Inhaltsverzeichnis
Beilage IV Lagebericht 2025/2026
1) Geschäftsverlauf:
Im Geschäftsjahr 2025/2026 sind die Umsatzerlöse der österreichischen Gesellschaft leicht auf € 45.932.303,99 (Vorjahr: € 46.685.848,10) gesunken. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern/Umsatz) beträgt im Geschäftsjahr 25,42% (Vorjahr: 22,53%) und ist deutlich gestiegen. Die operativen Ergebniszahlen (Betriebsergebnis) lagen im Geschäftsjahr 2025/26 um 8,53% über denen des Vorjahres. Wir blicken also auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Das Eigenkapital beträgt € 14.864.085,41 (Vorjahr: € 12.855.020,43). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 51,2% (Vorjahr: 50,06%). Die durchschnittliche Anzahl der Dienstnehmer ist im Berichtsjahr mit 143 im Vergleich zum Vorjahr (146) leicht rückläufig. Auch im CEE/SEE-Raum konnten wir die Ergebnisse des Vorjahres leicht steigern. Die Beteiligungserträge lagen bei € 1.873.046,47 (Vorjahr: € 1.488.592,93).
2) Zweigniederlassungen:
Am 17.10.2008 wurde die Errichtung einer Zweigniederlassung in Kroatien mit Sitz in Zagreb, Ilica 1/13, beschlossen. Die Eintragung erfolgte am 15.12.2008 im kroatischen Handelsregister. Im vorliegenden Jahresabschluss sind die der Zweigniederlassung Kroatien zurechenbaren Aktiva und Passiva sowie die Aufwendungen und Erträge vollständig berücksichtigt.
Am 01.04.2015 wurde eine Zweigniederlassung in Slowenien mit Sitz in 1000 Ljubljana, Bleiweisova Cesta 30, im slowenischen Handelsregister eingetragen. Im vorliegenden Jahresabschluss sind die der Zweigniederlassung Slowenien zurechenbaren Aktiva und Passiva sowie die Aufwendungen und Erträge vollständig berücksichtigt.
Am 22.11.2016 wurde eine Zweigniederlassung in Bulgarien mit Sitz in 1000 Sofia, Blvd. Zar Osvoboditel 14, im bulgarischen Handelsregister eingetragen. Im Berichtsjahr übte die Zweigniederlassung keine Geschäftstätigkeit aus.
3) Beteiligungen:
CMS Reich-Rohrwig Hainz ist neben Österreich in folgenden Jurisdiktionen tätig: Kroatien, Serbien, Bosnien, Bulgarien, Türkei, Ukraine, Slowenien, Slowakei, Montenegro und Mazedonien.
4) Lage der Gesellschaft:
a) Vermögenslage:
Das Eigenkapital erhöhte sich im Jahresvergleich um € 2.009.064,98 (Eigenkapital per 31.01.2026: € 14.864.085,41, per 31.01.2025: € 12.855.020,43).
b) Ertragslage:
Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Wirtschaftsjahr 2025/2026 € 11.675.501,07 (Vorjahr: € 10.516.864,15). Gegenüber dem Vorjahr kam es zu einer Steigerung in Höhe von 11,02%. Die Ergebnissteigerung ist vor allem dem guten Geschäftslauf und Kosten-Management zu verdanken.
c) Finanzlage:
Im Berichtszeitraum kam es zu einem Anstieg des Working Capital um € 3.052.647,25 auf € 16.680.481,34 (Vorjahr: € 13.627.834,09). Der Cash-Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (€ 10.227.466,01 im Jahr 2025/2026) wurde überwiegend für Zahlungen an Ertragsteuern, Anlageninvestitionen und Gewinnausschüttungen verwendet.
5) Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und wesentliche Risiken:
Wir befinden uns weiterhin in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Daher erwarten wir in unserem Tätigkeitsgebiet, der CEE/SEE-Region, insgesamt eine stagnierende Wirtschaftsentwicklung. Dennoch erwarten wir für das Wirtschaftsjahr 2026/2027 insgesamt ein Ergebnis, das leicht über dem Niveau von 2025/2026 liegen wird. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, wird unter anderem davon abhängen, dass vorhersehbare, in der Natur der jeweiligen Mandate liegende Umsatzrückgänge bei einzelnen Mandanten durch Umsatzsteigerungen bei anderen Mandanten und/oder die Neuakquisition von Mandanten kompensiert werden können.
Erkennbare Risiken und notwendige Vorsorgen wurden im Rahmen der angewendeten Bilanzierungsmethoden erfasst und sind, soweit erforderlich, im vorliegenden Jahresabschluss
berücksichtigt. Mögliche aus der rechtsanwaltlichen Berufsausübung entstehende Risiken sind durch eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgedeckt.
Risiken bestehen insbesondere in Hinblick auf die Einbringlichkeit der Forderungen und allfällige Haftungen aus der Erbringung von Dienstleistungen. Betreffend Risiken aus dem Bereich Forderungen werden Maßnahmen zur Risikominimierung gesetzt (Mahnwesen). Soweit Ausfälle vorhersehbar sind. wird für zweifelhafte Forderungen Vorsorge durch die Bildung von Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen getroffen.
6) Forschung und Entwicklung:
Es wird keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhalten.
7) Finanzinstrumente:
Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements der Gesellschaft.
8) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
CMS Reich-Rohrwig Hainz investiert laufend in die Weiterbildung und -entwicklung aller Mitarbeiter:innen an allen Standorten. Neben der CMS Academy, einem internen Ausbildungs- und Schulungsprogramm, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um fachliche und persönliche Fähigkeiten zu entwickeln. Ein besonderer Fokus wird dabei auch auf Frauenförderung und Diversität gelegt.
CMS Reich-Rohrwig Hainz ist sich auch der Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und setzt zahlreiche Maßnahmen um, etwa den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Diese Bemühungen werden auch extern geprüft und mit diversen Zertifikationen (z.B. Ökoprofit, Ecovadis) bestätigt.
Wien, am 03. Juli 2026
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