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Lagebericht 2024

EITEK GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 30. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

AUTOMOTIVE

EITEK GmbH

Götzendorferstrasse 3-5, A-2435 Ebergassing

AUT

Inhalt

1 Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage. ..3 1.1 Geschäftsverlauf. ..3 1.2 Bericht über die Zweigniederlassungen . .. 3 1.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren . .. 4 1.3.1 Kennzahlen zur Ertragslage. ..4 1.3.2 Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage . ..5 1.3.3 Cash-Flow Kennzahlen . ..6 2 Bericht über die Entwicklung und die Risiken des Unternehmens. ..7 2.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens . .. 7 2.2 Geplante Serienanläufe in Ebergassing & Weikersdorf . .. 7 2.3 Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten . .. 8 2.4 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten. .. 8 2.4.1 Geschäftsrisiken . ..8 2.4.2 Gewährte Garantien. ..9 2.4.3 Finanzinstrumente. ..9 2.4.4 Vertriebsbelange . ..9 2.4.5 Mitarbeiterbelange . ..9 2.4.6 Umweltbelange . ..9

AUTOMOTIVE

1 Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1 Geschäftsverlauf

Ganz wesentlich im Geschäftsjahr 2024 war, die sich aus dem Verkauf der Eitek GmbH an Fidelium Partners Ende November 2023 ergebende Ablösung aus den Konzernstrukturen zu vollziehen, und bislang zentral gesteuerte Abteilungen (wie bpsw. Vertrieb und Einkauf) am Standort aufzubauen. Auch im IT-Bereich war eine Trennung von gemeinsam genutzten Strukturen wie Server, Domains usw. notwendig. Die Transformation in ein eigenständiges Unternehmen konnte vollumfänglich und erfolgreich in 2024 abgeschlossen werden.

Das Geschäftsjahr 2024 war – analog zum Vorjahr - geprägt von den Auswirkungen der anhaltenden hohen Inflation, speziell hier die Auswirkungen auf die Rohmaterialpreise, Energie sowie den sehr hohen Lohn- und Gehaltsabschlüssen im Jahr 2024. Durch die aufgrund der sinkenden Umsätze notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen konnten gegenüber Vorjahr die Personalaufwendungen um über 18 % gesenkt werden, trotz der oben genannten KV-Steigerungen und der sich aus dem Mitarbeiterabbau ergebenden Einmaleffekte (Abfertigungen und andere Sonderzahlungen). Auch im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden teils deutliche Einsparungen erzielt, wenngleich das Jahr 2024 aufgrund Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit dem Carve-Out, aber auch der Verschmelzung, belastet war. von

Wie in den Jahren zuvor kam es auch im Jahr 2024 wieder zu einer reduzierten Auslastung der Produktion auf Grund von kurzfristig angekündigten Produktionsunterbrechungen bei unseren Kunden. Hier hauptsächlich die Kunden VW Bratislava sowie Audi Neckarsulm. Um diesem entgegenzuwirken, wurde viel mit Leiharbeitern gearbeitet, um auf das Kundengebaren flexibel reagieren zu können.

Es muss hier jedoch hervorgehoben werden, dass trotz der oben beschriebenen widrigen Umstände für das Jahr 2024, das reale EBIT-Jahresergebnis um knapp 700 TEUR besser als das budgetierte ausgefallen ist. Dieses ist auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen zurückzuführen. Es wurden die budgetierten Ziele im Bereich der Personaleinsparungen deutlich übertroffen und auch die budgetierten Einsparungen bei den OPEX konnten vollumfänglich erreicht und sogar übertroffen werden. Trotz eines gegenüber Vorjahr um rd. 41,5 Mio. EUR gesunkenen Umsatzes, konnte die Auswirkung auf das EBIT mit einer negativen Abweichung zum Vorjahr von rd. 667 TEUR stabilisiert werden. Unter Berücksichtigung der aufwandsseitig enthaltenen Sondereffekte aus Carve-Out und Verschmelzung ist diese Entwicklung außerordentlich positiv zu bewerten.

1.2 Bericht über die Zweigniederlassungen

Die Eitek GmbH verfügt über keine Zweigniederlassungen, weshalb zu diesem Punkt keine Angaben gemacht werden können.

1.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

1.3.1.Kennzahlen zur Ertragslage

Umsatzrentabilität (Return on Sales)

Die Umsatzrentabilität gibt das Verhältnis des EBIT zu den erwirtschafteten Umsatzerlösen wieder. EBIT steht hierbei für Earnings Before Interest & Taxes und entspricht dem unternehmensrechtlichen Betriebsergebnis vor Steuern.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
in TEUR20242023
EBIT-6.331-5.664
Umsatzerlöse121.951163.462
Umsatzrentabilität (Return on Sales)-5,19 %-3,46 %

Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity)

Die Eigenkapitalrentabilität ist das Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum bilanziellen Eigenkapital. Die EK- Rentabilität gibt an, zu welchem Prozentsatz sich das eingesetzte Kapital in der betrachteten Periode verzinst hat.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
in TEUR20242023
Ergebnis vor Steuern-6.529-5.422
Eigenkapital12.5122.661
Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity)-52,18 %-203,72 %

Gesamtkapitalrentabilität (Return on Assets)

Durch die Gesamtkapitalrentabilität wird die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Eigen- und Fremdkapitals) angegeben und kann somit als Ausdruck für die Leistungsfähigkeit des im Unternehmen arbeitenden Kapitals interpretiert werden.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
in TEUR20242023
Ergebnis vor Steuern-6.529-5.422
Gesamtkapital48.71543.677
Gesamtkapitalrentabilität (ROT)-13,40 %-12,41 %

1.3.2.Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage

Die flüssigen Mittel setzten sich aus den folgenden in der Bilanz angeführten Posten zusammen:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
in TEUR20242023
Kassenbestand00
Guthaben bei Kreditinstituten13.79618.932
flüssige Mittel13.79618.932

Nettoumlaufvermögen (Working Capital)

Das Working Capital ergibt sich aus der Differenz von Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Working Capital soll eine Aussage darüber ermöglichen, ob das Umlaufvermögen durch langfristiges Kapital gedeckt ist.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
in TEUR20242023
UMLAUFVERMÖGEN kurzfristig29.23042.334
FREMDKAPITAL kurzfristig28.04933.645
NETTOUMLAUFVERMÖGEN1.1818.689

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital (vereinfacht: der Bilanzsumme) wieder und gibt Aufschluss über die Bonität des Unternehmens. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des Unternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
in TEUR20242023
Eigenkapital12.5122.661
Gesamtkapital48.71543.677
Eigenkapitalquote (Equity Ratio)25,68%6,09 %

AUT

1.3.3.Cash-Flow Kennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
in TEUR20242023
Ergebnis vor Steuern-6.529-5.422
Abschreibungen/Zuschreibungen auf
Vermögensgegenstände des Investitionsbereichs4381.289
Sonstige
3227
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus L+L
sowie anderer Aktiva7.96831.028
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus L+L sowie
anderer Passiva-3.885-6.201
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen ausgenommen
für Ertragssteuern-2.597-1.615
Netto-Cash Flow aus gewöhnl. Geschäftstätigkeit
-4.57319.106
Einzahlungen aus Anlagenabgang
Auszahlungen aus Anlagenzugang
-563-189
Netto-Cash Flow aus Investitionstätigkeit
-563-189
Dividendenzahlungen
00
Eigenkapitzalzuschuss
00
Netto-Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit
00
Free Cash Flow-5.13618.917

AUT MOTIVE 2 Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens 2.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Derzeit zeigt sich, dass im Geschäftsjahr 2025 umsatzseitig eine negative Entwicklung gegenüber Budget zu erwarten ist. Die gegensteuernden Maßnahmen sind allerdings rechtzeitig und maßvoll getroffen worden, so dass die Auswirkung nach derzeitiger Einschätzung das geplante Ergebnis bzw. die geplante Liquidität kaum beeinträchtigt werden.

Auf Grund der sich weiter reduzierenden Umsätze und der einhergehenden notwendigen Anpassung der Ressourcen ergeben sich Herausforderungen im Bereich der Produktion. In Reaktion auf die Umsatzentwicklung wurde der Betrieb im April 2025 auf einen 2-Schicht-Betrieb umgestellt, was durch den Entfall der kostenintensiveren Nachtschicht zu einem insgesamt besseren Deckungsbeitrag III führt. Die bereits im Geschäftsjahr 2024 erfolgte Steigerung der Produktivität ist weiter auszubauen und wird durch immer flexiblere Produktionsstrukturen erreicht werden können.

In den produktionsunterstützenden Abteilungen (z.B. Logistik, Engineering, Qualität etc.) werden die Herausforderungen im Geschäftsjahr 2025 zum einen darin liegen, sich dem reduzierten Umsatz angepasst zu strukturieren, aber auch die im letzten Jahr durch das Carve Out angestoßenen Maßnahmen zum Aufbau einer eigenständigen Gesellschaft weiterzuverfolgen und Teilbereiche wie zum Beispiel den neu aufgebauten Vertrieb zu verstärken und weitere Akzente im Bereich des Einkaufs zu setzen.

Wie erwartet, ist durch das Carve Out ein agileres Unternehmen entstanden, das sich durchaus am Markt behaupten kann und positives Feedback von Kunden erhält. Die sich dadurch ergebenen Chancen, wie verkürzte Entscheidungswege und die Möglichkeit das Unternehmen ohne Rücksicht auf Konzernstrategien zu entwickeln, hat neue Perspektiven geschaffen. Aktuell liegt ein großer Fokus auf Business Development, um neue Kundengruppen anzusprechen und alternative Anwendungsmöglichkeiten für unsere Produktpalette zu finden und das Unternehmen insgesamt breiter und damit krisenfester aufzustellen.

Das Geschäftsjahr 2025 führt den 2024 gestarteten Prozess des Rightsizings und der Produktivitätssteigerung fort und sichert mit mehrgleisigen Maßnahmen Ergebnis- und Liquiditätsrisiken ab. Der Abschluss des ersten Quartals 2025 zeigt trotz Umsatzrückgängen ein operativ besseres Ergebnis als budgetiert und eine deutliche Verbesserung der Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr.

2.2 Geplante Serienanläufe

Im Geschäftsjahr 2024 gab es folgende neue Serienanläufe:

BR 465 Mercedes Benz G-Klasse SOP 03/2024

AUTOMOTIVE

2.3 Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten

Forschung und Entwicklungstätigkeiten im ,klassische Sinn werden vom Werk am Standort nicht durchgeführt. Am Standort werden durch das Engineering, unterstützt durch die anderen Abteilungen, Serienänderungen / Optimierungen umgesetzt. Dieses wurde auch im Geschäftsjahr 2024 realisiert.

2.4 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

2.4.1.Geschäftsrisiken

Aufgrund der dynamischen Marktsituation ist zu erwarten, dass es weiter starke Schwankungen der Abrufe unserer Kunden geben wird. Zusätzlich ist zu erwarten, dass aufgrund der oben genannten Einflussfaktoren, verschiedene Materialien bzw. Bauteile Re-sourced werden müssen, welches einen erheblichen Mehraufwand in den Bereichen Qualität, Engineering und Logistik erwarten lässt. Daher muss darauf hingewiesen werden, dass diese Einflussfaktoren ein Risiko zur Erreichung des für 2025 geplanten Ergebnisses darstellen. Um diesem entgegenzuwirken, wurden Maßnahmen zur Energieeinsparung, Erhöhung der Verfügbarkeit der Anlagen sowie die Steigerung der Produktivität eingeleitet und auch im Personalbereich die Voraussetzungen für mehr Flexibilität durch vermehrten Einsatz von Leiharbeitskräften geschaffen.

Ein weiters weiteres Risiko ist die Entwicklung auf dem Personalmarkt und die Verfügbarkeit von ausreichenden Personal Ressourcen. Es ist zu erwarten, dass der Trend der geringen Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal, aber auch im Bereich der Arbeiter weiter anhält. Um hier am Markt bestehen zu können, muss die Eitek GmbH weiter an ihrer Attraktivität arbeiten. Aktuell befindet sich die EITEK GmbH im Prozess des Rightsizings, und sichert dieses Risiko am Personalmarkt durch Leihpersonal ab.

Liquiditätsrisiko: Aufgrund der rollierenden Liquditätsvorschau und der damit einhergehenden Möglichkeit, auf negative Abweichungen mit den richtigen Maßnahmen zu reagieren, gehen wir von keinem Liquiditätsengpass oder gesteigertem Risiko im Vergleich zum Budget 2025 aus.

Risiko von Änderungen bei bestimmten Finanzkennzahlen: Die oben genannten Faktoren und andere spezifische Faktoren könnten die bevorstehenden Jahresabschlüsse in den Rubriken „Umsatzn, „Betriebsgewinnn oder „Gewinn vor und nach Steuern“ oder anderen wichtigen Bilanzkennzahlen beeinflussen. Angesichts der genannten Faktoren und Einschränkungen ist es derzeit jedoch nicht möglich, diese Auswirkungen zuverlässig zu quantifizieren.

Der erhöhte Entwicklungsbedarf der Kunden aufgrund der Elektromobilität führte dazu, dass für verschiedene Fahrzeuge die Produktionslaufzeit um einige Jahre verlängert wurde. Daraus resultieren Einbußen im Bereich der Entwicklungsumsätze und Werkzeugerlöse für das Unternehmen.

Die Notwendigkeit auf Zukaufprodukte und Materialien aus Lowcost bzw. Bestcost Countries auszuweichen, besteht weiter. Das Verhalten der Lieferanten der Eitek GmbH ist weiterhin genau zu beobachten. Das Risiko, das einzelne Lieferanten versuchen, die Vertragskonditionen zu ihren Gunsten zu verbessern, besteht weiterhin.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 9
AUTOMOTIVE

2.4.2.Gewährte Garantien

Die Gesellschaft agiert nach dem Eigentümerwechsel Ende 2023 eigenständig und hat keine Garantien gewährt.

2.4.3.Finanzinstrumente

Verträge mit Kunden werden fast ausschließlich in der Hauswährung EUR abgeschlossen. Das Währungsrisiko auf Lieferantenseite wird über entsprechende Klauseln im Vertrag zum größten Teil an den Kunden weitergegeben. Das verbleibende Währungsrisiko ist als gering einzustufen.

Es werden keine derivativen Finanzinstrumente angewendet.

Der Marktwert der flüssigen Mittel und kurzfristigen Veranlagungen, kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der täglichen oder kurzfristigen Fälligkeit im Wesentlichen dem Buchwert. Für derartige Finanzinstrumente werden aufgrund der täglichen oder kurzfristigen Fälligkeiten keine Sicherungsgeschäfte gegen das Preisänderungsrisiko abgeschlossen.

Bei den auf der Aktivseite erfassten Finanzinstrumenten stellen die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Ausfallrisiko dar. Das Risiko betreffend Guthaben bei Kreditinstituten ist als gering anzusehen. Bei den Forderungen findet das Ausfallsrisiko durch Vornahme von Einzelwertberichtigungen Berücksichtigung.

Für das zinsbedingte Cashflow-Risiko, das als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen definiert ist, werden keine derivativen Finanzinstrumente abgeschlossen. Das Risiko wird jedoch als gering eingestuft.

2.4.4.Vertriebsbelange

Im Jahr 2024 konnten keine Neuaufträge verbucht werden.

2.4.5.Mitarbeiterbelange

Die Anzahl der MitarbeiterInnen (inklusive Leihkräfte) der Eitek GmbH lag im Jahresdurchschnitt 2024 bei 475. Davon waren 61,9 % direkte Produktionsmitarbeiter, 33,0 % indirekte Produktionsmitarbeiter und 5,1 % Mitarbeiter in der allgemeinen Verwaltung tätig.

Der durchschnittliche Anteil an Leihkräften lag 2024 bei den direkten Produktionsmitarbeitern bei 9,9 %, bei den indirekten Produktionsmitarbeitern bei 20,3 % und in der allgemeinen Verwaltung bei 0 %.

2.4.6.Umweltbelange

Um die Umwelt- und Materialressourcen an den Fertigungsstandorten von Eitek GmbH zu schonen, wird bereits seit vielen Jahren eine Rezyklat Anlage am Standort betrieben. Die Verwertung von Anfahrteilen und Materialverbunden, wie z.B. Trilaminatabfällen und Spritzgießabfällen, zu neuem Granulat erfolgt an dieser Anlage.

TIVE

Im Bereich der Fertigung von Gepäckraumverkleidungen kommt oftmals Rollenware zum Einsatz. Nachfolgende Prozessschritte wie Waterjetbeschnitt oder Stanzbeschnitt führen bei diesen Produkten zu einer Abfallrate von bis zu 50%. Die Wiederverwertung dieser Abfälle führt dadurch zu einer deutlichen Reduktion der Umweltbelastung.

Zustand und Betrieb der von der Eitek GmbH unterhaltenen Abwasseranlage entsprechen nach wie vor dem Stand der Technik. Die 2024 angegebenen Werte über Menge, Art und Beschaffenheit der Abwässer, insbesondere über Fracht und Konzentration schädlicher Abwasserinhaltsstoffe liegen im gewohnten, gesetzlich zulässigen, Bereich.

Die Gesellschaft arbeitet weiter an Energieeinsparungskonzepten und hat im Geschäftsjahr 2025 ein Investment in das firmeneigene Wasserkraftwerk getätigt, um künftig einen höheren Anteil an erneuerbarer Energie selbst produzieren zu können.

Ebergassing, am 12.05.2025

Al

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