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Lagebericht 2025

Diakonie de La Tour gemeinnützige Betriebsgesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 28. Aug. 2026

Inhaltsverzeichnis

Betriebsgesellschaft m.b.H.

1 Wirtschaftsbericht

1.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Diakonie de La Tour gemeinnützige Betriebsgesellschaft m.b.H. ist in den Bereichen Menschen mit Behinderungen; Pflege, Hospiz, Beratung; Kind, Jugend & Familie; Bildung; Gesundheit; Asyl, Migration und Integration sowie Sozialraumorientierung tätig. Hauptkunde für all diese Bereiche ist die öffentliche Hand, vor allem das Land Kärnten.

Bedingt durch die sich weiterhin verschärfende finanzielle Situation aller Gebietskörperschaften und damit auch des Landes Kärnten bzw durch die allgemein angespannte Wirtschaftslage, aber auch durch den steigenden Betreuungsbedarf sowie den sich damit erhöhenden Kosten besteht von Seiten der öffentlichen Körperschaften der Druck die laufend verrechneten Kostenersätze zu senken. Im Gegenzug dazu erhöhen sich die Personal- und Sachkosten (teilweise ohne finanziellen Ausgleich durch Kostenersätze) aufgrund der gestiegenen Dokumentationspflichten (Transparenzdatenbank, Energieeffizienzgesetz, steigende Anforderungen der Fördergeber), Datenschutzregelungen (EU-Datenschutzverordnung, NIS 2), neuen Berichtspflichten (Nachhaltigkeitsbericht) und zunehmenden Anforderungen an die Digitalisierung der Prozesse. Dementsprechend schwierig gestaltet sich das wirtschaftliche Umfeld des Unternehmens. Auch der gegebene Qualitätsanspruch macht Einsparungen schwierig.

Herausfordernd ist nach wie vor die Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeiter:innen. Das Gewinnen und Halten von qualifizierten Mitarbeiter:innen bleibt weiterhin, insbesondere im Hinblick auf die selektive Wachstumsstrategie mit Fokus auf spezialisierte Angebote, ein zentrales Kriterium für den Erfolg des Unternehmens.

Die negativen Auswirkungen der weltweit bestehenden Krisenherde und sich daraus ergebende Kostenerhöhungen bzw. Planungsunsicherheiten betreffen die Diakonie de La Tour genauso wie jedes andere Unternehmen. Sich daraus oder aus den oben erwähnten laufend steigenden regulatorischen Anforderungen ergebende Kostensteigerungen werden durch die Gebietskörperschaften nicht immer bzw. nicht immer sofort übernommen und müssen somit teils durch die Diakonie de La Tour selbst getragen werden. Die Diversitat der Tatigkeitsbereiche wirkt sich jedoch stabilisierend aut das Gesamtergebnis aus. Die in den letzten Jahren oft schwierige Versorgungslage verursacht immer wieder lange Lieferzeiträume. Die Diakonie de La Tour mitigiert diese Risken einerseits durch Einplanung entsprechender Lieferzeiträume, andererseits durch die Führung eines Notfalllagers für kritische Materialien.

1.2 Analyse des Geschäftsverlaufes

1.2.1 Leistungsentwicklung

Fachbereich Menschen mit Behinderungen

Der Fachbereich Menschen mit Behinderungen ist im Jahr 2025 nicht gewachsen, was der prognostizierten stagnierenden Entwicklung der Bedarfe entspricht. Es zeigte sich jedoch weiterhin eine Steigerung bei den verrechneten Stunden der Mobilen Dienste in Kärnten und Osttirol.

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 152.431 (VJ: 148.961) verrechenbare Betreuungstage in den stationären Betrieben sowie 25.735 (VJ: 21.316) Stunden der mobilen Dienste (Kärnten und Osttirol) geleistet.

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Fachbereich Pflege, Hospiz, Beratung

Im Jahr 2025 kam es erneut zu Unterauslastungen im Bereich der Kurzzeitpflege, die größtenteils auf die nicht zugewiesenen Kurzzeitpflegeplätze vom Land Kärnten zurückzuführen sind.

Die Belegung der Betreuungsplätze insgesamt konnte aufgrund eines Mitarbeiter:innen-„Springermodells“ größtenteils erreicht werden. Die Springerdienste ermöglichen es, Personalengpässe abzufedern und die Auslastung trotz herausfordender Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten.

Der nach wie vor anhaltende Fachkräftemangel, steigende Qualitätsanforderungen und stetig komplexer werdende gesetzliche Vorgaben schaffen weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen.

Die Nachfrage nach Pflege-, Hospiz- und Beratungsleistungen steigt laufend. In allen Bereichen übersteigt der Bedarf die verfügbaren Ressourcen. Dem wird mit innovativen Maßnahmen begegnet, zB durch den Einsatz digitaler Spracherkennung zur Entlastung der Mitarbeiter:innen.

Dem Schwerpunkt Qualität wird durch Qualitätsbeauftragte in den Häusern, die wesentlich zur Qualitätsentwicklung beitragen, Rechnung getragen. Bereits seit drei Jahren werden Qualitäts- und Hygienevisiten regelmäßig durchgeführt und laufend weiterentwickelt.

Aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen wird künftig ein enger fachlicher Austausch mit dem Ethik-Komitee angestrebt. Ziel ist eine transparente, ethisch nachvollziehbare und faire Vergabe der verfügbaren Plätze.

Fachbereich Kind, Jugend & Familie

Die mobilen Dienste wurden im Fachbereich Kind, Jugend & Familie auch im Jahr 2025 weiter ausgebaut. Die Erweiterung des mobilen Bereichs stellt dabei eine grundsätzliche strategische Ausrichtung dar und wird auch in Zukunft weiter erfolgen. Der Umsatz konnte auf konstant hohem Niveau gehalten bzw. gesteigert werden, die sozialpädagogischen Wohngemeinschaften sind voll ausgelastet bzw. bei Bedarf und Umsetzbarkeit auch überbelegt. Die Anfragelage ist ungebrochen hoch. Die Rahmenbedingungen zunehmend inadäquat.

Fachbereich Bildung

Das Kolleg für Elementarpädagogik befindet sich im zweiten Bildungsjahr (aktuell drei Klassen) und wird mit Herbst 2026 zwei weitere erste Kolleg-Klassen eröffnen. Die Eröffnung des Kollegs hat zu einer stärkeren Präsenz der Diakonie de La Tour im Handlungsfeld der Elementarpädagogik beigetragen. Ausgeschriebene Stellen im Bereich der Elementarpädagogik der Diakonie de La Tour stoßen aktuell auf hohe Resonanz. Das Qualitätsmanagement und ein fachlich fundierter Kinderschutz werden laufend gestärkt, wozu im Jahr 2026 eine eigene Stelle besetzt wurde. Ziel ist es Prozesse und Abläufe stetig weiterzuentwickeln, sowie durch Mitarbeiter:innen-Schulungen und hohe Fachlichkeit im Bereich des Kinderschutzes, potenzielle Risiken für den Fachbereich zu minimieren.

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Fachbereich Gesundheit

Der Fachbereich Gesundheit unterläuft einen bedeutenden Umstrukturierungsprozess: die Krankenhäuser Waiern, Diakonie Essstörungsklinik und das Krankenhaus de La Tour in Treffen werden am Standort Waiern/Feldkirchen zusammengelegt. Die sich dadurch ergebenden Synergieeffekte wirken dem Fachkräftemangel entgegen, darüber hinaus kann die dann an einem Standort gegebene Kompetenz aus verschiedenen Fachgebieten den derzeit stattfindenden Veränderungen der Krankheitsbilder der Patient:innen umfassender begegnen und neue therapeutische Trends an einem gemeinsamen Standort in Waiern/Feldkirchen umsetzen. Die Schwerpunkte des neuen Sonderkrankenhauses werden Suchtmedizin, Psychosomatik und Altersmedizin sein. Die Fusionierung gewährleistet eine langfristige Absicherung der Diakonie-Krankenhäuser in Zukunft in einem Krankenhaus, der „Diakonie Klinik Waiern“ und eine nachhaltige Weiterentwicklung. Der Zusammenlegungsprozess soll Anfang 2027 abgeschlossen sein.

Neben der Weiterentwicklung des stationären Leistungsangebots im Krankenhaus wurde im Berichtszeitraum auch die Umsetzung der Primärversorgungseinheiten (PVE) in Bleiburg und Spittal an der Drau intensiv vorangetrieben. Die Arbeiten umfassen dabei sämtliche wesentlichen Projektbereiche – von der baulichen Planung und Errichtung der Standorte über die Ausarbeitung der medizinischen und organisatorischen Versorgungskonzepte bis hin zur Personalrekrutierung sowie der Sicherstellung der finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Ziel ist es, die PVEs als wichtige Ergänzung zur stationären Versorgung zu etablieren und damit die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig zu stärken. Betreffend der bevorstehenden Umstrukturierung siehe das Kapitel "Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag – Reorganisation".

Fachbereich Asyl, Migration und Integration

Der Fachbereich umfasst 2025 insgesamt 17 verschiedene Angebote und Einrichtungen, 13 davon projektfinanziert und erreichte mit seinen Angeboten 4.350 Menschen, davon 2.058 in der Sozialberatung. Der Bereich Wohnen und Betreuung betreute 248 Klient:innen stationär in insgesamt 144 Betten in 3 Wonnneimen und den insgesamt 7 Betten des Angebots der Sonderbetreuung tur pflegebedurftige Menschen, in kooperativer Durchführung mit dem Fachbereich Pflege, Hospiz, Beratung.

Der Bereich Sprach- und Bildungsangebote betreute insgesamt 217 Klient:innen ambulant in unterschiedlichen Projekten, wobei das Projekt „A:Life“ Klient:innen aus zwei Durchläufen betreuen konnte. 5

Der Bereich Integrationsarbeit verfügte über 6 verschiedene Angebote, betreute 302 Klient:innen ambulant und erreichte 1.525 weitere Klient:innen in Workshop- oder Ausflugsformaten. Die neuen Projekte „SERIGO“ und „RoMEO“ sowie das Mini-Projekt „Grenzen beim Dancen“ konnten erfolgreich gestartet werden.

Der Bereich Sozialberatung erreichte insgesamt 2.058 Adressat:innen unabhängig von ihrer Herkunft.

Zentralbereich Kulturentwicklung und Stadtteilarbeit

(ehem. Sozialraumorientierung & Quartiersentwicklung)

Hi Harbach ist das Mustermodell für eine gelungene Implementierung der Sozialraumkoordination. Der Zuspruch der Bewohnerinnen ist ungebrochen und es entstehen laufend neue Ideen und Aktivitäten. Trotzdem sind mittelfristig keine Landes- oder Gemeindeförderungen absehbar. Damit wird von nun an für neue Projektideen auf das Mieter:innenbezahlmodell in Harbach und Viktring gesetzt.

Dem Wunsch der Mieter:innen folgend, das Büro mehr in den Stadtteil Viktring zu öffnen, konnte Folge geleistet werden. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pflege, Hospiz und Beratung konnten erste Schritte in der Vernetzung auch mit Arzt:innen gesetzt werden. Im Hinblick auf Förderungsmöglichkeiten in Sachen „Social Prescribing“ sind somit Möglichkeiten der Entwicklung einer Public Health Strategie möglich geworden.

Betriebsgesellschaft m.b.H.

Das Café Gl.u.Eck konnte erfolgreich in die neue Förderungsperiode starten und zieht ungebrochen viele Menschen an. Das ehrenamtliche Engagement ist stark wie noch nie. Besonders ist die erste Kooperation mit pro mente kärnten zu erwähnen und einer damit einhergehenden trägerübergreifenden strategischen Entwicklung der Vision von Stadtteilzentren.

1.2.2 Ergebnisentwicklung

Die Diakonie de La Tour gem. Betriebs GmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft und ist nach ihrem Gesellschaftszweck nicht auf Gewinn ausgerichtet. Grundlegendes Ziel ist die Erreichung eines kostendeckenden Ergebnisses, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. Aus diesem Grund werden in der Analyse keine rentabilitätsorientierten Kennzahlen angeführt.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024AbwAbw in %
Jahresüberschuss/-fehlbetrag251.029,49-168.284,92419.314,41k. A.

Das Jahresergebnis der Diakonie de La Tour gemeinnützige Betriebsgesellschaft m.b.H. hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 419 verbessert. Die Verbesserung ist v.a. auf Erträge aus Beteiligungen aus der Diakonie Gastro GmbH zurückzuführen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024AbwAbw in %
Jahresergebnis nach Rücklagenbewegung997,29 -38.788,3839.785,67k. A.

Im Jahr 2025 erfolgte ein Gesellschafterzuschuss iHv TEUR 130, der ergebnisverbessend aufgelöst wurde, sowie eine ergebnisvermindernde Zuweisung zu zweckgebundenen Rücklagen iHv TEUR 380.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024AbwAbw in %
1. Umsatzerlöse131.254.125,32123.893.275,427.360.849,905,94

Die Steigerung der Umsatzerlöse beruht zum Teil auf der Indexierung der Erlöse und auch auf der Eröffnung neuer Einrichtungen. Die Umsatzerlöse spiegeln die hohe Auslastung in nahezu allen Bereichen wider.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
4. sonstige betriebliche Erträge4.720.662,76 3.343.761,62 1.376.901,1441,18
Die Sleigerung der sonstigen betrieblichen Erträge in den Jahren 2024 und 2025 resultiert aus der
Bautätigkeit im Krankenhaus Waiern. Die dort nicht abzugsfähigen Vorsteuern werden im Rahmen des
GSBG als Beihilfe erstattet und sind in diesem Posten ausgewiesen.
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
5. Aufwendungen für Material und15.432.519,5615.019.144,81413.374,752,75
sonstige bezogene
Herstellungsleistungen

Die Autwendungen entwickein sich in Relation zu den Umsatzen konstant wobei ein leichter Rückgang in Relation zur Betriebsleistung zu verzeichnen ist.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
96.350.943,29 6. Personalaufwand89.475.074,496.875.868,807,68
Der Anstieg des Personalaufwandes spiegelt einerseits die Erhöhung des Personalstandes v.a. bedingt
durch die Erweiterung des Leistungsangeboteswider; einTeil derErhöhung entfällt auf die

kollektivvertraglichen Erhöhungen bzw. Biennalsprünge. Insgesamt ist der Anstieg der Personalkosten prozentuell höher als der des Umsatzes, da die Kostensteigerung der allgemeinen Inflation unter der Steigerung der Personalkosten lag, die Inflationsanpassung der Kostenersätze aber die Personalkosten nicht ausreichend gewichtet, d.h. nicht in dem Ausmaß berücksichtigt, wie sie tatsächlich anfallen.

7. Abschreibungen 2.495.954,36 3.647.031,13 -1.151.076,77 -31,56 Investitionen im Jahr 2025 betreffen zum größten Teil Anlagen in Bau (fast alle iZm dem Bau bzw. Umbau des Krankenhauses), wodurch sich die erhöhten Zugänge nicht in den Abschreibungen niederschlagen. Der Rückgang der Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr ist auf eine außerplanmäßige Abschreibung des Krankenhauses de La Tour in Treffen im Jahr 2024, aufgrund der bevorstehenden Zusammenlegung mit der Diakonie Klinik Waiern und des damit verbundenen Auszuges aus dem aktuellen Gebäude des Krankenhauses de La Tour in Treffen zurückzuführen. Diesem Sachverhalt wurde durch die außerplanmäßige Abschreibung im Jahr 2024 bereits Rechnung getragen.

8. sonstige betriebliche Aufwendungen 21.856.207,64 19.095.836,01 2.760.371,63 14,46 Rd. EUR 1,9 Mio Steigerungen stammen aus den "Vorsteuern" des Fachbereiches Gesundheit, wobei die Steigerung aus den Investitionen iZm dem Krankenhausbau resultiert. Der Fachbereich Gesundheit erhält die "Vorsteuern" zwar ebenfalls zurück, aber nicht unter den im allgemeinen üblichen Zahlungen, sondern als "GSBG-Beihilfe". Die Verbuchung der GSBG-Beihilfe (die USt als sonstiger Aufwand und die Beihilfe als übriger Ertrag) wirkt GuV-verlängernd.

Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ohne Berücksichtigung der Steigerung aus dem oben beschriebenen Sachverhalt sind im Verhältnis zum Umsatz unterproportional gestiegen.

14. Zwischensumme aus Z 10 bis 13 194.228,61 -381.603,17 575.831,78

(Finanzergebnis)

k. A.

Die Veränderung des Finanzergebnisses beruht im Wesentlichen auf einer Gewinnausschüttung der

Diakonie Gastro GmbH und geringeren Zinsaufwendungen für Finanzierungen durch im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 gesunkenen Zinsen bzw. geringeren Aushaftungen.

1.3 Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren

Geldflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
20252024
TETE
1. Ergebnis vor Steuern251-168
2. Uberleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern-9.0247.318
3. Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern-8.7737.150
4. Zahlungen für Steuern00
5. Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit-8.7737.150
6. Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit1.687-3.518
7. Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit7.097-2.327
8. zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes111.304
9. Finanzmittelbestand am Beginn der Perlode2.083779
10.Finanzmittelbestand am Ende der Periode2.0942.083

Der Umbau des und Zubau zum Krankenhaus Waiern zur Diakonie Klinik Waiern prägt den Jahresabschluss 2025 und seine Kennzahlen bzw. Kennzahlen-Veränderungen. Für den Umbau besteht ein Finanzierungvertrag mit dem KGF, wobei der Bau zwischenzeitig durch einen Bankkredit finanziert wird. Die Zahlungen des KGF erfolgen in Tranchen, welche 1:1 zur Rückzahlung des Bankkredites verwendet werden. Per 31.12.2025 überstiegen die Investitionen in den Krankenhausbau die crhaltenen Förderungen um EUR 8,6 Mio. Dieser Betrag wurde als Forderung gegenüber dem KGF und als Investitionszuschuss zu Anlagen in Bau bilanziert. (Der Betrag wurde bereits im ersten Halbjahr 2026 vom KGF gezahlt.) Die Verbuchung der Forderung führt zu einer massiven Reduktion im Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern. Gleichzeitig bewirkt die Brückenfinanzierung des Krankenhausbaus durch einen Bankkredit die massive Erhöhung des Geldflusses aus Finanzierungstätigkeit.

Anzumerken ist, dass im Jahresabschluss 2024 der "Überhang" der Investitionen in den Krankenhausbau vs. erhaltene Förderungen des KGF nicht als sonstige Forderung eingebucht wurde. Daher waren die Anlagenzugänge des Krankenhausbaus 2024 nicht zur Gänze durch den Anstieg der Investitionszuschüsse gedeckt. Im Jahr 2025 wurde dieser "Uberhang" seitens des KGF überwiesen, was als Investitionszuschuss gebucht wurde; hinzu kommt die eingebuchte Forderung iHv EUR 8,6 Mio aus dem "Überhang" per 31.12.2025, wodurch sich die Investitionszuschüsse mehr erhöht haben, als die Investitionen in den Krankenhausbau. Aus diesem Sachverhalt resultiert das Gros der Anderung im Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit.

Finanzierungskennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
202520242023
Verschuldungsgrad in %:120,24 %215,18 %310,16 %
Berechnung:Σ Fremdkapital x 100 Σ Eigenkapital40.278 x 100 33.50133.880 x 100 15.74532.858 x 100 10.594

Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Fremdkapital zu Eigenkapital an und gibt damit Auskunft über die Finanzierungsstruktur. Eine in der Praxis herausgebildete, grobe Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein soll als 2 : 1 (200 %).

Allerdings müssen bei der wirtschaftlichen Analyse der Kennzahlen der Diakonie de La Tour einige Besonderheiten berücksichtigt werden: aus wirtschaftlicher Sicht wären zB die Bankverbindlichkeiten aus der Finanzierung der Betriebsabgänge der Krankenhäuser (per 31.12.2025: EUR 5,4 Mio) zu eliminieren, da diese 1:1 mit den Zahlungseingängen rückgezahlt werden (Anm.: das Land Kärnten hat die Zahlungslogik in 2026 umgestellt und alle offenen Betriebsabgänge beglichen; darüber hinaus werden die Betriebsabgänge 2026 gem. genehmigtem Voranschlag nun laufend quartalsweise gezahlt.); ebenso wären die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung des Krankenhausbaus aus wirtschaftlicher Sicht in der Kennzahl zu eliminieren (Kreditaushaftung per 31.12.2025: EUR 8,3 Mio).

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass bei allen maßnahmenfinanzierten Einrichtungen und auch bei den Krankenhäusern Personalrückstellungen erst im Jahr der Zahlung refundiert werden, wodurch der Aufwand zwar laufend erfasst wird und somit das Eigenkapital verringert, sich der dem gegenüberstehende Ertrag aber erst im Jahr der Auszahlung in der GuV und damit im Eigenkapital niederschlägt. Dieser Sachverhalt ist bei allen auf das Eigenkapital bezogenen Kennzahlen zu berücksichtigen und würde zu einer erheblichen Verbesserung der Kennzahlen führen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
Investitionsdeckung in %:677,39 %281,33 %213,51 %
Berechnung:Nettoinvestition SAV x 100 Abschreibung SAV16.256 x 100 2.4009.385 x 100 3.3366.345 x 100 2.972

Die Investitionsdeckung gibt an, ob die Investitionen ausreichen, die gegebene Kapazität aufrecht zu erhalten. Damit dies der Fall ist, müssten die Investitionen zumindest gleich groß sein wie die Abschreibungen. Bedingt durch den Krankenhausbau ist diese Kennzahl stark gestiegen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
Anlagendeckungsgrad I in92,82 %70,59 %64,07 %
%:
Berechnung:Eigenkapital x 10033.501 x 10015.745 x 10010.594 x 100
Anlagevermögen36.09322.30416.535

Der Anlagendeckungsgrad gibt das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Anlagevermögen an. Der

Anlagendeckungsgrad solte über 100 % liegen, da das langfristige Vermögen auch langfristig finanziert

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
werdensollte. DievorliegendeUnterdeckungwirddurchlangfristige Darlehenausder
Unternehmensgruppe gedeckt.
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
Anlagenabnutzungsgrad der Sachanlagen in %:41,18 %55,83 %62,33 %
Berechnung:kum. Afa SAV x10023.720 x 10025.325 x 10023.547 x 100
Anschaffungskosten SAV57.59645.36337.779

Der Anlagenabnutzungsgrad

sagt aus, wie viele Prozente

des Sachanlagevermögens schon

abgeschrieben sind. Je höher dieser Wert ist, desto früher werden Reinvestitionsmaßnahmen erforderlich sein.

Betriebsgesellschaft m.b.H.

2 Risikobericht

Die Gesellschaft ist als Sozialunternehmen den üblicherweise aus einem solchen Betrieb entstehenden Risiken ausgesetzt. Zur Abdeckung der finanziellen Folgen dieser Risiken sind Sachbündel-, Kraftfahrzeug-, Haftpflicht-, D&O- und Cyber-versicherungen abgeschlossen.

Der nach wie vor zunehmenden allgemeinen Gefährdung der Cybersicherheit begegnet der Konzern durch verschiedene Maßnahmen, u.a. durch kontinuierliche Verbesserung der IT-Sicherheitseinrichtungen und durch laufende Schulungen aller Mitarbeiter:innen mit Netzzugang im Hinblick auf Datenschutz und auf Erkennen möglicher IT-Gefahren.

Des Weiteren besteht ein ausgewogenes, auf die Bedürfnisse und besonderen Risiken des Konzerns abgestimmtes internes Kontrollsystem, das eine Minimierung der aus dem Betrieb entstehenden Risiken zum Ziel hat.

Die Leistungsverrechnungen erfolgen in Euro. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente in Anspruch genommen. Die bestehenden Kreditlinien unterliegen einem guten Mix aus fixer und variabler Verzinsung, wodurch sich Zinssatzveränderungen nur in einem eingeschränkten Ausmaß niederschlagen.

Wie schon erwähnt ist der Fachkräftemangel weiterhin Thema in einigen Bereichen. Teils verunmöglicht er eine qualitativ gute Umsetzung von einigen Angeboten. Hinzu kommt die ungleiche Gehaltssituation in verschiedenen Bereichen (zB Pflegeheime gegenüber Krankenhäusern), was manchen Bereichen die Mitarbeiter:innen-Rekrutierung zunehmend erschwert.

Der Konkurrenzdruck, vor allem im mobilen Bereich, ist hoch, was Auswirkungen auf die Entscheidung, in welchen Regionen Projekte vorangetrieben werden, hat.

Fachbereich Menschen mit Behinderung Kärnten

Aufgrund der generellen Einsparungsmaßnahmen des Landes Kärnten wird erwartet, dass die Genehmigung von Neuanträgen sowie die Weitergewährung/Verlängerung von befristeten Bescheiden personenbezogener Zuschläge (z.B.: erhöhter Hilfebedarf) weiterhin rückläufig sein wird.

Im Jahr 2025 konnte im Fachbereich keine Vollauslastung im Bereich der halbinternen Beschäftigungsplätze erreicht werden. Im Jahr 2026 zeichnet sich hier eine positive Tendenz ab, so wurden in der SWS St. Veit drei der fünf freien Plätze nachbesetzt, die Nachbesetzung eines weiteren Beschäftigungsplatzes erfolgt im Herbst 2026.

Für das Jahr 2027 plant das Land Kärnten einige aktuell tagsatzfinanzierte Einrichtungen auf Maßnahmenfinanzierung umzustellen und dabei zum Bereich gehörige Overheadkosten nicht mehr zur Gänze anzuerkennen. Sollte dies so umgesetzt werden, kommt es zu einer Verschlechterung der Finanzierung.

Fachbereich Pflege, Hospiz, Beratung

Die ärztliche Versorgung in Pflegeheimen bleibt eine wesentliche Herausforderung. Pensionierungen, fehlende Nachbesetzungen und begrenzte Kapazitäten im niedergelassenen Bereich erschweren die kontinuierliche Betreuung der Bewohner:innen.

Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurde gemeinsam mit der OGK das Projekt „Heimarzt“ entwickelt.

Des Weiteren stellt der anhaltende Fachkräftemangel ein wesentliches Risiko dar. Daher werden bestehende Modelle zur Dienstplanstabilität laufend weiterentwickelt und neue Ansätze zur Personalgewinnung und Personalbindung geprüft.

Betriebsgesellschaft m.b.H.

Fachbereich Kind, Jugend und Familie

Die finanzielle Situation des Hauptauftraggebers (Land Kärnten) stellt ein Risiko dar. Auch könnte sich die Strategie des verantwortlichen Landesrates, stationäre Angebote zu reduzieren, zu einem Risiko entwickeln.

Fachbereich Bildung

Für die strategische Planung der kommenden Jahre zeigen sich weiterhin Herausforderungen in Bezug auf die finanzielle Lage von Familien, Schüler:innen, Teilnehmer:innen und Gemeinden und Städten.

Für Schüler:innen der HLSP sowie SOB besteht die wichtige finanzielle Erleichterung der Ubernahme des Schulgeldes seitens des Landes Kärnten.

Durch das Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz sind Gemeinden und Städte in hoher finanzieller Verantwortung für Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen. Weiters ist es durch die Anhebung der Entlohnung des pädagogischen Personals, Gruppenreduktionen sowie Vorgaben zu Personalschlüsseln, etc. zu einem eklatanten Anstieg der Kosten gekommen. Gemeinden und Städte müssen immer genauer mögliche Kosteneinsparungen prüfen, was sich auch auf den finanziellen Spielraum im Rahmen der Abgangsdeckung auswirkt.

Zudem befindet sich das Land Kärnten in einem spürbaren Einsparungsprozess, was wiederum zu einem enormen Anstieg im Bereich der Bürokratie (Erbringung von Einzelnachweisen für alle Abrechnungsposten) und Einsparungen bei Förderungen führt und das trotz gleichzeitig steigender Qualitätsansprüche; so muss verpflichtend eine kinderschutzverantwortliche Person pro Einrichtung vorhanden sein, ohne dass hiefür eine zusätzliche Finanzierung bereitgestellt wird.

Die finanzielle Situation von Eltern und Schüler:innen ist weiterhin durch die hohen Kosten des täglichen Bedarfes spürbar angespannt. Dadurch verringert sich der Marktanteil an Familien, die sich einen Schulbesuch an unseren Schulen leisten können. Für den Schulbereich soll neben dem Angebot von monatlichen Stipendien, durch eine Erweiterung des Solidaritätsfonds ein Ausgleich für jene geschaffen werden, für die in Notsituationen ein Schulbesuch unmöglich geworden ist. Angedacht sind zudem spezielle Fundraising-Maßnahmen für das Sponsoring von einzelnen Schulplätzen (für die Dauer einer gesamten Schullaufbahn).

Die Digitalisierung und hybride/digitale Lernsettings als qualitativ gute Alternative zu Präsenzveranstaltungen sind in den Schulen verankert. Die benötigte Infrastruktur und Anbindung an das W-Lan-Netz wurde ausgebaut. Die Herausforderung der kommenden Jahre besteht in der qualitativ hochwertigen Umsetzung der für jeden Schulstandort bestehenden digitalen Konzepte, dem weiteren Ausbau der Infrastruktur und der digitalen Angeboto sowio den Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz.

Fachbereich Gesundheit

Als Risiko im FB Gesundheit gilt der allgemeine Fachkräftemangel bei fast allen Berufsgruppen insbesondere bei Ärzten.

Als zusätzliches Risiko ist noch die finanzielle Situation des Landes Kärntens zu erwähnen. Hier ist die Unsicherheit der Kostenübernahme von gestiegenen Kosten durch Inflation und neuer Kollektivvertrag die über den budgetierten Kosten liegen.

Betriebsgesellschaft m.b.H.

Fachbereich Asyl, Migration und Integration

Durch sich verändernde Prioritäten und faktische Einsparungen auf EU-, Bundes- und Landesebene müssen die überwiegend maßnahmenfinanzierten Angebote des Fachbereichs Asyl, Migration und Integration redimensioniert werden oder laufen Gefahr gestrichen zu werden. Merkbar ist diese Entwicklung bereits bei den zu Verfügung stehenden Wohnheimen: aufgrund der Schließung zweier Wohnheime mit Ende 2025 gibt es im Bereich nur mehr ein Wohnheim und dementsprechend weniger Plätze.

Mit der anhaltenden nicht-Umsetzung eines Echtkostenmodells und der nicht-Valorisierung der bestehenden Tagessätze droht der Betrieb der verbliebenen Grundversorgungseinrichtung wirtschaftlich nicht mehr abbildbar zu sein.

Zentralbereich Kulturentwicklung und Stadtteilarbeit

Trotz des in der Öffentlichkeit thematisierten fachlichen Diskurses hin zu Community Care und Public Health werden nach wie vor seitens der Gebietskörperschaften keine Förderprogramme ausgearbeitet, womit die wichtige Stadteilarbeit allein der Initiative der Träger:innen wie zB Diakonie de La Tour und der Finanzierung durch Bewohner:innen überlassen bleibt.

3 Forschung und Entwicklung

Es wird eine stetige Erweitorung von cool+ Beschäftigungsplätzen (Beschäftigung von Menschen mit Behinderung an regulären Arbeitsplätzen) sowie von IKU’s (Inklusiven Kleinunternehmen) forciert.

Ein starker Fokus wird auf Menschen mit Behinderungen im Alter gelegt, um passende Wohn- und Beschäftigungsformen zu initiieren.

Die Weiterentwicklung und der Ausbau digitaler Unterstützungsangebote bleibt ein wichtiger Schwerpunkt, insbesondere im Bereich Dokumentation, Kommunikation und Prozesssteuerung. In allen neun stationären Einrichtungen wird eine Spracherkennungssoftware zur Pflegedokumentation eingesetzt. Auch Diakonie mobil wurde zur Vereinfachung und Entlastung der Mitarbeiterinnen auf digitale Dokumentationssysteme umgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Projekt „mitnand – Netzwerk der Unterstützung und Zusammenarbeit für ein verbundenes Miteinander im Alter“ (NeZuMi), welches der Einsamkeit im Alter entgegenwirken soll. Das Projekt startete im März 2026 in den Pilotregionen Spittal an der Drau und Möllbrücke. Ziel ist die bessere Vernetzung bestehender Angebote, die Bündelung regionaler Ressourcen sowie die Stärkung von Unterstützungssystemen für ältere Menschen. Geplant sind regionale Round Tables mit Vertreter:innen aus Gesundheits- und Sozialdiensten, Verwaltung, Pflege und Zivilgesellschaft. Ergänzend wird ein Duddy-Gystem aufgebaut, das ältere Menschen im Alltag begleitet und soziale Teilhabe fördert. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Zur Entlastung der Mitarbeiter:innen im Pflegebereich wird die Anschaffung eines intelligenten Rücken-Exoskeletts geprüft. Das System unterstützt Pflegekräfte bei körperlich belastenden Tätigkeiten wie Heben, Umlagern und häufigen Vorbeugebewegungen. Ziel ist es, ergonomisches Arbeiten zu fördern und gesundheitliche Belastungen zu verringern, um so einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeitergesundheit, zur Attraktivität des Arbeitsplatzes und zur Bewältigung der steigenden Anforderungen im Pflegealltag zu leisten.

Unsere Angebote Buntes Haus Völkermarkt und Careleaver Anlaufstellen wurde im Rahmen einer Forschungskooperation mit der Universität Klagenfurt evaluiert. Die Ergebnisse sind sehr positiv und unterstreichen die Wichtigkeit der Angebote.

Im Zuge des Projektes zur Zusammenlegung der Krankenanstalten wird an innovativen, fachübergreifenden Strategien gearbeitet.

Diakonie de La Tour gemeinnützige

Betriebsgesellschaft m.b.H.

Das Arbeitsmarktprojekt „re(ad)dress – Einstieg in den Umstieg“ wurde wissenschaftlich erneut durch ein Projektteam des Studienbereichs Wirtschaft & Management der FH Kärnten begleitet, der Abschluss der Evaluation im März 2026 führte zu einer äußerst positiven Beurteilung des Projektes.

Das Integrationsprojekt „IDA.plus – Ich & Du im Austausch" wird laufend wissenschaftlich durch ein Projektteam des Studienbereichs Wirtschaft & Management der FH Kärnten begleitet.

Das Integrationsprojekt „SERIGO - Social Economy for Resilience, Inclusion and Good life in Rural areas” wird laufend wissenschaftlich, durch mehrere europäischen Hochschulen im gemeinsamen Konsortium, begleitet.

Es werden Konzepte zur Quartiers- und Sozialraumentwicklung mit wissenschaftlich fundierten Methoden erarbeitet. Entwicklung vermehrt in den Sozialraum hinein, wird in den nächsten Jahren angestrebt - auch in Kooperationen mit anderen Träger:innen und Einrichtungen.

4 Zweigniederlassungen

Es gibt keine Zweigniederlassungen.

5 Voraussichtliche Entwicklung

Die Planung für das Jahr 2026 geht derzeit von einem geringfügigen Verlust aus, der das Fortbestehen der Gesellschaft nicht gefährdet.

6 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag - Reorganisation

Mit Jahresende 2025 bzw. im Laufe 2026 erfolgt eine wesentliche Reorganisation der Diakonie de La Tour-Gruppe mit dem Ziel dadurch eine Vereinfachung in der Verwaltung zu erreichen.

Folgende Bereiche sind von der Reorganisation betroffen:

• Der Fachbereich Gesundheit wird rückwirkend per 01.01.2026 in die in 04/2026 neu gegründete Diakonie de La Tour Gesundheit gem. GmbH abgespalten. Die Diakonie de La Tour Gesundheit gem. GmbH ist wie die DdLT gem. BetriebsGmbH eine 50%:50% Tochter der Diakonie Waiern und der Evangelischen Stiftung der Gräfin Elvine de La Tour. • Die 100% Beteiligung an der Diakonie Gastro GmbH wurde mit Wirkung 01.01.2026 an die Diak Infrastruktur GmbH verkauft. • Der "Teilbetrieb IT" (die für die gesamte Unternehmensgruppe Diakonie de La Tour zuständige IT-Abteilung), der sich bis 31.12.2025 in der Diakonie de La Tour gem. GmbH befunden hat, wurde mit 01.01.2026 in die Ende 2025 gegründete Diakonie Service GmbH ausgelagert.

Klagenfurt 26.06.2026

DI (FH) Mag. Astrid Kömer

MMag. Susanne Prentner-Vitek

Mag. Walter Pansi

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