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Lagebericht 2025

Holz-Hahn GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 16. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Holz Hahn GmbH

I. Geschäftsverlauf

Mangelnde Auftragslage in der Baubranche, insbesondere im Einfamilienhausbau, sowie Rückgang der Exporte führten zu einer schwierigen Auftragslage. Durch die schleppende Nachfrage kam es zu einer verschärften Konkurrenzsituation und sinkenden Preisen. Gestiegener Wareneinsatz bei sinkenden Verkaufspreisen und gestiegenen Produktionskosten ließen nur eine mäßige Ertragslage zu.

II. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 19.354 (VJ: TEUR 17.040). Die Eigenkapitalquote per 31. Dezember 2024 beträgt 56,0 % (VJ: 52,7 %).

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2025 konnte ein Jahresgewinn von TEUR 1.414 (VJ: TEUR 279) erwirtschaftet werden. Höhere Verkaufsmengen und Preise ließen den Umsatz steigen . Die Ertragslage hat sich aufgrund der gestiegenen Umsätze verbessert, dennoch ist der Wareneinsatzes in Relation gestiegen.

Kennzahlen zur Vermögens- und Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Ifd Jahr Vorjahr
in TEURin Prozent in Prozent
Ergebnis vor Steuern1.638
Eigenkapitalrentabilität durchschn. Eigenkapital18.6488,7 1,8
Ergebnis vor Zinsen und Steuern1.938
Gesamtkapitalrentabilität durchschn. Gesamtkapital34.2961,9 5,6
Eigenkapital19.355
Eigenkapitalquote Gesamtkapital34.59755,9 52,7
Nettoumlaufvermögen20242025
in TEUR
Umlaufvermögen6.6637.817
- langfristiges Umlaufvermögen00
kurzfristiges Umlaufvermögen6.6637.817
-kurzfristiges Fremdkapital4.0004.535
Nettoumlaufvermögen2.6633.282

Finanzlage

Aus der betrieblichen Tätigkeit hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 einen Cashflow von TEUR 4.535 (VJ: TEUR 1.213) erwirtschaftet. Der Investitionscashflow betrug auf Grund hoher Investitionen TEUR -2.047(VJ: TEUR -1.461). Diese Investitionen wurden insbesondere aus der eignen Liquidität des Unternehmens sowie Kreditaufnahmen finanziert, der Finanzierungscashflow betrug TEUR -988 (VJ: TEUR -1.461). Die liquiden Mittel haben sich dabei um TEUR 1.500 erhöht (VJ: TEUR 1.454 vermindert).

III. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Jahr 2026 sehen wir eine leichte Verbesserung der Markt- sowie Ertragslage. Die Hausbauzahlen steigen wieder und daher steigt auch die Nachfrage. Die gestiegenen Rohstoff- und Produktionskosten lassen sich verkaufsseitig zum Teil umsetzten. Die Auftragslage ist in Ordnung und wir werden auch die Produktionsmengen steigern können. Im Herbst zeichnet sich eine leichte Belebung des Marktes ab, was zu einer verbesserten Ertragslage führen könnte.

Die Nachfrage nach Holz, als CO2-neutralem Werkstoff, wird mittelfristig weiterhin stark steigen.

IV. Bereich Forschung und Entwicklung

Derzeit werden keine Forschung- oder Entwicklungstätigkeiten unterhalten.

V. Risikoberichterstattung

Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

Risikofrüherkennungs- und Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik der Gesellschaft zielt darauf ab, die vorhandenen Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Im Rahmen einer grundlegenden Risikobegrenzung werden nur Risiken eingegangen, die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind.

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist Bestandteil der Unternehmensführung und in die Gestaltung unserer Geschäftsprozesse eingebunden. Ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und frühzeitig erkannt werden.

Beschaffungsrisiko

Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue und Kosten bei Rohstoffen und Waren sowie bei der Inanspruchnahme von Leistungen begegnet die Gesellschaft durch eine kontinuierliche Beobachtung und sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten sowie langfristige ausgerichtete Rahmenvereinbarung.

Operative Risiken

Der Großteil unsere Produkte wird CE-konform erzeugt. Dadurch gibt es ein schriftliches Prozess- und Qualitätsmanagement. Den operativen Risiken wird dadurch mit den Zertifizierungen entgegengewirkt.

Kredit- und Ausfallrisiken

Das Ausfallrisiko der offenen Forderungen wird durch die Kreditversicherung weitgehend minimiert.

Zinsrisiken

Bankverbindlichkeiten sind Großteils variabel verzinst, durch vorzeitige Tilgung nach dem Stichtag konnten wir das Zinsrisiko mindern. Das steigende Zinsniveau und strengere Richtlinien der Kreditvergabe dämpfen die Baubranche und führen zu einer geringeren Nachfrage unserer Produkte.

Liquiditätsrisiken

Durch langfristige Kreditlinien und vollständige Ausfinanzierung neuer Projekte werden die Liquiditätsrisiken Großteils ausgeschlossen.

Absatzrisiken

Bei generell schwacher Konjunktur insbesondere in der Baubranche sind auch wir mit niedrigeren Absatzmengen oder niedrigem Verkaufserlös konfrontiert.

VI. Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

Grünbach, 18. 8. 2016

Gèrnot Hahn Ggnther Hahn

Dipling. Georg Hahn

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