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Lagebericht 2024

Bauunternehmen Moosbrugger GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 26. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

BAU Moo

L A G E B E R I C H T 2024

der

Bauunternehmen Moosbrugger GmbH

A-6923 Lauterach, Dammstraße 16 gemäß § 243 UGB

1. Unternehmen

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Hochbau für gewerbliche und private Bauherren. Ein weiteres Standbein ist die Errichtung und der Verkauf von Wohnungen im Wohnungseigentum.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Geschäftsergebnis, Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
in TSD EUR20242023Veränderung
Betriebliches Ergebnis3.2512.805446
Finanzergebnis1105753
EGT3.3612.861500
Steuern-749-678-71
EBIT3.2512.805446
Jahresüberschuss2.6122.183429
Rohertrag10.41710.441-24

Der Rohertrag (Bauleistung abzüglich Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen) ist mit T€ 10.417 auf dem Vorjahresniveau T€ 10.441. Durch die Erhöhung der Sparzinsen, konnte auch ein sehr ordentliches Finanzergebnis erzielt werden. Die Vorräte habe sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht, da einige Projekte zum 31.12.2024 noch nicht abgerechnet werden konnten.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
in TSD EUR20242023Veränderung
Vorräte18.33617.656681
erhaltene Anzahlungen-11.768-12.7841.016
Vorräte abzgl Anzahlungen6.5684.8711.697
Anzahlungsquote64,18%72,41%

Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.016 leicht gesunken. Per Saldo ergibt sich damit eine Erhöhung des Vorratsvermögens um T€ 1.697 und eine niedrigere Anzahlungsquote mit 64,18% (VJ: 72,41%).

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
BAU
Moor

weitere Kennzahlen:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
20242023
EK Rentabilität40,72%47,13%
(EBT/EK)
Gesamtka pitalrentabilität23,61%23,00%
(EBIT/GK)
Anlagendeckung3,613,12
(EK und langfr. RSt / AV)
Working Capital in TSD EUR7.1105.585

Die Gesamtkapitalrentabilität bleibt im Vergleich zum Vorjahr konstant. Das Working Capital konnte durch das positive Ergebnis 2024 weiter erhöht werden.

2.2. Finanzlage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Finanzlage
in TSD EUR20242023Veränderung
Finanzmittel am Beginn4.3152.3851.930
Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit4.3542.1682.186
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit-790-237-553
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit-1.000-1-999
liquide Mittel6.8794.3152.564

Die Liquidität ist ebenfalls um T€ 2.564 angestiegen, da wieder einige Projekt fertiggestellt wurden und die Anzahlungen auf Bestellungen um T€ 1.970 erhöht werden konnten. Die Gesellschafter haben im Jahr 2024 eine Ausschüttung in Höhe von T€ 1.000 vorgenommen haben. Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2024 mit T€ 6.879 über eine starke Liquiditätsausstattung.

2.3. Vermögenslage, Kapitalstruktur

Vermögenslage, Kapitalstruktur

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
in TSD EUR20242023Veränderung
Anlagevermögen2.7332.64489
Umlaufvermögen inkl. latente Steuer15.00911.1253.884
Summe Aktiva17.74213.7693.973
Eigenkapital9.8668.2541.612
Fremdkapital7.8765.5142.362
Summe Passiva17.74213.7683.974
Eigenka pitalquote55,61%59,95%

Moo BAU

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Grund dafür ist die durchgeführte Gewinnausschüttung.

2.4. Mitarbeiter

Der Personalstand während des Geschäftsjahr 2024 betrug, durchschnittlich 66 Dienstnehmer und hat sich im Schnitt gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 2 Personen vermindert.

2.5. Forschung und Entwicklung

Die Bauunternehmung Moosbrugger Gmbh betreibt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

2.6. Zweigniederlassungen

Es gibt seit 01.06.2020 eine Zweigniederlassung in Langen bei Bregenz. An diesem Standort befindet sich die Einsatzzentrale des Geschäftszweigs Bautransporte. Der Stammsitz ist seit März 2022 jetzt am Lagerplatz für den Baubetrieb in Lauterach.

3. Risiko

3.1. Allgemeines Risikomanagement

Die Gesellschaft ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Das interne Risikomanagement berücksichtigt die notwendigen Planungs- und Entscheidungsprozesse zur Risikoanalyse und Risikobeherrschung. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Für die Bauunternehmen Moosbrugger GmbH ergibt sich kein direktes Wechselkursrisiko. Die Gesellschaft nutzt keine derivativen Finanzinstrumente.

Durch ein regelmäßiges Cash- und Liquiditätsmanagement ist sichergestellt, dass ausreichend Liquidität vorhanden ist, um eingegangene Verbindlichkeiten frist- und termingerecht zu begleichen. Investitionen und Neuprojekte werden auf Risikoaspekte hin analysiert und müssen klaren Rentabilitätszielen entsprechen.

Durch die von der Geschäftsführung laufend durchgeführte Projektportfoliosteuerung wird eine kurzund mittelfristige Auslastung der Produktionsmittel sichergestellt. Diese Auslastungssteuerung sorgt neben der Sicherstellung der Termintreue gegenüber den Kunden auch für eine Minimierung der Stillstandskosten. Gemeinsam mit einer intensiven Projektakquisitionstätigkeit und einem ständigen Abgleich von Projektkalkulation, Projektverfolgung und Projektnachkalkulation wird die Rentabilität des Unternehmens sichergestellt. Das zweite Standbein Bauträger erhöhte zusätzlich die Flexibilität in der Auslastungsplanung.

Moo BAU

Dem aktiven Umweltschutz wird die entsprechende Bedeutung geschenkt. Es wird ein sensibler Umgang mit dem Thema Umwelt, Ressourcen und Emissionen gepflegt, der die Vermeidung von schädlichen Umwelteinflüssen und die zeitgemäße Entsorgung von anfallenden Abfällen sowie die Zuführung zum Recycling von verwertbaren Stoffen zum Ziel hat.

4. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025, Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im ersten Halbjahr 2025 ist der verschärfte Wettbewerb und die „schlechten“ Preise bei Projektausschreibungen massiv zu spüren. Es gelingt zwar weiterhin Aufträge zu lukrieren, aber die Auslastung der Partien sinkt auf etwa 3 Monaten und es kommt zu vereinzelten Stillständen von Polieren.

Jene Insolvenz, die uns bereits 2024 am meisten beschäftigt hat, ist immer noch nicht final geklärt und bleibt als Risiko in den Büchern, für die wieder eine entsprechende Vorsorge getroffen wurde.

Die Realisierung der vorhandenen Projekte der Gesellschaft erfolgt weiterhin plangemäß und auch Altprojekte, bei denen sich die abschließende Abrechnung länger hingezogen hatte als üblichen können im Frühjahr/Sommer 2025 final abgerechnet werden. Was trotz schleppendem Auftragseingang auch für 2025 für ein „gutes“ Bilanzergebnis sorgen sollte. Um so wichtiger ist die Verstärkung der Akquise-Tätigkeit für 2026, um die Auslastung der Partien zu verbessern. Ob die Zinswende und das „Auslaufen“ der KIM-Verordnung hier eine Verbesserung der Baukonjunktur bringen werden, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen.

Lauterach, 22.September 2025

Der Geschäftsführer

Ing Martin Moosbrugger

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