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Lagebericht 2024/25

Hans Arthofer Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.

Original-PDF

Stichtag 28. Feb. 2025 · Eingereicht am 25. Nov. 2025

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

GESCHÄFTSJAHR 2024/25

Hans Arthofer Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.

Deinhamerstraße 1 4081 Hartkirchen

A Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Geschäftsergebnis

Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 ein positives Betriebsergebnis iHv TEUR 110 (VJ TEUR -261) und ein negatives Finanzergebnis iHv TEUR -54 (VJ TEUR -87). Nach Berücksichtigung der Rücklagenbewegungen (TEUR 8; VJ TEUR 8) ergibt sich ein Gewinn des laufenden Jahres iHv TEUR 64 (VJ TEUR -340).

Der Betriebserfolg war erwartungsgemäß geringfügig positiv.

Der negative Finanzerfolg ist begründet durch die teilweise Fremdfinanzierung der Anlagen.

II. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2024/25 ist der Buchwert des Anlagevermögens um TEUR 352 auf TEUR 6.310 gesunken.

Im Berichtsjahr betrugen die Investitionen in die Sachanlagen (ohne GWG) TEUR 431 (VJ TEUR 309). Im Wesentlichen wurden ein Hyundai Bagger und 3 Fahrzeuge angeschafft und eine Bogenhalle in Bergheim errichtet.

Die Vorräte stiegen von TEUR 1.558 auf TEUR 1.662.

Die Gesellschaft weist zum 28.02.2025 liquide Mittel iHv EUR 363,75 (VJ TEUR 1) aus.

III. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2024/25 sank das berichtigte Eigenkapital (inklusive Investitionszuschuss) von TEUR 4.083 auf TEUR 4.072.

Die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote sowie die Eigenkapitalquote im Sinne des Unternehmensreorganisationsgesetzes (URG) beträgt 47,6 % (VJ 45,2 %).

Die Rückstellungen sind von TEUR 1.612 auf TEUR 1.534 gesunken.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Abstattungskredite) konnten planmäßig um rund TEUR 625 reduziert werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (Kontokorrentkredite) sind insgesamt um rund TEUR 726 gesunken.

IV. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um 11,7 % gestiegen.

Das Rohergebnis stieg im laufenden Geschäftsjahr um 6 % auf TEUR 7.286.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten neben Anlagenverkaufserlösen u.a. Versicherungsvergütungen sowie das Einspeiseentgelt.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.825) auf TEUR 3.932 gestiegen. Der Steigerung durch den Lohn- und Gehaltstrend steht eine leicht verringerte Mitarbeiteranzahl gegenüber.

Die Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich (inklusive GWG) auf TEUR 807 (VJ TEUR 756).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem der Fahrzeugaufwand, Instandhaltungen, die Geschäftsführungskosten und sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Insgesamt liegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 2.507 unter dem Vorjahresniveau von TEUR 2.830. Verschiebungen bei den einzelnen Aufwandspositionen (Verringerungen bei den Instandhaltungen und dem Geschäftsführungsaufwand, geringfügige Steigerungen bei den Lizenzgebühren, den Steuern, dem Fahrzeugaufwand und der Werbung) ergeben in Summe die Reduktion von TEUR 323.

Das Finanzergebnis für das Geschäftsjahr 2024/25 ergibt sich iHv TEUR -54 (VJ TEUR -87).

B Analyse des Geschäftsverlaufs

I. Erläuterung der finanziellen Leistungsindikatoren:

a) Ergebnisentwicklung:

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss iHv TEUR 56 (VJ Jahresfehlbetrag TEUR -348), wodurch sich unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr gebuchten Gewinnrücklagenauflösungen iHv insgesamt TEUR 8 (VJ TEUR 8) ein Jahresgewinn iHv TEUR 64 (VJ Jahresverlust TEUR -340) ergibt.

b) Kapitalausstattung:

Die Gesellschaft verfügt über ein bereinigtes Eigenkapital (Eigenkapital inkl. Investitionszuschüsse) iHv TEUR 4.072, wodurch sich eine Eigenkapitalquote iHv 48,2 % ergibt (Bilanzsumme = TEUR 8.455). Die Fremdkapitalquote ergibt sich dadurch mit 51,8 %.

Der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz für langfristige Bankverbindlichkeiten beträgt 4 %.

c) Cash-Flow (Kapitalfluss):

Der Mittelüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit iSd URG beläuft sich auf TEUR 750 (VJ TEUR 148). Auf Grundlage dieses Mittelüberschusses errechnet sich eine fiktive Schuldentilgungsdauer nach URG von 5,8 Jahren (Vorjahr 32,8 Jahre).

Die Kapitalflussrechnung nach der AFRAC-Stellungnahme 36 stellt sich für das Geschäftsjahr wie folgt dar:

Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit: TEUR 1.898 (VJ TEUR 285) Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit: TEUR -412 (VJ TEUR -174) Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit: TEUR -1.486 (VJ TEUR -111)

d) Liquiditāt:

Die Zahlungsmittel in Hõhe von EUR 363,75 (VJ TEUR 1) umfassen die Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand.

C Prognosebericht

1. Ausblick voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Umsatzsteigerung in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 liegt in Summe bei rund 7 %. Die verkaufte Menge Transportbeton konnte um rund 24 % gesteigert werden. Umsatzsteigerungen gibt es in diesem Zeitraum außerdem bei den Natursteinen (hauptsächlich Wasserbausteine), sowie bei Kies und Sand. Umsatzrückgänge sind bei Transporten und Geräten, Betonfertigteilen und Handelswaren zu verzeichnen. Bis zum Wirtschaftsjahresende sollte die Umsatzsteigerung noch ausgebaut werden können.

Das Problem der Rohstoffbeschaffung, insbesondere Zement, ist nicht mehr aktuell. Der Dieselpreis ist leicht gesunken. Strom wird nach wie vor zum Spot Preis beschafft und ein guter Teil selber produziert. Die Stromkosten blieben auf gleichem Niveau wie 2024/25.

Die Entwicklung der Baubranche ist für das Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin nicht als euphorisch zu bezeichnen. Bautätigkeiten im gewerblichen Bereich werden aufgrund der strauchelnden Industrie eher verschoben oder verworfen. Der private Wohnbau ist angesprungen, allerdings muss davon ausgegangen werden, dass ein gewisser Rückstau eine höhere Aktivität zeigt und es noch kein nachhaltiger Trend ist.

Positiv entwickelt hat sich unsere Aktivität im Bereich Sozialer Wohnbau und landwirtschaftliche Bauten. Hier haben wir wichtige Bestandskunden noch mehr an uns binden können. Zudem konnte unsere hohe Lieferqualität Kunden überzeugen, die in den Vorjahren zum günstigsten Lieferanten gewechselt waren.

Die Auftragslage für den Herbst ist überdurchschnittlich, im Winter wird die Auslastung erfahrungsgemäß stark von der Witterung beeinflusst. Es gibt Projekte, die sich bis ins Frühjahr ziehen oder nach kurzer Winterpause weiterlaufen. Neue Bautätigkeiten im Früh-

jahr bleiben abzuwarten. In Summe ist für das Wirtschaftsjahr 2025/26 mit einer besseren Geschäftsentwicklung und einem leicht positiven Betriebsergebnis zu rechnen.

D Sonstige Angaben

I. Forschung und Entwicklung (Forschungsbericht)

Im aktuellen Geschäftsjahr sowie im Vorjahr wurde keine Forschung und Entwicklung betrieben.

II. Risikobericht und Bericht zu Finanzinstrumenten

a) Angabe der Risikomanagementziele und –methoden inklusive der angewandten Methoden zur Absicherung von geplanten Transaktionen:

Risken aus monetären Posten der Bilanz bzw. sonstigen Vertragsverhältnissen die zu künftigen Zahlungsab- oder -zuflüssen führen, bestehen im Wesentlichen im Bereich der Lieferforderungen. Dem Ausfallsrisiko wird durch eine Bonitätsprüfung der Kunden begegnet. Währungsrisiken liegen nicht vor. Weitere Risken aus monetären Posten der Bilanz sowie sonstigen Vertragsverhältnissen die in der Zukunft zu Zahlungszu- oder -abflüssen führen, bewegen sich im branchenüblichen Rahmen. Besondere Sicherungsinstrumente werden nicht eingesetzt.

b) Angabe bestehender Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cashflow- Risiken:

Auf der Aktivseite stellen die ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Bonitätsund Ausfallrisiko dar. Geschäfte werden, von Bagatellbeträgen abgesehen, prinzipiell nur mit Kunden ausreichender Bonität entweder nach einer internen Bonitätsprüfung oder nach Informationseinholung beim KSV abgeschlossen.

Auf der Aktivseite ergeben sich, da die Fakturierung zur Gänze auf EUR-Währungsbasis abgewickelt wird, keine Risiken aus der Währungskursänderung.

III. Zweigniederlassungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Zweigniederlassungen.

Hartkirchen, am 21. November 2025

Hans Arthofer Gesellschaft m.b.H.

vertreten durch

Ing. Mag. Johannes Arthofer, Geschäftsführer

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