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Lagebericht 2025

MAGNA Automotive Europe GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 03. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

I. Geschäftsverlauf

Magna Automotive Europe GmbH übernimmt den Geschäftsbereich IT und Beratungstätigkeiten für verbundene Unternehmen, sowie Research and Development.

In dieser Funktion erbringt sie Dienstleistungen für die Unternehmen der Magna Gruppe im europäischen Raum in den Bereichen IT sowie steuerliche und rechtliche Beratungen und Risk Management.

Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.

II. Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr belaufen sich auf EUR 105.343.765,20 und ergeben sich im Wesentlichen aus dem Leistungsangebot bzw. dem Leistungskatalog im Bereich der IT-Leistungen, sowie Beratungstätigkeiten und Research and Development für verbundene Unternehmen.

Das Ergebnis nach Steuern betrug im Geschäftsjahr EUR 349.680.623,29 (VJ: TEUR 384.536).

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
202520242023
in EURin TEURin TEUR
Betriebserfolg1.988.799,36-470-6
Finanzerfolg344.140.995,22383.766107
Ergebnis vor Steuern346.129.794,58383.295101
Steuern vom Einkommen3.550.828,711.2406.891
Ergebnis nach Steuern349.680.623,29384.5366.991

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist durch die Teilnahme am Konzern-Cashpool gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich zum Vorjahr um EUR 573.998.983,60 auf EUR 5.504.432.139,38 erhöht.

Die Eigenkapitalquote verändert sich auf 94,11 % (VJ: 93,31%).

IIl. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die MAGNA Automotive Europe GmbH übernimmt durch die Total Compensation-Abteilung für ganz Europa die führende Rolle in der Entwicklung und Evaluierung von Mitarbeiterbenefitprogrammen und der Durchführung von Gehaltsstudien.

Die Unternehmensphilosophie des Konzerns spiegelt sich in der Magna Mitarbeiter Charta wider:

- Sicherung des Arbeitsplatzes - Sicherheit des Arbeitsplatzes - Fairness - Marktgerechte Löhne, Gehälter und Zusatzleistungen - Am Unternehmen beteiligte Mitarbeiter - Kommunikation und Information - Hotline für Mitarbeiter

IV.Risiken

Finanzielle Risiken

Verträge mit Kunden und Lieferanten werden in Euro abgeschlossen. Verträge mit verbundenen Unternehmen werden Großteils in Euro abgeschlossen. Das Währungsrisiko ist daher gering. Für Fremdwährungen werden nur im Einzelfall derivative Finanzinstrumente verwendet. Im Jahr 2025 gab es keine derivativen Finanzinstrumente.

Der Marktwert der flüssigen Mittel, kurzfristigen Veranlagungen, kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der täglichen oder kurzfristigen Fälligkeit im Wesentlichen dem Buchwert. Für derartige Finanzinstrumente werden nur im Einzelfall Fremdwährungssicherungsgeschäfte abgeschlossen.

Dem Preisänderungsrisiko aus der Beteiligungsbewertung wird mit aktiven Beteiligungscontrolling begegnet. Dem Cashflow Risiko aus der Volatilität der Beteiligungserträge wird durch die Einbindung der Gesellschaft in das Magna-Cashpooling entgegengetreten.

Bei den auf der Aktivseite erfassten Finanzinstrumenten stellen die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge das maximale Ausfallrisiko dar. Die Risikokonzentration ist in Bezug auf Magna Automotive Holding GmbH mit einem Buchwert des Anteils, den die Gesellschaft als Alleingesellschafter dieses Tochterunternehmens hält, von EUR 4.650.518.964,22 beträchtlich. Auf Basis der Vielzahl an direkten und indirekten Beteiligungen, die diese Zwischenholdinggesellschaft wiederum hält, wird aber das Ausfallsrisiko als vernachlässigbar betrachtet.

Für das Zinsänderungsrisiko, das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen, werden keine derivativen Finanzinstrumente abgeschlossen. Das Risiko wird jedoch als gering eingestuft, da die Gesellschaft in ein Konzern-Cashpooling eingebunden ist. Folglich wird auch das Liquiditätsrisiko als gering angesehen und daher nicht gesondert abgesichert.

Da Magna International Inc. an der New Yorker Börse notiert, ist auch die MAGNA Automotive Europe GmbH dazu verpflichtet, im Rahmen der Bestimmungen des Sarbanes-Oxley-Act ein Internes Kontrollsystem zu unterhalten. Dies erfolgt durch laufende Prüfung der formalen und operativen Funktionsfähigkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems, sowie der Prüfung und Dokumentation risikorelevanter Prozesse und Prüfschritte.

Rechtliche Risiken

Im Geschäftsjahr bestanden keine rechtlichen Risiken, es sind keine Klageverfahren anhängig.

V. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt mit ihrem übernommenen Research und Development Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung.

VI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Das Ziel der Gesellschaft ist, ihr Angebot an Dienstleistungen weiter auszubauen.

Wien, 25. August 2026

Die Geschäftsführung:

Mag. Andrea Schindleg g

Mag. Dietmar Perger

Mag. (FH) Christian Pöchlinger

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