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Lagebericht 2025

Mühlbauer Holz GmbH

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Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 02. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

mühlbauer holz

Mühlbauer Holz GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Mühlbauer Holz GmbH zählt zu den führenden Unternehmen im Holzgroßhandel in der Ostregion Österreichs. Mit Hauptsitz in Himberg bei Wien produziert und vertreibt das Unternehmen hochwertige Holzprodukte für Bau und Zimmerei sowie Werthölzer und Hobelware.

Zum umfassenden Sortiment zählen Nadel-, Laub- und Exotenhölzer für den Möbel-, Stiegen-, Türen- und Fensterbau. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Schnitt-, Bau- und Konstruktionsholz, Hobelware, Terrassenhölzer, Platten sowie Sperrholz an.

Das Unternehmen verfügt über eigene Trockenkammern, ein modernes Hobelwerk, sowie eine Anlage für Plattenzuschnitt und Bekantung. Zusätzlich wird Tauchimprägnierung als Dienstleistung angeboten. Der Holzeinkauf erfolgt weltweit, während der Vertrieb hauptsächlich innerhalb Österreichs und in angrenzende EU-Länder abgewickelt wird.

Die Familie Mühlbauer ist seit über 120 Jahren im Holzhandel tätig. Das Unternehmen wurde 1903 vom Urgroßvater des heutigen Eigentümers gegründet. Im Jahr 1978 übernahm Ing. Franz Mühlbauer den Betrieb und entwickelte ihn durch die Einführung neuer Dienstleistungen wie Plattenzuschnitt und Hobelarbeiten maßgeblich weiter. Damit legte er den Grundstein für das heutige Wachstum und den nachhaltigen Erfolg.

Am 23. Februar 2025 verstarb Franz Mühlbauer. Mit seinem Tod verlor das Unternehmen eine prägende Persönlichkeit, die mit Weitblick und Einsatz das Familienunternehmen durch Jahrzehnte geführt hat. Bereits im Jahr 2023 trat sein Stiefsohn, DI Joe Mühlbauer-Elbl, als Gesellschafter in das Unternehmen ein. Er übernahm Anfang Februar 2025 die Geschäftsführung der Mühlbauer Holz GmbH und führt seither das Traditionsunternehmen im Sinne seines Stiefvaters weiter – mit dem Ziel, Innovation und Verlässlichkeit im Holzhandel auch für kommende Generationen zu sichern.

Das operative Geschäft wird weiterhin vom Standort Himberg bei Wien abgewickelt, während sich der Sitz der Geschäftsleitung in Wien befindet.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Österreich 2025

Die österreichische Volkswirtschaft konnte 2025 die zweijährige Rezession beenden. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach vorläufigen Berechnungen von Statistik Austria um rund 0,6 % gegenüber 2024. Damit setzte nach zwei Jahren rückläufiger Wirtschaftsleistung wieder eine leichte Konjunkturerholung ein. Die Entwicklung fiel allerdings je nach Wirtschaftsbereich unterschiedlich aus: Der Dienstleistungsbereich wuchs real um rund 1,0 %, während sich im produzierenden Bereich weiterhin ein gemischtes Bild zeigte. Die Herstellung von Waren legte um 1,2 % zu, während insbesondere das Bauwesen mit einem Rückgang von 2,9 % weiterhin schwach blieb. Handel, Verkehr sowie Beherbergung und Gastronomie entwickelten sich zusammengenommen mit einem Plus von 0,1 % nahezu stabil. Auch die Investitionstätigkeit und der private Konsum lieferten wieder positive Impulse (Statistik Austria).

Der Arbeitsmarkt zeigte 2025 zunehmend die Auswirkungen der schwachen Konjunktur der Vorjahre. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt nach nationaler AMS-Definition auf 7,4 %, nach 7,0 % im Jahr 2024. Im Jahresdurchschnitt waren rund 317.500 Personen arbeitslos gemeldet, was einem Anstieg von etwa 6,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stagnierte die Beschäftigung weitgehend. Trotz des Anstiegs der Arbeitslosigkeit blieb die Beschäftigung damit insgesamt vergleichsweise stabil (AMS). Die Inflationsrate erhöhte sich 2025 wieder. Im Jahresdurchschnitt lag die Teuerung nach dem Verbraucherpreisindex bei 3,6 %, nach 2,9 % im Jahr 2024. Ein wesentlicher Grund für den erneuten Anstieg waren höhere Strompreise infolge des Auslaufens der Strompreisbremse. Auch bei Nahrungsmitteln nahm der Preisdruck wieder zu, während Treibstoffpreise die Inflation dämpften. Damit lag die österreichische Inflation 2025 wieder deutlich über dem Niveau des Vorjahres (Statistik Austria).

2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Osterreichs Holzindustrie hat sich im Jahr 2025 in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld behauptet. Die schwache Baukonjunktur und die verhaltene Investitionstätigkeit belasteten die heimischen Betriebe weiterhin, wenngleich sich im Jahresverlauf erste Stabilisierungstendenzen zeigten. Hohe Rohstoff-, Energie- und Personalkosten sowie geopolitische und handelspolitische Unsicherheiten erschwerten die Rahmenbedingungen zusätzlich. Insbesondere die internationale Exportorientierung der österreichischen Holzindustrie machte die Unternehmen anfällig für handelspolitische Veränderungen und eine schwache Nachfrage auf wichtigen Absatzmärkten.

Nach den deutlichen Produktions- und Absatzrückgängen der Vorjahre zeigte sich 2025 in Teilen der Holzindustrie eine vorsichtige Stabilisierung. Die Nachfrage blieb jedoch stark vom jeweiligen Marktsegment abhängig. Insbesondere die Sägeindustrie und Hersteller baunaher Holzprodukte standen weiterhin unter Druck. Gleichzeitig sorgten eine etwas günstigere Zinsentwicklung und erste Erholungstendenzen im Bauwesen für eine Verbesserung der Erwartungen. Die Beschäftigungssituation blieb angesichts der schwachen Auslastung vieler Unternehmen angespannt. Betriebe reagierten auf die schwierige Marktlage unter anderem mit Kapazitätsanpassungen und einer zurückhaltenden Personalpolitik. Angesichts der weiterhin schwachen Baukonjunktur forderte der Fachverband der Holzindustrie zusätzliche Maßnahmen zur Belebung der Bau- und Investitionstätigkeit. Die Zahl der Bauprojekte lag weiterhin deutlich unter den Höchstständen der vergangenen Jahre, und hohe Bau- und Finanzierungskosten erschwerten insbesondere den Wohnungsneubau. Gleichzeitig entwickelten sich die Perspektiven für den Holzbau vergleichsweise positiv. Nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen gewann weiter an Bedeutung, wodurch Holz als Baustoff langfristig zusätzliche Marktchancen erhält. Insbesondere bei mehrgeschossigen Gebäuden, öffentlichen Bauprojekten und der Sanierung bestehender Gebäude bestehen erhebliche Wachstumspotenziale.

Die Marktpreise für Holzprodukte entwickelten sich 2025 je nach Sortiment unterschiedlich. Nach den starken Preisschwankungen der vergangenen Jahre zeigte sich der Markt insgesamt stabiler. Gleichzeitig blieb die Kostenbelastung der Unternehmen hoch. Rohstoff-, Energie- und insbesondere Personalkosten lagen weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Energie- und Inflationskrise. Da diese Kostensteigerungen aufgrund des intensiven Wettbewerbs und der schwachen Nachfrage nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten, standen die Margen vieler Unternehmen weiterhin unter Druck.

Bei den Rundholzpreisen zeigte sich 2025 insbesondere im Nadelholzbereich eine festere Entwicklung. Eine gute Nachfrage nach Sägerundholz traf regional auf ein begrenztes Angebot, wodurch die Preise für wichtige Sortimente anzogen. Auch der Schadholzanfall und die regionale Verfügbarkeit beeinflussten die Versorgung der Sägewerke. Im Laubholzbereich entwickelte sich die Nachfrage differenzierter. Eiche blieb grundsätzlich gefragt, während sich bei Buche je nach Qualität und Absatzmarkt unterschiedliche Entwicklungen zeigten. Insgesamt blieb die Rohstoffversorgung ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für die österreichische Holzindustrie.

Die Nachfrage nach Holz als nachhaltigem Baustoff blieb 2025 grundsätzlich hoch. Der Holzbau profitierte vom zunehmenden Fokus auf CO2-Reduktion, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonendes Bauen. Besonders innovative Holzprodukte wie Brettsperrholz (CLT), Brettschichtholz und vorgefertigte Holzbauelemente gewinnen sowohl im Inland als auch auf internationalen Märkten weiter an Bedeutung. Österreichische Unternehmen verfügen in diesen Bereichen über eine starke technologische Position und

hohe Exportkompetenz. Die weiterhin verhaltene Baukonjunktur begrenzte jedoch kurzfristig das Wachstumspotenzial.

Die Branche stand 2025 weiterhin vor mehreren strukturellen Herausforderungen. Die Bauwirtschaft als einer der wichtigsten Abnehmer von Holzprodukten erholte sich nur langsam, wodurch die Inlandsnachfrage gedämpft blieb. Gleichzeitig belasteten hohe Lohn-, Energie- und Finanzierungskosten die Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kamen steigende regulatorische Anforderungen. Ein besonders wichtiges Thema blieb die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). Unternehmen der Holzindustrie kritisierten insbesondere den erheblichen bürokratischen Aufwand für Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Herkunftsnachweise. Die Verschiebung des Anwendungsbeginns verschaffte den Unternehmen zwar zusätzliche Vorbereitungszeit, die grundsätzlichen Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung blieben jedoch bestehen. Branchenvertreter forderten daher weiterhin einfachere und praxistauglichere Regelungen, insbesondere für Holz aus Ländern mit geringem Entwaldungsrisiko.

Positiv entwickelte sich der langfristige Trend zu Holz als klimafreundlichem und nachwachsendem Rohstoff. Die Branche sieht insbesondere im verstärkten Einsatz von Holz im Wohnbau, bei öffentlichen Gebäuden sowie bei Infrastruktur- und Sanierungsprojekten erhebliche Chancen. Gleichzeitig investieren viele Unternehmen in Automatisierung, Digitalisierung, energieeffiziente Produktion und die Weiterentwicklung nachhaltiger Produkte. Zertifizierungen und Herkunftsnachweise gewinnen sowohl im nationalen als auch im internationalen Geschäft weiter an Bedeutung.

Für 2026 bestehen vorsichtig positive Erwartungen. Nach mehreren schwierigen Jahren dürfte eine schrittweise Erholung der Bauwirtschaft die Nachfrage nach Holzprodukten unterstützen. Niedrigere Finanzierungskosten und eine Belebung der Investitionstätigkeit könnten insbesondere dem Wohnungs- und Holzbau neue Impulse verleihen. Gleichzeitig bleiben die wirtschaftlichen Risiken hoch. Die internationale Konjunktur, handelspolitische Unsicherheiten, hohe Produktionskosten sowie regulatorische Anforderungen können die Entwicklung weiterhin bremsen. Auch der Fachkräftemangel bleibt für viele Betriebe eine langfristige Herausforderung. Insgesamt befindet sich die österreichische Holzindustrie damit in einer Phase der Stabilisierung, wobei insbesondere der nachhaltige Holzbau, innovative Holzprodukte und eine stärkere Nutzung des heimischen Rohstoffs Holz langfristige Wachstumschancen bieten.

III. Darstellung der Lage des Unternehmens

Der negative Umsatztrend der Vorjahre konnte im Geschäftsjahr 2025 gestoppt werden. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um rd. 6,5 % auf T€ 22.468 (2024: T€ 21.098). Die bereits in den ersten Monaten erkennbare positive Entwicklung bestätigte sich damit für das gesamte Jahr 2025.

Der Rohertrag I verringerte sich trotz des Umsatzwachstums um rd. 9,0 % auf T€ 6.824. Das Working Capital erhöhte sich um 7,3 % auf T€ 14.537, wodurch die kurzfristige finanzielle Flexibilität des Unternehmens weiter gestärkt wurde. Das EBITDA ging gegenüber dem Vorjahr um 11,5 % auf T€ 1.880 zurück. Demgegenüber verbesserte sich das Finanzergebnis von T€ -392 auf T€ -191. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 655 um 4,5 % auf T€ 684.

Weiterhin weist das Unternehmen einen hohen Lagerbestand auf. Die Vorräte beliefen sich zum 31. Dezember 2025 auf T€ 14.230 und entsprachen damit rd. 76,0 % der Bilanzsumme. Besonders hervorzuheben ist die Lagerung der Werthölzer in klimatisierten Hallen. Obwohl der hohe Lagerbestand eine erhebliche Kapitalbindung darstellt, gewährleistet er gleichzeitig eine kontinuierliche Lieferfähigkeit. Das Unternehmen ist aufgrund seines umfangreichen Wertholzlagers in der Lage, selbst seltenste Hölzer umgehend zu liefern.

Die Sicherheit des Betriebsgeländes wird durch eine effiziente Brandfrüherkennungsanlage gewährleistet. Zudem bestehen ausreichende Versicherungsverträge zur Absicherung möglicher Schäden. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Investition in eine moderne Wärmekamera gelegt.

Die kontinuierliche und verantwortungsvolle Expansionsstrategie des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf Investitionen in Geräte, Trocknungs- und Befeuerungsanlagen sowie die Lagerfinanzierung, erfordert eine angemessene Kapitalausstattung. Trotz dieser Anforderungen reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten insgesamt um rd. 18,5 % von T€ 6.116 auf T€ 4.987. Während die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten um 69,9 % zurückgingen, blieben die langfristigen Bankverbindlichkeiten mit T€ 4.500 unverändert.

IV. Prognosebericht

Die Prognose für die Holzindustrie im Jahr 2026 ist vorsichtig optimistisch. Nach den herausfordernden vergangenen Jahren zeichnen sich erste Anzeichen einer Stabilisierung des Marktumfelds ab. Insbesondere eine schrittweise Belebung der Bauwirtschaft sowie verbesserte Finanzierungsbedingungen könnten im weiteren Jahresverlauf positive Impulse für die Nachfrage nach Holz und Holzprodukten liefern. Gleichzeitig bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Hohe Personal-, Energie- und Rohstoffkosten sowie geopolitische und handelspolitische Unsicherheiten stellen die Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen.

Trotz dieser Rahmenbedingungen bieten verschiedene Markttrends der Holzindustrie zusätzliche Chancen. Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Klimaschutz stärkt die Position von Holz als nachwachsendem und ökologisch vorteilhaftem Roh- und Baustoff. Insbesondere im nachhaltigen Wohn- und Objektbau sowie bei Sanierungsprojekten dürfte die Nachfrage nach hochwertigen und innovativen Holzprodukten langfristig weiter zunehmen. Auch der Trend zu einer stärkeren Nutzung regionaler und zertifizierter Rohstoffe bietet Chancen für heimische Produzenten.

Gleichzeitig bleibt die Investitionsbereitschaft in der Branche von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Hohe Investitions- und Finanzierungskosten können insbesondere bei kleineren und mittelständischen Unternehmen dazu führen, dass technologische Modernisierungen zeitlich verschoben werden. Dies könnte notwendige Effizienzsteigerungen, Automatisierungsmaßnahmen und Produktinnovationen bremsen. Darüber hinaus bleibt der Fachkräftemangel eine wesentliche strukturelle Herausforderung. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind insbesondere in Produktion, Technik und Verarbeitung gefragt und stellen einen entscheidenden Faktor für die weitere Entwicklung der Produktionskapazitäten dar.

Diese Prognose spiegelt die aktuellen Herausforderungen und Chancen unseres Marktumfelds wider. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass uns unsere langfristige strategische Ausrichtung, die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktportfolios sowie unser Engagement für Qualität, Innovation und Kundenzufriedenheit gut positionieren, um die bestehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und neue Marktchancen zu nutzen.

Eine wichtige Investition in diese Richtung ist die Erweiterung unseres Sortiments um hochwertige und moderne Oberflächenbeschichtungen. Zu diesem Zweck wurde ein Schiele Easy Coater angeschafft, der speziell auf unsere Anforderungen abgestimmt ist. Die Anlage ermöglicht eine effiziente und gleichmäßige

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
Julius Morak & May. Franz Harrand
Instrunaand GmbH. & CoKSeite 30

Beschichtung unserer Produkte und erweitert unsere Möglichkeiten, individuell auf unterschiedliche Kundenanforderungen einzugehen. Dadurch können wir unser Produktangebot gezielt ausbauen und gleichzeitig eine konstant hohe Oberflächenqualität sicherstellen.

Um dem Umsatzrückgang im Bereich Wertholz entgegenzuwirken und gleichzeitig die Wertschöpfung in diesem Segment zu erhöhen, haben wir zudem in eine Vario Rip 310 Vielblattsäge sowie eine Opti Cut C 700 Kappsäge investiert. Durch diese Investitionen erweitern wir unsere Bearbeitungsmöglichkeiten und können unseren Kunden künftig verstärkt Produkte mit prismatischem Zuschnitt anbieten. Damit reagieren wir gezielt auf sich verändernde Kundenanforderungen und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen für eine höhere Fertigungstiefe und zusätzliche Wertschöpfung im eigenen Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach entsprechend weiterverarbeiteten und kundenspezifischen Erzeugnissen langfristig weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Vor diesem Hintergrund blicken wir einem spannenden und zugleich herausfordernden Jahr 2026 entgegen. Die getätigten Investitionen schaffen die Grundlage dafür, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, die Wertschöpfung zu erhöhen und neue Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Gleichzeitig werden wir die Entwicklung unserer Märkte aufmerksam verfolgen und flexibel auf Veränderungen reagieren. Unser Ziel bleibt es, bestehende Stärken konsequent auszubauen, neue Wachstumschancen zu nutzen und die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens langfristig sicherzustellen.

V. Bericht über die Zweigniederlassung:

Der Betriebsstandort in Himberg ist gleichzeitig die eingetragene Zweigniederlassung. Der Sitz der Geschäftsführung ist Wien. Somit ergeben sich diebezüglich keine zusätzlichen Angabepflichten.

VI. Lage der Gesellschaft

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 9
1. Vermögenslage
31.12.202531.12.2024+/-
TEURTEURTEUR%
kurzfristiges Umlaufvermögen
Vorräte14.23015.546-1.316-8.5
Lieferforderungen1.0171.319-302-22,9
sonstige Forderungen51731486 >999,9
flüssige Mittel5342533 >999,9
Rechnungsabgrenzungsposten918-9-50,0
16.30716.916-609-3,6
kurzfristiges Fremdkapital
kurzfristige Rückstellungen143368-225-61,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten4871.616-1.130-69,9
Lieferverbindlichkeiten7161.078-362-33,6
sonstige Verbindlichkeiten42429912541,7
1.7703.362-1.593-47,4
Working Capital (Netto-Umlaufvermögen)14.53713.5539847,3
Anlagevermögen
Immaterielles Vermögen0000,0
Sachanlagen2.3753.062-687-22,4
2.3753.062-687-22,4
langfristiges Umlaufvermögen
sonstige Forderungen1326-13-51,0
Aktive latente Steuern3864-26-41,2
5090-39-44,0
langfristiges Fremdkapital
langfristige Rückstellungen330318123,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten4.5004.50000,0
4.8304.818120,3
Reinvermögen (Eigenkapital)12.13211.8872452,1
Stammkapital50050000,0
Kapitalrücklagen626200,0
Bilanzgewinn11.48411.2202642,4
Investitionszuschüsse86105-19-18,1
Summe Eigenkapital12.13211.8872452,1
Summe Fremdkapital6.6008.181-1.580-19,3
Bilanzsumme18.73220.067-1.335-6,7

2. Finanzlage

- Kapitalflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 10
20252024
TEURTEUR
Ergebnis vor Steuern877826
Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern
Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des
Investitionsbereichs-124-26
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
sowie auf sonstige Finanzinvestitionen800901
Erträge aus der Auflösung von Bewertungsreserven aus
Investitionszuschüssen-19-16
Geldfluss aus dem Ergebnis1.5341.685
Ab-/Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva1.155-373
Abnahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom Einkommen-161-144
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie
anderer Passiva-238-480
756-997
Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern2.290688
Zahlungen für Steuern
Steuern vom Einkommen-167-40
sonstige Forderungen aus Steuern0-2
aktive latente Steuern2664
Veränderungen Steuerrückstellungen-53104
-194126
Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit2.096814
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen)20228
Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen)-216-618
Investitionszuschüsse030
-14-560
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von sonstigen
Finanzkrediten, Gewinnausschüttung-1.550-254
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes5320
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode22
Finanzmittelbestand am Ende der Periode5342
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
3. Ertragslage
20252024+/-
TEURTEURTEUR%
Umsatzerlöse22.46821.0981.3716,5
Betriebsleistung22.46821.0981.3716,5
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene
Leistungen
Materialaufwand-15.854-13.828-2.026-14,7
Aufwendungen für bezogene Leistungen-109-97-12-12,5
Skontoerträge, Boni, Rabatte319325-61,9
-15.644-13.600-2.045-15,0
Rohertrag I6.8247.498-674-9,0
Personalaufwand
Löhne-1.190-1.2941048,0
Gehälter-1.218-1.159-59-5,1
soziale Aufwendungen davon Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an-746-715-31-4,4
betriebliche Vorsorgekassen davon Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene-76-38-38-101,3
Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und
Pflichtbeiträge-625-640152,4
-3.154-3.167130.4
Rohertrag II3.6714.331-661-15,3
sonstige betriebliche Erträge63337126270,6
sonstige betriebliche Aufwendungen-2.435-2.5841495,8
Finanzerträge
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge127569,3
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA)1.8802.125-245-11,5
Abschreibungen-800-90110111,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)1.0811.224-144-11,8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen-203-39919649,0
Ergebnis vor Steuern (EBT)877826526,3
Steuern vom Einkommen-193-171-22-12,9
Jahresüberschuss684655304,5

4. Diverse Kennzahlen

Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität entspricht dem Verhältnis aus dem Ergebnis vor Steuern und den Umsatzerlösen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
Berechnung:20252024
Ergebnis vor Steuern x 100
Umsatzerlöse3,90 %3,91 %

Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Eigenkapital inkl.

Investitionszuschüssen zu Beginn des Berichtsjahres.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
Berechnung:20252024
Ergebnis vor Steuern x 100
Eigenkapital zum 01.01.20257,38 %7,36 %

Gesamtkapitalrentabilität

Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) zum Gesamtkapital zu Beginn des Berichtsjahres.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
Berechnung:20252024
Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100
Gesamtkapital zum 01.01.20255,4 %6,1 %
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
Eigenkapitalquote
202520242023
Eigenkapital x 10012.045.463,0811.781.373,2211.126.871,75
Gesamtkapital18.732.134,8320.067.301,7220.172.901,07
Eigenkapitalquote64,30 %58,71 %55,16 %

Nettoverschuldung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
Berechnung:20252024
Gesamtverbindlichkeiten6.127.107,577.494.313,26
abzüglich kurzfristiges Finanzanlagevermögen-0,00-0,00
abzüglich liquide Mittel-534.437,94-1.531,62
Nettoverschuldung5.592.669,637.492.781,64

Verschuldungsgrad / Gearing

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 13
20252024
Gesamtverbindlichkeiten x 1006.127.107,577.494.313,26
Eigenkapital12.045.463,0811.781.373,22
Verschuldungsgrad50,9 %63,6 %

Forschung und Entwicklung fanden im Unternehmen im Berichtsjahr nicht statt.

DI Joe Mühlbayer-Elbl mühlbaug 10

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