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BAU Moo
L A G E B E R I C H T 2024
der
Bauunternehmen Moosbrugger GmbH
A-6923 Lauterach, Dammstraße 16 gemäß § 243 UGB
1. Unternehmen
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Hochbau für gewerbliche und private Bauherren. Ein weiteres Standbein ist die Errichtung und der Verkauf von Wohnungen im Wohnungseigentum.
2. Geschäftsverlauf
2.1. Geschäftsergebnis, Ertragslage
| in TSD EUR | 2024 | 2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Betriebliches Ergebnis | 3.251 | 2.805 | 446 |
| Finanzergebnis | 110 | 57 | 53 |
| EGT | 3.361 | 2.861 | 500 |
| Steuern | -749 | -678 | -71 |
| EBIT | 3.251 | 2.805 | 446 |
| Jahresüberschuss | 2.612 | 2.183 | 429 |
| Rohertrag | 10.417 | 10.441 | -24 |
Der Rohertrag (Bauleistung abzüglich Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen) ist mit T€ 10.417 auf dem Vorjahresniveau T€ 10.441. Durch die Erhöhung der Sparzinsen, konnte auch ein sehr ordentliches Finanzergebnis erzielt werden. Die Vorräte habe sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht, da einige Projekte zum 31.12.2024 noch nicht abgerechnet werden konnten.
| in TSD EUR | 2024 | 2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Vorräte | 18.336 | 17.656 | 681 |
| erhaltene Anzahlungen | -11.768 | -12.784 | 1.016 |
| Vorräte abzgl Anzahlungen | 6.568 | 4.871 | 1.697 |
| Anzahlungsquote | 64,18% | 72,41% |
Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.016 leicht gesunken. Per Saldo ergibt sich damit eine Erhöhung des Vorratsvermögens um T€ 1.697 und eine niedrigere Anzahlungsquote mit 64,18% (VJ: 72,41%).
| BAU |
|---|
| Moor |
weitere Kennzahlen:
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| EK Rentabilität | 40,72% | 47,13% |
| (EBT/EK) | ||
| Gesamtka pitalrentabilität | 23,61% | 23,00% |
| (EBIT/GK) | ||
| Anlagendeckung | 3,61 | 3,12 |
| (EK und langfr. RSt / AV) | ||
| Working Capital in TSD EUR | 7.110 | 5.585 |
Die Gesamtkapitalrentabilität bleibt im Vergleich zum Vorjahr konstant. Das Working Capital konnte durch das positive Ergebnis 2024 weiter erhöht werden.
2.2. Finanzlage
| Finanzlage | |||
|---|---|---|---|
| in TSD EUR | 2024 | 2023 | Veränderung |
| Finanzmittel am Beginn | 4.315 | 2.385 | 1.930 |
| Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit | 4.354 | 2.168 | 2.186 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -790 | -237 | -553 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.000 | -1 | -999 |
| liquide Mittel | 6.879 | 4.315 | 2.564 |
Die Liquidität ist ebenfalls um T€ 2.564 angestiegen, da wieder einige Projekt fertiggestellt wurden und die Anzahlungen auf Bestellungen um T€ 1.970 erhöht werden konnten. Die Gesellschafter haben im Jahr 2024 eine Ausschüttung in Höhe von T€ 1.000 vorgenommen haben. Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2024 mit T€ 6.879 über eine starke Liquiditätsausstattung.
2.3. Vermögenslage, Kapitalstruktur
Vermögenslage, Kapitalstruktur
| in TSD EUR | 2024 | 2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 2.733 | 2.644 | 89 |
| Umlaufvermögen inkl. latente Steuer | 15.009 | 11.125 | 3.884 |
| Summe Aktiva | 17.742 | 13.769 | 3.973 |
| Eigenkapital | 9.866 | 8.254 | 1.612 |
| Fremdkapital | 7.876 | 5.514 | 2.362 |
| Summe Passiva | 17.742 | 13.768 | 3.974 |
| Eigenka pitalquote | 55,61% | 59,95% |
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Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Grund dafür ist die durchgeführte Gewinnausschüttung.
2.4. Mitarbeiter
Der Personalstand während des Geschäftsjahr 2024 betrug, durchschnittlich 66 Dienstnehmer und hat sich im Schnitt gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 2 Personen vermindert.
2.5. Forschung und Entwicklung
Die Bauunternehmung Moosbrugger Gmbh betreibt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.
2.6. Zweigniederlassungen
Es gibt seit 01.06.2020 eine Zweigniederlassung in Langen bei Bregenz. An diesem Standort befindet sich die Einsatzzentrale des Geschäftszweigs Bautransporte. Der Stammsitz ist seit März 2022 jetzt am Lagerplatz für den Baubetrieb in Lauterach.
3. Risiko
3.1. Allgemeines Risikomanagement
Die Gesellschaft ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Das interne Risikomanagement berücksichtigt die notwendigen Planungs- und Entscheidungsprozesse zur Risikoanalyse und Risikobeherrschung. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Für die Bauunternehmen Moosbrugger GmbH ergibt sich kein direktes Wechselkursrisiko. Die Gesellschaft nutzt keine derivativen Finanzinstrumente.
Durch ein regelmäßiges Cash- und Liquiditätsmanagement ist sichergestellt, dass ausreichend Liquidität vorhanden ist, um eingegangene Verbindlichkeiten frist- und termingerecht zu begleichen. Investitionen und Neuprojekte werden auf Risikoaspekte hin analysiert und müssen klaren Rentabilitätszielen entsprechen.
Durch die von der Geschäftsführung laufend durchgeführte Projektportfoliosteuerung wird eine kurzund mittelfristige Auslastung der Produktionsmittel sichergestellt. Diese Auslastungssteuerung sorgt neben der Sicherstellung der Termintreue gegenüber den Kunden auch für eine Minimierung der Stillstandskosten. Gemeinsam mit einer intensiven Projektakquisitionstätigkeit und einem ständigen Abgleich von Projektkalkulation, Projektverfolgung und Projektnachkalkulation wird die Rentabilität des Unternehmens sichergestellt. Das zweite Standbein Bauträger erhöhte zusätzlich die Flexibilität in der Auslastungsplanung.
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Dem aktiven Umweltschutz wird die entsprechende Bedeutung geschenkt. Es wird ein sensibler Umgang mit dem Thema Umwelt, Ressourcen und Emissionen gepflegt, der die Vermeidung von schädlichen Umwelteinflüssen und die zeitgemäße Entsorgung von anfallenden Abfällen sowie die Zuführung zum Recycling von verwertbaren Stoffen zum Ziel hat.
4. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025, Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Im ersten Halbjahr 2025 ist der verschärfte Wettbewerb und die „schlechten“ Preise bei Projektausschreibungen massiv zu spüren. Es gelingt zwar weiterhin Aufträge zu lukrieren, aber die Auslastung der Partien sinkt auf etwa 3 Monaten und es kommt zu vereinzelten Stillständen von Polieren.
Jene Insolvenz, die uns bereits 2024 am meisten beschäftigt hat, ist immer noch nicht final geklärt und bleibt als Risiko in den Büchern, für die wieder eine entsprechende Vorsorge getroffen wurde.
Die Realisierung der vorhandenen Projekte der Gesellschaft erfolgt weiterhin plangemäß und auch Altprojekte, bei denen sich die abschließende Abrechnung länger hingezogen hatte als üblichen können im Frühjahr/Sommer 2025 final abgerechnet werden. Was trotz schleppendem Auftragseingang auch für 2025 für ein „gutes“ Bilanzergebnis sorgen sollte. Um so wichtiger ist die Verstärkung der Akquise-Tätigkeit für 2026, um die Auslastung der Partien zu verbessern. Ob die Zinswende und das „Auslaufen“ der KIM-Verordnung hier eine Verbesserung der Baukonjunktur bringen werden, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen.
Lauterach, 22.September 2025
Der Geschäftsführer
Ing Martin Moosbrugger