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Die Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gem. GmbH führt folgende operative Geschäftsbereiche
Rettungs- und Krankendienst Telemedizin Ärztefunkdienst Betreuung mit Fahrt zu Tageszentren Vitalmenü – Essen auf Rädern
Im Jahr 2025 wurden die Einrückungstermine für Zivildienstleistende auf komplett neue Beine gestellt. Im Wesentlichen besteht die Anderung darin, dass de facto über das ganze Jahr verteilt Einrückungstermine angeboten werden. Dies soll dazu führen, dass die Schwankungen verfügbarer Rettungssanitäter reduziert werden können. Die Umstellung hat auch den positiven Effekt, dass die Ausbildungsabteilung nicht vor der Herausforderung steht in einem Monat exorbitant viele Trainer:innen und Lehrsäle organisieren zu müssen. Diese grundlegende Umstellung wird ihre positiven Effekte sukzessive in den Folgejahren zeigen. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, dass es Monate, wie beispielsweise die Sommermonate gibt, die bei den Zivildienern nicht sehr beliebt sind. Hier kommt es zu weniger Meldungen. In den nicht sehr beliebten Monaten kommt es auch sehr oft dazu, dass zugewiesene Zivildienstleistende gleich zu Beginn ihrer Ausbildung feststellen, dass sie sich nicht für den Bereich Rettungs- und Krankentransport interessieren. Trotz aller Bemühungen gelingt es bei dieser Zielgruppe nicht, diese zu motivieren, was dazu führt, dass ein beträchtlicher Teil dieser Zivildienstleistende gar nicht zur Prüfung antritt oder überhaupt vorzeitig wieder aus dem Zivildienst ausscheidet. Dies führt auch weiterhin zu Personalengpässen, die nicht mehr kompensiert werden können, was wiederum zur Folge hat, dass weniger Rettungs- und Krankentransporte durchgeführt werden können, Bereits im Jahr 2025 zeigte sich aber, dass die starken Schwankungen der verfügbaren Zivildienstleistenden etwas abgemildert werden konnten. Die intensiveren Trainings mit sehr kleinen Lerngruppen und innovativen Lernmethoden bewähren sich weiterhin und von jenen Zivildienern, die motivierbar sind, mehr die Rettungssanitäterprüfung bestanden haben. Bestätigt hat sich, dass durch die vielfältigen Möglichkeiten seinen Zivildienst abzuleisten, die hohen Rekrutierungsbemühungen aufrechterhalten werden müssen, um sicherzustellen, dass sich genügend Zivildienstleistende für den Samariterbund interessieren.
Im Bereich Krankentransport ist unabhängig davon, welche Organisation die Krankentransporte durchführt, in ganz Wien ein Rückgang von rund 5 Prozent zu verzeichnen.
Sehr erfreulich ist, dass in diesem Jahr ein sehr innovatives und fachlich interessantes Pilotprojekt im Bereich Telemedizin gestartet werden konnte. Der Samariterbund Wien konnte seine fachliche Expertise und Innovationskraft in diesem Projekt unter Beweis stellen. Das Projekt könnte in der Versorgung von Bewohnerinnen in Pflegeheimen
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zukunftsweisend sein und unnötige Hospitalisierungen tatsächlich vermeiden.
Bei der Dienstleistung „Betreuung mit Fahrt" für Tageszentren kam es erneut zu einem deutlichen Anstieg von gerundet 5.700 Fahrten bzw. rund 7,3 Prozent.
Im Bereich Ärztefunkdienst zeigt sich ein Rückgang an Diensten von 20% im Gegensatz zu 2024.
Das wirtschaftliche Ergebnis im Jahr 2025 ist aufgrund
Zivildienstleistende schlechter als im Jahr 2024.
der beschrieben Personalgenpässe bezüglich
Die Beschwerden von Patient:innen sind im Vergleichszeitraum auf ungefähr gleichem Niveau geblieben. Der Samariterbund Wien konnte alle Stellen, die zu besetzen waren, in angemessener Zeit nachbesetzen.
Im Bereich Essen auf Rädern ist erneut bei der Zustellung des täglichen Essens ein Rückgang der Verkaufszahlen zu verzeichnen. Bei der täglichen Zustellung beträgt der Rückgang rund 8,4 Prozent. Bei den anderen Produktlinien im Bereich Essen auf Rädern ist ein Rückgang zwischen 2 und 8 Prozent zu verzeichnen. Gleichzeitig ist es gelungen durch eine weitere Effizienzsteigerung und eine entsprechende Anpassung der Verkaufspreise das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2024 zu erreichen.
Vermögenslage
Die Vermögenslage stellt sich mit einer Eigenkapitalquote von rund 32,9 % (iVJ 46,7%) dar. Der Finanzmittelbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um rund TEUR 3.314 gesunken.
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | +/- | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | % | |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | ||||
| Lieferforderungen | 6.265 | 7.931 | -1.666 | -21,0 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.124 | 3.127 | -2 | -0,1 |
| sonstige Forderungen | 513 | 216 | 297 | 137,9 |
| flüssige Mittel | 3.238 | 1.814 | 1.424 | 78,5 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 312 | 400 | -88 | -22,0 |
| 13.452 | 13.488 | -35 | -0,3 | |
| kurzfristiges Fremdkapital | ||||
| kurzfristige Rückstellungen | 2.032 | 2.283 | -250 | -11,0 |
| Lieferverbindlichkeiten | 1.732 | 3.033 | -1.302 | -42,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 59 | 211 | -151 | -71,9 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 4.287 | 3.837 | 450 | 11,7 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 635 | 0 | 635 | k. A. |
| 8.745 | 9.364 | -619 | -6,6 | |
| Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) | 4.708 | 4.124 | 584 | 14,2 |
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielles Vermögen | 78 | 20 | 57 | 282,3 |
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| Sachanlagen | 2.458 | 1.928 | 529 | 27,4 |
|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen | 1.988 | 1.945 | 43 | 2,2 |
| 4.523 | 3.893 | 630 | 16,2 | |
| langfristiges Fremdkapital | ||||
| langfristige Rückstellungen | 1.920 | 2.147 | -227 | -10,6 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.299 | 122 | 1.177 | 965,4 |
| 3.219 | 2.269 | 950 | 41,9 | |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 6.012 | 5.749 | 263 | 4,6 |
| Stammkapital | 35 | 35 | 0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 2.343 | 2.343 | 0 | 0,0 |
| Bilanzgewinn | 3.240 | 3.317 | -77 | -2,3 |
| Investitionszuschüsse | 394 | 54 | 340 | 631,2 |
| Summe Eigenkapital | 6.012 | 5.749 | 263 | 4,6 |
| Summe Fremdkapital | 11.964 | 11.632 | 331 | 2,9 |
| Bilanzsumme | 17.976 | 17.381 | 595 | 3,4 |
Ertragslage
| 2025 | 2024 | +/- | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | % | ||||
| Umsatzerlöse | 38.757 | 37.365 | 1.392 | 3,7 | |||
| Betriebsleistung | 38.757 | 37.365 | 1.392 | 3,7 | |||
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen | |||||||
| Materialaufwand | -9.773 | -8.599 | -1.174 | -13,7 | |||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -3.741 | -3.409 | -331 | -9,7 | |||
| -13.514 | -12.009 | -1.505 | -12,5 | ||||
| Rohertrag I | 25.244 | 25.356 | -113 | -0,4 | |||
| Personalaufwand | |||||||
| Löhne | -9.962 | -9.822 | -140 | -1,4 | |||
| Gehälter | -6.829 | -7.032 | 203 | 2,9 | |||
| soziale Aufwendungen davon Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche | -8.263 | -8.341 | 78 | 0,9 | |||
| Vorsorgekassen davon Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom | -81 | -160 | 79 | 49,4 | |||
| Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | -3.915 | -3.784 | -131 | -3,5 | |||
| -25.054 | -25.195 | 141 | 0,6 | ||||
| . Rohertrag II | 190 | 161 | 28 | 17,5 | |||
| sonstige betriebliche Erträge | 3.536 | 3.502 | 33 | 1,0 | |||
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.901 | -2.774 | -127 | -4,6 | |||
| Finanzerträge | |||||||
| Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen und Wertpapieren des | |||||||
| Umlaufvermögens | 24 | 24 | 0 | 2,1 | |||
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des | |||||||
| Finanzanlagevermögens | 16 | 12 | 4 | 35,0 | |||
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | 1. _ | 0 | -18,4 | |||
| 40 | 36 | 4 | 12,5 | ||||
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gemeinnützige GmbH
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 865 | 926 | -61 | -6,6 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen | -922 | -946 | 24 | 2,6 | ||||
| Abschreibungen aus Finanzanlagen | -3 | -7 | 4 | 54,4 | ||||
| Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren | ||||||||
| des Umlaufvermögens | 15 . | .. 15 | 0 | 0,0 | ||||
| 11. | __ 4 | -52,5 | ||||||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -45 | -13 | -33 | 261,9 | ||||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -31 | 2. | -30 | -1851,3 | ||||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -77 | -14 | -62 | 441,3 | ||||
| Steuern vom Einkommen | -1 | -1 | 0 | -25,0 | ||||
| Jahresfehlbetrag | -77 | -15 | -63 | 423,2 | ||||
| Veränderung von Rücklagen | ||||||||
| Auflösung von Kapitalrücklagen | 0 | 3.000 | -3.000 | -100,0 | ||||
| Jahresverlust/-gewinn | -77 | 2.985 | -3.063 | k. A. | ||||
Kapitalflussrechnung
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Steuern | -77 | -14 |
| Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | ||
| Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Investitionsbereichs | ||
| Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen | ||
| Erlöse aus Anlagenabgang | -170 | -98 |
| Abgänge zu Buchwerten It. Anlagenspiegel | 21 | 33 |
| -149 | -64 | |
| Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen | ||
| Erlöse aus Anlagenabgang | -458 | -463 |
| Abgänge zu Buchwerten It. Anlagenspiegel | 434 | 439 |
| -24 | -24 | |
| -173 | -88 | |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens sowie auf | ||
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | 921 | 845 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 3 | 7 |
| Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens | -15 | -15 |
| 909 | 838 | |
| Erträge aus der Auflösung von Bewertungsreserven aus Investitionszuschüssen | 1 | 101 |
| Geldfluss aus dem Ergebnis | 661 | 836 |
| ‘Ab-/Zunahme der Vorräte, Fordetungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.666 | -1.540 |
| sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | -297 | 197 |
| aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 88 | 12 |
| 1.457 | -1.332 | |
| Abnahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom Einkommen | ||
| Rückstellungen für Abfertigungen und Pensionen | -177 | -265 |
| sonstige Rückstellungen | -300 | 207 |
| -477 | -58 | |
| Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -1.302 | 2.003 |
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| sonstige Verbindlichkeiten | 1.627 | 93 | |
|---|---|---|---|
| passive Rechnungsabgrenzungsposten | 635 | 0 | |
| 960 | 2.096 | ||
| 2.677 | 1.557 | ||
| Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | 2.600 | 1.543 | |
| Zahlungen für Steuern | |||
| Steuern vom Einkommen | -1 | -1 | |
| Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.600 | 1.542 | |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | |||
| Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 170 | 98 | |
| Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang und sonstigen Finanzinvestitionen | 458 | 463 | |
| Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) | -1.528 | -960 | |
| Finanzanlagenzugänge und sonstige Finanzinvestitionen | -465 | -462 | |
| Investitionszuschüsse | 339 | -104 | |
| Veränderung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 2 | -537 | |
| -1.024 | -1.503 | ||
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | |||
| Auszahlungen aus der Bedienung des Eigenkapitals | 0 | -3.000 | |
| Einzahlung von Kapitalrücklagen | 0 | 0 | |
| Einzahlungen/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten gegenüber | |||
| verbundenen Unternehmen | -151 | -353 | |
| -151 | -3.353 | ||
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | 1.424 | -3.314 | |
| Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 1.814 | 5.129 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 3.238 | 1.814 | |
Prognosebericht
Das Jahr 2026 wird durch die wirtschaftliche Lage der öffentlichen Hand besonders schwierig. Sowohl die OGK als auch die Stadt Wien kämpfen mit extremen Verlusten. Der Spardruck wird von allen Seiten gleichzeitig ausgeübt. Nach aktuellem Kenntnisstand werden die Tarife nur um 1 Prozent angehoben. Nachdem die Gehaltskosten um rund 3 Prozent steigen entsteht eine deutliche Unterfinanzierung, weshalb von einem deutlichen negativen Ergebnis ausgegangen werden muss. Erschwerend hinzu kommt, dass der im Februar ausgebrochene Krieg im Nahen Osten gravierende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat. Die Erdölpreise und Gaspreise sind bereits sprunghaft gestiegen. Wie weit die Preise steigen können, ist nicht absehbar. Die Inflation im März ist bereits auf 3,1 Prozent gestiegen. Die EU ruft bereits zu Maßnahmen auf, um den Verbrauch von fossilem Treibstoff zu reduzieren. Nachdem wöchentlich sehr widersprüchliche Aussagen zum Kriegsgeschehen und zur Dauer des Krieges verlautbart werden, ist nicht abschätzbar, wie drastisch die Auswirkungen für dieses Jahr sein werden.
Des Weiteren verschärft die OGK die Vorgaben für die Verordner. Ab 1. Mai müssen alle Transporte, die aufgrund einer Gehunfähigkeit verordnet werden, ausführlich medizinisch begründet werden. Wie sich dies auswirken wird, ist noch nicht absehbar, es muss aber von einem Transportrückgang ausgegangen werden.
Die allgemein unsichere geopolitische Lage und die damit einhergehende Risikolage hinsichtlich und dabei insbesondere die gestiegene Cyberkriminalität, werden vom Samariterbund weiterhin genau beobachtet und es werden
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entsprechende präventive Maßnahmen ergriffen.
Für 2026 muss aufgrund des bereits angeführten Krieges und der damit verbunden steigenden Energiekosten in allen Bereichen von einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung ausgegangen werden.
Seitens der Geschäftsführung bestehen unter Bedachtnahme auf die oben angesprochenen Überlegungen zur weiteren Entwicklung und der daraus abgeleiteten Planungen trotz der angesprochenen Unsicherheiten - insbesondere adressiert auch im Risikobericht - keine Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung des Geschäftsbetriebs.
Eine der wesentlichsten Aufgaben in allen Bereichen liegt aufgrund der angesprochenen Risiken hinsichtlich Cyberkriminalität darin, die Einsatzfähigkeit des Samariterbundes, der Teil der kritischen Infrastruktur ist, im Rahmen der Möglichkeiten aufrechtzuerhalten.
Risikobericht
Das Risikomanagement ist für die Samariterbund Wien Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH eine der wichtigsten Grundlagen ihres wirtschaftlichen Handelns, um die Erreichung des im Gesellschaftsstatuts verankerten Zweckes der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen zu ermöglichen.
Operatives Risiko:
Der Rettungs- und Krankentransportdienst zeichnet sich durch hohe organisatorische und fachliche Komplexität aus. Um daraus entstehenden Risiken zu begegnen, hat die Gesellschaft Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projektund Qualitätsmanagement festgelegt. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach ISO 90001:2008.
Absatz/Preisrisiko
In allen Dienstleistungen wird durch eine permanente Marktbeobachtung auf diverse Entwicklungen und Schwankungen kurzfristig reagiert. Entsprechend der gemeinnützig/mildtätigen Ausrichtung des Unternehmens sind die Möglichkeiten in der Gestaltung der Erlöse in den angebotenen Leistungen begrenzt. Diese Begrenzung in Zusammenhang mit der inflationären Preisentwicklung stellt ein besonderes Risiko dar, welchem durch entsprechende Kommunikation mit den Stakeholdern begegnet wird.
Beschaffungsrisiko
Aufgrund der langjährigen Lieferantenbeziehungen ist das Lieferantenrisiko an sich (Verlässlichkeit/Seriosität des Lieferanten) als gering einzuschätzen. Transport-, Rechts- und insbesondere Preissteigerungsrisiko auf Grund der marktbeherrschenden Stellung einzelnen Anbieter bzw. der Konjunkturentwicklung werden durch laufende Beschaffungsplanung und Marktbeobachtung adressiert. Den Preissteigerungen insbesondere im Bereich Energie/Treibstoffe sowie Baukosten wird - soweit in der derzeitigen Situation – möglich - durch Fixpreisvereinbarungen und andere vertragsseitige Maßnahmen begegnet. Es wird auch laufend die Kommunikation mit den Abnehmern der Leistungen im Rettungs- und Sozialbereich gesucht, um das Preisrisiko und dessen Auswirkungen auf die Leistungserbringung anzusprechen.
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Personalrisiko
Neue, gut qualifizierte Mitarbeiter“innen im Gesundheitsbereich zu finden, ist wesentlich einfacher geworden als in den vergangenen Jahren. Durch die angeführten Maßnahmen bei den Einrückungsterminen, der Zivildienergewinnung und der Zivildienerausbildung sollte die Personalsituation weiter stabiler werden.
Das Unternehmen arbeitet weiterhin auch proaktiv an seinem in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Profil als Arbeitgeber.
Kreditrisiko
Die in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten stellen das maximale Kreditrisiko dar. Das Ausfallrisiko bei Forderungen aus Leistungen reduziert sich meistenteilsaufGrundderAuftraggeber (Zahlungen von Land/Gemeinden/Sozialversicherungsträgern) als auch durch die hinsichtlich der sonstigen Zahlungen idR große Anzahl von Kunden mit relativ zum Umsatz gesehenen geringen Forderungsbeständen.
Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass finanzielle Verpflichtungen nicht zur Gänze bedient werden können.
Die Risiken im Bereich Personal und Finanzen werden durch entsprechende laufend Berichterstattungen (Quartalsberichte) und Gespräche mit den politischen Verantwortlichen und Abstimmung mit der Gesellschafterin als planbar betrachtet.
Vorsorge für Schadensfälle in den einzelnen Bereichen erfolgt durch versicherungsmäßige Absicherungen.
Finanzinstrumente oder spezielle Sicherungsgeschäfte gibt es nicht.
F&E-Tätigkeiten der Gesellschaft
Der Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist nicht auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet. Es werden daher keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im engeren Sinn gesetzt. Sehr wohl gibt es jedoch Aktivitäten im Bereich der Forschung in Zusammenhang mit Weiterentwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich – hier auch in der Wissensvermittlung. Die laufende Aus- und Weiterbildung der der Mitarbeiterlnnen – auch im Bereich der Freiwilligen, die proaktive Befassung mit neuen Materien im.Bereich Rettungsdienst/Helfen/Schulung, sowie die stetige. Verbesserung der Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens zeugen von der Innovationskraft des Unternehmens.
Wien, am 1. Juni 2026
Mag. Oliver Löhlein Mag. Gerald Fitz
| SAMARITER | ||||
|---|---|---|---|---|
| 23.34 | ||||
| Gerald F Oliver Löhleln, 01.06.2026 13:58 | 01. | 1.0 | 5:1 | :16 |