Inhaltsverzeichnis
zum Jahresabschluss per 31.12.2025
Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
Die Schermann Erdbau- und Recycling GmbH ist in den Bereichen Durchführung von Erdarbeiten und Gütertransport tätig. Der überwiegende Teil der Tätigkeit beschränkt sich auf das Inland und hierbei hauptsächlich auf die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark.
Unsere Auftraggeber sind zum größten Teil Unternehmen aus dem Baugewerbe bzw. der Bauindustrie.
Nur ein geringer Anteil an Aufträgen kommt von Privatpersonen.
Die Umsatzerlöse inkl. der sonstigen betrieblichen Erträge unseres Unternehmens stieg um rund 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um etwa 5,1 %. Der prozentuelle Anteil der Personalkosten zum Umsatz ist in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Der Anteil der Material- und Herstellungskosten hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 3% erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, worunter auch der Treibstoff fällt, sind von der Höhe hingegen nahezu gleichgeblieben. Der prozentuelle Anteil zum Umsatz hat sich jedoch um ca. 2% verringert.
Wir sind stetig bemüht, durch Investitionen in neue Maschinen unseren vielfältigen LKW- und Baumaschinenfuhrpark auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, um so den Wünschen und Anforderungen unserer Kunden bestmöglich gerecht zu werden. Es wurden Investitionen in das Anlagevermögen von rund EUR 258.000,- getätigt. Demgegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von rund EUR 331.000,-.
Das Ergebnis unseres Unternehmens vor Steuern im Geschäftsjahr 2025 hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, jedoch ergibt sich ein Jahresverlust von rund EUR 204.543,87 ergibt. Das Eigenkapital zum 31.12.2025 beträgt EUR 1.210.770,08 (Vorjahr EUR 1.415.313,95). Die Eigenkapitalquote beläuft sich für 2025 auf 21,6% (Vorjahr 23,7%).
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2025 lag bei 126. Damit hat sich die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig erhöht (2024: 124 Mitarbeiter).
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Es gab keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres.
Forschung und Entwicklung
Im Bereich Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen nicht tätig.
Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen
Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)
Aufgrund der schwierigen politischen Lage (Iran-Krieg und die damit verbunden stark schwankenden bzw. gestiegenen Treibstoffpreise) und der allgemein gedämpften Stimmung in der Baubranche lässt sich eine Einschätzung für das Jahr 2026 nur sehr schwer treffen. Den immer wieder stark steigenden bzw. schwankenden Treibstoffpreisen wird mit div. Vereinbarungen mit den Geschäftspartnern bezüglich Treibstoffzuschlägen versucht entgegenzuwirken bzw. die negativen Auswirkungen einzudämmen. Dadurch, dass sich auch die Finanzierungskosten durch steigende Zinsen und allgemein gestiegene Anschaffungskosten der Maschinen erhöht haben, wurde und wird versucht den Fuhrpark aufgrund der Auslastung anzupassen bzw. Verkäufe zu tätigen. Der Auftragsbestand für 2026 ist gut und die derzeit im Einsatz befindlichen Maschinen auch gut ausgelastet.
Schermann Erdbau- und Recycling GmbH
allgemein gestiegene Anschaffungskosten der Maschinen erhöht haben, wurde und wird versucht den Fuhrpark aufgrund der Auslastung anzupassen bzw. Verkäufe zu tätigen. Der Auftragsbestand für 2026 ist gut und die derzeit im Einsatz befindlichen Maschinen auch gut ausgelastet.
Für das Geschäftsjahr 2026 sind Ersatzinvestitionen in den LKW- sowie Baumaschinenfuhrpark geplant.
Risikobericht
Wir sind bestrebt, durch eine breit gestreute Kundenstruktur (unser umsatzstärkster Kunde im Jahr 2025 hatte einen Anteil am Umsatz von rund 17 %) das Schadenspotenzial bei einem Forderungsausfall gering zu halten. Da die meisten unserer Kunden Unternehmen bzw. Konzerne aus dem Baugewerbe bzw. der Bauindustrie sind, sind unsere Kundenforderungen mit einem relativ geringen Risiko behaftet. Wir legen Wert darauf, dem Risiko eines Forderungsausfalls mit einer zeitnahen Rechnungslegung, laufender Geldeingangskontrolle bzw. laufendem Mahnwesen entgegenzuwirken.
Durch monatliche Auswertungen werden mögliche Risiken frühzeitig analysiert bzw. Maßnahmen implementiert, um nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens hintanzuhalten.
Dadurch, dass die Baubranche stark von saisonellen Schwankungen betroffen ist, wird versucht durch Abschluss von Leasingverträgen mit Zahlungsplänen (Winteraussatz in den schwachen Monaten) und durch Anpassung des Personalstandes die Ausgaben in diesen Monaten zu verringern.
Durch Abschluss diverser Versicherungen (etwa Maschinenbruchversicherungen oder Vollkaskoversicherungen) wird das Risiko bei Beschädigung/Ausfall der Maschinen minimiert.
Finanzinstrumente
Finanzinstrumente wie z.B. Derivate werden im Unternehmen nicht eingesetzt.
1609,202 6