Inhaltsverzeichnis
8 LAGEBERICHT
8.1
GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE
8.1.1 Wirtschaftliches Umfeld
8.1.1.1 Konjunkturentwicklung international
OECD-Wirtschaftsausblick, Zwischenbericht März 2025
Die Weltwirtschaft blieb 2024 widerstandsfähig und wuchs in der zweiten Jahreshälfte mit einem soliden annualisierten Tempo von 3,2%. Die Geschäfts- und Verbraucherstimmung hat sich in einigen Ländern abgeschwächt. Der Inflationsdruck hält in vielen Volkswirtschaften an. Gleichzeitig war die politische Unsicherheit hoch und es bestehen weiterhin erhebliche Risiken. Eine weitere Zersplitterung der Weltwirtschaft ist ein zentrales Anliegen. Eine höher als erwartete Inflation würde zu einer restriktiveren Geldpolitik führen und zu einer disruptiven Wiederpreisung an den Finanzmärkten führen. Auf der anderen Seite könnten Vereinbarungen, die die Zölle aus dem aktuellen Niveau senken, zu einem stärkeren Wachstum führen.
Globales Wachstum soll sich mäßig schwächen
Es wird erwartet, dass sich das globale BIP-Wachstum von 3,2 % im Jahr 2024 auf 3,1 % im Jahr 2025 und 3,0% im Jahr 2026 abschwächen wird, wobei höhere Handelsbarrieren in mehreren G20-Volkswirtschaften und erhöhte politische Unsicherheit die Investitionen und die Ausgaben der Haushalte belasten. Das jährliche reale BIP-Wachstum in den Vereinigten Staaten wird sich voraussichtlich von seinem sehr starken Tempo in letzter Zeit auf 2,2 % im Jahr 2025 und 1,6% im Jahr 2026 verlangsamen. Das reale BIP- Wachstum im Euroraum wird auf 1,0 % im Jahr 2025 und 1,2% im Jahr 2026 geschätzt, da die erhöhte Unsicherheit das Wachstum gedämpft hält. Das Wachstum in China wird sich von 4,8% in diesem Jahr auf 4,4% im Jahr 2026 verlangsamen.
Weitere Fragmentierung des Handels würde den globalen Wachstumsaussichten schaden
Das hohe Maß an geopolitischer und politischer Unsicherheit birgt derzeit erhebliche Risiken für die Basisprojektionen. Ein mögliches Risiko ist die Eskalation handelsbeschränkter Maßnahmen. Eine illustrative Übung, bei der die bilateralen Zölle auf alle Nicht-Warenimporte in die Vereinigten Staaten weiter erhöht werden, mit entsprechenden Erhöhungen der Zölle, die auf Nicht-Warenimporte aus den Vereinigten Staaten in allen anderen Ländern angewendet werden, zeigt, dass die globale Produktion bis zum dritten Jahr um etwa 0,3% sinken könnte, und die globale Inflation könnte um 0,4% pro Jahr steigen. Die Auswirkungen dieser Schocks würden sich verstärken, wenn die politische Unsicherheit weiter zunehmen würde oder es eine weit verbreitete Risikobewertung auf den Finanzmärkten gäbe. Diese würden den Abwärtsdruck auf die Ausgaben von Unternehmen und Haushalten auf der ganzen Welt erhöhen.
Quelle: https://www.oecd.org/en/publications/oecd-economic-outlook-interim-reportmarch-2025 89af4857-en.html
8.2 ENTWICKLUNG IN ÖSTERREICH
8.2.1 Konjunkturprognose für Österreich
Drittes Rezessionsjahr It. WIFO/IHS - Prognosen im Überblick | 1/2025:
Die Wachstumsaussichten für 2025 wurden im März vom WIFO und IHS um fast einen Prozentpunkt im Vergleich zu den Dezember-Prognosen hinunterrevidiert. Osterreich steht damit vor dem dritten Rezessionsjahr in Folge. Statt eines verhaltenen Wachstums gehen die Institute WIFO und IHS von einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2025 aus. Im Jahr 2024 war Osterreich mit einem BIP-Minus von 1,2 % bereits das konjunkturelle Schlusslicht in der EU.
BIP 2025: - 0,3 % WIFO, - 0,2 % IHS
BIP 2026: + 1,2 % WIFO, + 1,1 % IHS
Kernaussagen:
→ Alle Wachstumstreiber schwächeln: Sinkende Investitionen, ein stagnierender privater Konsum sowie schwache Exporte führen 2025 zu einem BIP-Rückgang um 0,3 % (WIFO) bzw. 0,2 % (IHS). → Entkopplung vom europäischen Wachstum: Während sich Österreich in der längsten Rezession der Nachkriegszeit befindet, wird das BIP im EU-27 Durchschnitt heuer um 1,3 % (WIFO) zulegen. → Industrie schrumpft weiter: Die Wertschöpfung der Herstellung von Waren schrumpft nun bereits das dritte Jahr in Folge (2025: -3,0 %). Keine andere Branche war mit einer so starken Abwärtsrevision konfrontiert.
Bruttowertschöpfung nach Branchen, 2025
Reale Veränderung in % zum Vorjahr
| Herstellung von Waren -3,0% | |
|---|---|
| Finanz und Versicherungen | -0,5% |
| Handel | 0.0% |
| Information und Kommunikation | • 0,5% |
| Bau | • 0,5% |
| Beherbergung u Gastro | 1,8% |
Der übermäßige Lohnstückkostenanstieg reduziert die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität der heimischen Industrie. Die schwache Nachfrage aus Deutschland dämpft zudem die Exportentwicklung,
Für die Dienstleistungsbranchen wird mehrheitlich ein geringfügiges Wachstum im Jahr 2025 erwartet, in der Beherbergung und Gastronomie sogar eine deutliche Erholung (+1,8 %). Der Handel dürfte in diesem Jahr stagnieren.
Inflation bleibt über EZB-Ziel: Die Inflation geht 2025 auf 2,7 % (WIFO) bzw. 2,9 % (IHS) zurück.
Budgetdefizit knapp über 3%-Ziel: Durch die angekündigte Budgetkonsolidierung von 6,4 Mrd. Euro erwarten die Institute ein Budgetdefizit von 3,2 % des BIP (IHS) bzw. 3,3 %
des BIP (WIFO). Das IHS quantifiziert den dämpfenden Effekt der Konsolidierung auf das Wachstum mit 0,3 Prozentpunkten.
Belebung 2026 erwartet: Niedrigere Zinsen und eine Belebung der Euroraum-
Industriekonjunktur sollen dazu beitragen, dass sich die Konjunktur ab der Jahresmitte 2025 bessert. Für 2026 wird von den Instituten eine leichte Erholung mit einem BIP- Wachstum von knapp über 1 % erwartet.
FAZIT: Osterreich steckt in der längsten Rezession der Nachkriegszeit. Laut WIFO wird sich die Konjunktur ab Mitte 2025 jedoch langsam verbessern. Für das Jahr 2026 wird nach drei Rezessionsjahren wieder ein BIP-Plus von rund 1 % erwartet.
Quelle: https://www.wko.at/statistik/prognose/text-pdf.pdf
Österreichs Wirtschaft stabilisiert sich 2025 - Österreichische Nationalbank 2025/5
Die heimische Konjunktur wird sich 2025 stabilisieren, jedoch erst 2026 merklich wachsen, Nach zweieinhalb Jahren mit sinkendem Wirtschaftswachstum werden die wirtschaftlichen Bremsfaktoren 2025 schwächer: Die Inflation stabilisiert sich bei 2,9 %, sinkende Zinsen reduzieren die Finanzierungskosten. Damit nimmt der Kostendruck auf Unternehmen und private Haushalte ab. Dies spiegelt sich in steigenden Vertrauenswerten von Industrie und Konsument:innen zu Jahresbeginn. Dazu tragen verbesserte Wachstumsaussichten auf wichtigen Absatzmärkten wie Deutschland maßgeblich bei. Deshalb kommt es im zweiten Halbjahr 2025 zu einer merklichen Konjunkturerholung. Aufgrund des schlechten Startwertes ergibt sich für das Gesamtjahr 2025 jedoch nur eine Stagnation der Wirtschaftsleistung (-0,1 %). In den beiden Folgejahren setzt sich der Aufschwung fort, sodass Wachstumsraten von jährlich 1,2 % erreicht werden.
Der Arbeitsmarkt hat sich angesichts der Konjunkturschwäche als sehr robust erwiesen. Die Arbeitslosigkeit ist nur moderat gestiegen, wird sich 2025 aber weiter erhöhen, Die konjunkturelle Erholung wird erst ab 2026 kräftig genug sein, um die Arbeitslosigkeit wieder zu senken.
Der deutliche Inflationsrückgang im Lauf des Jahres 2024 wurde im Jänner 2025 abrupt gestoppt. Die Inflationsrate stieg deutlich - allen voran die Energieinflation. Das Auslaufen staatlicher Unterstützungsmaßnahmen im Energiebereich (z. B.
Strompreisbremse), die Erhöhung der Netzkosten für Strom und Gas sowie der Anstieg des CO2-Preises erhöhten die Preise für Haushalts-Energie im Jänner 2025 merklich.
Die gestiegene Energieinflation und die weiterhin hohe Dienstleistungsinflation bilden sich nur langsam zurück. Deshalb erwartet die OeNB eine HVPI-Inflationsrate für 2025 von 2,9 % - genauso hoch wie 2024. Erst 2026 sinken Energie- und Dienstleistungsinflation merklich, sodass die HVPI-Inflation 2026 2,3 % beträgt. 2027 nähert sie sich mit 2,1 % wieder dem Zielwert des Eurosystems von 2 % an.
Die OeNB erwartet 2025 nur eine geringfügige Verbesserung des Budgetdefizits auf 3,8 % des BIP. Damit wird die Maastricht-Grenze von 3 % überschritten, die zur Vermeidung eines Defizitverfahrens eingehalten werden müsste. Die OeNB schätzt das Konsolidierungsvolumen 2025 durch das Paket der neuen Bundesregierung auf ca. 4 Mrd EUR. Die Budgetkonsolidierung wird aber durch die schwache Wirtschaftsentwicklung
erschwert: Sie dämpft das Wachstum der Steuereinnahmen und erhöht die Ausgaben im Arbeitsmarktbudget. 2026 werden weitere Konsolidierungsmaßnahmen, die bereits 2025 in Kraft traten, wirksam. Zudem leistet das Wirtschaftswachstum 2026 und 2027 wieder einen positiven Beitrag. Deshalb liegt das Budgetdefizit 2027 mit 3,1 % nur noch knapp über der Maastricht-Grenze.
Im Vergleich zur OeNB-Prognose vom Dezember 2024 hat sich der Ausblick auf die Jahre 2025 bis 2027 deutlich verschlechtert. Das Wirtschaftswachstum für 2025 wird nun um 0,9 % geringer angenommen, die Inflation um 0,5 % höher geschätzt. Grund dafür ist vor allem die wesentlich schlechtere Ausgangslage, die sich anhand der inzwischen realisierten Werte für Ende 2024 und Anfang 2025 ergibt. Die Risiken für die Prognose sind groß: Etwaige US-Zölle und Gegenzölle verringern das Wachstum und erhöhen die Inflation. Mögliche zusätzliche Konsolidierungsanstrengungen verbessern zwar den Budgetsaldo, haben aber negative Effekte auf das Wachstum. Lediglich die vermehrten Infrastrukturausgaben Deutschlands werden auch Osterreichs Wachstum ankurbeln.
Längste wirtschaftliche Schwächephase der Zweiten Republik nimmt ein Ende
Osterreichs Wirtschaft befindet sich in der längsten Schwächephase der Zweiten Republik. In den letzten zweieinhalb Jahren sank die Wirtschaftsleistung um insgesamt 3,3 %. Nach einem Rückgang von 0,9 % 2023 (real, saison- und arbeitstägig bereinigt) ging sie 2024 um weitere 1,3 % zurück. Im Gegensatz dazu sank sie in der großen Finanz- und Wirtschaftskrise (vom zweiten Quartal 2008 bis zum zweiten Quartal 2009) innerhalb von fünf Quartalen um 5,1 %. Die Folgen der COVID-19-Pandemie führten zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 6,9 % innerhalb von sechs Quartalen (vom vierten Quartal 2019 bis zum vierten Quartal 2021). Die aktuelle Rezession ist daher nicht besonders tief, aber sie dauert überdurchschnittlich lange an.
Konjunkturindikator zeigt Stabilisierung zu Jahresbeginn 2025
Nach dem überraschend starken BIP-Rückgang im vierten Quartal 2024 um 0,4 % zeigt der OeNB-Konjunkturindikator (Stand: 14. März 2025) für das erste Quartal 2025 einen leichten Anstieg des realen BIP um 0,1 % und für das zweite Quartal 2025 einen weiteren Anstieg um 0,3 % an.
Auslaufen staatlicher Maßnahmen stoppt Inflationsrückgang vorübergehend - Inflationsrate liegt 2025 weiterhin bei 2,9 %
Laut der aktuellen Inflationsprognose der OeNB wird die HVPI-Inflationsrate 2025 2,9 % betragen – wie auch schon 2024.
Risiken der Inflationsprognose
Die Inflationsprognose ist mit Aufwärtsrisiken behaftet, das heißt die Inflationsrate könnte höher ausfallen als prognostiziert. Erstens könnten geopolitische Spannungen zu einem höheren Preisdruck führen: Insbesondere können die angekündigten US-Zölle und Vergeltungszölle der US-Handelspartner zu höherer Inflation führen. Zweitens würde eine stärkere und schnellere Erholung der Inlandsnachfrage die Inflation anheizen, vor allem wenn die Konsumnachfrage stärker ansteigt als prognostiziert. Drittens wurde in dieser
Prognose angenommen, dass der Preis von Strom im Jahresverlauf um etwa 20 % sinkt, jener von Gas um etwa 10 %.
Quelle: https://www.oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/reports/2025/report-2025-5- prognose/html-version.html
8.2.2 Österreichische und internationale Tourismus- und Wirtschaftsdaten
Die Nachfrage im Tourismus war 2024 sehr hoch. Mit 154 Millionen Nächtigungen wurde 2024 ein neuer Tourismus-Rekordwert verzeichnet. Diese starke Nachfrage konnten die Unternehmen nutzen, um ihre Preise zu erhöhen. Dadurch konnten sie die gestiegenen (Lohn-)Kosten weiterreichen. Die Lohnsteigerung im Tourismus lag mit 8,6 % zwar im österreichischen Durchschnitt. Im personalintensiven Tourismus führen diese hohen Lohnsteigerungen aber zu einem stärkeren Anstieg der Gesamtkosten.
Quelle: https://www.oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/reports/2025/report-2025-5- prognose/html-version,html
Mit 154,29 Mio. Nächtigungen in Österreich wurde im Jahr 2024 der höchste Wert aller Zeiten erreicht. Das Tourismusland Österreich gehört zu den nachhaltigsten Tourismusdestinationen der Welt und setzt alles daran, auch weiterhin zur Weltspitze zu gehören.
Der Tourismus und die Freizeitwirtschaft Österreichs spielen in der österreichischen Volkswirtschaft eine bedeutende Rolle. Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft vertritt mit ihren sechs Fachverbänden 94.753 gewerbeberechtigte Betriebe.
Die erwirtschaftete direkte und indirekte Wertschöpfung des Tourismus lag 2023 nach dem Tourismussatellitenkonto (TSA) bei rund 29,5 Mrd. €, das sind 6,2 % des BIP. Die Freizeitwirtschaft erzielte 2023 ein Wertschöpfungsvolumen (direkt und indirekt) von 37,3 Mrd, € dabei handelt es sich um 7,8 % des BIP. (WIFO)
Die Betriebe von Tourismus und Freizeitwirtschaft beschäftigten 2023 insgesamt 294.807 Mitarbeiter (ohne geringfügig Beschäftigte; WKO Beschäftigungsstatistik).
Die Einnahmen aus dem Tourismus von Gästen aus dem Ausland betrugen im Jahr 2023 rund 22,8 Mrd. € (OeNB). Österreich hat im Jahr 2022 nach Berechnungen des UN Tourism mit rund US$ 2.171,00 touristischer Auslandseinnahmen einen Platz unter den Top 10 in Europa eingenommen.
Im Jahr 2023 haben nach dem TSA die Gesamtausgaben der Urlaubsgäste, Geschäftsreisenden und Tagesbesucher in Osterreich 35,9 Mrd. € ausgemacht (WIFO) Quelle: https://www,wko,at/oe/tourismus-freizeitwirtschaft/tourismus-freizeitwirtschaftin-zahlen-2025,pdf
8.3
Geschäftsverlauf
Die HOTEL GASTRO POOL Ges. mbH konnte im Wirtschaftsjahr 2024/25 mit einem Umsatzerlös (inkl. Inkassoumsatz) von 160,47 Mio. € eine Steigerung von 6,02 % erzielen. Diese Steigerung ist auf ein Wachstum bei den bestehenden Betrieben und neue Mitgliedsbetriebe zurückzuführen. Im WJ 2024/25 konnten netto 93 neue Betriebe gewonnen werden, der Durchschnittsumsatz ist auf € 86.460 gestiegen.
8.3.1 Entwicklung der Warenbereiche
| Umsatzverteilung | 2024-2025 | 2023-2024 |
|---|---|---|
| Speisen und Getränke | 66% | 62% |
| Verbrauchsgüter | 13% | 12% |
| Energie | 14% | 20% |
| Investitionsgüter | 6% | 5% |
| Dienstleistungen | 1% | 1% |
Die Warenbereiche sind nahezu unverändert zum Vorjahr, mit der Ausnahme von Strom.
8.3.2
Sonstiges
Aktuell werden 232.626 Eingangsrechnungen elektronisch verarbeitet, davon 95,8 % per EDI, und 167.537 Ausgangsrechnungen erstellt, davon 99,5 % per Mail bzw. Download.
8.3.3 Bericht über Zweigniederlassungen
Es gibt keine Zweigniederlassungen.
8.4 Wirtschaftliche Lage
8.4.1 Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich auf € 12.810.640,93 erhöht.
8.4.2 Ertragslage
Die Umsatzerlöse der HOTEL GASTRO POOL GmbH sind im Wirtschaftsjahr 2024/25 auf € 130 Mio. um -7,35& gesunken.
Der Personalaufwand ist um 21,93 % auf € 926.868,17 gestiegen, Zum Bilanzstichtag waren 11 (VJ: 9) Angestellte beschäftigt.
Der Betriebserfolg liegt mit € 1.528.661,46 um EUR -181.528,50 bzw. um -10,61 % unter dem Vorjahr.
Der Finanzerfolg beträgt € 57.945,67 (Vorjahr € 67.136,99).
Das Ergebnis vor Steuern liegt somit bei € 1.586.607,13 (- € 190.719,82 bzw. -10,73 %), was einem Jahresüberschuss nach Steuern von € 1.221.667,71 entspricht.
8.4.3 Finanzielle Leistungsindikatoren
a. Kennzahlen zur Ertragslage
| aa. Umsatzerlöse (Sales) | ||
|---|---|---|
| Werte in EUR 30.4.2025 | 30.4.2024 | |
| Umsatzerlöse | 130.962.027,54] | 141.346.157,32] |
| ab. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before Interest and Tax – EBIT) | ||
| Werte in EUR 30.4.2025 | 30.4.2024 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.586.607,13 | 1.777.326,95 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen gem. § 231 Abs 2 Z 15 bzw. Abs 3 Z 14 UGB | 34,11 | 0,00 |
| = Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 1.586.641,24 | 1.777.326,95 |
| ac. Umsatzrentabilität (Return on Sales – ROS) | ||
| 30.4.2025 Werte in EUR | 30.4.2024 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 1.586.641,24 | 1.777.326,95 |
| / Umsatzerlöse | 130.962.027,54 | 141.346.157,32 |
| = Umsatzrentabilität | 1,21% | 1,26% |
| ad. Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity – ROE) | ||
| 30.4.2025 Werte in EUR | 30.4.2024 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.586.607,13 | 1.777.326,95 |
| / Eigenkapital | 2.387.481,23 | 2.030.863,15 |
| = Eigen kapitalrentabilität | 66,46% | 87,52% |
| Als Basis für die Kapitalrentabilität wurde das Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres herangezogen (KFS/BW3). | ||
| b. Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage | ||
|---|---|---|
| ba. Eigenkapitalquote (Equity Ratio) | ||
| Werte in EUR | 30.4.2025 | 30.4.2024 |
| Eigenkapital | 2.309.148,94 | 2.387.481,23 |
| / Gesamtkapital | 12.810.640,93 | 12.359.009,35 |
| = Eigenkapitalquote | 18,03% | 19,32% |
| bb. Cash-flow-Kennzahlen | ||
| Werte in TEUR | 30.4.2025 | 30.4.2024 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.188 | 1.880 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | ||
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -1.300 | -1.000 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | ||
| wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelbestandes | ||
| Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 2.202 | 1.322 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 2.090 | 2.202 |
8.4.4 Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Es gab nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse bzw. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die das im Jahresabschluss vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussten.
8.4.5 Verwendung von Finanzinstrumenten
Es existieren keine Veranlagungen in derivative Finanzinstrumente.
8.5 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Das Wirtschaftsjahr 2025/2026 wurden mit einer sehr geringen Steigerung in allen Warengruppen budgetiert. Warengruppenpenetration sowie Interne Prozesseffizienz und Risikomanagement stehen weiter im Focus.
8.6 Forschung und Entwicklung
Im Bereich der Forschung und Entwicklung gab es branchenbedingt keine relevanten Aktivitäten.
8.7 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Risiken und Ungewissheiten betreffend das abgelaufene Geschäftsjahr sind keine bekannt.
Es besteht keine Forderungsausfallversicherung. Eventuell auftretende Insolvenzen der angeschlossenen Mitgliedsbetriebe werden in Eigenvorsorge über Budget bzw.
Eigenkapital gedeckt.
Anif, am