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Lagebericht 2025

Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 21. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gem. GmbH führt folgende operative Geschäftsbereiche

Rettungs- und Krankendienst Telemedizin Ärztefunkdienst Betreuung mit Fahrt zu Tageszentren Vitalmenü – Essen auf Rädern

Im Jahr 2025 wurden die Einrückungstermine für Zivildienstleistende auf komplett neue Beine gestellt. Im Wesentlichen besteht die Anderung darin, dass de facto über das ganze Jahr verteilt Einrückungstermine angeboten werden. Dies soll dazu führen, dass die Schwankungen verfügbarer Rettungssanitäter reduziert werden können. Die Umstellung hat auch den positiven Effekt, dass die Ausbildungsabteilung nicht vor der Herausforderung steht in einem Monat exorbitant viele Trainer:innen und Lehrsäle organisieren zu müssen. Diese grundlegende Umstellung wird ihre positiven Effekte sukzessive in den Folgejahren zeigen. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, dass es Monate, wie beispielsweise die Sommermonate gibt, die bei den Zivildienern nicht sehr beliebt sind. Hier kommt es zu weniger Meldungen. In den nicht sehr beliebten Monaten kommt es auch sehr oft dazu, dass zugewiesene Zivildienstleistende gleich zu Beginn ihrer Ausbildung feststellen, dass sie sich nicht für den Bereich Rettungs- und Krankentransport interessieren. Trotz aller Bemühungen gelingt es bei dieser Zielgruppe nicht, diese zu motivieren, was dazu führt, dass ein beträchtlicher Teil dieser Zivildienstleistende gar nicht zur Prüfung antritt oder überhaupt vorzeitig wieder aus dem Zivildienst ausscheidet. Dies führt auch weiterhin zu Personalengpässen, die nicht mehr kompensiert werden können, was wiederum zur Folge hat, dass weniger Rettungs- und Krankentransporte durchgeführt werden können, Bereits im Jahr 2025 zeigte sich aber, dass die starken Schwankungen der verfügbaren Zivildienstleistenden etwas abgemildert werden konnten. Die intensiveren Trainings mit sehr kleinen Lerngruppen und innovativen Lernmethoden bewähren sich weiterhin und von jenen Zivildienern, die motivierbar sind, mehr die Rettungssanitäterprüfung bestanden haben. Bestätigt hat sich, dass durch die vielfältigen Möglichkeiten seinen Zivildienst abzuleisten, die hohen Rekrutierungsbemühungen aufrechterhalten werden müssen, um sicherzustellen, dass sich genügend Zivildienstleistende für den Samariterbund interessieren.

Im Bereich Krankentransport ist unabhängig davon, welche Organisation die Krankentransporte durchführt, in ganz Wien ein Rückgang von rund 5 Prozent zu verzeichnen.

Sehr erfreulich ist, dass in diesem Jahr ein sehr innovatives und fachlich interessantes Pilotprojekt im Bereich Telemedizin gestartet werden konnte. Der Samariterbund Wien konnte seine fachliche Expertise und Innovationskraft in diesem Projekt unter Beweis stellen. Das Projekt könnte in der Versorgung von Bewohnerinnen in Pflegeheimen

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zukunftsweisend sein und unnötige Hospitalisierungen tatsächlich vermeiden.

Bei der Dienstleistung „Betreuung mit Fahrt" für Tageszentren kam es erneut zu einem deutlichen Anstieg von gerundet 5.700 Fahrten bzw. rund 7,3 Prozent.

Im Bereich Ärztefunkdienst zeigt sich ein Rückgang an Diensten von 20% im Gegensatz zu 2024.

Das wirtschaftliche Ergebnis im Jahr 2025 ist aufgrund

Zivildienstleistende schlechter als im Jahr 2024.

der beschrieben Personalgenpässe bezüglich

Die Beschwerden von Patient:innen sind im Vergleichszeitraum auf ungefähr gleichem Niveau geblieben. Der Samariterbund Wien konnte alle Stellen, die zu besetzen waren, in angemessener Zeit nachbesetzen.

Im Bereich Essen auf Rädern ist erneut bei der Zustellung des täglichen Essens ein Rückgang der Verkaufszahlen zu verzeichnen. Bei der täglichen Zustellung beträgt der Rückgang rund 8,4 Prozent. Bei den anderen Produktlinien im Bereich Essen auf Rädern ist ein Rückgang zwischen 2 und 8 Prozent zu verzeichnen. Gleichzeitig ist es gelungen durch eine weitere Effizienzsteigerung und eine entsprechende Anpassung der Verkaufspreise das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2024 zu erreichen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich mit einer Eigenkapitalquote von rund 32,9 % (iVJ 46,7%) dar. Der Finanzmittelbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um rund TEUR 3.314 gesunken.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
31.12.202531.12.2024+/-
TEURTEURTEUR%
kurzfristiges Umlaufvermögen
Lieferforderungen6.2657.931-1.666-21,0
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen3.1243.127-2-0,1
sonstige Forderungen513216297137,9
flüssige Mittel3.2381.8141.42478,5
Rechnungsabgrenzungsposten312400-88-22,0
13.45213.488-35-0,3
kurzfristiges Fremdkapital
kurzfristige Rückstellungen2.0322.283-250-11,0
Lieferverbindlichkeiten1.7323.033-1.302-42,9
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen59211-151-71,9
sonstige Verbindlichkeiten4.2873.83745011,7
Rechnungsabgrenzungsposten6350635k. A.
8.7459.364-619-6,6
Working Capital (Netto-Umlaufvermögen)4.7084.12458414,2
Anlagevermögen
Immaterielles Vermögen782057 282,3

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Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Sachanlagen2.4581.92852927,4
Finanzanlagen1.9881.945432,2
4.5233.89363016,2
langfristiges Fremdkapital
langfristige Rückstellungen1.9202.147-227-10,6
sonstige Verbindlichkeiten1.2991221.177965,4
3.2192.26995041,9
Reinvermögen (Eigenkapital)6.0125.7492634,6
Stammkapital353500,0
Kapitalrücklagen2.3432.34300,0
Bilanzgewinn3.2403.317-77-2,3
Investitionszuschüsse39454340631,2
Summe Eigenkapital6.0125.7492634,6
Summe Fremdkapital11.96411.6323312,9
Bilanzsumme17.97617.3815953,4

Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20252024+/-
TEURTEUR TEUR%
Umsatzerlöse38.75737.3651.3923,7
Betriebsleistung38.75737.3651.3923,7
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen
Materialaufwand-9.773-8.599-1.174-13,7
Aufwendungen für bezogene Leistungen-3.741-3.409-331-9,7
-13.514-12.009-1.505-12,5
Rohertrag I25.24425.356-113-0,4
Personalaufwand
Löhne-9.962-9.822-140-1,4
Gehälter-6.829-7.0322032,9
soziale Aufwendungen davon Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche-8.263-8.341780,9
Vorsorgekassen davon Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom-81-1607949,4
Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge-3.915-3.784-131-3,5
-25.054-25.1951410,6
. Rohertrag II1901612817,5
sonstige betriebliche Erträge3.5363.502331,0
sonstige betriebliche Aufwendungen-2.901-2.774-127-4,6
Finanzerträge
Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen und Wertpapieren des
Umlaufvermögens242402,1
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens1612435,0
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge11. _0-18,4
4036 412,5

Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste

gemeinnützige GmbH

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)865926-61-6,6
Abschreibungen-922-946242,6
Abschreibungen aus Finanzanlagen-3-7454,4
Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren
des Umlaufvermögens15 ... 15 00,0
11. __ 4-52,5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)-45-13-33261,9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen-31 2. -30 -1851,3
Ergebnis vor Steuern (EBT)-77-14-62441,3
Steuern vom Einkommen-1-10-25,0
Jahresfehlbetrag-77-15-63423,2
Veränderung von Rücklagen
Auflösung von Kapitalrücklagen03.000-3.000-100,0
Jahresverlust/-gewinn-772.985-3.063k. A.

Kapitalflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024
TEURTEUR
Ergebnis vor Steuern-77-14
Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern
Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Investitionsbereichs
Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen
Erlöse aus Anlagenabgang-170-98
Abgänge zu Buchwerten It. Anlagenspiegel2133
-149-64
Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen
Erlöse aus Anlagenabgang-458-463
Abgänge zu Buchwerten It. Anlagenspiegel434439
-24-24
-173-88
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens sowie auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen921845
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens37
Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens-15-15
909838
Erträge aus der Auflösung von Bewertungsreserven aus Investitionszuschüssen1101
Geldfluss aus dem Ergebnis661836
‘Ab-/Zunahme der Vorräte, Fordetungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1.666-1.540
sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände-297197
aktive Rechnungsabgrenzungsposten8812
1.457-1.332
Abnahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom Einkommen
Rückstellungen für Abfertigungen und Pensionen-177-265
sonstige Rückstellungen-300207
-477-58
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen-1.3022.003

Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
sonstige Verbindlichkeiten1.62793
passive Rechnungsabgrenzungsposten6350
9602.096
2.6771.557
Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern2.6001.543
Zahlungen für Steuern
Steuern vom Einkommen-1-1
Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit2.6001.542
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen)17098
Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang und sonstigen Finanzinvestitionen458463
Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen)-1.528-960
Finanzanlagenzugänge und sonstige Finanzinvestitionen-465-462
Investitionszuschüsse339-104
Veränderung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen2-537
-1.024-1.503
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen aus der Bedienung des Eigenkapitals0-3.000
Einzahlung von Kapitalrücklagen00
Einzahlungen/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten gegenüber
verbundenen Unternehmen-151-353
-151-3.353
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes1.424-3.314
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode1.8145.129
Finanzmittelbestand am Ende der Periode3.2381.814

Prognosebericht

Das Jahr 2026 wird durch die wirtschaftliche Lage der öffentlichen Hand besonders schwierig. Sowohl die OGK als auch die Stadt Wien kämpfen mit extremen Verlusten. Der Spardruck wird von allen Seiten gleichzeitig ausgeübt. Nach aktuellem Kenntnisstand werden die Tarife nur um 1 Prozent angehoben. Nachdem die Gehaltskosten um rund 3 Prozent steigen entsteht eine deutliche Unterfinanzierung, weshalb von einem deutlichen negativen Ergebnis ausgegangen werden muss. Erschwerend hinzu kommt, dass der im Februar ausgebrochene Krieg im Nahen Osten gravierende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat. Die Erdölpreise und Gaspreise sind bereits sprunghaft gestiegen. Wie weit die Preise steigen können, ist nicht absehbar. Die Inflation im März ist bereits auf 3,1 Prozent gestiegen. Die EU ruft bereits zu Maßnahmen auf, um den Verbrauch von fossilem Treibstoff zu reduzieren. Nachdem wöchentlich sehr widersprüchliche Aussagen zum Kriegsgeschehen und zur Dauer des Krieges verlautbart werden, ist nicht abschätzbar, wie drastisch die Auswirkungen für dieses Jahr sein werden.

Des Weiteren verschärft die OGK die Vorgaben für die Verordner. Ab 1. Mai müssen alle Transporte, die aufgrund einer Gehunfähigkeit verordnet werden, ausführlich medizinisch begründet werden. Wie sich dies auswirken wird, ist noch nicht absehbar, es muss aber von einem Transportrückgang ausgegangen werden.

Die allgemein unsichere geopolitische Lage und die damit einhergehende Risikolage hinsichtlich und dabei insbesondere die gestiegene Cyberkriminalität, werden vom Samariterbund weiterhin genau beobachtet und es werden

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entsprechende präventive Maßnahmen ergriffen.

Für 2026 muss aufgrund des bereits angeführten Krieges und der damit verbunden steigenden Energiekosten in allen Bereichen von einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung ausgegangen werden.

Seitens der Geschäftsführung bestehen unter Bedachtnahme auf die oben angesprochenen Überlegungen zur weiteren Entwicklung und der daraus abgeleiteten Planungen trotz der angesprochenen Unsicherheiten - insbesondere adressiert auch im Risikobericht - keine Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung des Geschäftsbetriebs.

Eine der wesentlichsten Aufgaben in allen Bereichen liegt aufgrund der angesprochenen Risiken hinsichtlich Cyberkriminalität darin, die Einsatzfähigkeit des Samariterbundes, der Teil der kritischen Infrastruktur ist, im Rahmen der Möglichkeiten aufrechtzuerhalten.

Risikobericht

Das Risikomanagement ist für die Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH eine der wichtigsten Grundlagen ihres wirtschaftlichen Handelns, um die Erreichung des im Gesellschaftsstatuts verankerten Zweckes der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen zu ermöglichen.

Operatives Risiko:

Der Rettungs- und Krankentransportdienst zeichnet sich durch hohe organisatorische und fachliche Komplexität aus. Um daraus entstehenden Risiken zu begegnen, hat die Gesellschaft Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projektund Qualitätsmanagement festgelegt. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach ISO 90001:2008.

Absatz/Preisrisiko

In allen Dienstleistungen wird durch eine permanente Marktbeobachtung auf diverse Entwicklungen und Schwankungen kurzfristig reagiert. Entsprechend der gemeinnützig/mildtätigen Ausrichtung des Unternehmens sind die Möglichkeiten in der Gestaltung der Erlöse in den angebotenen Leistungen begrenzt. Diese Begrenzung in Zusammenhang mit der inflationären Preisentwicklung stellt ein besonderes Risiko dar, welchem durch entsprechende Kommunikation mit den Stakeholdern begegnet wird.

Beschaffungsrisiko

Aufgrund der langjährigen Lieferantenbeziehungen ist das Lieferantenrisiko an sich (Verlässlichkeit/Seriosität des Lieferanten) als gering einzuschätzen. Transport-, Rechts- und insbesondere Preissteigerungsrisiko auf Grund der marktbeherrschenden Stellung einzelnen Anbieter bzw. der Konjunkturentwicklung werden durch laufende Beschaffungsplanung und Marktbeobachtung adressiert. Den Preissteigerungen insbesondere im Bereich Energie/Treibstoffe sowie Baukosten wird - soweit in der derzeitigen Situation – möglich - durch Fixpreisvereinbarungen und andere vertragsseitige Maßnahmen begegnet. Es wird auch laufend die Kommunikation mit den Abnehmern der Leistungen im Rettungs- und Sozialbereich gesucht, um das Preisrisiko und dessen Auswirkungen auf die Leistungserbringung anzusprechen.

Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH

Personalrisiko

Neue, gut qualifizierte Mitarbeiter“innen im Gesundheitsbereich zu finden, ist wesentlich einfacher geworden als in den vergangenen Jahren. Durch die angeführten Maßnahmen bei den Einrückungsterminen, der Zivildienergewinnung und der Zivildienerausbildung sollte die Personalsituation weiter stabiler werden.

Das Unternehmen arbeitet weiterhin auch proaktiv an seinem in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Profil als Arbeitgeber.

Kreditrisiko

Die in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten stellen das maximale Kreditrisiko dar. Das Ausfallrisiko bei Forderungen aus Leistungen reduziert sich meistenteilsaufGrundderAuftraggeber (Zahlungen von Land/Gemeinden/Sozialversicherungsträgern) als auch durch die hinsichtlich der sonstigen Zahlungen idR große Anzahl von Kunden mit relativ zum Umsatz gesehenen geringen Forderungsbeständen.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass finanzielle Verpflichtungen nicht zur Gänze bedient werden können.

Die Risiken im Bereich Personal und Finanzen werden durch entsprechende laufend Berichterstattungen (Quartalsberichte) und Gespräche mit den politischen Verantwortlichen und Abstimmung mit der Gesellschafterin als planbar betrachtet.

Vorsorge für Schadensfälle in den einzelnen Bereichen erfolgt durch versicherungsmäßige Absicherungen.

Finanzinstrumente oder spezielle Sicherungsgeschäfte gibt es nicht.

F&E-Tätigkeiten der Gesellschaft

Der Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist nicht auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet. Es werden daher keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im engeren Sinn gesetzt. Sehr wohl gibt es jedoch Aktivitäten im Bereich der Forschung in Zusammenhang mit Weiterentwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich – hier auch in der Wissensvermittlung. Die laufende Aus- und Weiterbildung der der Mitarbeiterlnnen – auch im Bereich der Freiwilligen, die proaktive Befassung mit neuen Materien im.Bereich Rettungsdienst/Helfen/Schulung, sowie die stetige. Verbesserung der Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens zeugen von der Innovationskraft des Unternehmens.

Wien, am 1. Juni 2026

Mag. Oliver Löhlein Mag. Gerald Fitz

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
SAMARITER
23.34
Gerald F Oliver Löhleln, 01.06.2026 13:5801.1.05:1:16

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