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Lagebericht 2024

ASSIST Notfallservice GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 04. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht:

1. Wirtschaftliche Tätigkeit 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1. Verbale Erläuterung des Gesellschaftsergebnisses 2.2. Ausblick 2025 (mit Risikoberichterstattung) 3. Finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen) 3.1. Umsatz und Ergebnis 3.2. Umsatz und Ergebnis (Cashflow) 3.3. Rentabilitätszahlen 3.4. Vermögensstruktur- und Umschlagskennzahlen 3.5. Verschuldungskennzahlen 3.6. Bestandsorientierte Liquiditätszahlen 3.7. Geldflussrechnung 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4.1. Arbeitnehmerbelange 4.2. Umweltschutzmaßnahmen

1. Wirtschaftliche Tätigkeit

Die Tätigkeit des Unternehmens besteht in der Vermittlung und Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere als Service Provider der ARC Europe SA für Osterreich. Die ASSIST Notfallservice GmbH (kurz ASSIST) hat ihren Sitz in Wien. Als Gesellschafter fungieren die gewerblichen Tochtergesellschaften der ÖAMTC-Landesvereine.

Die ASSIST bedient sich als Vertragspartnerin für Assistance-Kooperationen im B2B-Bereich in der Erbringung ihrer Dienstleistungen vorrangig der Infrastruktur des ÖAMTC und seiner Landesvereine.

Nachdem es im Geschäftsjahr 2024 keine größeren Ausschreibungen gab, lag das Hauptaugenmerk auf der Absicherung des bestehenden Geschäftes.

Zudem hat sich der Vertrag für die „ChargePointAssistance" mit einem international agierenden Unternehmen auch in 2024 gut entwickelt, wodurch die ASSIST weitere Länder in Europa dazu gewinnen und das Geschäft in diesem Bereich damit ausbauen konnte.

Kurzbeschreibung ARC Europe SA (Dachverband)

ARC Europe steht für das größte B2B-Netzwerk zur Betreuung von Autofahrer:innen in Europa. Die Gesellschaft wurde 1991 als Zusammenschluss der führenden europäischen Automobilclubs gegründet. Der Osterreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (OAMTC) ist eines der acht Gründungsmitglieder dieser Gesellschaft und hält 5% des Grundkapitals.

Anteile an der ARC Europe halten folgende Clubs: Allgemeiner Deutscher Automobil Club (ADAC) 40%, Automobile Association (AA) 20%, Algemene Nederlandse Wielrijdersbond (ANWB) 20%, Automobile Club d’ltalia (ACI) 5%, Osterreichischer Automobil-, Motorradund Touring Club (OAMTC) 5%, Real Automóvil Club de España (RACE) 5%, Touring Club Schweiz (TCS) 5%.

Zu den Hauptkunden der ARC Europe und damit der ASSIST zählen derzeit vorrangig die Automobilhersteller:innen bzw. -importeure und andere große Flotten- und

Fuhrparkanbieter:innen, wie z. B. Leasing- und Fuhrparkmanagement-Gesellschaften. Das Leistungsspektrum von ARC Europe umfasst fahrzeug- und personenbezogene sowie medizinische Assistance-Leistungen in 42 Ländern und Territorien Europas. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt in der Organisation von Pannenhilfen und Informationsdienstleistungen, sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtwagen. ARC Europe ist marktführend in Europa (im geografischen Sinn).

Der Preisdruck der Automobilhersteller:innen auf die Dienstleister:innen im Assistance Markt blieb auch im Geschäftsjahr 2024 unverändert hoch, wenngleich insgesamt die Inflationsanpassungen stärker als in der Vergangenheit am Markt akzeptiert wurden. Die hohe Weiterfahrquote in der Pannenhilfe ist nach wie vor die wichtigste Unique Selling Proposition (USP) der ARC Service Provider und hat letztlich auch zum heutigen Marktanteil von ARC Europe beigetragen. Während diese USP in den vergangenen Jahren etwas in den Hintergrund gerückt ist, sehen wir derzeit zumindest teilweise wieder einen stärkeren Fokus der Original Equipment Manufacturer (OEMs) auf die Weiterfahrquote. Parallel dazu sind die Anforderungen der Kund:innen in den Bereichen Datenqualität und Echtzeit-Reporting, ebenso Telematik, Kund:innenloyalität im Händler:innennetz, Serviceleistungen für Elektromobilität, Predictive Diagnosis und Digital RSA weiterhin hoch. Folglich muss es Ziel der ASSIST sein, den Fokus auf diese Themenbereiche zu legen und parallel dazu die Qualität der Dienstleistungen „auf der Straße“ auf hohem Niveau zu halten.

Diese Entwicklung wird sich im Jahr 2025 und in den Folgejahren weiter fortsetzen und dazu führen, dass zwar einerseits hohe Qualität vorausgesetzt wird, andererseits dennoch der Preis die entscheidende Komponente für den Erfolg sein wird.

Die ASSIST begegnet dieser Entwicklung unter anderem mit folgenden Maßnahmen: Einerseits werden weiterhin die Leistungskosten verstärkt betrachtet. Andererseits wird durch die Anfang 2023 durchgeführte Umstrukturierung der Aufbau- und Ablauforganisation künftig verstärkt Augenmerk auf die Erhaltung der Profitabilität mit dem erzielbaren Marktpreis gelegt – insbesondere (aber nicht nur) bei neu zu verhandelnden Verträgen bzw. Ausschreibungen. Darüber hinaus läuft eine intensive Zusammenarbeit mit der ARC Europe SA, um dieser Entwicklung gemeinsam zu begegnen. Darunter fallen z. B. gemeinsame Entwicklungsinvestitionen in die Digitalisierung und eine Strategie für Dienstleistungen rund um Elektrofahrzeuge. Zudem wird sich die ASSIST in den nächsten Jahren stärker auf den Vertrieb und die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Services konzentrieren. Weiters

wurde bereits im Jahr 2022 das Projekt „ASSIST neu“ gestartet, das die Geschäftstätigkeit der ASSIST nachhaltig absichern soll (siehe Punkt 2.2 „zukunftsträchtige Ausrichtung der ASSIST“)

2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis, Vermögens-, Finanzund Ertragslage

2.1 Verbale Erläuterung des Gesellschaftsergebnisses

Trotz der weiter andauernden Verwerfungen wie z. B. des Ukrainekriegs, der hohen Inflation und bestehender Probleme in den Lieferketten sind die Neuzulassungen im Geschäftsjahr 2024 wieder um 6,1% gestiegen. Die Volumina der SARA-Programme entwickelten sich unter Vorjahresniveau. Darüber hinaus war das Geschäftsjahr 2024 geprägt von deutlichen Preissteigerungen bei der Leistungserbringung. Trotz Preisdrucks seitens der Hersteller:innen ist es gelungen, die gestiegenen Kosten zumindest teilweise durch vertraglich vereinbarte Preissteigerungen weiter zu geben.

Im Jahr 2024 wurden insgesamt rund 71.100 Schadensfälle sowohl im In- als auch im Ausland abgewickelt. Damit liegt die Anzahl an Schadensfällen deutlich über dem Niveau des Vorjahres (2023: 68.400). Die Anzahl der bei der ASSIST über einen Assistance-Vertrag geschützten Fahrzeuge in Osterreich lag per 31. Dezember 2024 bei rund 610.000. Für weitere rund 640.000 Fahrzeuge erbringt die ASSIST ausschließlich Call-Center-Leistungen. Die Pannenrate lag im Jahr 2024 in etwa bei 4,1% (2023: 4,0%).

Ebenso positiv hervorzuheben ist der Bereich der Produktinnovationen mit dem neu entwickelten Produkt „ChargePointAssistance“. Mit diesem B2B-Service rund um den Betrieb und das Management von E-Ladesäulen wurden in 2023 und 2024 neue Kund:innen gewonnen. Die Entwicklung und Einführung war ein Ergebnis der Initiativen rund um das Projekt „ASSIST neu“.

2.2. Ausblick 2024 (mit Risikoberichterstattung)

Bereits 2021 bis 2023 wurde der Marktanteil der ASSIST durch den Gewinn von mehreren großen Herstellern weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2024 blieb der Marktanteil der ASSIST mit 82% (gemessen an Neuzulassungen per 31. Dezember 2024) in etwa auf Vorjahresniveau.

Aufgrund des vorher geschilderten Preisdrucks und des hohen Marktanteils besteht weiterhin das Risiko, Kund:innen zu verlieren – während die Chance, Neukund:innen zu gewinnen, aufgrund des geringen verbleibenden Marktpotenzials eher niedrig ist.

Durch den mittlerweile sehr hohen Anteil an geschützten Fahrzeugen aus internationalen Verträgen zwischen ARC Europe und den jeweiligen Automobilherstellern ist die ASSIST bei den Preisverhandlungen meist vom direkten Kontakt zu den Vertragspartner:innen abgeschnitten. Diese Verhandlungen erfolgen auf europäischer Ebene. Dennoch kann die ASSIST immer wieder lokale Verträge abschließen oder – indirekt durch Beziehungs-Aufbau zu nationalen Vertreter:innen der Hersteller:innen – auch auf europäische Vertragsvergaben zu Gunsten der ASSIST Einfluss nehmen.

Eine Einschätzung für 2025 ist aufgrund der momentanen Rahmenbedingungen (vor allem aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation) weiterhin schwierig. Aus heutiger Sicht werden folgende Entwicklungen erwartet:

• Neuwagenzulassungen auf ähnlichem Niveau wie 2024 • Weiterhin hoher Preisdruck von Seiten der OEMs • Weiterhin Druck auf den Deckungsbeitrag, da Leistungskostenerhöhungen über dem ohnedies sehr hohen VPI zu erwarten sind und erlösseitig nur teilweise weitergegeben werden können

Die bisher erfolgreichen Anstrengungen, bestehende Kund:innen als Vertragspartner:innen im Assistance-Markt zu halten, werden auch 2025 weitergeführt.

Zukunftsträchtige Ausrichtung der ASSIST

Die 2018 etablierte Bereichsstrukturierung mit Sales & Marketing sowie Key Account Management inkl. den neuen Spezialfunktionen Business Intelligence/Reporting und Projektund Qualitätsmanagement hat in den vergangenen Jahren zu einer höheren Effizienz (z. B. durch automatisiertes Reporting wesentlicher KPIs auf Account-Level) und besserer Betreuungsqualität zur Sicherung der bestehenden Accounts geführt.

Trotz des großen Erfolges hat sich das Management der ASSIST aufgrund der geschilderten Umstände schon seit längerem mit der langfristigen und nachhaltigen Absicherung des Geschäfts beschäftigt und sich folglich neu ausgerichtet.

Um die weiter gestiegenen Anforderungen auch in den nächsten Jahren zu erfüllen und das Geschäft auf breitere Beine zu stellen, hat das Management der ASSIST 2022 das Projekt „ASSIST neu" gestartet, das mit 2023 in die Umsetzung gegangen ist und aktuell und zukünftig laufend adaptiert wird. Dieses basiert vereinfacht auf folgenden Säulen:

• Klare Trennung in der Wertschöpfungskette zwischen dem Bereich SALES und dem Bereich OPERATIONS. • Fokus des Bereichs SALES auf Wachstum durch eine noch bessere Betreuung der Bestandskund:innen sowie auf Gewinnung von Neukund:innen – inklusive Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen („Business Development"). • Fokus des Bereichs OPERATIONS auf die Aufrechterhaltung der hohen Dienstleistungsqualität in der Abwicklung samt weiterer Optimierung der Prozesse und Abläufe. • Stärkung des Bereichs FINANCE mit Fokus auf Erweiterung bestehender Controllinginstrumente für optimales Monitoring der Verträge und Sicherstellung der Rentabilität.

Durch all diese Maßnahmen erwartet die ASSIST aus heutiger Sicht ein weiteres, deutliches, nachhaltiges und profitables Wachstum sowie eine deutlich geringere Abhängigkeit vom bestehenden Kerngeschäft der RSA und folglich eine langfristige Absicherung des Unternehmens.

Sonstiges

Derzeit ist kein Zahlungsausfall der Kund:innen der ASSIST absehbar. Solange dies der Fall ist, wird es zu keinen Liquiditätsschwierigkeiten in der ASSIST kommen. Die Bonitätssituation der Kund:innen der ASSIST muss insbesondere in den nächsten Monaten verstärkt beobachtet werden.

Darüber hinaus verfügt die ASSIST über eine gesunde Eigenkapitalstruktur und langjährige Verträge. Es ist somit von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern- Prämisse) auszugehen.

Risikoberichterstattung

Grundlage für die Risikoberichterstattung bildet das seit 2006 eingesetzte und seit dem Wirtschaftsjahr 2010 vollständig implementierte Risiko- und Chancenmanagement des OAMTC.

Ziel des Risiko- und Chancenmanagements im OAMTC ist es, zukünftige risikobehaftete und Chancen bietende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu steuern und fortlaufend zu überwachen. Dabei wird Risiko- und Chancenmanagement im OAMTC als Einheit und als Gesamtheit aller organisatorischen und sonstigen Regelungen zur Erfüllung dieser Zielsetzung gesehen und wie folgt definiert:

"Risiko" wird als Bedrohung von Personen, Vermögen und Interessen durch betriebliche Aktivitäten, Abhängigkeiten und sonstige Einflüsse verstanden, durch die ein Schaden eintreten kann, der den OAMTC und/oder seine Teilverbände und/oder die Betriebe in der Zwecksetzung und/oder in der Vermögens-, Finanz- und/oder Ertragslage gefährdet.

"Chance" wird als Möglichkeit verstanden, dass durch betriebliche Aktivitäten, Abhängigkeiten und sonstige Einflüsse ein Vorteil oder Nutzen eintreten kann, der die Vermögens-, Finanz- und/oder Ertragslage verbessert.

Zur Begrenzung und Kontrolle der mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und zum Erkennen und Nutzen der damit verbunden Chancen ist im OAMTC das Risiko- und Chancenmanagement in die Aufbau- und Ablauforganisation vollständig integriert. Wesentliche Aufgaben sind die Sicherstellung des Informationsaustausches über risiko- und

chancenrelevante Sachverhalte und die laufende Weiterentwicklung des Risiko- und Chancenmanagements in allen Bereichen. Jede:r Mitarbeiter:in ist angehalten, Risiko- und Chancenpotenziale zu erkennen, zu melden und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Die Methoden der Einzelrisikoidentifikation, der Risikobewertung und -aggregation sind je nach Geschäftstätigkeit, in Abhängigkeit von Umfang, Komplexität und Risikogehalt verschieden ausgestaltet. Die Flexibilität in der Methodenauswahl soll sinnvolle Weiterentwicklungen ermöglichen. Alle Risiken werden EDV-mäßig erfasst, sodass eine aggregierte unternehmensweite Gesamtrisikobetrachtung gewährleistet ist.

Die quantitative Bewertung der identifizierten Risiken erfolgt auf den Grundlagen der Objektivität, der Vergleichbarkeit, der Quantifizierung und der Berücksichtigung von Interdependenzen mittels Schadenserwartungswerten. Als Methoden der Risikoanalyse kommen die Szenario-Analyse für Einzelrisiken, die Value-at-Risk-Methode und die EDV-gestützte "Monte-Carlo-Simulation" zur Anwendung.

Für die Identifikations-, Beurteilungs-, Steuerungs- und Überwachungsprozesse im Risikomanagement werden folgende Risikofelder unterschieden: Umfeld- und Branchenrisiken, Marktrisiken, Rechnungswesenrisiken, Managementrisiken, Rechtsrisiken und sonstige Risiken.

Seit dem Wirtschaftsjahr 2010 wird zusätzlich zum eigentlichen Risikomanagement-Prozess auch ein entsprechender Maßnahmen-Prozess institutionalisiert durchgeführt. Ziel ist es, zusätzlich zur Bewertung, Analyse und Aggregation von bereits identifizierten Risikopotenzialen auch die Bewertung von bereits veranlassten bzw. zu veranlassenden Maßnahmen monetär darzustellen. Dem OAMTC ist es dadurch möglich, neben der Darstellung des tatsächlichen Wirkungsgrades von Maßnahmen und Entscheidungen auch den aktuellen Status und den Fortschritt von bereits veranlassten Maßnahmen bewertet, analysiert und aggregiert abbilden zu können und gegebenenfalls Maßnahmen und Entscheidungen zeitnahe neu zu definieren bzw. zu justieren.

Zur Minimierung des Rechnungswesenrisikos (betreffend Instrumente, Organisation, Grundsätze, Datensicherheit etc. des Rechnungswesens) werden die Aufbau- und Ablauf- Organisation des Rechnungswesens einem laufenden Monitoring im Rahmen des Risikomanagements und der internen Revision unterzogen.

Zur Minimierung des Umfeld- und Branchenrisikos werden politische, rechtliche, soziale, ökologische, technologische und ökonomische Entwicklungen einem Monitoring unterzogen. Durch fokussierte und rechtzeitig eingeleitete Maßnahmen wird versucht, unerwünschten Entwicklungen gegenzusteuern.

Markttrends und das Verhalten allfälliger Mitbewerber werden laufend beobachtet und analysiert. Durch gezielte strategische und operative Maßnahmen im Absatz- und Beschaffungsbereich sowie in sonstigen Marktbereichen wird versucht, die eigene Position nachhaltig zu festigen bzw. laufend zu verbessern.

Im Rahmen der Managementrisikoanalyse werden die Bereiche Personalrisiko, Kontrollrisiko, Informationsrisiko, finanzwirtschaftliches Risiko, Planungs- und Strategierisiko sowie Organisationsrisiko laufend beobachtet und bewertet sowie gegebenenfalls Steuerungsmaßnahmen eingeleitet.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen)

3.1. Umsatz und Ergebnis

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 10
TEUR2024Veränderung %2023
Umsatz19.03010,717.194
Betriebsergebnis-257-21
in % vom Umsatz-1,3-0,1
Finanzergebnis63322.9515
Ergebnis vor Steuern376-23,8493
in % vom Umsatz2.02.9

3.2. Umsatz und Ergebnis

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 10
TEUR2024Veränderung %2023
Umsatz19.03010,717.194
Ordentliches Ergebnis vor Abschr. (EBITDA)426-31,0617
in % vom Umsatz (EBITDA-Marge)2.23,6
Ordentliches Ergebnis (EBIT)386-23,5505
in % vom Umsatz (EBIT-Marge)2,02,9

3.3. Rentabilitätszahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
20242023
ordentliches Ergebnis vor Zinsen Umsatzrentabilität iwS (%) =
1,62,5
Umsatzerlöse
Ergebnis vor Steuern
Umsatzrentabilität ieS (%) =
2,0 Umsatzerlöse2,9
ordentliches Ergebnis vor Zinsen
Gesamtkapitalrentabilität (%) =
3,3 durchschn. Gesamtkapital5,0
Ergebnis vor Steuern
Eigenkapitalrentabilität (%) =
19,7 durchschn. Eigenkapital20,1

3.4. Vermögensstruktur und Umschlagskennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
20242023
Anlagevermögen
Anlageintensität (%) =
Gesamtvermögen13,516,2
Sachanlagevermögen Sachanlageintensität (%) =
Gesamtvermögen0.30,6
Nettosachanlageinvestitionen Investitionsdeckung (%) =
Abschreibungen auf Sachanlagen-48,3-7,7
Abschreibungen auf Sachanlagen Abschreibungsquote =
0,240,21
durchschn. Sachanlagevermögen zu Ansch.kosten
Personalaufwand Personalintensität (%) = Gesamtaufwand7,88,2
Materialaufwand und Aufwand für bez. Leist.
Materialintensität (%) =
Gesamtaufwand84,283,6
Umsatzerlöse
Vermögensumschlaghäufigkeit =
durchschn. Gesamtvermögen2,031,99

3.5. Verschuldungskennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
20242023
Eigenkapital
Eigenkapitalquote (%) =
18,8 Gesamtkapital22,2

3.6. Bestandsorientierte Liquiditätszahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
20242023
Eigenkapital Anlagendeckungsgrad I =
1,39 Anlagevermögen1,38
Risikokapital (Eigenkapital + Sozialkapital) Anlagendeckungsgrad II =
1,451,44
Anlagevermögen

3.7. Geldflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
TEUR20242023
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit-90567
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-30-38
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit-482-1.564
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes-6021.035
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode2.1203.155
Finanzmittelbestand am Ende der Periode1.5182.120

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

4.1. Arbeitnehmer:innenbelange

Aufgrund des Projektes „ASSIST neu“ kam es im Laufe des Jahres 2023 zur Ernennung von neuen Führungskräften. Insgesamt wird die ASSIST in den nächsten Jahren aufgrund der genannten Schritte nicht nur erlösseitig, sondern auch in Bezug auf die Anzahl an Mitarbeiter:innen wachsen.

Die ASSIST arbeitet – je nach Möglichkeit – bis zu maximal 50% im Homeoffice.

4.2. Umweltschutzmaßnahmen

• Mit den Gebäudereinigungsfirmen wurde vertraglich vereinbart, dass nur umweltverträgliche Reinigungsmittel zur Verwendung kommen. • Toner für Drucker usw. werden zentral gesammelt und ordnungsgemäß entsorgt bzw., wenn wiederbefüllbar, einer Firma zur Befüllung übergeben. • Des Weiteren wird Abfalltrennung nach Papier, Kunststoff, Bio- und Restmüll bzw. Altglas betrieben.

Im ÖAMTC Verbund wird besonderes Augenmerk auf Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Reduktion des Energieverbrauchs gelegt.

Neben dem engagierten Ausbau eigener Photovoltaikanlagen, der Neuaus- und Umrüstung von ÖAMTC-Standorten mit Wärmepumpen sowie dem Einsatz von Holz als Baustoff bei der Errichtung neuer Standorte, wird der eigene zivile Fuhrpark im OAMTC Verbund laufend um vollelektrische Fahrzeuge ergänzt bzw. verbrennungsbetriebene Fahrzeuge ersetzt.

Die Geschäftsführung

Wien, 14. April 2025

Signiert von: Max Arnold Weißensteiner Datum: 14.04.2025 10:44:55 Diese die Dok mit e Da ner qualifizierten e ent hat gem Nr 910/2 3B A echtswirkung wie ei ebenes Dieses Dokument ist digital signiert! Prüfinformation: Informationen zur Prüfung der elek Signatur finden Sie unter III TRUST

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Weißensteiner

Signiert von: Lukas Pecinovsky

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III

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Mag. Lukas Pecinovsky

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