Inhaltsverzeichnis
der Energie Klagenfurt GmbH3
1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Im Geschäftsjahr 2025 setzte sich in Osterreich nach einer mehrjährigen Rezession eine leichte wirtschaftliche Stabilisierung fort. Nach Angaben des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) und des Instituts für Höhere Studien (IHS) erhöhte sich das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um rund 0,5 %2. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld war weiterhin von einer verhaltenen Investitions- und Konsumneigung geprägt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich insgesamt stabil, wenngleich auf erhöhtem Niveau. Die Arbeitslosenquote (nationale Definition) lag im Jahresdurchschnitt bei rund 7,4 %^{3 Ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit war im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.
Kärnten wies im Bundesländervergleich eine unterdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung auf. Laut einer Analyse der Bank Austria ging die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr um rund 1,4 % zurücká. Die Zahl der Arbeitslosen in Kärnten belief sich im Jahresdurchschnitt auf rund 17.900 Personen*. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Arbeitslosigkeit leicht, während die Zahl der unselbstständig Beschäftigten weitgehend konstant blieb.
Die gesamtwirtschaftliche Preisentwicklung war im Geschäftsjahr 2025 weiterhin von einem erhöhtenInflationsniveau geprägt. Die durchschnittliche Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex (VPI) sowie gemäß harmonisiertem Verbraucherpreisindex (HVPI) belief sich jeweils auf 3,6 % und lag damit über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank. Nach dem Ende der Hochinflationsphase der Jahre 2022 bis 2024 blieben deren Nachwirkungen insbesondere im Dienstleistungsbereich, bei den hohen Lohn- und Gehaltsabschlüssen sowie bei den Energiepreisen spürbar.
Der Wegfall der Strompreisbremse und die Erhöhung der Netzentgelte und Abgaben zu Beginn des Jahres 2025 führte zu einem deutlichen Anstieg der Endkundenpreise und wirkte sich wesentlich auf die Preisentwicklung im Energiebereich aus. Preisrückgänge bei anderen Energiearten wie Gas und Heizöl setzten sich zwar fort, fielen jedoch geringer aus als im Vorjahr und entfalteten damit keine inflationsdämpfende Wirkung mehr. Insgesamt blieb das Marktumfeld im Energievertrieb von erhöhten Preisniveaus und anhaltender Volatilität geprägt.
Die Stromnetzentgelte stiegen im österreichweiten Durchschnitt um rund 19 %, für Haushalte allein um etwa 23 %. In Kärnten lag der Anstieg mit rund +14,8 % unter dem nationalen Durchschnitt. Der
¹ Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im vorliegenden Lagebericht eine geschlechtsneutrale Sprache verwendet.
Personenbezogene Bezeichnungen beziehen sich grundsätzlich auf alle Geschlechter.
2 WIFO / IHS (2025): Konjunkturprognose und Jahresrückblick 2025, Wien.
3 Statistik Austria (2026): Arbeitsmarktindikatoren, nationale Arbeitslosenquote, Jahresdurchschnitt 2025.
4 Bank Austria (2025): Bundesländervergleich Wirtschaftsentwicklung 2025, Kärnten.
3 AMS Kärnten (2025): Arbeitslosenzahlen Jahresdurchschnitt 2025.
gewichtete österreichische Strompreisindex (OSPI) lag im Dezember 2025 um 0,6 % über dem Wert von Dezember 2024, während der österreichische Gaspreisindex (OGPI) im gleichen Zeitraum um 18,0 % zunahm®. Das wirtschaftliche Umfeld in Europa blieb im Berichtsjahr herausfordernd.
2. Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2025 betrugen die Umsatzerlöse Euro 318,28 Mio. und lagen damit um Euro 35,99 Mio. bzw. 10,2 % unter dem Vorjahreswert von Euro 354,27 Mio. In den Umsatzerlösen der Tätigkeitsbereiche Strom und Gas sind im Jahr 2025 bezogene Netzkosten iHv. Euro 103,20 Mio. saldiert dargestellt und ist ein Vergleich zum Vorjahr nur eingeschränkt möglich, da die Aufwendungen für Fremdnetznutzungsentgelte im Vorjahr im Aufwand für bezogene Leistungen und in den Umsatzerlöse unsaldiert iHv. Euro 58,86 Mio. ausgewiesen waren. Aus Gründen der Klarheit und Ubersichtlichkeit erfolgt eine saldierte Darstellung der Aufwendungen und Erträge. Bezogene Netzkosten werden ausschließlich im Namen und auf Rechnung Dritter abgewickelt und steht den vereinnahmten Beträgen ein gleich hoher Aufwand gegenüber. Es handelt sich somit um einen reinen Durchlauf ohne Ergebniswirkung.
Die Materialaufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf Euro 195,30 Mio. (Vorjahr: Euro 243,67 Mio.). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Energie- und Beschaffungspreise sowie der saldierten Darstellungen der Aufwendungen für bezogene Fremdnetzkosten.
Trotz der weiterhin volatilen Rahmenbedingungen am Energiemarkt wurde das bestehende Liquiditäts-, Kosten- und Kundenmanagement fortgeführt. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug im Geschäftsjahr 2025 Euro 22,77 Mio. nach Euro 24,58 Mio. im Vorjahr und lag somit um Euro 1,81 Mio. unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Das Ergebnis des Berichtsjahres wurde wesentlich durch die Auflösung von Prozessrückstellungen beeinflusst. Die EKG-Geschäftspolitik der transparenten Anderungskündigung gegenüber indexbasierten Preisanpassungen war rechtlich die einzig richtige Maßnahme und war für die Branche richtungsweisend. Auf der anderen Seite wirkte sich die Bildung von Rückstellungen für Ausgleichszahlungen an Handelsvertreter belastend auf das Ergebnis aus.
Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf Euro 22,86 Mio. (Vorjahr Euro 22,19 Mio.).
Im Geschäftsjahr 2025 lag der Stromabsatz mit 1,17 TWh leicht über dem Vorjahreswert von 1,12 TWh. Trotz gestiegener Absatzmengen ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesunken, was im Wesentlichen auf eine geänderte Darstellung der Umsätze aus der Tätigkeit in fremden Netzen zurückzuführen ist. Die stabile Entwicklung ist auf unterschiedliche Konjunkturverläufe in einzelnen Branchen sowie auf den breit diversifizierten Kundenmix zurückzuführen – trotz eines weiterhin intensiven Wettbewerbsumfeldes. Belastend wirkten hingegen steigende Netzentgelte infolge der
6 E-Control Austria (2025): Strom- und Gaspreise, Stromnetzentgelte, ÖSPI und ÖGPI Dezember 2025.
Energiewende und der damit verbundenen Investitionen in die Netzinfrastruktur. Die langfristig ausgerichtete Beschaffungsstrategie zur Risikoabsicherung sowie ergänzende kurzfristige Korrekturmaßnahmen erwiesen sich als wirksam, Als überwiegender Energiehändler und bei einem geringen Eigenanteil an Produktionskapazitäten von 5,6 % (Vorjahr: 7,7 %) konnte die Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt werden.
Im Bereich Wärme wurde der Ausbau der klimaschonenden Fernwärmeversorgung im Berichtsjahr konsequent fortgesetzt. Grundlage bilden langfristig abgesicherte Verträge sowie ein hoher Anteil erneuerbarer Energieträger von rund 90 %. Im Einklang mit der Klimastrategie der Landeshauptstadt Klagenfurt wurde der Netzausbau weiter vorangetrieben und zusätzliche Versorgungsgebiete erschlossen. Darüber hinaus wurde mit der Einführung der neuen Produktlinie „Dampfversorgung" ein weiterer strategischer Schritt für Industriekunden gesetzt. Die erste Kundenanlage zur Versorgung von Industrie- und Gewerbebetrieben mit hohen Temperaturanforderungen wurde erfolgreich in Betrieb genommen, wodurch erstmals eine Versorgung mit erneuerbar erzeugtem Ferndampf möglich ist.
Die Heizperiode 2024/2025 war von überdurchschnittlich milden Temperaturen geprägt, wodurch der verbrauchsabhängige Absatz tendenziell gedämpft wurde. Dennoch blieb die gesamte Wärmeaufbringung – einschließlich Eigenverbrauch, Versorgung, Netzverlusten und Dampf – dank fortgesetztem Netzausbau und erfolgreicher Neukundenakquise nahezu auf Vorjahresniveau. Mit 455,23 GWh wurde der Vergleichswert des Vorjahres von 447,04 GWh leicht übertroffen. Insgesamt erhöhte sich der Wärmebedarf um rund 4,5 %. Zeitweise standen im Berichtsjahr keine Bundesförderungen für Investitionen in die Umrüstung bestehender Anlagen zur Verfügung. Dies führte zu einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft potenzieller Kunden und zu Verschiebungen geplanter Anschlussprojekte, die trotz verstärkter Vertriebs- und Marktbearbeitungsmaßnahmen nur teilweise kompensiert werden konnten. Die inzwischen wieder festgelegten Förderbedingungen lassen eine Belebung der Investitionstätigkeit erwarten. Zudem wurde im Jahr 2025 eine Prüfung österreichischer Fernwärmeunternehmen durch die Bundeswettbewerbsbehörde eingeleitet. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts liegen keine konkreten Ergebnisse vor. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind derzeit nicht ableitbar.
Auch im Gasbereich entwickelte sich der Absatz positiv. Die Abgabemenge stieg von 485,81 GWh im Jahr 2024 auf 564,87 GWh im Jahr 2025.
Während die Erlösstruktur der Fernwärmeversorgung überwiegend auf frei verhandelbaren Tarifbestandteilen basiert, unterliegt die Gasversorgung regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich Netznutzung und Entgeltstruktur. Witterungsbedingte Schwankungen des Wärme- und Gasbedarfs führen daher nicht zwingend zu proportionalen Veränderungen der Gesamterlöse. Diese Effekte werden im Rahmen der laufenden Unternehmenssteuerung unter Berücksichtigung der geltenden tariflichen und regulatorischen Rahmenbedingungen berücksichtigt.
3. Ertragslage
Die Umsatzerlöse der EKG sanken gegenüber dem Vorjahr um Euro 35,99 Mio, auf Euro 318,28 Mio. (Vorjahr: Euro 354,27 Mio.). Die Bereiche Wärme und Gas konnten die Rückgänge
teilweise ausgleichen, Die Umsatzrentabilität (ROS) belief sich auf 7,1% (Vorjahr: 6,9%). Aufwendungen und Umsatzerlöse fremder Netzbetreiber in den Tätigkeitsbereichen Strom und Gas werden als durchlaufende Posten ohne Ergebniswirkung saldiert ausgewiesen.
Das Segment Strom trug mit rund 66,7 % (Vorjahr 74,7 %), das Segment Wärme mit rund 16,0 % (Vorjahr 12,3 %), und das Segment Gas mit rund 12,3 % (Vorjahr 9,6%) zum Gesamtumsatz der EKG bei. Die restlichen Umsätze iHv. 5 % (Vorjahr 3,4%) entfallen auf sonstige Umsatzerlöse (u.a. Zusatzprodukte, öffentliche Beleuchtung), Konzernkundenaufträge und die Auflösung von Baukostenzuschüssen (BKZ),
Aufgrund der Entwicklung der Energiepreise, Optimierungen in der Prognose und Energiemanagement beträgt der Betriebserfolg Euro 22,77 Mio. (Vorjahr Euro 24,58 Mio.). Der Finanzerfolg schlägt sich durch die Berechnungsgrundlagen zum Sozialkapital mit Euro 0,09 Mio. zu Buche (Vorjahr Euro -2,39 Mio.).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt Euro 22,86 Mio. (Vorjahr Euro 22,19 Mio.).
Nach Berücksichtigung der Steuerumlage, der aktiven latenten Steuern von Euro -8,03 Mio. (Vorjahr Euro -5,53 Mio.) und dem Gewinn- und Verlustvortrag, wurde ein Bilanzgewinn von Euro 35,49 Mio. (Vorjahr Euro 20,32 Mio.) erwirtschaftet.
4. Vermögenslage
Die zahlreichen Erneuerungs- und Ausbauinvestitionen führen zu einem Anstieg im Anlagevermögen von 10,3 % auf Euro 198,52 Mio, Die restliche Bilanzverlängerung ist auf konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zurückzuführen und sind nicht nachhaltig.
Die Passivseite der Bilanz zeigt ein Eigenkapital im weiteren Sinne von Euro 66,10 Mio. (Vorjahr Euro 50,57 Mio.) (Eigenkapital zuzüglich Investitionszuschüsse). Die Eigenmittelquote (unter Berücksichtigung der Nettodarstellung von Baukostenzuschüssen) beträgt 28,3 % (Vorjahr 23,5 %). Die Eigenkapitalrentabilität (ROE) beträgt 25,2 % (Vorjahr 30,1 %).
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit wies einen Wert von Euro 18,24 Mio. (Vorjahr Euro 37,80 Mio.) auf.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf Euro -24,37 Mio. (Vorjahr Euro -45,49 Mio.), davon entfallen im Wesentlichen Euro -30,80 Mio, auf Zugänge in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen. Der Restbetrag betrifft im Wesentlichen Einzahlungen aus Baukostenzuschüssen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug Euro 5,67 Mio. (Vorjahr Euro 5,51 Mio.) und setzt sich im Wesentlichen aus der Einzahlung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zusammen.
Der kurzfristige Finanzmittelbestand verringerte sich um Euro 0,48 Mio. auf Euro 9,63 Mio. zum Bilanzstichtag.
Die Investitionen setzen sich wie folgt zusammen:
• Der Bereich Strom Netz investierte vorrangig in Stromleitungen (Kabel und Freileitungen), Trafostationen, Umspann- und Schaltwerke und Hausanschlüsse. • Der Bereich Wärme investierte in das Fernwärmenetz (Verdichtung sowie Ausbau), in Hausanschlüsse und in Wärmeübergabestellen. • Im Bereich Gasnetz wurde hauptsächlich in die Sanierung von Hausanschlüssen und Hauptleitungen investiert. • Die Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen den Zugang von Wertpapieren zur Deckung der Pensionsvorsorge.
5. Risiko- und Chancenmanagement
Das größte Ertrags- und Betriebsrisiko des Unternehmens liegt in der Preisvolatilität am Strom- und Gasmarkt, die sich kurzfristig wesentlich auf die Ertrags- und Liquiditätslage auswirken kann. Dieses Risiko wird durch gezielte Absicherungsmaßnahmen, interne Limitsysteme sowie den Einsatz von Analyse- und Planungstools gesteuert und überwacht. Ergänzend trägt eine vorausschauende Beschaffungsstrategie zur Begrenzung von Preisrisiken und zur Sicherstellung der Versorgung bei. Technische Anlagen werden durch regelmäßige Wartungs- und Qualitätskontrollen weitgehend zuverlässig betrieben, wodurch operative Risiken frühzeitig erkannt und reduziert werden.
Zusätzlich bestehen regulatorische Risiken, insbesondere für Netzbetreiber, die sich aus Anderungen der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie aus Eingriffen in Netzentgelte ergeben können und sich negativ auf die Ertragslage auswirken können. Darüber hinaus führt der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien zu Herausforderungen für die Netzstabilität, insbesondere aufgrund der Volatilität und der dezentralen Einspeisung. Diese Risiken werden durch kontinuierliches Monitoring regulatorischer Entwicklungen, aktive Mitwirkung in Branchenprozessen sowie durch Investitionen in Netzinfrastruktur, Flexibilitätsmaßnahmen und intelligente Steuerungssysteme adressiert. Das Forderungsrisiko wird durch das Angebot von Ratenzahlungsvereinbarungen sowie durch ein strukturiertes Forderungsmanagement, insbesondere Mahn- und Überwachungsprozesse, begrenzt.
Ziel des Risikomanagements ist es, den Stadtwerke-Konzern und die Energie Klagenfurt GmbH vor Risiken zu schützen, die im Falle ihrer Realisierung gravierende Auswirkungen auf den operativen Geschäftsverlauf oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben und die künftige strategische Entwicklung hemmen könnten.
Der konzernweit einheitliche Risikomanagementprozess umfasst die Identifikation, Bewertung, Analyse, Steuerung, Berichterstattung und laufende Beobachtung von Risiken. Als Werkzeuge kommen ein einheitlicher Risikoerhebungsbogen und eine zentrale Risikodatenbank zum Einsatz. Alle identifizierten und bewerteten Risiken und Chancen – quantitativ und qualitativ – werden in einer Risk Map dargestellt. Der Prozess unterliegt einem ständigen Verbesserungszyklus, sodass Risiken systematisch gesteuert und Chancen gezielt genutzt werden.
Geopolitische Konflikte, allen voran der Krieg in der Ukraine sowie Spannungen im Nahen Osten, erhöhen die Unsicherheiten auf Energie- und Rohstoffmärkten; diese Entwicklungen werden laufend überwacht und im Rahmen des Risikomanagementsystems berücksichtigt;
Versorgungssicherheit und finanzielle Stabilität werden durch gezielte operative Maßnahmen gestützt.
Neben Risiken werden auch Chancen systematisch identifiziert und bewertet, insbesondere im Zusammenhang mit der Energiewende, Digitalisierung sowie neuen Geschäftsmodellen im Bereich Flexibilitätslösungen und Infrastrukturentwicklung.
Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 bestehen keine erkannten Risiken, die die Fortführung des Unternehmens gefährden könnten.
6. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Als Unternehmen mit öffentlichen Eigentümern ist sich das Unternehmen der großen Verantwortung für die Kunden und den nachkommenden Generationen bewusst. Die EKG steht hierbei in Einklang mit dem STW Konzern.
Der sparsame Umgang mit Ressourcen schont nicht nur die Umwelt, sondern fördert auch das Kostenbewusstsein und erhöht damit die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens.
Die Nachhaltigkeitsziele sind dabei der Handlungs- und Gesprächsleitfaden zur laufenden Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios, für den verantwortungsvollen Umgang mit den Mitarbeitern sowie mit den natürlichen Ressourcen und Infrastrukturen. Der STW Konzern und damit auch die EKG fühlen sich zur Schonung der Umwelt verpflichtet. Deshalb gehört es zu den Grundsätzen, Umweltbelastungen auch über die geltenden gesetzlichen Vorschriften hinaus auf ein unumgängliches Mindestmaß zu beschränken, Diesem Grundsatz verpflichtet, versucht das Unternehmen bereits bei Auftragsvergaben den Fokus neben wirtschaftlichen Vergabekriterien auch auf ökologische und nachhaltige Eigenschaften der eingesetzten Materialien, Betriebs- und Hilfsstoffe zu legen. Um der ökologischen und nachhaltigen Verantwortung nachzukommen, wird nicht nur versucht, die Berücksichtigung der entsprechenden Kriterien zum Zeitpunkt der Investition, sondern gemäß des sogenannten Total Cost of Ownership-Ansatzes über den gesamten Produktlebenszyklus zu beachten. Denn nicht selten sind mit der Nutzung von Produkten größere Umweltbelastungen als mit der Herstellung verbunden, was sich insbesondere bei Produkten mit längerer Lebensdauer widerspiegelt (z.B. Energieverbrauch Einäscherungsanlage).
Der STW Konzern und somit auch die EKG betreiben im unternehmenserforderlichen Umfang Forschung und Entwicklung. Dies geschieht insbesondere durch die Teilnahme mit Partnern an nationalen und internationalen Förderprojekten.
Der STW Konzern, einer der führenden Arbeitgeber in der Region, übernimmt gemeinsam mit der EKG als Teil der Unternehmensgruppe die Verantwortung für das Wohlergehen seiner Mitarbeiter. Denn der nachhaltige Erfolg des Unternehmens basiert maßgeblich auf dem täglichen Engagement und der Leistungsbereitschaft jedes einzelnen Arbeitnehmers. Die hohe Loyalität und die starke Identifikation der Mitarbeiter mit der Unternehmenskultur sind zentrale Stärken des Konzerns.
Genauso vielfältig wie die zahlreichen Geschäftsbereiche ist auch das Berufsangebot des STW- Konzerns. Ob Lehrlinge, Praktizierende oder Absolventen, Techniker oder Betriebswirte, Fachkräfte
in den Bereichen Bäder, Bestattung oder Mobilität – die Stadtwerke Klagenfurt AG baut auf engagierte Talente, die mit Begeisterung, Einsatzbereitschaft, Freude am Umgang mit Menschen und Technik sowie hoher Kunden- und Serviceorientierung zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen.
Um auch künftig erfolgreich zu bleiben, ist es entscheidend, die passenden Mitarbeitenden zu gewinnen, nachhaltig zu entwickeln und ihre individuellen Potenziale bestmöglich zu entfalten. Insbesondere Lehrlinge erhalten durch Maßnahmen wie Job Rotation und Job Enlargement die Möglichkeit, unterschiedliche Unternehmensbereiche kennenzulernen und ein umfassendes Verständnis für den Konzern zu entwickeln. Grundsätzlich werden interne Bewerbungen bevorzugt berücksichtigt, um vorhandene Kompetenzen im Unternehmen optimal zu nutzen und Entwicklungsperspektiven zu eröffnen.
Im Zuge organisatorischer oder technologischer Weiterentwicklungen wird großer Wert darauf gelegt, Mitarbeitende durch Qualifizierungsmaßnahmen auf neue Aufgaben vorzubereiten und innerhalb des Konzerns weiterzuentwickeln. Dadurch können Kompetenzen langfristig gesichert und gleichzeitig attraktive berufliche Perspektiven im Unternehmen geschaffen werden.
Der STW-Konzern positioniert sich weiterhin als äußerst attraktiver Arbeitgeber in der Region, der neben hoher Stabilität und langfristiger Arbeitsplatzsicherheit vor allem ein umfassendes Angebot für seine Mitarbeitenden bietet. Dazu zählen vielfältige interne Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten, gezielte Aus- und Weiterbildungsangebote, moderne Arbeitsbedingungen sowie zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Diese ganzheitliche Ausrichtung trägt wesentlich zur hohen Mitarbeitenden-Bindung bei und spiegelt sich unter anderem in der seit Jahren sehr geringen Fluktuationsrate im Konzern wider.
Ein bedeutender Meilenstein im Jahr 2025 war die Einführung eines digitalen Lernmanagementsystems, mit dem administrative Prozesse erstmals umfassend IT-gestützt abgebildet werden. Ziel ist es, Mitarbeitende bestmöglich in ihrer Entwicklung zu begleiten und gleichzeitig moderne, effiziente Strukturen zu etablieren. Die Digitalisierung der Lernprozesse erhöht Transparenz, Qualität und Steuerbarkeit der Qualifizierungsmaßnahmen und schafft die Grundlage für eine langfristige Kompetenzentwicklung im Konzern.
Auch im Bereich der Führungskräfteentwicklung wurden wesentliche Impulse gesetzt. Im Jahr 2025 startete ein umfassendes Führungsprogramm, das zunächst mit den Führungskräften der ersten Ebene sowie dem Vorstand umgesetzt wurde. Aufbauend auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen begann anschließend der Durchgang für die Führungskräfte der zweiten Ebene. Grundlage bildeten die im Unternehmen verankerten Führungswerte aus dem Wertekompass, wodurch eine einheitliche Führungsbasis über alle Organisationsebenen hinweg gestärkt wird.
Im Rahmen der Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber wurden im Jahr 2025 erneut zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. So fand im März eine konzernweite Veranstaltung unter dem Titel „Sichtbarkeit als Stärke: Wie Frauen ihre Karriere gestalten und führen" statt, die sich speziell an weibliche Mitarbeitende richtete. Ergänzend wurde eine innovative Micro-Learning-App eingeführt, die gezielt auf die Bedürfnisse von Frauen in der beruflichen Entwicklung eingeht und eine flexible Unterstützung bei der Karrieregestaltung ermöglicht. Darüber hinaus profitieren Mitarbeitende durch die Mitgliedschaft beim Business Frauen Center von vielfältigen Weiterbildungs- und Vernetzungsangeboten, darunter insbesondere das jährliche Mentoring-
Programm, das sowohl für Mentees als auch Mentoren eine wertvolle Entwicklungsmöglichkeit darstellt.
Die individuelle Begleitung von Mitarbeitenden in besonderen Lebensphasen – etwa bei Elternkarenz, Elternteilzeit, Papamonat, Wiedereingliederungsteilzeit oder Pflegesituationen – wird weiterhin sehr positiv angenommen und zeigt die hohe Bedeutung einer situativen und persönlichen Unterstützung. Ergänzend wurden familienfreundliche Maßnahmen im Bereich Kinderbetreuung weitergeführt, unter anderem durch einen Zuschuss von 100 Euro pro Kind und Jahr sowie erneut 20 exklusive Plätze für die Waldwochen im August.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Fortführung des unternehmensweiten Werteprozesses, Bei der Wertebefragung konnte die Teilnahmequote auf 687 Mitarbeitende gesteigert werden. Besonders erfreulich ist, dass 91 % der Mitarbeitenden die Unternehmenswerte und den Werteprozess kennen, 92 % stolz sind, bei den Stadtwerken zu arbeiten und 83 % das Betriebsklima als gut bewerten. Nach der Befragung 2024 wurden die Ergebnisse auf Ebene der Organisationseinheiten analysiert und präsentiert. Durch den engagierten Einsatz der Wertebotschafter konnten zahlreiche Maßnahmen aus den Rückmeldungen abgeleitet und umgesetzt werden. Regelmäßige Austauschformate zwischen den Wertebotschaftern unterstützten die nachhaltige Verankerung der Werte im Arbeitsalltag.
Insgesamt zeigt sich, dass die Investitionen in Personalentwicklung, Führungskompetenz, Unternehmenskultur und Familienfreundlichkeit nicht isoliert erfolgen, sondern bewusst miteinander vernetzt und strategisch aufeinander abgestimmt sind. Insbesondere fließen die Erkenntnisse aus dem Werteprozess sowie die Rückmeldungen der Mitarbeitenden aus der Wertebefragung systematisch in die Gestaltung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Führungsprogrammen ein. Dadurch entsteht ein integrierter Entwicklungsansatz, der sowohl die Unternehmenskultur stärkt als auch die Wirksamkeit der Qualifizierungsinitiativen erhöht und nachhaltig zur Attraktivität als Arbeitgeber sowie zur langfristigen Leistungsfähigkeit der Stadtwerke Klagenfurt AG beiträgt.
Die gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden stellt einen zentralen Erfolgsfaktor für die nachhaltige Unternehmensentwicklung dar. Im Berichtsjahr wurden 868 Teilnahmen an diversen Aus-, Fort- und Weiterbildungen vermerkt. Davon entfielen 112 Teilnahmen auf externe Anbieter, während der Großteil der Weiterbildungsmaßnahmen inhouse konzipiert und durchgeführt wurde. Dies unterstreicht sowohl die hohe interne Kompetenz als auch den strategischen Fokus auf bedarfsgerechte Qualifizierung.
Dem Konzern ist die betriebliche Gesundheitsförderung ein wichtiges Anliegen, das von allen angestellten Mitarbeitern in den verschiedensten Unternehmensbereichen und den unterschiedlichsten Berufsgruppen gemeinsam getragen wird. Jährlich werden zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen körperliche und psychische Gesundheit, Organisationsentwicklung, Arbeitsbedingungen, Lehrlingsausbildung sowie zur Verbesserung des Kundenkontaktes verwirklicht. Ebenso wichtig ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz, der in den Bereichen die Ziele unfallfreies Arbeiten, Selbstschutz, Gefahrenidentifikation, Kommunikation und Bewusstseinsbildung verfolgt. Zur Gewährleistung der Gesundheit der Belegschaft tragen insbesondere die Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsvertrauenspersonen bei, welche dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern in allen Bereichen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Die EKG sowie die Stadtwerke-Klagenfurt-Gruppe liegen hinsichtlich Umsatz, Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl unterhalb dergesetzlichfestgelegten Schwellenwerte für Nachhaltigkeitsberichterstattung und damit hat das Unternehmen keine gesetzlichen Berichtspflichten zur Nachhaltigkeit.
7. Ausblick und Ziele
Für das Jahr 2026 wird erwartet, dass die Energiepreise für Haushalte und Gewerbekunden leicht sinken. Das Auslaufen der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen markiert das Ende staatlicher Eingriffe zur Energiepreisdämpfung, während die europäischen Großhandelspreise für Strom und Gas, insbesondere getrieben durch den CO2, sowie Gaspreis, im langfristigen Vergleich hoch bleiben. Großhandelspreise für Strom liegen moderat unter dem Niveau des Vorjahres, Gaspreise zeigen saisonale und konjunkturelle Schwankungen, bleiben jedoch über historischen Durchschnittsniveaus. Der Transit von Erdgas aus Russland über die Ukraine wurde mit Auslaufen des Transitvertrags zu Neujahr 2025 eingestellt. Die Versorgung kann weiterhin gesichert werden, da alternative Quellen über Einspeisepunkte in Deutschland, Italien sowie die österreichischen Speicher genutzt werden können. Seit Februar 2026 haben zudem verschärfte geopolitische Spannungen im Nahen Osten zu einem Anstieg und erhöhter Volatilität der internationalen Energiepreise geführt, was insbesondere die Beschaffungskosten für Strom und Gas betrifft und mittelbar gesamtwirtschaftliche Effekte nach sich ziehen kann. Die weiteren Entwicklungen bleiben schwer prognostizierbar, sodass kurzfristige Anpassungen in Beschaffung und Kostensteuerung erforderlich sein können.
Über die Veränderungen in der Gasinfrastruktur sowie insbesondere über die Entwicklung der Netzentgelte wird seit geraumer Zeit intensiv diskutiert. Der beobachtete Rückgang des Gasverbrauchs ist dabei nicht ausschließlich auf milde Winterperioden zurückzuführen, sondern in zunehmendem Maße auch auf strukturelle Effekte, wie die Umstellung von Kundenanlagen auf alternative Energieträger sowie einen insgesamt sparsameren Umgang mit Gas. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage nach der langfristigen Rolle und Auslastung der bestehenden Gasnetze zunehmend an Bedeutung.
Dekarbonisierung und Methan-Reduktion
Im Kontext der energie- und klimapolitischen Zielsetzungen stehen Maßnahmen zur Reduktion von Methanemissionen verstärkt im Fokus. Hierzu zählt insbesondere die Umsetzung eines systematischen LDAR-Programms (Leak Detection and Repair) zur frühzeitigen Erkennung und zeitnahen Behebung von Leckagen entlang der Netzinfrastruktur. Diese Aktivitäten erfolgen unter Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen, insbesondere im Rahmen der Methanemissionsvorgaben der Europäische Union, und tragen zugleich zur Erhöhung der Betriebssicherheit bei.
Parallel dazu bleibt die Gewährleistung einer zuverlässigen und wirtschaftlichen Gasversorgung für Haushalte und Industrie ein zentrales Ziel. Darüber hinaus wird die Integration erneuerbarer Gase in die bestehende Infrastruktur geprüft, um langfristig einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Energiesystems zu leisten und die Zukunftsfähigkeit der Netze zu sichern.
Die wirtschaftliche Situation entspannt sich auf hohem Niveau, beeinflusst jedoch weiterhin die Kaufkraft der Bevölkerung. Zeitverzögert ist ein markanter Anstieg beim Risiko von Forderungsausfällen zu berücksichtigen, insbesondere bei Kunden in wirtschaftlich belasteten Branchen. Die bestehende Kundenstruktur sowie vorhandene Sicherungs- und Inkassomaßnahmen tragen dazu bei, die Auswirkungen auf das Unternehmen abzumildern.
Die in den letzten Jahren eingeleiteten Reorganisationsprozesse, die verstärkte Fokussierung auf Kundenzentrierung, die Ausrichtung auf Mitarbeitende, die Implementierung eines Werteprozesses sowie Fortbildungs- und Qualifizierungsoffensiven stärken die interne Kompetenzbasis. Neue Arbeitsmodelle und digitale Prozesse tragen zur Prozessoptimierung bei.
Ausblick Wärme
Der Ausbau der erneuerbaren Fernwärmeversorgung wird weiter vorangetrieben. Die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung aufgrund des großen Anteils erneuerbarer Energie sowie die positive Wirkung auf die Klimasituation in Klagenfurt stellen zusätzliche Vorteile dar. Der Hauptfokus liegt auf dem Ausbau der Fernwärmeversorgung und der Sicherstellung der Versorgungssicherheit, wofür Notversorgungskonzepte angepasst und zukunftssicher ausgerichtet werden. Vorarbeiten für die langfristige erneuerbare Erzeugung der Wärme werden fortgesetzt. Die neue Produktlinie „Fernkälte" wird vorbereitet, sodass eine Versorgung ab 2027 möglich wäre. Gesetzliche Vorgaben führen zur Einführung eines Umweltmanagementsystems sowie zur Umsetzung der NIS2- Verordnung.
Ausblick Stromerzeugung
Aufgrund des Anlagenalters der bestehenden Wasserkraftanlage werden Vorbereitungen für eine Erneuerung getroffen, um weiterhin einen Teil der Grundlastversorgung aus Eigenanlagen sicherzustellen. Der Ausbau eigener PV-Anlagen, Batteriespeicher und der E-Ladeinfrastruktur wird konzipiert und zur Genehmigung gebracht, um Eigenversorgung, Flexibilität und Elektromobilität zu fördern.
Branchenrelevante Prognosen und strategische Entwicklungen
• Dekarbonisierung und regulatorische Vorgaben: Verschärfte EU-Emissionsvorgaben und Energieeffizienzma ßnahmen beeinflussen Betriebskosten und Investitionsentscheidungen und eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Energieeinsparungen. • Flexibilitäts- und Speicherlösungen: Batteriespeicher, Lastmanagement, PV-Anlagen und Biogasprojekte gleichen volatile erneuerbare Erzeugung aus und erhöhen die Versorgungssicherheit. • Digitalisierung und Datenmanagement: Smart-Metering, digitale Plattformen und KIgestützte Prognosen verbessern Effizienz, reduzieren Ausfallrisiken und unterstützen die Kostenstruktur. • Neue Marktsegmente und Kundennähe: E-Mobilität inklusive weiterer Ausbau der E- Ladeinfrastruktur, PV-Anlagen für Eigenverbrauch, Fernkälte und nachhaltige Dienstleistungen fördern die Wettbewerbsfähigkeit. Die konsequente Kundenzentrierung in Verbindung mit flexiblen Produkten sichert die Marktposition. • Makroökonomische Risiken und Chancen: Inflation, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten wirken auf Zahlungsfähigkeit und Investitionsentscheidungen
der Kunden; das steigende Bewusstsein für nachhaltige Energieversorgung stabilisiert langfristig die Nachfrage.
Die EKG hat ihre Geschäftsmodelle aus der Energiekrise angepasst und strebt für 2026 eine Kombination aus Kundenzentrierung, Personalentwicklung und Qualifizierung, Prozessoptimierung, Digitalisierung, erneuerbaren Investitionen, Biogasprojekt, PV/Batterien/E-Ladeinfrastruktur und neuen Geschäftsfeldern an. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, Versorgungssicherheit gewährleistet und die nachhaltige Entwicklung des Konzerns langfristig gesichert werden.
Klagenfurt am Wörthersee, am 17. April 2026
Dipl.-Ing. ErwinSmole MBA Geschäftsführer
Ing. Mag. Harald Tschurnig Geschäftsführer