Inhaltsverzeichnis
1.)
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Die E+H Rechtsanwälte GmbH gehört zu den führenden Wirtschaftskanzleien Osterreichs. Auf Grund der breiten fachlichen Aufstellung im österreichischen Wirtschaftsrecht und aufgrund bestehender Kooperationsnetzwerke mit führenden Anwaltskanzleien in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien werden Klienten sowohl bei nationalen als auch bei grenzüberschreitenden Mandaten beraten.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhten sich die Inlandsumsåtze gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 804 auf TEUR 25.344. Die Erhöhung der Inlandserlöse geht hauptsächlich auf die Verbreiterung der Mandantenstruktur der Kanzlei zurück. Die Auslandsumsätze erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.241 auf TEUR 16.124. Ursächlich für diesen Umsatzanstieg waren mehrere großvolumige Mandate in den Bereichen M&A, Krisenbewältigung und Restrukturierung. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um TEUR 10. Der Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich um TEUR 2.023 und jener für Personal erhöhte sich um TEUR 1.138. Die Erhöhung hinsichtlich des Personalaufwandes ist hauptsächlich durch die Entwicklung der Gehaltsstrukturen verursacht. Die Abschreibungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 41. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 813. Ursächlich für diesen Anstieg war der Umstand, dass im Wesentlichen die Aufwendungen für Betriebskosten, Mieten und KFZ-Leasing und EDV- Kosten gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind. Das Finanzergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr wegen des sinkenden Zinsniveaus bei der kurzfristigen Veraniagung liquider Mittel in Form von Festgeldern um TEUR 4.
Zusammen mit der Zunahme des Bestandes der noch nicht abrechenbaren Leistungen in Höhe von TEUR 1.599 ergab sich eine Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 1.822 auf TEUR 22.325.
Investitionen erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen in Sachanlagevermögen (EDV, Büroeinrichtung) in Höhe von insgesamt TEUR 156 und in Finanzanlagen in Höhe von TEUR 30. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem laufenden Cash- Flow.
2.)
Finanzielle Leistungsindikatoren (ausgewählte Kennzahlen)
| 2024/2025 | 2023/2024 | |
|---|---|---|
| Umsatzrentabilität [%] | 53,6% | 59,2% |
| Eigenkapitalrentabilität (%] | 129,5% | 130,1% |
| Gesamtkapitalrentabilität [%] | 78.4% | 82,1% |
| Umsatz je Berufsträger [TEUR]* | 600 | 501 |
| Fiktive Schuldentilgungsdauer [Jahre] | neg. | neg. |
| Eigenmittelquote [%] | 61,0% | 63,7% |
* Ermittelt auf Basis der Personalzahlen der Full-Time-Equivalents
3.)
Nachtragsbericht
Im Zeitraum zwischen 1.7.2025 und dem Tag der Aufstellung dieses Lageberichtes gab es keine außergewöhnlichen Vorkommnisse.
4.)
Prognosebericht
Auf Grund der steigenden Personalkosten und der geopolitischen Entwicklungen samt der Auswirkungen auf die globale und die österreichische Wirtschaftslage wird für das Geschäftsjahr 2025/26 bei Umsatz und Ergebnis ein Rückgang unter Fortführung des bisherigen Geschäftsmodells erwartet.
5.)
Risikoberichterstattung
Risiken bestehen für das Unternehmen insbesondere bezüglich Kostensteigerungen bei Personal und Sachkosten (Mieten, Leasing, Energie). Zudem bestehen auch Risiken im Zusammenhang mit Haftungen für Beratungsfehler, wobei diesbezüglich eine Haftpflichtversicherung besteht.
Liquiditätsrisiken ergeben sich aus der Möglichkeit, dass ein Unternehmen nicht in der Lage ist, die Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten (insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Bankverbindlichkeiten) eingegangenen Verpflichtungen notwendig sind. Liquiditätsrisiken können auch dadurch entstehen, dass ein finanzieller Vermögenswert nicht jederzeit innerhalb kurzer Zeit zu seinem beizulegenden Zeitwert verkauft werden kann. Hinsichtlich des Liquiditätsrisikos ist darauf hinzuweisen, dass das Unternehmen
jeweils entsprechende Liquidität vorhält um die Finanzierung sicherzustellen.
Kreditrisiken ergeben sich aus der Möglichkeit, dass die Gegenpartei einer Transaktion nicht in der Lage oder willens ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen und der Gesellschaft daraus ein finanzieller Schaden entsteht. Das maximale Kreditrisiko entspricht dabei den_ auf der Aktivseite ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar waren, wurden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst.
Zinsrisiken bestehen im Wesentlichen aus der Veränderung des Zinsniveaus im
Zusammenhang mit den Leasingverpflichtungen und Personalrückstellungen. Zinsschwankungen können zu Veränderungen des Zinsertrags und Zinsaufwands, des Leasingaufwandes sowie der Bilanzwerte der verzinslichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten führen.
6.)
Forschung und Entwicklung
Das Unternehmen legt größten Wert auf eine Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter auf höchstem Niveau. Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne wird nicht betrieben.
7.)
Zweigniederlassungen
Das Unternehmen verfügt über Standorte in Graz, Wien, Klagenfurt und Brüssel.
Wien, an 03. September 2025
| I wel | |||
|---|---|---|---|
| Dr. Jochen Anweiler | Dr. Ma | 3 Benes | Mag. Arndt Blasshka |
| س | |||
| Dr/Jayal EitnMeyer | MMag:-Dr. Christopher Engel | Mag. Johannes Feilmair | |
Mag. Júdith Feldner
Mag. Karoline Hofmann
Dr_Stefeh Jeitler, BSc LL.M
Mag. Georg Krafi Dr. Ghyistian Jölliiger
| / Dr. Dominik Juster |
|---|
Mag. Dr. Nidal Phijipp Karaman Mag. Dr. Clemens Lanschützer Mag, Christoph Lejsek, BSc (WU)
| X | |
|---|---|
| Dr. Helmut Liebel | Dr. Laurenz Liedermanín | Dr Alric Ofeh|eimer | |
|---|---|---|---|
| Dr. Sabige Prossinger | Mag. Josef. Schmidt | ||
| Dr. Poilipp Schrader | Mag. Mano Spanyi | Mag. Marco Steiner | |
| Dr. Miete) Thalhammer | Dr. Andreas Zellhofer | ||