Inhaltsverzeichnis
für das Geschäftsjahr 2025
1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
1.1.
Geschäftsverlauf
Die Exelliq Austria GmbH ist ein Tochterunternehmen der Exelliq Holding GmbH. Die Exelliq Austria GmbH beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Werkzeugen, Maschinen und Automatisierungslösungen für die Profilextrusion sowie schlüsselfertigen Anlagen zur Erzeugung von Kunststoffprofilen für diverse Industrien vorwiegend aber für die Fenster- und Bauindustrie.
Die sich bereits im Geschäftsjahr 2024 abzeichnende Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (hohe Inflation, anhaltender Rückgang der Bautätigkeiten, etc.) führte bereits im Jahr 2024 zu einem Rückgang des Auftragseinganges (Drittkunden und Intercompany) und des Auftragsbestandes und führte im Geschäftsjahr 2025 schlußendlich zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um EUR -15,5 Mio. auf EUR 58,2 Mio.
Bereits ab Beginn des Geschäftsjahres kamen wieder deutlich positivere Signale aus dem Absatzmarkt und der Auftragseingang (Drittkunden und Intercompany) konnte gegenüber dem Vorjahr um EUR 12,8 Mio. oder +23% deutlich gesteigert werden. Diese positive Entwicklung betraf zum einen den Geschäftsbereich Werkzeuge, wo eine positive Entwicklung sowohl bei den Werkzeugabnahmen im Haus als auch bei den Übergaben bei den Kunden vor Ort, zu verzeichnen war. Insgesamt stieg der Auftragseingang bei den Werkzeugen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um +24% auf EUR 37,7 Mio. Im Geschäftsbereich Maschinen und Anlagen sorgten v.a. Neuanlagen Entwicklungsprojekte mit Bestands- und Neukunden sowie Aufträge für Automatisierungsanlagen für eine positive Entwicklung. Insgesamt stieg der Auftragseingang bei den Maschinen und Anlagen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um +28% auf EUR 24,6 Mio. Hier zeigt unsere gezielte Produktentwicklung in Anlagen zum automatischen Handling und der Verpackung von Profilen (v.a. IQ. Stack als neues Staplersystems Fensterprofile) der letzten Jahre bereits konkrete Erfolge. Auch der Geschäftsbereich Service verzeichnete leicht steigende Auftragseingänge gegenüber Vorjahr.
Wegen weiter steigender Beschaffungskosten
und der Lohnsteigerungen aus den
Kollektivvertragsverhandlungen mussten die Verkaufspreise wiederum moderat erhöht werden. Es kam zu keinen nennenswerten Schwierigkeiten in der Materialversorgung
1.2. Bericht über die Zweigniederlassungen
Exelliq UK Ltd., UK
Im Vergleich zu Zentraleuropa war die Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingung bei der Exelliq UK deutlich weniger spürbar und führte lediglich zu einem leichten Rückgang des Geschäftes, das Ergebnis konnte stabil gehalten werden.
Exelliq Germany GmbH, Deutschland
Die großen Key-Accounts hielten sich auch im Geschäftsjahr 2025 mit etwas verringerter Auslastung konstant, dies führte zu einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und einem etwas höherem Ergebnis als im Vorjahr.
1.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
1.3.1. Geschäftsergebnis / Finanz- und Vermögenslage / Leistungszahlen
| Kennzahl | Berechnungsformel | Einheit | 2025 | 2024 | 2023 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | laut GuV | MEUR | 58,2 | 68,8 | 65,8 |
| EBT | laut GuV | MEUR | 5,6 5,6 | 2,8 | 2,4 |
| Eigenkapital % | Gemäß § 23 URG | % | 45,8% | 34,1% | 31,5% |
| Investitionen | Zugänge lt. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) | MEUR | 0,2 | 1,2 | 1,5 |
| Working Capital | Kurzfristiges Vermögen | MEUR | 7,0 | -4,6 | -6,6 |
| - Kurzfristige Schulden |
Wie bereits unter Punkt 1.1 erläutert, sanken die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2025 gegenüber Vorjahr um -15,3% auf EUR 58,2 Mio. Der Auftragseingang verzeichnete wieder einen deutlichen Anstieg. Ende 2025 wurden die Grundstücke und Gebäude der Exelliq Austria GmbH im Rahmen einer Sale and Lease Back Transaktion verkauft, der daraus resultierende Buchgewinn führte zu einem Ertrag aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von EUR 3,4 Mio. Insgesamt stiegt das EBT gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,8 Mio. auf EUR 5,6 Mio. Das Eigenkapital stieg auf EUR 18,5 Mio., 2025 wurden keine Ausschüttungen vorgenommen. Die Eigenkapitalquote beträgt sehr gute 45,8 %. (2024: 34,1%). Die Investitionstätigkeit der Gesellschaft in Sachanlagen lag im Geschäftsjahr 2025 mit EUR 0,2 Mio. deutlich unter dem Niveau der Vorjahre.
Das Working Capital beträgt per 31.12.2025 EUR 7,0 Mio.
1.3.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
| Kennzahl | Berechnungsformel | Einheit | 2025 | 2024 | 2023 |
|---|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiteranzahl | FTEs Durchschnitt (excl. Leasing) | FTE | 196 | 198 | 171 |
| Fluktuationsrate | Austritte / (Mitarbeiterstand + Eintritte) * 100 | In % | 2,5 % | 11,1% | 11,7% |
Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl bei der Exelliq Austria GmbH hat sich gegenüber 2024 um -2 Mitarbeiter verringert.
Die Fluktuationsrate betrug im Jahr 2025 2,5 % Prozent.
Die Kennzahlen der Arbeitnehmersicherheit weisen 2025 keine Besonderheiten auf.
Der Förderung und Schulung von Mitarbeitern wurden auch im Geschäftsjahr 2025 wieder große Bedeutung beigemessen. Sowohl Persönlichkeits-, und Führungsschulungen, als auch spezifische Fach- und Sprachschulungen wurden angeboten. Darüber hinaus bietet die Exelliq Austria GmbH ein breites Spektrum an Sozialleistungen. Gemeinsam mit einer wettbewerbsfähigen Vergütung, flexiblen Arbeitszeiten und sonstigen Vergünstigungen ist Exelliq Austria ein attraktiver Arbeitgeber.
Ökologische Aspekte
In den technologischen Prozessen werden keine chemisch bedenklichen Stoffe eingesetzt. Ein verantwortlicher Umgang mit Rohstoffen und Energie ist Teil der Unternehmensleitlinie.
Im Zuge unseres Risikomanagements schulen wir unsere Mitarbeiter im Umgang und zur Vermeidung von Umweltrisiken.
Wir legen den Fokus darauf, unseren Kunden Werkzeuge anzubieten, die sich nicht nur durch überragende Profilqualität von unserem Mitbewerbern abgrenzen, sondern generell durch niedrigste Gesamtbetriebskosten (Energie- und Wassereinsparung).
Durch unsere Konzentration auf Co-Extrusionstechnologien, die den Einsatz von Sekundärware ermöglichen, trägt das Unternehmen zur ressourcenschonenden und nachhaltigen Kunststoffverarbeitung bei. Ebenso wird das Drängen auf minimalen Materialverbrauch pro Meterprofil von den Kunden honoriert – eine zum Patent angemeldete entsprechende Technologie ist wegweisend im digitalen Produktionsumfeld und öffnet den Weg zur vollautomatisierten geregelten Extrusion.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Aufgrund der in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelten Produkte und digitalen Lösungen und des um Automatisierungslösungen erweiterten Komplettsortiments über alle Qualitätsstufen hinweg ist die Exelliq Austria bestens aufgestellt.
Aufgrund der deutlichen Konjunkturschwäche v.a. in Europa konnten wir die Umsatzziele nicht erreichen, der Auftragseingang konnte jedoch wieder deutlichen gesteigert werden.
Mit dem digitalen Technikum, der digital voll integrierten Produktionssteuerung, den Ausbildungs- und Innovationsprogrammen wird der technologische Vorsprung weiter ausgebaut. Die Patentstrategie der Vergangenheit fördert einen Wettbewerbsvorsprung. Die überdurchschnittlich vielen Schutzrechte werden unter Mitwirkung von Netzwerkpartnern behutsam eingesetzt.
Der Bereich Tech.Profile weist weiterhin Wachstumspotentiale auf, die im Wesentlichen aus Speziallösungen für Gesamtlinienkonzepte bestehen. In diesem Bereich wird Exelliq Austria zunehmend als kompetenter Komplettanbieter gesehen. Unterstrichen wird dies auch durch eine komplette Überarbeitung der Nachfolgen für technische Profile.
Aufgrund des Anstieges im Auftragseingang in allen Geschäftsbereichen gehen wir für das Geschäftsjahr 2026 von einer leichten Erholung des konjunkturellen Umfeldes aus.
Die Exelliq Gruppe ist seit dem 1. Februar 2024 Teil der weltweit agierenden Davis-Standard Corporation mit Hauptsitz in Chicago. Die Integration in diese global agierende Gruppe bietet viel Potential im Bereich eines optimierten Einkaufsvolumens sowie in Vertrieb und Service.
2.2. Wesentliche Risiken, Ungewissheiten
2.2.1. Allgemeiner Risikobericht
Risikomanagement ist für die Exelliq Austria GmbH ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen.
Das Risikomanagement der Exelliq Austria GmbH wird kontinuierlich überarbeitet sowie das interne Kontrollsystem (IKS) kontinuierlich ausgebaut.
Compliance wird durch bereits erfolgte und weiterhin laufende Schulungen der Inhalte bei sämtlichen relevanten Mitarbeitern gefördert. Ein Verhaltenskodex, der jedem Mitarbeiter im Intranet zugänglich ist, definiert dabei die Grundsätze der Arbeit und gibt Richtlinien für richtiges Verhalten vor.
Die Behandlung der jeweiligen operativen Einzelrisiken wird durch verschiedene Management- und Investitionsgrundsätze sowie Richtlinien (z.B. Einkauf) definiert.
Bestimmte Einzelrisiken (z.B. Währungsrisiko) werden von Serviceeinheiten auf Konzernebene überwacht und im erforderlichen Maße abgesichert.
Für spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle werden Versicherungen abgeschlossen, deren Umfang laufend überprüft wird.
Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, werden Entscheidungen auf Basis entsprechender rechtlicher Beratungen getroffen.
2.2.2. Spezieller Risikobericht
Durch die Nähe unserer Kunden zur Baubranche ist die Exelliq Austria GmbH indirekt von der Baukonjunktur abhängig. Konjunkturfördernde staatliche Maßnahmen für Wohnbausanierungen sowie projektabhängige Förderungen (z.B. der EU) begünstigen die Geschäftsentwicklung in einigen Ländern. Andrerseits wird die Investitionsbereitschaft der Kunden in gewissen Regionen aufgrund geopolitischer Umstände, Währungsabwertungen (z.B. Türkei, Argentinien), Wirtschaftssanktionen oder unklarer künftiger Rahmenbedingungen gebremst.
Mit der operativen Geschäftstätigkeit der Exelliq Austria GmbH sind die nachstehend erläuterten, wesentlichen Risiken verbunden:
Beschaffungsmarktrisiken
Die Belieferung von Rohstoffen und Zukaufteilen zur Herstellung von Extrusionswerkzeugen erfolgt beim Schwesterunternehmen GPN GmbH durch ausgewählte, langjährige Lieferpartner. Zur Sicherstellung der Versorgung mit beschaffungskritischen Materialien werden Lieferantenverträge abgeschlossen (Rahmenverträge). Dies trifft speziell auf Werkzeugstahlqualitäten zu, die nicht marktüblich gehandelt werden, sondern speziell für den Bedarf der GPN GmbH angefertigt werden.
Der Beschaffungsmarkt und das Lieferantennetzwerk für den Maschinenbau wurden 2025 weiter aufgebaut. Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Tochterunternehmen GPN strojirna s.r.o. Der Beschaffungsmarkt hat aufgrund des hohen Wareneinsatzanteils im Maschinenbau eine große Bedeutung.
An dieser Stelle ist die Zusammenarbeit in der Gruppe ein wesentlicher Vorteil zur Reduktion des Beschaffungsmarktrisikos durch das große Beschaffungsvolumen.
Absatzmarktrisiken
Durch die globale Vertriebsstruktur gibt es relativ geringe Risiken aufgrund lokaler Wirtschafts- oder politischer Krisen. Krisen im globalen Maßstab haben auf unsere Auslastung entsprechenden Einfluss. Preisanpassungen werden hauptsächlich durch den (allgemeinen) Anstieg der Preise am Beschaffungsmarkt hervorgerufen. Mittelfristige Projektfinanzierungen werden von Exelliq Austria GmbH direkt durchgeführt, was zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten führt. Die Situation der Bauwirtschaft steht in direktem Zusammenhang mit dem Verkaufserfolg im Fenster-Bereich. Die zusätzliche Konzentration auf Tech.Profile federt dieses Risiko teilweise ab.
Es besteht dennoch das grundsätzliche Risiko, dass steigende Energiekosten weltweit einen neuerlichen Einfluss auf die Investitionstätigkeit der Kunden nehmen.
Eine Auswirkung durch den Ukraine-Krieg ist, dass seit Ende des Jahres 2023 aufgrund der EU- Sanktionslage keine Extrusionswerkzeuge und -maschinen mehr nach Russland geliefert werden können. Davon betroffen sind auch Handelswaren wie Extruder. Eine Änderung ist nicht in Sicht.
Bonitätsrisiko
Risiken aufgrund von Kundenbonitäten sind in eingeschränktem, kontrollierbarem Ausmaß vorhanden, Kunden mit größeren Obligos werden durch ein internes Bewertungssystem eingestuft. Finanzierungen werden größtmöglich besichert (Bundesgarantien, Bankgarantien, L/Cs). Größere Forderungen sind in der Regel durch Bankgarantien besichert. Größere Aufträge werden erst nach Erhalt von Anzahlungen gestartet. Eine Auswirkung durch wieder steigende Inflation und Zinsniveau auf die Verschlechterung von Kundenbonitäten kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Währungsrisiko
Die Exelliq Austria GmbH tätigt ihre Geschäfte fast überwiegend in Euro, daher besteht im operativen Bereich kein Währungsrisiko. Die Fremdwährungsumsätze (USD) der Exelliq Austria GmbH betreffen ausschließlich Intercompany-Umsätze. Eine Absicherung ab finanzmarktfähigen Größenordnungen erfolgt gegebenenfalls durch derivative Sicherungsinstrumente (Devisentermingeschäfte) bzw. Refinanzierungen in USD. Veranlagungen erfolgen ausschließlich in Euro, sodass diesbezüglich kein Währungsrisiko besteht.
Zinsenrisiko
Das Zinsenrisiko resultiert aus Bewegungen des Marktzinses, die in der Folge zu Schwankungen des Wertes des Finanzinstrumentes führen können. Das Treasury als Shared Service der Exelliq Holding GmbH, verwaltet und steuert die Zahlungsströme. Die Finanzverbindlichkeiten des Unternehmens werden zum überwiegenden Teil fix verzinst. Aktivseitig verzinsliche Positionen werden hingegen überwiegend variabel verzinst (kurzfristige Finanzforderungen).
Liquiditätsrisiko
Das Unternehmen verfügt über ausreichende Rahmen zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit. Aufgrund der vermehrten Hereinnahme von An- und Zwischenzahlungen verfügt die Exelliq Austria GmbH über eine gute Liquidität sowie entsprechende Reserven, welche anderen Schwestergesellschaften in Form von Intercompany-Darlehen zur Verfügung gestellt werden können. Daraus resultierende Zinserträge können sich wiederum positiv auf das Finanzergebnis der Exelliq Austria GmbH auswirken. Ein durch die aktuelle Inflation begründetes Liquiditätsrisiko ist nicht gegeben.
2.3. Verwendung von Finanzinstrumenten
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Das Unternehmen betreibt eine intensive Prozess- und Produktentwicklung im Bereich der Profilextrusion für Fensterprofile und technische Profilanwendungen. Dabei erfolgt die Forschung und Entwicklung häufig in Zusammenarbeit mit Universitäten sowie in Kooperation mit Partnerfirmen.
Im Geschäftsjahr 2025 setzte die Exelliq Austria GmbH konsequent auf Innovation und technologische Weiterentwicklung. Die F&E-Aktivitäten fokussierten sich insbesondere auf Digitalisierung, Automatisierung und Effizienzsteigerung, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung von Technologien zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele – darunter Energieeinsparung, Reduktion des Materialverbrauchs und innovative Recyclingprozesse zur Förderung der Circular Economy für unsere Kunden.
Ein zentrales Entwicklungsprojekt war die erfolgreiche Einführung von IQ STACK, einem automatisierten Stapelsystem für Profilstangen. Die ersten fünf Einheiten wurden bereits erfolgreich bei einem Schlüsselkunden implementiert. Parallel wurde mit DIGI.MASTER die Digitalisierung der Produktionsprozesse weiter vorangetrieben. Die Erweiterung des Technikums mit neuen Maschinen, darunter DIGI.LINE und DIGI.MASTER Technikum, ermöglicht eine praxisnahe Demonstration für Kunden und stärkt die Marktposition von Exelliq als Innovationsführer.
Im Bereich der Werkzeugsysteme wurde mit EVO.TOOLING eine neue, kosteneffiziente Lösung für den mittleren Leistungsbereich entwickelt, um den steigenden Anforderungen an wirtschaftliche Produktion gerecht zu werden. Ergänzend dazu wurden Fortschritte im Bereich Metal Additive Manufacturing erzielt, insbesondere bei der Fertigung von Prototypen für Kalibrierungskomponenten.
Die Optimierung von Energieeffizienz stand ebenfalls im Fokus. Durch systematische Messungen und Analysen konnte Exelliq signifikante Einsparpotenziale identifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Reduktion des spezifischen Energieverbrauchs einleiten.
Ein bedeutender strategischer Schritt war die Entwicklung eines umfassenden KI-Konzepts (KI4Exelliq), dass die systematische Einführung von Künstlicher Intelligenz in den Produktions- und Optimierungsprozessen vorsieht.
Zur Absicherung der technologischen Führungsposition wurden zudem Patente angemeldet und bestehende Schutzrechte überwacht. Gleichzeitig wurden F&E-Förderungen genutzt, um die Innovationskraft weiter zu stärken.
Insgesamt konnte Exelliq Austria im Jahr 2025 entscheidende Fortschritte in der Forschung und Entwicklung verzeichnen und richtungsweisende Technologien für die Zukunft der Profilextrusion etablieren.
Nußbach, am 21. April 2026
Wolfgang Degwerth
Geschäftsführer