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Lagebericht 2025

HC immOH! Infrastruktur Services GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 14. Aug. 2026

Inhaltsverzeichnis

HC immOH! Infrastruktur Services GmbH

L A G E B E R I C H T für das

Geschäftsjahr 2025

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäftstätigkeit . .. 1 2.Rechtliches und wirtschaftliches Umfeld . .. 1 3. Geschäftsverlauf, finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. .. 4 4. Mitarbeitertinnen . .. 7 5. Managementsysteme. .. 8 6. Umwelt und Nachhaltigkeit . .. 9 7.Gesundheit und Sicherheit . .. 10 8.Forschung und Innovation . .. 10 9. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem . .. 11 10. Ausblick. .. 15

1. Geschäftstätigkeit

Die HC immOH! Infrastruktur Services GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der immOH! Energie und Gebäudemanagement GmbH. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich über Infrastrukturelle Facility Services. Der Schwerpunkt liegt in der ganzheitlichen Betreuung von Immobilien und Außenanlagen für andere Konzernunternehmen, um einen Beitrag zur internen Wertschöpfung zu leisten, für Unternehmen der Stadt Wien sowie Kund*innen am Drittmarkt. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Arbeitskräfteüberlassung. Zweigniederlassungen gibt es keine.

Die Angebotspalette im Bereich der Infrastrukturellen Services erstreckt sich über die tägliche Unterhaltsreinigung, Sanitärreinigung, Hygiene und Desinfektion, Pflegeheimreinigung, Betreuung von Geschirrspülzentralen, ganzheitliche Hausbetreuung inkl. Wellnesseinrichtungen, Grünflächenbetreuung, Winterdienst und Schneeräumung, Verkehrsflächen- und Verkehrsmittelreinigung, Garagenbetreuung, Hausarbeiterdienste, Tagesservices, Abfallübernahmetätigkeiten.

2. Rechtliches und wirtschaftliches Umfeld

Konjunkturverlauf

Die österreichische Konjunktur befindet sich in einem schrittweisen Erholungsprozess, der jedoch deutlich verhaltener ausfällt als in früheren Phasen. Für das Jahr 2025 erwartet die OECD ein moderates Wirtschaftswachstum von 0,3 %, das von der Inlandsnachfrage getragen wird. Im kommenden Jahr soll die Konjunktur mit einem BIP-Wachstum von 0,9 % etwas an Fahrt gewinnen. Laut OECD sind hierfür ein Anstieg des privaten Konsums, höhere Investitionen und eine leichte Exportbelebung verantwortlich. Die rückläufige Inflation unterstützt den privaten Konsum, während gesunkene Zinsen und ein erhöhter Kapitalersatzbedarf die Investitionen anregen dürften. Strukturelle Herausforderungen – wie der zunehmende Protektionismus, der Verlust an preislicher Wettbewerbsfähigkeit, die gestiegene chinesische Konkurrenz und die Schwäche der deutschen Industrie – schaffen jedoch ein ungünstiges Umfeld für die österreichische Exportwirtschaft. Außerdem dürfte der Welthandel an Schwung verlieren, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit einer kräftigen Exporterholung weiter verringert.1

Österreichs Wirtschaft kehrt nach einer zweijährigen Rezession auf einen moderaten Wachstumspfad zurück. Im Jahr 2025 wird die heimische Wirtschaftsleistung um +0,5 % steigen (WIFO, IHS). Zur konjunkturellen Aufhellung trugen steigende Ausrüstungsinvestitionen, eine leichte Ausweitung des privaten Konsums sowie eine starke Expansion des öffentlichen Konsums bei. Demgegenüber wirkten die Exporte weiterhin bremsend. Laut den Instituten soll die Erholung im Jahr 2026 etwas an Fahrt gewinnen (WIFO: +1,2 %, IHS: +1,0 %). Günstigere Kreditfinanzierungsbedingungen, ein wachsender

1¹ https://www.wko.at/oe/news/konjunkturradar-2025-12.pdf – Abruf am 22.01.2026

Investitionsersatzbedarf und verbesserte Konjunkturaussichten der Industrie dürften die Investitionstätigkeit ankurbeln. Die erwartete Exportbelebung sowie die Industrieentwicklung bleiben jedoch anfällig für Rückschläge. Beide Institute betonen, dass die wirtschaftliche Erholung schwächer ausfällt als in früheren Aufschwungphasen. Dies ist auf den Verlust an internationaler Wettbewerbsfähigkeit und den gestiegenen Protektionismus im Welthandel zurückzuführen.

Die Inflation wird zu Jahresbeginn 2026 durch den Wegfall des Basiseffekts aus dem Energiepreisanstieg des Vorjahres um bis zu einem Prozentpunkt zurückgehen. Dennoch wird sie auch im Jahr 2026 über dem EZB-Ziel sowie dem Durchschnitt des Euroraums liegen (WIFO: 2,6 %, IHS: 2,5 %).2

2025 wird voraussichtlich das dritte Jahr in Folge mit rückläufigen Warenexporten sein. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres sind die Warenausfuhren insgesamt um 2,2 % gesunken. Besonders stark fielen die Rückgänge bei Straßenfahrzeugen (-9 %) sowie bei medizinischen und pharmazeutischen Erzeugnissen (-16 %) aus. Aufgrund der protektionistischen US-Handelspolitik sanken die Warenausfuhren in die USA in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um 22,2 % und jene nach China um 9,8 %. Auch die Exporte nach Deutschland leiden unter den indirekten Auswirkungen der schwachen Nachfrage auf Drittmärkten.3

Das anhaltend niedrige Wirtschaftswachstum führte im Jahr 2025 zu einem merklichen Anstieg der Arbeitslosigkeit: Die Arbeitslosenquote gemäß AMS stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 7,5 %. Der leichte Aufschwung der österreichischen Wirtschaft im Jahr 2026 reicht nicht aus, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Erst 2027 und 2028 wird es zu einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 7,3 % kommen. Die Gesamtbeschäftigung in Personen stagniert 2025 und wächst im Prognosezeitraum um durchschnittlich 0,5 % pro Jahr. Die Zahl der gesamten geleisteten Arbeitsstunden nimmt bereits im heurigen Jahr wieder zu und entwickelt sich für die Jahre 2026 bis 2028 ähnlich wie die Beschäftigung in Personen.4

Die Inflation in Österreich hält sich hartnäckig. Im ablaufenden Jahr lag die Inflationsrate zu Jahresende bei der 4-Prozent-Marke. Im Jahresschnitt 2025 belief sich der Preisauftrieb auf 3,6 %, wobei die Preise in der Breite angestiegen sind. Zum einen sind fiskalpolitische Ausgleichsmaßnahmen (Stromkostenbremse und dergleichen) zu Jahresbeginn ausgelaufen, was die Inflationsrate erhöhte. Zum anderen haben die Lebensmittelpreise kräftig zugelegt, und der Preisauftrieb bei den lohnkostenintensiven Dienstleistungen hat kaum nachgelassen. Mit dem Wegfall der Effekte aufgrund ausgelaufener fiskalpolitischer Ausgleichsmaßnahmen aus dem Vorjahr wird zu Jahresbeginn 2026 die Inflation merklich zurückgehen. Zudem sollten von den Lohnstückkosten wegen moderater Kollektivvertragsabschlüsse weniger preistreibende Effekte ausgehen. Dem steht ein von der Erhöhung von Gebühren und Verbrauchssteuern, etwa auf Tabak, ausgehender Inflationsdruck gegenüber. Alles in

2 https://www.wko.at/oe/news/konjunkturprognose-wifo-ihs-4-2025.pdf – Abruf am 22.01.2026 ²

3 https://www.wko.at/oe/news/konjunkturradar-2025-12.pdf – Abruf am 22.01.2026 ³

4 https://www.oenb.at/Geldpolitik/Konjunktur/wirtschaftsprognosen-fuer-oesterreich.html - Gesamtwirtschaftliche Prognose für ⁴

Österreich 2025 bis 2028 vom Dezember 2025 (PDF) - Abruf am 22.01.2026

allem erwartet das IHS für den Jahresdurchschnitt 2026 eine Inflationsrate von 2,5 %. Im Jahresschnitt 2027 sollte die Inflation auf 1,9 % fallen.5

Im Euro-Raum ist die Konjunktur moderat aufwärtsgerichtet. Die europäische Exportwirtschaft leidet darunter, dass die chinesische Regierung zunehmend auf die Förderung von Hochtechnologie setzt, und so der Wettbewerb auf dem Weltmarkt zunimmt, während Erzeugnisse aus dem Euro-Raum in China immer weniger Absatz finden. Darüber hinaus werden Europas Exporte zunehmend von den Zollerhöhungen belastet.

Die Inflation verlangsamte sich im Jahresverlauf 2025 deutlich und liegt seit dem Frühjahr nahe bei 2 %. Die EZB senkte ihren Leitzinssatz (Einlagensatz) daher in mehreren Schritten auf 2 %. Die Fiskalpolitik im Euro-Raum ist insgesamt in etwa neutral. Die EZB dürfte die Zinssätze auf absehbare Zeit nicht weiter senken.6

Die derzeit unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die ambitionierten Klima- und Energieziele stellen die immOH! vor große Herausforderungen. Diesen kann das Unternehmen durch konsequentes Arbeiten an neuen innovativen Dienstleistungen und Produkten, die bestmögliche Betreuung bestehender Kund*innen und durch permanente Effizienzsteigerung erfolgreich begegnen.

Die Auswirkungen durch den Irankrieg werden von immOH! beobachtet, bewertet und gegebenenfalls Maßnahmen abgeleitet, um diesen entgegenzuwirken.

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Datenschutz ist für immOH! ein zentrales und wichtiges Thema. immOH! ist im Bereich Datenschutz in die Netzwerke der WIENER STADTWERKE Gruppe eingebunden. Sämtliche relevante Themen werden in enger Abstimmung mit der WIENER STADTWERKE Konzernleitung analysiert, evaluiert und umgesetzt. Die Konzernrichtlinie legt Grundsätze für die Verabeitung von personenbezogenen Daten fest und definiert Standard-Prozesse für diverse datenschutzrelevante Themen, die die jeweiligen Konzernunternehmen betreffen. Diese Themen werden in regelmäßigen Abständen zwischen den Datenschutzverantwortlichen der jeweiligen Konzernunternehmen insbesondere im Rahmen der einmal pro Quartal abgehaltenen Arbeitsgruppe abgestimmt. Darüber hinaus werden regelmäßige Berichte an die Geschäftsleitung sowie die WIENER STADTWERKE GmbH erstattet. Mitarbeiter*innen sind verpflichtet einmal jährlich eine Datenschutzschulung zu absolvieren.

Die Löschkonzepte für gruppenweite Applikationen werden laufend in der Gruppe abgestimmt und implementiert. Es wurden das gruppenweite Statement zum Thema Generative KI vertieft, entsprechende

5 https://www.ihs.ac.at/de/datencenter/konjunkturprognose/ , Allmähliche Erholung der Investitionstätigkeit (PDF) – Abruf am ⁵ 22.01.2026

6 https://www.wifo.ac.at/publikationen/wifo-konjunkturprognose/ - Österreichs Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels - Abruf ⁶ am 22.01.2026

Use Cases erstellt sowie die Anforderungen aus dem AI-Act evaluiert. Für die künftige Einführung neuer Applikationen wurde ein einheitlich strukturierter Prozess aufgesetzt.

Es findet auch eine laufende Kontrolle und Beobachtung der Risiken in konzernweiten Arbeitsgruppen statt.

3. Geschäftsverlauf, finanzielle Leistungsindikatoren und nichtfinanzielle

Ergebnisrelevante Einflussfaktoren

Auch 2025 gab es ein deutliches Umsatzplus das den Wachstumskurs bestätigt. Als Dienstleistungsunternehmen mit hoher Fluktuation wurden Maßnahmen ergriffen, um diese zu reduzieren und damit in die Mitarbeiter*innenbindung investiert.

Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
in Mio. EUR202520241%
Umsatzerlöse33,930,13,812,5
Abschreibungen-0,2-0,20,00,4
Betriebsergebnis2,22,10,01,4
Finanzergebnis0,20,2-0,1-33,6
Ergebnis vor Steuern (EBT)2,32,40,0-2,0
Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse umfassen im Wesentlichen die Umsätze aus Infrastrukturellen Facility Service Dienstleistungen und Erlösen aus der Arbeitskräfteüberlassung. Die positive Umsatzentwicklung ist einerseits auf den Anstieg im Bereich Arbeitskräfteüberlassung andererseits auf Neuverträge sowie auf Vertragserweiterungen im Bestandsgeschäft zurückzuführen.

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis liegt leicht über dem Niveau des Vorjahres. Im Verhältnis zum Umsatz fällt dieser jedoch aufgrund niedrigerer Margen im Bereich der Arbeitskräfteüberlassung geringer aus.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
Bilanz
in Mio. EUR20252024±1%
Anlagevermögen0,40,7-0,3-41,1
Umlaufvermögen10,99,81,211,8
Aktive Rechnungsabgrenzung0,10,00,021,3
SUMME AKTIVA11,410,50,98,4
Eigenkapital7,66,31,320,1
Langfristiges Fremdkapital0,20,20,017,2
Kurzfristiges Fremdkapital3,74,1-0,4-10,1
SUMME PASSIVA11,410,50,98,4
Bilanzkennzahlen
in %202520241%
Eigenkapitalquote66,359,86,510,8
Anlagenintensität3,66,6-3,0-45,6

Eigenkapitalquote =

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
x100
Anlagenintensität =Matemen x 100

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen liegt aufgrund der Abschreibungen unter dem Niveau des Vorjahres, da keine Investitionen getätigt wurden.

Umlaufvermögen

Die Steigerung des Umlaufvermögens entstand durch einen höheren Forderungsstand in Verbindung mit den höheren Umsätzen sowie der unter dem Ergebnis liegenden Ausschüttung.

Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich aus dem Stammkapital (35 Tsd. EUR), den Gewinnrücklagen (5,3 Mio. EUR) und dem Bilanzgewinn (2,3 Mio. EUR) zusammen. Die Eigenkapitalquote ist auf 66,3 % angestiegen und liegt damit weiterhin auf hohem Niveau.

Langfristiges Fremdkapital

Das Langfristige Fremdkapital liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Wesentliche langfristige Mittel sind nicht vorhanden.

Kurzfristiqes Fremdkapital

Das kurzfristige Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbunden Unternehmen gesunken.

Investitionen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
in Mio. EUR202520241%
Immaterielle Vermögensgegenstände-0,30,3-0,6-200,0
Sachanlagen0,20,3-0,1-45,1
SUMME INVESTITIONEN-0,10,6-0,7-123,3

Die negativen Investitionen ergeben sich aus einem geänderten Verrechnungsmodell und der damit verbundenen Rückabwicklung bereits geleisteter Zahlungen.

Cashflow

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
in Mio. EUR20252024±1%
Jahresüberschuss/-fehlbetrag2,32,30,0-2,0
–unbare Aufwendungen/Erträge sowie Umglied.0,20,20,0-4,2
Cashflow aus dem Ergebnis2,52,5-0,1-2,2
Veränderung des Working Capital-2,70,9-3,6-403,5
Veränderung langfristiger operativer Bereich0,00,00,0n.e.
Cashflow aus dem operativen Bereich-0,23,4-3,6-106,5
Cash-Flow aus dem Investitionsbereich0,1-0,60,7122,7
Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich-1,0-1,30,322,4
Gesamtcashflow-1,11,5-2,6-170,8
Beginn der Periode7,45,81,526,5
Ende der Periode6,37,4-1,1-14,8

Durch die negative Entwicklung des Working Capital im Jahr 2025 (Zunahme der Forderungen und Abnahme der Verbindlichkeiten) ergibt sich, im Zusammenhang mit dem Cashflow aus dem Ergebnis, ein leicht negativer Cashflow aus dem operativen Bereich. Zusammen mit der im Vorjahresvergleich etwas geringeren Ausschüttungen liegt der Gesamtcashflow mit -1,1 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres.

4. Mitarbeiter*innen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 9
durchschnittlicher Personalstand
in ‡ FTE20252024+ ±±%
Arbeiter*innen322,3279,243,115,4
Angestellten186,7195,7-9,0-4,6
Gesamt509,0474,834,27,2
Lehrlinge0,30,30,0-1,4

Im Jahresdurchschnitt 2025 beschäftigte HC immOH! 509,0 Mitarbeiter*innen (ØFTE). Dies sind 34,2 ØFTE mehr als im Vorjahreszeitraum und belegt die positive wirtschaftliche Entwicklung der HC immOH! im Jahr 2025

Die Personalpolitik von HC immOH! verfolgt weiterhin das übergeordnete Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und damit den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. Dazu werden effiziente Prozesse gelebt und Maßnahmen gesetzt, welche die Produktivität der Leistungserbringung optimal unterstützen. HC immOH! hat durch gezielte Maßnahmen zum einen die Fluktuationsrate gesenkt und konnte zum anderen im Wirtschaftsjahr 2025 die Anzahl der Belegschaft steigern.

Um unsere Mitarbeiter*innen persönlich und fachlich weiterzubilden und die Erreichung unserer Unternehmensziele entsprechend zu gewährleisten, haben diese im Jahr 2025 998 Personentage in diversen internen und externen fachlichen sowie persönlichkeitsentwickelnden Schulungen und Workshops verbracht. Daraus ergeben sich pro Mitarbeiter*in durchschnittlich 1,8 Schulungstage.

Im Jahr 2025 wurde im Unternehmen ein weiterer wichtiger Schritt zur Förderung nachhaltiger Mobilität gesetzt: Die Einführung eines Jobtickets für alle Mitarbeiter*innen. Im Rahmen dieser Maßnahme erhalten Beschäftigte eine Refundierung einer öffentlichen Jahreskarte von bis zu 365 Euro pro Jahr. Mit dieser Investition stärken wir nicht nur die klimafreundliche Mobilität im Unternehmen, sondern leisten zugleich einen Beitrag dazu, Wien langfristig klimafit zu machen.

Gleichzeitig wirkt sich dieser Benefit positiv auf die Positionierung der Unternehmensgruppe als TOP- Arbeitgeberin aus. Das Angebot unterstreicht die Vorbildfunktion des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit und erhöht sowohl für bestehende Mitarbeiter*innen als auch für Bewerber*innen die Attraktivität des Arbeitsplatzes.

Das Jobticket bietet dabei einen doppelten Nutzen: Einerseits ermöglicht es unseren Mitarbeiter*innen, den täglichen Arbeitsweg umweltfreundlich und bequem zu gestalten. Andererseits kann die Jahreskarte auch für private Wege genutzt werden – etwa für Einkäufe, Ausflüge oder Besuche bei Familie und Freunden. Damit unterstützt das Unternehmen nicht nur nachhaltige Mobilität im Arbeitskontext, sondern verbessert auch die individuelle Lebensqualität der Beschäftigten.

Unternehmenskultur

HC immOH! vereint Leistungsorientierung, Leidenschaft, Kund*innenfokus, Vertrauen und Achtsamkeit. Diese Werte stehen für unsere Strategie und das Leben im Unternehmen. Unsere Werte werden von Führungskräften und Mitarbeiter*innen proaktiv gelebt.

Fokus

Wir richten uns konsequent an den Bedürfnissen unserer Kund*innen aus. Denn: die langfristige Zufriedenheit unserer Kund*innen liegt uns am Herzen.

Respekt

Mit unserer Arbeit wollen wir für ein besseres Leben sorgen. Wir nutzen unsere Vielfalt und begegnen uns auf Augenhöhe.

Leidenschaft

Wir sind stolz auf das, was wir tun, und darauf Teil der immOH! Gruppe zu sein. Wir setzen für die besten Lösungen alle Hebel in Bewegung – und das mit Leidenschaft.

Leistungsorientierung

Teil der immOH! Gruppe zu sein, heißt erstklassige und effiziente Arbeit zu leisten. Wir sorgen gemeinsam für ein positives Unternehmensergebnis. Uns zeichnen Sportsgeist und der Wille zu mehr aus.

Vertrauen

Wir sprechen offene Themen direkt und proaktiv an. Klarheit und Vertrauen sind die Grundlagen unseres Erfolges – bei unseren Kund*innen, Geschäftspartner*innen sowie innerhalb der immOH! Gruppe.

5. Umwelt und Nachhaltigkeit, ESG

HC immOH! verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in unternehmerische Entscheidungsund Steuerungsprozesse zu integrieren. Eine zentrale Grundlage bildet dabei die jährliche Erstellung einer Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz), die als Datengrundlage für die Weiterentwicklung klimabezogener Maßnahmen und strategischer Entscheidungen dient. Darauf aufbauend wird ein Klimatransitionsplan erarbeitet, der sich an den Anforderungen der Science Based Targets initiative (SBTi) orientiert und den Pfad zur angestrebten Klimaneutralität bis 2040 beschreibt. Der Plan umfasst definierte Reduktionsziele sowie priorisierte Maßnahmen zur Emissionsminderung.

Parallel dazu erstellt HC immOH! jährlich die nichtfinanzielle Berichterstattung nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Die Ergebnisse der Berichterstattung werden genutzt, um bestehende Prozesse in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln. Zur Unterstützung einer konsistenten und nachvollziehbaren Datenerhebung wird konzernweit ein ESG-Tool eingeführt, das die Erfassung, Konsolidierung und Nachvollziehbarkeit von Nachhaltigkeitsdaten verbessert. Klimabezogene Risiken werden im Rahmen bestehender Risikomanagementprozesse regelmäßig analysiert und beobachtet, um potenzielle Auswirkungen frühzeitig berücksichtigen zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interner Wissensvermittlung und Sensibilisierung. HC immOH! führt regelmäßig Schulungen zu Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz für Mitarbeiter*innen durch und stellt im Intranet Informationen zu relevanten Entwicklungen, internen Fortschritten und praxisnahen Umsetzungsbeispielen zur Verfügung. Die bestehende Kreislaufwirtschaftsstrategie wurde durch eine erste Materialflussanalyse ergänzt, die Transparenz über wesentliche Ressourcenzu- und -abflüsse schafft und Ansatzpunkte für Effizienz- und Optimierungsmaßnahmen aufzeigt.

Im Bereich Mobilität wurde der Fuhrpark weiterentwickelt, indem der Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien erhöht wurde. Ergänzend dazu wurde ein Leitfaden zur betrieblichen Mitarbeiter*innenmobilität erarbeitet, der Orientierung für nachhaltigere Mobilitätsentscheidungen im Arbeitskontext bietet.

Um umweltfreundlich Oberflächen, Böden und Glasflächen reinigen und pflegen zu können, werden Produkte mit dem EU-Ecolabel sowie dem Österreichischen Umweltzeichen im Bereich der chemischen Reinigung eingesetzt. Zudem werden durch gezieltes Trendscouting aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Reinigungsbereich analysiert, um frühzeitig Potenziale zu erkennen und zukunftsweisende Strategien abzuleiten.

6. Managementsysteme

Die Themen Qualitätsmanagement sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutz nehmen einen hohen Stellenwert bei HC immOH! ein, um als zuverlässige Lieferantin und attraktive Arbeitgeberin am Markt aufzutreten. Dafür wird das bestehende Integrierte Managementsystem (IMS) von HC immOH! mit den Aspekten Qualitätsmanagement (ISO 9001), Facility Management (ISO 41001), Energiemanagement (ISO 50001), Umweltschutz (ISO 14001) und Arbeits-/Gesundheitsschutz (ISO 45001) kontinuierlich verbessert. Projekte und Maßnahmen werden im Rahmen des Qualitätsmanagements dokumentiert und durch die Darstellung mit Power BI übersichtlich aufgezeigt.

Zudem ist bei HC immOH! die Einhaltung des Leitfadens ISO 10001 zum Thema Kund*innenzufriedenheit extern zertifiziert.

7. Gesundheit und Sicherheit

Die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeiter*innen ist bei HC immOH! ein zentrales Ziel. HC immOH! setzt dabei Maßnahmen um, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Wir sehen das als Teil unserer sozialen Verantwortung und sind davon überzeugt, dass gesunde und gut geschützte Mitarbeiter*innen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen.

Neben den gesetzlichen Anforderungen werden den Mitarbeiter*innen zahlreiche, freiwillige Gesundheitsleistungen (wie Betriebsordination, diverse Impfungen, Gesunden- Untersuchungen, arbeitspsychologische Betreuung u.ä.) angeboten. 2025 wurde das Angebot auf 2 Gesundheitstage ausgeweitet um noch mehr Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zu geben ihren Gesundheitszustand überprüfen lassen. Interessierte Mitarbeiter*innen konnten und wertvolle Tipps von Gesundheitsexperten erhielten. Die Schwerpunkte lagen auf den Themen Mentale Gesundheit & Erholung, Ernährung und Körpergesundheit, Bewegung und Arbeitsplatz sowie Körperanalysetests.

8. Forschung und Innovation

Um für die Herausforderungen, die mit der technologischen Entwicklung und zunehmenden Digitalisierung einhergehen, bestmöglich gerüstet zu sein, ist HC immOH! laufend daran neue Technologien zu beobachten, zu bewerten und deren Umsetzungsmöglichkeiten zu testen.

Im Zuge der Digitalisierungsstrategie wurde an neuen IT-Projekten gearbeitet, bei denen Prozesse neu definiert und IT-unterstützt umgesetzt wurden.

Diese Aktivitäten dienen unter anderem der Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit, der Etablierung neuer Geschäftsfelder und der laufenden Verbesserung des Ressourceneinsatzes.

9. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

HC immOH! hat ein umfassendes Risikomanagementsystem implementiert, das die frühzeitige Erkennung von Chancen und Risiken ermöglicht. Chancen und Risiken sind Ereignisse, die zu einer wesentlichen negativen, aber auch positiven Ergebnisabweichung gegenüber Planungsannahmen führen können, unabhängig davon, ob die Risiken zugleich mit Chancen verbunden sind oder ihr Eintreten aktiv beeinflusst werden kann.

Der Risikomanagementprozess folgt den international anerkannten Ansätzen von COSO 2017 (Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission), sowie der ISO 31000. Die laufende Erhebung, Erfassung und Bewertung der Risiken der Konzernunternehmen bildet die Basis für die regelmäßige Risikoberichterstattung. Es sind grundsätzlich Risiken quantitativ zu bewerteten.

Die Berichterstattung quantitativ bewerteter Risiken ist in die Finanzberichterstattung eingebettet (integriertes Reporting). Es werden für die zukünftige Entwicklung wesentlicher finanzieller Kennzahlen der Konzernunternehmen aus dem Risikomanagement, Bandbreiten im Sinne von Konfidenzintervallen abgeleitet und im CO-Reporting dargestellt. Ein wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der einzelnen Gesellschaften des Konzerns. Es wird jährlich im Rahmen des Plan/Ist- Vergleiches ein Risiko- und Chancenreview durchgeführt, d.h. es werden die ursprünglichen Risiko- und Chanceneinschätzungen des vergangenen Jahres, die auch der Unternehmensplanung zu Grunde gelegt wurden, den tatsächlich eingetretenen Werten gegenübergestellt. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse fließen in die Anpassung des Risikokataloges an neue Gegebenheiten ein. Der aktualisierte Risikokatalog stellt eine Grundlage für die Unternehmensplanung dar.

Die Diskussion und Abstimmung der wichtigsten Chancen und Risiken ist auch Bestandteil der jährlichen Wirtschaftsplanklausur. Ziel ist es, im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung zu erkennen, welche Chancen und Risiken in den nächsten Jahren zu erwarten sind, um sie in der Unternehmensplanung entsprechend zu berücksichtigen. Daraus werden Maßnahmen abgeleitet und das Monitoring in den entsprechenden Planpositionen verstärkt.

Verantwortlich für die Einhaltung des dargestellten Risikomanagementprozesses sind zum einen die in jedem Unternehmen etablierten Risikomanager*innen, die laufend und direkt an die Geschäftsführung/Geschäftsbereichsleitung berichten, und zum anderen das Konzernrisikomanagement, das an die Geschäftsführung des WIENER STADTWERKE Konzerns berichtet.

Die Risikolandschaft der HC immOH! teilt sich in acht Risikogruppen, wobei die wesentlichsten Risiken in den einzelnen Risikogruppen folgende sind:

Strategie und Markt

Zu den Marktrisiken zählen Preis- und Wettbewerbsrisiken im Vertriebsbereich. HC immOH! begegnet diesen Risiken durch die Entwicklung neuer Dienstleistungen, durch eine aktive, kund*innenorientierte Verkaufspolitik sowie durch Partnerschaften und Kooperationen. Die strategische Ausrichtung ist für HC immOH! ein wesentlicher und kritischer Erfolgsfaktor für den zukünftigen Unternehmenserfolg. Die Strategie wird daher regelmäßig einem Review unterworfen. Eine laufende Beobachtung von Markt und Umfeld gewährleistet ein rasches Agieren und das Nutzen von Chancen sowie das Abwehren von möglichen Risiken.

Absatz und Performance

Unter Absatz und Performance Risiken sind unter anderem Abhängigkeiten von einzelnen Kunden zu verstehen, welche zum Beispiel bei Zahlungsunfähigkeiten einen hohen Impact auf die HC immOH! haben kann. Dem Ausfallrisiko von Endkund*innen wirken eine permanente Beobachtung der Außenstände sowie ein mehrstufiges Mahnwesen entgegen.

Im Facility Management Bereich ergeben sich die Risiken vor allem durch All-In Verträge (inkludierte Leistungen zu einem Pauschalpreis) und das sich u.a. durch die Steigerungen von Störungs- und Wartungsaufwand ergebende Margenrisiko.

Auch besondere saisonale konjunkturelle Schwankungen von Absatzmengen/-preisen und Risiken durch Innovationen zählen zu dieser Kategorie.

Beschaffung und Aufwand

Abhängigkeiten von Lieferanten, Beschaffungsmarktrisiken wie zum Beispiel Lieferengpässe und Rohstoffpreise, die in den letzten Jahren am globalen Markt vermehrt auftreten, aber auch Vertragsrisiken mit Lieferanten werden durch diese Risikogruppe abgedeckt.

Finanzmarktrisiken

In dieser Risikogruppe sind Risiken der kurz- und langfristigen Finanzveranlagung enthalten, finanzielle Stabilität und Liquidität bis hin zu Zinsrisiken. Die kurzfristige Liquiditätssteuerung erfolgt optimiert durch ein konzernweites Cash Pooling. Umfangreiche Konzernrichtlinien regeln die Vorgehensweise und wirken Risiken entgegen.

Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine Finanzinstrumente verwendet.

Anlagevermögen und Investitionen:

Die sehr hohe Zuverlässigkeit der technischen Anlagenverfügbarkeit stellt für die HC immOH! einen wesentlichen und kritischen Erfolgsfaktor dar. Aus diesem Grund wird auf die Einhaltung hoher

technischer Standards und exakt geregelter Wartungs- und Qualitätskontrollen besonders geachtet. In kritischen Bereichen werden Redundanzen vorgehalten. Zusätzlich werden Risiken situativ durch entsprechende Versicherungsverträge abgesichert. Maßnahmen, um eine hohe Verfügbarkeit der IT- Systeme zu erreichen (z. B. der Betrieb eines Ausweichrechenzentrums), stellen die zuverlässige Unterstützung der Geschäftsprozesse sicher.

Personal und Soziales:

Der Prozess der strategischen Nachfolgeplanung dient dazu, die Schlüsselfunktionen des Unternehmens zu identifizieren und einen möglichen Ausfall durch Aufbau von Kompetenzen bei anderen Mitarbeiter*innen zu kompensieren. Im Zuge des Recruiting-Prozesses gibt es eine laufende Risikobeobachtung. Werden Schwierigkeiten bei der Besetzung von bestimmten Positionen festgestellt, wird versucht, Mitarbeiter*innen über andere Kanäle bzw. Personalbereitsteller*innen zu finden.

Die Veränderung von externen Rahmenbedingungen (z.B. Gesetze, Zinsniveau) kann zu einer Abweichung vom geplanten Personalaufwand (z.B. Personalrückstellungen) führen und dadurch eine Auswirkung auf die kaufmännischen Kenngrößen von HC immOH! haben.

Corporate Governance und Compliance:

Politische und rechtliche Rahmenbedingungen können wesentlichen Einfluss auf den Geschäftserfolg von HC immOH! nehmen. Diese Einflussfaktoren werden laufend beobachtet, um möglichst frühzeitig und adäquat darauf reagieren zu können. Im Umgang mit sensiblen Rechtsbereichen werden Maßnahmen (z.B. Schulungen) zur Sicherstellung der Regeltreue der Mitarbeiter*innen durchgeführt.

Weiters beinhaltet dieses Kapitel den Bereich der Einhaltung von Vorschriften, Risiken, die mit Reputation in Verbindung stehen, aber auch Risiken die einerseits mit Haftungsfragen oder ESG-Kriterien (ESG- Environmental, Social and Corporate Governance/Umwelt, Sozial und Governance) in Relevanz stehen.

Gefahren und Hazard Risiken:

Die sogenannten „schwarzen Schwäne“, also wie zum Beispiel die Betrachtung von Inflationskrisen, Kriegen, Gesundheitskrisen, schwere Naturkatastrophen, Zerstörung von Finanz-Realwirtschaft auf HC immOH! werden hier betrachtet.

IT und Digitalisierung:

IT-Risiken (Informationstechnologierisiken) beziehen sich auf potenzielle Bedrohungen und Schwachstellen, die die Informationssysteme, Daten und IT-Infrastrukturen eines Unternehmens betreffen können.

Das unternehmensweite IKS der HC immOH! hat das Ziel, prozessuale Risiken und Fehler zu erfassen, sowie durch geeignete Kontrollen zu minimieren und effiziente, einheitliche Prozessabläufe

sicherzustellen. Die interne Kontrolle ist ein in die Arbeits- und Betriebsabläufe eingebetteter Prozess der HC immOH! der von den Führungskräften und Mitarbeiter*innen durchgeführt wird.

Die Mindeststandards für IKS sind in einer Konzernrichtlinie festgelegt, welche auch Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb des IKS-Regelablaufes klar definiert. Darüber hinaus wurde eine interne Richtlinie auf Basis der WIENER STADTWERKE Konzernrichtlinie erstellt, diese bildet dabei das detaillierte Rahmenwerk zum IKS der HC immOH! und regelt Inhalte, qualitative Mindeststandards, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten, Abläufe sowie damit zusammenhängende Aufgaben und Pflichten und den Geltungsbereich.

Das IKS der WIENER STADTWERKE Gruppe ist als dezentrale Aufbauorganisation etabliert - wie die Kontrollverantwortung im Rahmen der Aufbauorganisation wahrgenommen wird und dass eine nachvollziehbare Dokumentation über die Kontrolle vorliegt, obliegt den Konzernunternehmen. Durch eine periodische Berichterstattungspflicht an die Geschäftsführungen, sowie an den*der IKS- Koordinator*in der WIENER STADTWERKE Gruppe, ist ein entsprechend den Vorgaben durchgeführtes IKS gewährleistet. Die Weiterentwicklung des IKS erfolgt durch Abstimmungsgremien mit den Konzernunternehmen, sowie Prozessmanagement, Risikomanagement und Compliance.

Die Einhaltung aller für den Konzern maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften wird überwacht und kontrolliert. Die Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung ist sichergestellt. Rechnungslegungsprozess ist durch konzernweite Richtlinien und Vorgaben geregelt. Der

Per 31.12.2025 sind keine Risiken zu erkennen, die isoliert oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken bestandsgefährdende Auswirkungen auf die HC immOH! haben könnten.

10. Ausblick

Durch den klaren Fokus auf die Kund*innen sowie einer agilen und marktorientierten Organisationsstruktur ist HC immOH! auch zukünftig in der Lage, schnell und flexibel auf sich ändernde Bedürfnisse der Zielgruppe einzugehen. Weiters wird durch die starke Verankerung im Stadtwerkekonzern auf Synergien und Effizienzsteigerungen bei gemeinsamen Projekten sowie im Rahmen der internen Wertschöpfung gesetzt. Der Fokus für HC immOH! liegt auf dem Kernmarkt Wien.

Als wachstumsorientierter Dienstleister"in stellt HC immOH! auch in Zukunft ihre Kunden"innen und deren Nutzer“innen in den Mittelpunkt des Handelns, überzeugt mit Know-how und begegnet den Herausforderungen des Marktes mit der notwendigen unternehmerischen Umsicht. Damit bleibt das Unternehmen auch künftig auf einem kompetitiven Markt wettbewerbsfähig und leistet mit seinen Dienstleistungen einen entscheidenden Beitrag, damit Wien die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt.

HC immOH! sieht den kommenden Jahren positiv entgegen, was sowoh! die Umsatz- als auch die Ergebniserwartung aus dem operativen Geschäft betrifft.

Wien, am 16. April 2026

Ing/ Kafharina Grass B.A.

Géschäftsführerin V

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