungsverlusten wird durch laufende Kreditauskünfte und Debitorenmanagement sowie entsprechend abgesichert.

3. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt Projektentwicklung die teilweise von der öffentlichen Hand mittels Forschungsprämie gefördert wird.

sentas, am L. Rep. 206 2

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