← Zurück zum Firmenprofil

Lagebericht 2025

Schukra Berndorf GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 29. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1. Geschäftsverlauf 1. Jänner 2025 – 31. Dezember 2025

Der Unternehmensgegenstand umfasst hauptsächlich die Erzeugung, Herstellung und den Handel in jedweder Form mit Komponenten, Systemteilen und Teilen für den industriellen und privaten Gebrauch jeglicher Art zur Verwendung in der Transportmittel-, Möbel- und Freizeitindustrie, wie Lordosenstützen und andere den Komfort und die Sicherheit erhöhende Produkte.

Als Hauptkunden für verstellbare Lordosenstützen gelten die „Tier1s“ Faurecia, Sitech und Adient, die ihrerseits als Sitzlieferanten für u.a. Volkswagen AG und Mercedes agieren.

Der Exportanteil (EU und sonstige Staaten) betrug im Berichtsjahr 99,95 % (Vorjahr: 99,95 %).

Die globale Automobilproduktion hat das Vorkrisenniveau (97,3 Mio. Fahrzeuge im Jahr 2017 bzw. 95,6 Mio. im Jahr 2018) weiterhin nicht erreicht. Die seit 2021 bestehenden Beeinträchtigungen durch Halbleiterengpässe haben sich zwar im Zeitverlauf teilweise abgeschwächt, wirken jedoch weiterhin nach. Darüber hinaus bestehen in den internationalen Lieferketten nach wie vor strukturelle Risiken und Unsicherheiten.

Im Geschäftsjahr 2025 zeigte sich die weltweite Fahrzeugproduktion gegenüber dem Vorjahr insgesamt stabil mit einer tendenziell leicht positiven Entwicklung, verbleibt jedoch weiterhin unterhalb der historischen Höchststände. Die regionale Entwicklung ist uneinheitlich: Während asiatische Märkte teilweise Wachstum verzeichnen, ist die Entwicklung in Europa weiterhin verhalten. In großen europäischen Absatzmärkten zeigt sich eine nur geringe Dynamik, während einzelne kleinere Märkte moderate Zuwächse aufweisen.

Die Gesamtzulassungen entwickelten sich auf einem weitgehend stabilen Niveau ohne signifikante Wachstumsimpulse. Innerhalb der Antriebstechnologien ist weiterhin eine Verschiebung hin zu elektrifizierten Antrieben zu beobachten. Hybridfahrzeuge gewinnen weiter an Bedeutung, während das Wachstum rein batterieelektrischer Fahrzeuge zuletzt hinter den zuvor enwarteten Entwicklungen zurückblieb. Als wesentliche Einflussfaktoren sind insbesondere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, regulatorische Anderungen sowie infrastrukturelle Voraussetzungen zu nennen.

Die europäische Automobilindustrie ist unverändert durch einen strukturellen Transformationsprozess geprägt. Technologische Veränderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Elektrifizierung des Antriebsstrangs, steigende regulatorische Anforderungen sowie ein intensiver intenationaler Wettbewerbsdruck führen zu anhaltenden Anpassungsprozessen in der Branche. Eine vollständige Markterholung ist vor diesem Hintergrund derzeit nicht absehbar.

Die strategische Ausrichtung der Branche hin zur Reduktion von Emissionen und zur Elektrifizierung bleibt bestehen. Die Geschwindigkeit dieser Transformation liegt jedoch unter den in früheren Planungen zugrunde gelegten Annahmen. Dies wirkt sich auch auf die Umsatzentwicklung im Bereich der Elektrofahrzeugplattformen aus, die unter den Erwartungen geblieben ist.

Ungeachtet dessen ist mittel- bis langfristig weiterhin von einer steigenden Bedeutung von Komfort- und Funktionskomponenten im Fahrzeuginnenraum auszugehen. Insbesondere Anforderungen Sitzkomfort sowie akustische Eigenschaften gewinnen im Zuge veränderter Antriebskonzepte an Relevanz. Vor diesem Hintergrund ergeben sich auch für die Geschäftstätigkeit der Schukra Berndorf weiterhin entsprechende Marktpotenziale. an

Die wesentlichen Umsatzdriver in 2025 waren: 62,4 M € Erlöse aus der Produktion (+3 % zum Vorjahr), Erlöse aus Patentverwertung 3,3 M € (-13 % zum Vorjahr), Erlöse aus Weiterverrechnungen 1,8 M € (-10% zum Vorjahr).

1.2. Bericht über Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

1.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Jahresüberschuss betrug im Berichtsjahr EUR 6.360.232,12 (Vorjahr Jahresüberschuss EUR 7.181.111,85). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von EUR 7.298.773,64 (im Vorjahr EUR 117.661,79) ergibt dies einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 13.659.005,76 (Vorjahr EUR 7.298.773,64).

Die Umsatzrentabilität (Ergebnis nach Steuern*100 / Umsatz) betrug im Jahr 2025 9,43 % (im Vorjahr 10,84 %).

Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis nach Steuern*100 / Eigenkapital) sank von 97,32 % im Vorjahr auf 46,29 % im Berichtszeitraum.

Die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis nach Steuern*100 / durchschnittliches Gesamtkapital) sank von 28,35 % im Vorjahr auf 22,58 % im Geschäftsjahr 2025.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) stieg von 27,26 % im Vorjahr auf 46,95 % im Berichtszeitraum.

Das EBITDA ist weiterhin hoch (9.748 T EUR), 14,45% vom Umsatz (Rückgang zu 15,4% in 2024).

Der Free Cashflow im Jahr 2025 betrug 4.768 T EUR und lag damit über dem Vorjahreswert von 5.687 T EUR. Die Verbesserung ist insbesondere auf die Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen.

Die Ausgaben für Investitionen in 2025 betrug 4.462 T EUR (im Vorjahr 4.556 T EUR).

1.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 87 Arbeiter und $41 Angestellte beschäftigt.

Die Fluktuation hat im Jahr 2025 12,20 % der Angestellten bzw. 3,45 % der Arbeiter (berechnet sich aus der Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben in Relation zum Mitarbeiterstand) betragen.

Das Unternehmen ist nach dem Qualitätsmanagementstandard IATF 16949:2016 zertifiziert, der gemeinsam mit kundenspezifischen Anforderungen die grundlegenden Rahmenbedingungen für Qualitätsmanagementsysteme in der Serien- und Ersatzteilproduktion der Automobilindustrie definiert.

Darüber hinaus ist die Schukra Berndorf GmbH nach ISO 45001:2018 zertifiziert. Diese Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme basiert auf einem risikoorientierten Ansatz und unterstützt die systematische Steuerung sicherheits- und gesundheitsrelevanter Aspekte im Unternehmen. Sie trägt zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen sowie zur klaren Definition von Verantwortlichkeiten und Abläufen bei.

Neben den finanziellen Zielsetzungen verfolgt die Schukra Berndorf GmbH auch das Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung

Wir erfassen den Verbrauch an Strom, Gas, Treibstoff, Kältemitteln in den Klimaanlagen sowie sonstige im Prozess austretende Gase (inkl. CO2-Feuerlöscher). Auch die Entwicklung der Abfallmengen wird analysiert.

Der Stromverbrauch ist im Vergleich zu 2024 insgesamt gesunken – und zwar anteilig stärker als unsere Betriebsstunden. Dadurch hat sich auch der Verbrauch pro Betriebsstunde leicht reduziert (von 11,8 kWh auf 11,3 kWh, was einer Reduktion von rund 4 % entspricht).

Gründe dafür liegen unter anderem in der reduzierten Anzahl an Linien im 19-Schicht-Modell (weniger Linien laufen am Wochenende, dennoch muss die gesamte Infrastruktur verfügbar sein). Außerdem gibt es ein Projekt zur energieeffizienteren Betriebsweise des Kompressors.

Zusåtzlich arbeiten wir an einer einfachen und benutzerfreundlichen Energiesteuerung pro Anlage: Wenn Anlagen nicht in Betrieb sind, sollen sie über einen einzigen Taster strom- und luftlos geschaltet werden können. Ebenso soll die Anlagenbeleuchtung automatisch abgeschaltet werden. Das Projekt wurde bereits 2024 gestartet, erste Ergebnisse sind jedoch erst seit Ende 2025 sichtbar.

Durch die Nutzung der Abwärme des Kompressors ist es uns zudem gelungen, den Erdgasverbrauch und damit auch die Heizkosten nachhaltig zu senken. Die Heizung in der Produktionshalle wird nur noch eingeschaltet, wenn der Kompressor nicht in Betrieb ist (z.B. während der Inventur oder bei Wartungsarbeiten) oder wenn die Außentemperaturen über einen längeren Zeitraum unter -5 °C liegen. Da der Winter 2025 jedoch kälter war, lagen die Heizkosten dennoch über dem Vorjahr.

Durch den vermehrten Umstieg auf Elektroautos sinkt auch der Dieselverbrauch.

2025 wurden keine Kältemittel in die Klimaanlagen nachgefüllt.

Sonstige Gase sind im Produktionsprozess nicht entstanden; die CO2-Feuerlöscher wurden nicht verwendet.

Soziale Verantwortung stellt einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie dar. Die Schukra Berndorf GmbH fördert Gleichbehandlung, Vielfalt und Integration und legt Wert auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese Grundsätze spiegeln sich auch in den definierten Unternehmenswerten wider und bilden die Basis für eine konstruktive und nachhaltige Zusammenarbeit.

Darüber hinaus wird ein verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber Umwelt und Gesellschaft verfolgt. Die Berücksichtigung ökologischer Aspekte sowie die Sicherstellung, dass geschäftliche Entscheidungen unter Einhaltung ethischer Grundsätze getroffen werden, sind dabei zentrale Elemente der Unternehmensführung.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Prognosebericht)

Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 liegt aus heutiger Sicht auf einem moderat steigenden Niveau gegenüber 2025. Die europäische Automobilindustrie befindet sich weiterhin in einem herausfordernden Umfeld, das durch strukturelle Veränderungen sowie durch makroökonomische Unsicherheiten geprägt ist.

Für den globalen Automobilmarkt werden für 2026 weiterhin leichte Wachstumsraten erwartet, wobei Europa voraussichtlich hinter den Wachstumsdynamiken in China und Nordamerika zurückbleibt. Die Nachfrageentwicklung in Europa bleibt verhalten und ist weiterhin durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen, regulatorische Vorgaben sowie den anhaltenden Transformationsprozess in der Branche beeinflusst.

Die regulatorischen Anforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit Emissionsreduktionen und der Transformation hin zu alternativen Antriebstechnologien, bleiben ein wesentlicher Einflussfaktor. Die geplanten Maßnahmen auf europäischer Ebene, einschließlich des angestrebten Ausstiegs aus Verbrennungsmotoren, tragen weiterhin zu Unsicherheiten hinsichtlich Investitionsentscheidungen und Marktentwicklungen bei.

Geopolitische Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sowie Spannungen im Nahen Osten, werden weiterhin beobachtet. Direkte Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Schukra Berndorf GmbH werden derzeit als begrenzt eingeschätzt, da keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen in diese Regionen bestehen. Indirekte Effekte, insbesondere auf Energiepreise und Lieferketten, können jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Staatliche Maßnahmen zur Förderung von Infrastruktur und Technologieentwicklung, insbesondere im Bereich Elektromobilität, können grundsätzlich positive Impulse für die Automobilindustrie setzen. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch maßgeblich von der konkreten Ausgestaltung und Umsetzung entsprechender Programme ab.

Die Transformation hin zur Elektromobilität setzt sich fort, verläuft jedoch langsamer als ursprünglich in der Branche erwartet. Dies wirkt sich weiterhin auf die Absatzentwicklung im Bereich elektrifizierter Fahrzeugplatformen aus. Gleichzeitig ergeben sich durch veränderte Anforderungen an Fahrzeuginnenräume zusätzliche Potenziale, insbesondere im Bereich Komfort- und Akustiklösungen.

Vor dem Hintergrund der dargestellten Rahmenbedingungen geht die Schukra Berndorf GmbH derzeit für das Geschätsjahr 2026 von einer moderaten Umsatzsteigerung aus. Die Entwicklung bleibt jedoch mit Unsicherheiten behaftet, insbesondere im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, regulatorische Rahmenbedingungen sowie die Dynamik des Transformationsprozesses in der Automobilindustrie.

2.2. Finanzinstrumente und finanzielle Risiken

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet. Die in der Bilanz ausgewiesenen originären Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements des Unternehmens. Da das Unternehmen ausschließlich mit Kunden einwandfreier Bonität zusammenarbeitet, ist das mit Finanzinstrumenten dieser Art potentiell verbundene Ausfallsrisiko gering. Das Liquiditäts- bzw. Refinanzierungsrisiko ist aus Betriebssicht aufgrund langfristiger Finanzierungsvereinbarungen ausreichend eingeschränkt.

2.3. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Alle wesentlichen Geschäftsbereiche werden weiterhin im Rahmen des bestehenden Risikomanagementsystems regelmäßig überprüft und auditiert. Es besteht ein strukturierter Risikomanagementprozess, der darauf ausgerichtet ist, identifizierbare und vorhersehbare Risiken frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen zu mitigieren.

Die Hauptlieferanten werden laufend überwacht und regelmäßig bewertet. Aus heutiger Sicht zeigt sich die wirtschaftliche Situation der wesentlichen Lieferanten trotz der anhaltend herausfordernden Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie stabil. Einzelrisiken werden im Rahmen des Lieferantenmanagements kontinuierlich verfolgt.

Die gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen führen weiterhin zu einer eingeschränkten Planungssicherheit. Insbesondere anhaltende Unsicherheiten in den globalen Lieferketten, Preisvolatilitäten bei Energie und Rohstoffen, Inflationsentwicklungen sowie geopolitische Spannungen (insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, dem Nahen Osten sowie handelspolitischen Maßnahmen wie Zöllen) erhöhen die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Anderungen in Kundenabrufen sowie in der Produktionsplanung.

Zur Begrenzung potenzieller negativer Effekte, insbesondere im Zusammenhang mit kurzfristigen Mengenänderungen, Projektverschiebungen bzw. -ausfällen, erhöhten Logistikkosten (z. B. Sonderfrachten) sowie möglichen Beeinträchtigungen des Cashflows, wird die konzernweite L&P Cost Control Policy weiterhin konsequent angewendet.

Liquiditätsrisiko:

Die im Vorjahr gesetzten Maßnahmen zur Steuerung des Working Capitals und zur Sicherstellung einer stabilen Liquiditätssituation haben weiterhin positive Effekte gezeigt. Diese Maßnahmen werden auch im Geschäftsjahr 2026 fortgeführt und bei Bedarf angepasst. Die kontinuierliche Überwachung der Liquiditätsentwicklung bleibt ein zentraler Bestandteil des Finanzmanagements.

Die Investitionstätigkeit bleibt weiterhin auf geschäftskritische Projekte fokussiert. Nicht zwingend erforderliche Ausgaben werden weiterhin restriktiv gehandhabt. Eine wesentliche Investition stellt das Projekt „DOS Motor“ (Lokalisierung der Motorproduktion aus China) dar, welches weiterhin einen signifikanten Mittelbedarf erfordert. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Konzernfinanzierung, wodurch das Risiko zusätzlicher externer Verschuldung begrenzt wird.

Material- und Beschaffungsrisiken:

Ein wesentliches Risiko besteht weiterhin in möglichen Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vormaterialien. Der Druck seitens der Lieferanten, gestiegene Energie-, Transport- und Produktionskosten weiterzugeben, bleibt bestehen. Daraus können sich Belastungen für die Margensituation ergeben, sofern diese Kosten nicht zeitgerecht oder vollständig an Kunden weitergegeben werden können.

Ein wesentlicher Lieferant (HT Electronic Systems GmbH) ist im Berichtszeitraum in eine angespannte finanzielle Situation geraten. Durch die frühzeitige Umsetzung geeigneter Maßnahmen, insbesondere die Qualifizierung eines alternativen Lieferanten sowie die gezielte Unterstützung des bestehenden Lieferanten, konnten die daraus resultierenden Risiken erfolgreich begrenzt und beherrscht werden.

Zusätzlich besteht das Risiko von kurzfristigen Verfügbarkeitsengpässen bei einzelnen Materialien oder Komponenten, die zu Produktionsanpassungen oder erhöhtem Beschaffungsaufwand führen können.

3. Umwelt

Schukra Berndorf hat ein Umweltmanagementsystem implementiert, dokumentiert und betreibt dieses entsprechend den Anforderungen der internationalen Norm ISO 14001. Die wesentlichen Elemente des Systems sowie deren Zusammenhänge sind in einem entsprechenden Handbuch beschrieben.

Die Umwelt- und Arbeitsschutzpolitik der Schukra Berndorf GmbH richtet sich an alle internen und externen Mitarbeiter und definiert die unternehmerische Verantwortung im Bereich Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die daraus abgeleiteten Handlungsschwerpunkte. Zielsetzung ist eine kontinuierliche Verbesserung der Umwelt- und Arbeitsschutzleistungen.

Die oberste Leitung trägt die Gesamtverantwortung für den Umweltschutz und stellt sicher, dass auf allen Ebenen geeignete Ziele und Maßnahmen definiert, umgesetzt und regelmäßig überprüft werden. Durch laufende Information und gezielte Schulungsmaßnahmen wird das Bewusstsein der Mitarbeiter für Umwelt- und Arbeitsschutz nachhaltig gestärkt.

Zur kontinuierlichen Weiterentwicklung werden entsprechende Ziele und Programme festgelegt und bei Bedarf angepasst. Die Uberprüfung der Zielerreichung erfolgt regelmäßig, mindestens einmal jährlich sowie anlassbezogen bei wesentlichen Anderungen von Produkten oder Prozessen. Die Prozesse des Umweltmanagementsystems sind integraler Bestandteil der Unternehmensprozesse.

Umweltaspekte werden bereits in der Produktentwicklung berücksichtigt. Tätigkeiten, Prozesse sowie neue Produkte werden hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit bewertet, wobei der Einsatz der bestverfügbaren Technik unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angestrebt wird. Durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen werden Abfälle, Reststoffe, Emissionen und Abwässer, soweit wirtschaftlich vertretbar, kontinuierlich reduziert.

Die Ausgaben für Abfallbeseitigung und Entsorgung betrugen im Geschäftsjahr 2025 EUR 20.762,90 (Vorjahr: EUR 34.435,43).

4. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Neben einer intensivierten Zusammenarbeit mit Kunden in den Bereichen Ergonomie und Komfortabstimmung wird die Produktpalette kontinuierlich durch Weiterentwicklungen und Optimierungen an die steigenden Anforderungen des Marktes angepasst.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf akustischen Eigenschaften von Sitzsystemen, da insbesondere im Zuge der zunehmenden Elektrifizierung des Antriebsstrangs die Anforderungen an Geräuschkomfort und Schwingungsverhaltenim Fahrzeuginnenraum deutlich steigen. Aktuelle Entwicklungsschwerpunkte umfassen unter anderem eine neue Generation von Antriebs- und Lordosensystemen, die sowohl akustisch optimiert sind als auch zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Wertschöpfung am Standort beitragen.

Ergänzend zur laufenden systematischen Wertanalyse im Rahmen von VAVE-Projekten mit Kunden und Lieferanten werden durch ein erweitertes Engineering-Team gezielt Innovationsinitiativen vorangetrieben. Dabei steht neben funktionalen und wirtschaftlichen Aspekten insbesondere die Weiterentwicklung akustisch wirksamer Lösungen im Vordergrund, um den steigenden Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Ziel ist es, auch künftig qualitativ hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Konditionen anzubieten und gleichzeitig die technologische Weiterentwicklung im Unternehmen nachhaltig sicherzustellen.

Berndorf, den

Geschäftsführer:

Shonna Koch

Wir verwenden Cookies, um grundlegende Funktionen der Plattform sicherzustellen und anonymisierte Nutzungsstatistiken zu erfassen. Durch einen Klick auf "Akzeptieren" stimmst du der Verwendung dieser Cookies zu.