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Karl Merti Handelsges.m.b.H.
L A G E B E R I C H T
zum
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025
der
Karl Mertl Handelsges.m.b.H.
Schwechat-Rannersdorf
1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Im Jahr 2025 sind die Umsätze der Karl Mertl Handelsges.m.b.H gegenüber 2024 um 3,26% zurückgegangen. Preise und Nachfrage haben sich jedoch im zweiten Halbjahr erholt, der Rohertrag I stieg von T€ 11.755 auf T€ 12.909. Das wesentlich höhere Jahresüberschuss 2024 ergab sich aufgrund einer Refundierung von Zollabgaben, daher ist der diesbezügliche Vergleich zwischen 2024 und 2025 in dieser Form nicht aussagekräftig. Das Finanzergebnis ist von T€ 547 auf T€ 681 gestiegen. Ziffernmäßig stellt sich die Geschäftsentwicklung wie folgt dar:
| 2025 | 2024 | |||
|---|---|---|---|---|
| Te | % | Te | % | |
| Umsatzerlöse | ||||
| 41.657 | 100,0 | 43.061 | 100,0 | |
| Betriebsleistung | 41.657 | 100,0 | 43.061 | 100,0 |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene | ||||
| Leistungen | -28.748 | 69,0 | -31.306 | 72,7 |
| Rohertrag I | 12.909 | 31,0 | 11.755 | 27,3 |
| Personalaufwand | ||||
| -5.976 | 14,4 | -5.995 | 13,9 | |
| Rohertrag II | 6.933 | 16,6 | 5.760 | 13,4 |
| sonstige betriebliche Erträge | 84 | 0,2 | 5.161 | 12,0 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.296 | 12,7 | -5.228 | 12,1 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 681 | 1,6 | 547 | 1,3 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen | ||||
| (EBITDA) | 2.402 | 5,8 | 6.424 | 14,5 |
| Abschreibungen | -142 | 0,3 | -182 | 0,4 |
| Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen und | ||||
| Wertpapieren des Umlaufvermögens | 72 | 0,2 | 211 | 0,5 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 2.333 | 5,6 | 6.270 | 14,6 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.333 | 5,6 | 6.270 | 14,6 |
| Steuern vom Einkommen | ||||
| -537 | 1,3 | -1.443 | 3,4 | |
| Jahresüberschuss | ||||
| 1.795 | 4,3 | 4.827 | 11,2 |
1.2. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Vermögenslage erwies sich auch in dem wirtschaftlich angespannten Umfeld weiterhin als sehr stabil. Die flüssigen Mittel haben sich auf T€ 40.474 erhöht, die weiterhin außergewöhnlich gute Eigenkapitalquote liegt nun bei 93,2%. Das Working Capital wuchs um T € 1.700.
Die Sachanlagen verminderten sich nach den Abschreibungen nur geringfügig. Die Warenvorräte sind um 7% gesunken, die Lieferverbindlichkeiten gleichzeitig von T€ 901 auf T€ 642 gefallen. Die Verringerung der kurzfristigen Rückstellungen ist auf den Wegfall einer Steuerrückstellung zurückzuführen. Die Abnahme der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich aus der Begleichung einer Forderung im Zusammenhang mit einem Anlagenverkauf. Auf der Passivseite verminderte sich das Sozialkapital um T€ 127.
Die Vermögensstruktur stellt sich wie folgt dar:
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | |||
|---|---|---|---|---|
| Te | % | Te | % | |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | ||||
| Vorräte | 18.032 | 24,7 | 19.276 | 26,5 |
| Lieferforderungen | 2.774 | 3,8 | 2.580 | 3,6 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 10 | 0,0 | 773 | 1,1 |
| sonstige Forderungen | 1.139 | 1,6 | 800 | 1,1 |
| flüssige Mittel | 40.474 | 55,5 | 38.667 | 53,2 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 122 | 0,2 | 140 | 0,2 |
| Aktive latente Steuern | ||||
| 489 | 0,7 | 563 | 0,8 | |
| 63.040 | 86,4 | 62.799 | 86,4 | |
| kurzfristiges Fremdkapital | ||||
| kurzfristige Rückstellungen | 313 | 0,4 | 1.568 | 2,2 |
| erhaltene Anzahlungen | 166 | 0,2 | 156 | 0,2 |
| Lieferverbindlichkeiten | 642 | 0,9 | 901 | 1,2 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.001 | 1,4 | 956 | 1,3 |
| 2.122 | 2,9 | 3.582 | 4,9 | |
| Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) | 60.918 | 83,6 | 59.218 | 81,4 |
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielles Vermögen | 1 | 0,0 | 1 | 0,0 |
| Sachanlagen | 404 | 0,6 | 503 | 0,7 |
| Finanzanlagen | 9.480 | 13,0 | 9.407 | 12,9 |
| 9.884 | 13,6 | 9.911 | 13,6 | |
| langfristiges Umlaufvermögen | ||||
| sonstige Forderungen | 5 | 0,0 | 11 | 0,0 |
| langfristiges Fremdkapital | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| langfristige Rückstellungen | 2.892 | 4,0 | 3.019 | 4,2 | |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 67.915 | 93,2 | 66.120 | 90,9 | |
| Stammkapital | 1.000 | 1,4 | 1.000 | 1,4 | |
| Kapitalrücklagen | 9.810 | 13,5 | 9.810 | 13,5 | |
| Gewinnrücklagen | 41 | 0,1 | 41 | 0,1 | |
| Bilanzgewinn | 57.065 | 78,3 | 55.269 | 76,0 | |
| Summe Eigenkapital | 67.915 | 93,2 | 66.120 | 90,9 | |
| Summe Fremdkapital | 5.014 | 6,9 | 6.601 | 9,1 | |
| Bilanzsumme | 72.929 | 100,0 | 72.721 | 100,0 | |
1.3. Bericht über die Zweigniederlassungen
Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die zunächst schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2025 hat sich im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2026 etwas erholt. Sowohl die Preise als auch die Nachfrage zeigten einen leichten Aufwärtstrend. Die weitere Marktentwicklung wird weiterhin aufmerksam beobachtet.
Die gute Vermögenslage ermöglicht eine optimierte Allokation der finanziellen Mittel, insbesondere im Hinblick auf das kommende CBAM-Regulativ und eventuell weitere Zollmaßnahmen.
Das Lagermanagement und die Preisgestaltung werden fortlaufend an die aktuellen Entwicklungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten angepasst, um eine zuverlässige Lieferfähigkeit zu wettbewerbsfähigen Preisen zu gewährleisten.
2.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Das kommende Jahr wird insbesondere durch die verschärften Safeguard-Regelungen für Stahl sowie die Einführung der Bepreisungsphase des CBAM-Regulativs geprägt sein. Diese Rahmenbedingungen führen zu einer uneinheitlichen und volatilen Preisentwicklung auf dem Stahlmarkt. Durch eine vorausschauende Planung und die enge Zusammenarbeit mit einschlägigen Experten bereitet sich das Unternehmen frühzeitig auf die bevorstehenden Anforderungen vor. Zusätzlich tragen die weiterhin schwankenden Energiepreise zu einer erhöhten Unsicherheit bei und können sich sowohl auf die Produktions- und Transportkosten als auch
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auf die Preisentwicklung am Stahlmarkt auswirken.
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fielen keine an.
Schwechat-Rannersdorf, 07.07.2026
Mag. Mañie Gruscher
Ing. Mag. Jürgen Spannraft