Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T der
KGT Gebäudetechnik GmbH zum 28.02.2026
1. Geschäftstätigkeit, Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1 Geschäftstätigkeit
Die KGT Gebäudetechnik GmbH ist eines der führenden österreichischen Unternehmen in den Bereichen Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima, Elektro, Sprinkleranlagen und Deckenstahlplatten. Als Komplettanbieter für Gebäudetechnik vereinen wir alle notwendigen Disziplinen für Projekte jeder Größenordnung.
Die KGT Gebäudetechnik GmbH ist ein eigentümergeführtes Unternehmen mit Sitz in Feldbach/ Steiermark. Als mittelständisches Unternehmen deckt die KGT Gebäudetechnik GmbH mit Heizung, Kälte, Lüftung, Sanitär, Klima, Elektro bzw. Sprinkler-/Hochdruckwassernebelanlagen die gesamte Gebäudetechnik ab und kann als Komplettanbieter auftreten.
Motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter sind das Rückgrat unseres Unternehmens. Offen zu sein für neue Technologien und Märkte ist für uns Verpflichtung und Tradition.
1.2 Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis
Bei einer im Vergleich zum Vorjahr nahezu identen Betriebsleistung hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025/2026 wieder ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
1.3 Finanzlage
Aus der betrieblichen Tätigkeit hat die Gesellschaft einen Cash-Flow iHv EUR 8,4 Mio. erwirtschaftet, EUR 0,7 Mio. wurden per Saldo investiert. Dementsprechend haben sich die liquiden Mittel um EUR 7,7 Mio. erhöht.
Das Working Capital ist wie im Vorjahr deutlich positiv, die Finanzlage der Gesellschaft ist somit zum Bilanzstichtag ausgewogen.
Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt rd. 43% (Vorjahr: rd. 37%), die fiktive Schuldentilgungsdauer ist nicht errechenbar, da die vorhandenen liquiden Mittel das bilanzielle Fremdkapital übersteigen (Vorjahr: weniger als ein Jahr). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs infolge des Uberschreitens bzw. Unterschreitens der genannten Grenzen nicht gegeben ist.
1.4 Vermögenslage
Die um abgegrenzte Aufwendungen (ARAP) bereinigte Bilanzsumme beträgt EUR 36,3 Mio. Der weitaus überwiegende Teil des Vermögens ist im Umlaufvermögen gebunden.
Die Finanzierung des Vermögens erfolgt zu rund 53% durch langfristiges Kapital (davon rund 81% Eigenkapital) und zu 47% durch kurzfristiges Fremdkapital.
2. Forschung und Entwicklung
Durch ständige Weiterbildung des stabilen Schlüsselpersonals und das Aufgreifen innovativer Technologien sind wir in der Lage Projekte in komplexester Form durchzuführen.
3. Bestehende Zweigniederlassungen
Keine
4. Prognose- und Risikoberichterstattung
Die Geschäftsführung der KGT Gebäudetechnik GmbH hat ein Internes Kontrollsystem („IKS“) im Unternehmen implementiert, welches für die Größe und Komplexität seitens der Geschäftsführung als angemessen eingestuft wird.
Neben einem entsprechenden IKS hinsichtlich der Durchführung und Sicherstellung einer ordnungsgemäßen, laufenden Geschäftstätigkeit wird seitens der Geschäftsführung durch angemessene interne Kontrollen sichergestellt, dass die Geschäftsleitung der Gesellschaft bestehende Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cashflow-Risiken entsprechend frühzeitig erkennt.
Bis dato waren wir im Geschäftsjahr 2026/2027 gut ausgelastet, der aktuelle Auftragseingang ist zufriedenstellend, für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir wieder ein positives Ergebnis.
Wir sind geografisch und von der Angebotspalette breitest aufgestellt und sind daher in der Lage verschiedenste Kunden in unterschiedlichen Segmenten zu bedienen. Aufgrund der multiplen Krisen sind Prognosen mit hoher Unsicherheit behaftet. Aufgrund unserer großen Flexibilität und Leistungsfähigkeit sind wir berzeugt, auf sämtliche Herausforderungen der Zukunft gut vorbereitet zu sein. Festzuhalten ist jedoch, dass sich der Wettbewerb äußerst kompetitiv gestaltet und daher erwartet werden muss, dass die zukünftigen Deckungsbeiträge tendenziell niedriger sein werden.
Wir sind den typischen Geschäftsrisiken eines Anlagenbauers ausgesetzt. Es bedarf auch immer stärkerer Anstrengungen, ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte einzustellen. Die Situation bei den Lehrlingen ist mit jener bei den Fachkräften vergleichbar.
Feldbach, am 1. Oktober 2026
Josef Martin Dietl Geschäftsführer