Inhaltsverzeichnis
Gründung
Die Pinzgau Milch registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung hat ihr Unternehmen mittels Sacheinlage- und Einbringungsvertrag am 5.6.2003 in die Pinzgau Milch Produktions GmbH mit Einbringungsstichtag 31.12.2002 eingebracht.
Die Gesellschaft ist im Firmenbuch unter der Nummer FN 236854 s eingetragen.
Mitte 2007 ist die Unternehmensbeteiligungs GmbH als Gesellschafter ausgeschieden und hat die Stammeinlage über EUR 800.000,00 an die Schröder Privatstiftung, Parkring 12, 1010 Wien, und die HMP Immobilien Holding GmbH Spiegelgasse 2/24, 1010 Wien, zu gleichen Teilen zu je EUR 400.000,00 abgegeben. Ende 2025 hat die Schröder Privatstiftung, Parkring 12, 1010 Wien ihren Anteil in Höhe von EUR 400.000,00 an die HMP Immobilien GmbH Spielgasse 2/24, 1010 Wien abgetreten.
Gegenstand des Unternehmens ist die Bearbeitung, Verarbeitung und Verwertung landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere von Milch und Molkereiprodukten sowie der Handel mit solchen Produkten.
Märkte
Zusammenfassung Geschäftsverlauf 2025
Das Jahr 2025 war am Milchmarkt von einem deutlichen Mengenanstieg bei gleichzeitigem Preisdruck in der zweiten Jahreshälfte geprägt.
Entwicklungen in Österreich
Produktion: Die heimische Milchanlieferung lag 2025 mit 3,5 Mio. t um 3,8 % oder 128.992 t über dem Vorjahresniveau. Besonders ab dem Frühjahr stiegen die Mengen deutlich an; im Dezember wurde ein Plus von rund 7,5 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Bio-Anteil: Der Anteil an Biomilch blieb mit ca. 18,5 % der Gesamtanlieferung stabil auf hohem Niveau. Außenhandel: Österreich konnte seine Exporte von Qualitätsprodukten (Käse, Spezialmilch) trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter steigern. Der Fokus liegt hierbei verstärkt auf gentechnikfreien und nachhaltigen Produkten.
Entwicklungen in der EU
Rekordmengen: Mit geschätzten 148,1 Mio. t erreichte das Milchaufkommen in der EU-27 im Jahr 2025 einen historischen Höchststand (+ 2% zum VJ / + 2,8% Fett Inhaltsstoff). Preisverfall: Durch das hohe Angebot gerieten die Erzeugerpreise unter Druck. Ab August 2025 sanken die Preise am Weltmarkt (GDT-Index) und im EU-Großhandel stetig. Im November senkten große Discounter die Verkaufspreise für Milch und Butter. Herausforderungen: Die Blauzungenkrankheit sorgte in Ländern wie Deutschland, den Niederlanden und Belgien für regionale Produktionsrückgänge und Unsicherheit.
Die steigenden Auszahlungspreise bis in den Herbst hinein konnten wir im Handel nur stark zeitverzögert umsetzen. Das führte zu einem Rückgang der Ergebnisse. Die inflationsbedingten Rückgänge bei Qualitätsprodukten wie Heumilch.- und Bioprodukten setzten sich auch 2025 weiter fort.
Die Erlöse und Erträge 2025 der Pinzgau Milch mit TEUR 160.591 legten um 2 % zum Vorjahr zu. Die höchsten Umsatzzuwächse erzielten wir mit abgepackter Vollmilch, Becherartikeln und Käse. Die Exportumsätze mit TEUR 63.018 liegen um 8,1% unter dem Vorjahr. Die Exportquote mit 40,4% ist um 3,9% rückläufig.
Strategische Zusammenführung der Pinzgau Milch und Salzburg Milch
Die Pinzgau Milch und die Salzburg Milch planen einen strategischen Zusammenschluss, um ihre Position in einem immer schwierigeren Marktumfeld zu sichern. Die Gremien der Pinzgau Milch Milchliefer- und Besitzgenossenschaft wurden am 20. November 2025 in Anwesenheit von RVB- Revisionsleiter Dir. Prok. Mag. Hannes Hettegger, Vertretern der Salzburg Milch und der Pinzgau Milch Produktions GmbH über die Möglichkeiten, Vorteile und rechtlichen Themen einer Fusion informiert. Es wurde beschlossen, dass der im Vorfeld ausgearbeitete „Rahmenvertrag zum Zusammenschluss“ im Zuge von Generalversammlungen am 9. Dezember 2025 den Mitgliedern der beiden Genossenschaften vorgestellt wird. Im Zuge der Generalversammlungen wurde die Annahme des Rahmenvertrages mit großer Mehrheit befürwortet.
Die Hauptgründe für diesen Schritt sind:
Bündelung von Synergien: Durch die Fusion sollen Doppelgleisigkeiten in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Verwaltung und Milchsammlung abgebaut werden. Steigerung der Effizienz: Die Kooperation ermöglicht eine spezialisiertere Auslastung der jeweiligen Produktionsstandorte, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen internationalen Playern stärkt. Sicherung der bäuerlichen Strukturen: Das erklärte Ziel ist die nachhaltige Stärkung der regionalen Milchwirtschaft in Salzburg, um den Milchbauern langfristig stabile Abnahmepreise und Sicherheit zu bieten. Erweiterung des Portfolios: Die unterschiedlichen Produktschwerpunkte beider Molkereien ergänzen sich gut, was neue Chancen im Export und im Einzelhandel eröffnet. Sicherung von Arbeitsplätzen durch den Ausbau der Standorte Es entsteht einer der größten Biomilchverarbeiter in Europa
Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren punktuell zusammen und vertiefen diese Partnerschaft nun durch die geplante Fusion.
Die nächsten Schritte sind:
Fertigstellung der BWB Prüfung Anfang April 2026 Unterzeichnung des Managementvertrages (Salzburg Milch GmbH erhält mittels Stimmrechtsvollmacht umfangreiche Befugnisse zur Leitung der Pinzgau Milch) Erstellung der Jahresabschlüsse der beiden Genossenschaften Ende März 2026 Pinzgau Milch Produktions GmbH - Verkauf von 40% der Geschäftsanteile an die Salzburg Milch GmbH (IV/26) Verschmelzung der Genossenschaften (Generalversammlungen VI/26) Verschmelzung der Pinzgau Milch Produktions- GmbH mit der Salzburg Milch GmbH (IX/26)
Rohstoff
Mit 930 Milchlieferanten ist der Stand zum Vorjahr um 1 Lieferanten rückläufig. Die Milchanlieferung mit 104.399 to konnte um 3,8 % zum Vorjahr gesteigert werden. (Konv. Milch 49.678 to + 4,8 %, Biomilch 54.721 to + 2,8 %). Die Gesamtverarbeitung mit 115.415 to liegt um 6,3 % über dem Vorjahreswert.
Der DS-Auszahlungspreis für konv. Milch mit 60,82 Ct/kg inkl. MWSt. bei 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß ist um 7,39 Ct/kg inkl. MWSt. angestiegen. Der DS-Auszahlungspreis für Biomilch mit Laufstallhaltung liegt mit 69,96 Ct/kg um 7,19 Ct/kg über dem Vorjahreswert. Alle übrigen Milchsorten liegen im Bereich von 6,68 Ct/kg bis 7,92 Ct/kg über dem Vorjahreswert.
Leistungen besonderer Art
Vollaseptische Verpackungslinien für HDPE-Produkte und Becher Kindernährmittelproduktion, FSMP (Food for Special Medical Purpose), Mahlzeitenersatz, Functional Food, Eiskaffee, Proteingetränke Abfüllung von Frischmilch- und länger haltbaren Produkten (ESL) in Kartonverpackungen Butterei Nanofiltrationsanlage, Mikrofiltration Käseproduktion (Betrieb Kössen und Maishofen) und zentrales Reifelager Milch aus 100% gentechnikfreier Fütterung Sortenvielfalt / Milch (Konv. Milch, Biomilch, Bio-Heumilch, regionale Milchkonzepte) Großer österreichischer Hersteller von Biomilchprodukten
Investitionen
Die Investitionen in Höhe von TEUR 4.125 entsprechen in ihren Schwerpunkten der langfristigen, strategischen Zielsetzung nach profitablem Wachstum und der Verbesserung der bestehenden Infrastruktur. (Ventilknoten für Tanklager, 4 Außenlager-Steriltanks inkl. Fundament, Anzahlung Austausch Butterei, Flaschentrocknungsanlage, Sanierung Abwasserschacht)
Personal
Als Geschäftsführer waren 2025 bestellt: Hr. Hannes Wilhelmstätter (Finanzen, Verwaltung, Controlling) und Hr. Markus Buchmayr (Sprecher der Geschäftsführung) und Hr. Martin Kubinzky- Papik (Vertrieb, Marketing, Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Forschung & Entwicklung).
Die weiteren Führungspositionen sind mit nachstehenden Mitarbeitern besetzt: Hr. Marc Buchner (Controlling, Beteiligungsmanagement, Investitionen, Einkauf, IT & Verwaltung), Hr. Ing. Gabriel Kalan (Betriebsleiter), Hr. Rene Woj (Verkaufsleitung Molkereiprodukte Inland und Ausland), Hr. Benjamin Steiner (Verkaufsleitung Ready-to-Drink), Hr. Andreas Oberhollenzer (Technischer Leiter), Hr. DI Werner Schneider (Leiter Forschung & Entwicklung), Hr. Valentin Verdorfer (Leitung Qualitätsmanagement), Hr. Thomas Schieber (Leitung Qualitätssicherung), Hr. Siegfried Rainer (Leitung Kostenrechnung u. Controlling), Hr. Christoph Schwaiger (Leitung IT,), Hr. Miza Hodzic (Leitung Logistik u. Kommissionierung) und Fr. Martina Deutsch (Einkauf) besetzt. Die Bereiche Produktionsleitung führen: Hr. Florian Holzmeister
(Gelbe Palette), Hr. Roland Ripper (Weiße Palette) und Hr. Milan Prodanovic (Produktionsplanung Fertigprodukte).
Der Mitarbeiterstand (Vollzeitäquivalenz) mit 247 Beschäftigten (- 1 MA VJ) zum 31.12.2025 hat sich nach den Jahren der Produktionserweiterungen weiter stabilisiert.
Forschung und Entwicklung
Unter der Leitung des F&E Teams von DI Werner Schneider wurden 2025 zahlreiche Neuprodukte im Bereich Kindernährmittel, FSMP (Food for Special Medical Purpose), Functional Food und Käse entwickelt, bzw. bestehende Rezepturen überarbeitet. In Summe wurden wie in den Vorjahren über 40 neue Artikel eingeführt.
Zweigniederlassungen
Im Geschäftsjahr 2025 ist die Beteiligung an der Tirol Pack GmbH in Schlitters mit einem Kapitalanteil von 94,16% abgegangen.
Wesentliche Risiken
Neben den bereits beschriebenen Risiken bestehen für die Gesellschaft vor allem Risiken in Zusammenhang mit Rückholaktionen lang haltbarer Produkte durch Qualitätsprobleme. Diesen Risiken wurde mit einer entsprechenden Rückstellung vorgesorgt.
Ausblick auf den Geschäftsverlauf 2026
Nach dem Preisrückgang Ende 2025 deutet sich zum Jahresbeginn 2026 eine leichte Erholung der Weltmarktpreise an. Dennoch bleibt die Marktsituation aufgrund der steigenden Milchanlieferung, hoher Bestände und schwankender Nachfrage sehr angespannt.
Die Analysten rechnen besonders bei konv. Milchprodukten mit deutlichen Erzeugermilchpreisund Preisrückgängen im Handel. Etwas stabiler stellt sich die Lage bei Biomilchprodukten dar. Weiters ist mit einer höheren Volatilität aufgrund der Konjunkturlage und handelspolitischer Unsicherheiten durch Kriege und Zölle zu rechnen.
Pinzgau Milch: Durch die massiv gestiegene Milchanlieferung in den letzten Monaten und den damit einhergehenden, sinkenden Milchversandpreisen, muss der Fokus 2026 auf die die Erreichung der Vollauslastung auf den HDPE-Flaschenanlagen und die Erzielung eines möglichst hohen Auslastungsgrades auf den übrigen Produktionsanlagen gerichtet sein. Durch die Verzögerungen beim Austausch der Butterei im Vorjahr, werden wir diesen im Zeitraum zwischen Juni und Juli 2026 durchführen. Im Vorfeld müssen wir einen entsprechenden Butterbestand aufbauen, damit wir durchgängig lieferfähig bleiben. Neben dem Austausch der Butterei liegt der Investitionsfokus 2026 auf der Hebung der Produktionssicherheit in allen Produktionsbereichen. Die geänderten Rahmenbedingungen am Milchmarkt kommen der Pinzgau Milch deutlich besser entgegen, als dies im Vorjahr der Fall war. Wir rechnen im 1ten Quartal 2026 mit einem positiven Ergebnis durch geplante Umsatzzuwächse bei Becher- und HDPE-Flaschenprodukten.
Das zentrale Thema wird der geplante Zusammenschluss mit der Salzburg Milch sein. Dieser Prozess hat nach der Freigabe durch die Bundeswettbewerbsbehörde Anfang April gestartet.
DARSTELLUNG DER LAGE
Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 3.026 auf TEUR 75.092 (+ 4,20 %).
Das Anlagevermögen liegt mit TEUR 40.090 um TEUR 1.259 unter dem Vorjahreswert. Die Veränderungen im Umlaufvermögen sind auf die Erhöhung der Vorräte um TEUR 4.436 auf TEUR 16.503, den Lieferforderungen um TEUR 2.463 auf TEUR 15.826, sowie dem Abbau der sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände, um TEUR 34 auf TEUR 1.438 zurückzuführen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind um TEUR 1.856 auf TEUR 139 rückläufig und der Stand an Wertpapieren ist unverändert zum Vorjahr mit TEUR 1. Der Rückgang der aktiven latenten Steuern um TEUR 473 auf TEUR 1.095 ist Großteils auf die Anpassung der Wertberichtigung zu Forderungen zurückzuführen.
Auf der Passivseite sind die Investitionszuschüsse durch die laufenden Auflösungen um TEUR 345 auf TEUR 1.450 rückläufig. Die Kreditverbindlichkeiten mit TEUR 30.423 (+ TEUR 5.282 zum VJ) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 11.937 (+ TEUR 1.883 zum VJ) sind durch den Aufbau der Vorräte, in Kombination mit den deutlich gestiegen Herstellkosten durch den Milchpreisanstieg 2025, angestiegen.
Die sonst. Verbindlichkeiten sind um TEUR 3.806 auf TEUR 2.736 rückläufig. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Auflösung der Verbindlichkeiten an Genussrechtsinhaber und dem Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Das Bilanzergebnis in Höhe von TEUR 0 ergibt sich durch die Zuschussverpflichtung der HMPI, welche im Kauf- und Abtretungsvertrag mit der Salzburg Milch GmbH geregelt ist. Der Gewinnvortrag bleibt mit TEUR 54 zum Vorjahr unverändert.
Finanzlage/Eigenmittel
Das Eigenkapital inkl. Investitionszuschüssen mit TEUR 23.952 liegt um TEUR 345 unter dem Vorjahreswert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 31,9% (VJ 33,7%). Die Gewinnrücklagen mit TEUR 21.337 sind unverändert zum Vorjahr. Durch das im Kauf- und Abtretungsvertrag vereinbarte Mindesteigenkapital zum 31.12.2025 wird das Jahresergebnis entsprechend dieser Garantie ausgeglichen und das Jahresergebnis mit 0 EUR ausgewiesen. Der Stand an Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln ist durch die jährlichen Auflösungen in Höhe von TEUR 345 rückläufig.
Fremdkapital
An Positionen des Fremdkapitals werden zum 31.12.2025 TEUR 51.141 (VJ TEUR 47.771) ausgewiesen. Dies entspricht Fremdkapitalquote von 68,1% (VJ 66,3%).
Ertragslage
Die Summe der Erlöse u. Erträge hat sich im Jahr 2025 um TEUR 3.205 auf TEUR 160.591 (+ 2,04% VJ) erhöht. Davon betrugen die betrieblichen Umsatzerlöse TEUR 158.653 (+ TEUR 7.011). Vom Gesamtumsatz entfallen auf die Exportumsätze TEUR 63.018 (VJ TEUR 68.586; - TEUR 5.568 (- 8,12%)).
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Die Betriebsaufwendungen im Jahr 2025 mit TEUR 162.478 liegen um + TEUR 6.751 über dem Vorjahr (+ 4,34% VJ). Die wesentlichen Veränderungen betreffen die Bereiche: Materialaufwand + TEUR 7.885 (+ 6,88% VJ), Personalkosten + TEUR 966 (+ 5,51%), Instandhaltungen + TEUR 457 (+ 11,67%), Abfuhr Vollmilch Versand + TEUR 176 (+26,36%) und Verwaltungsaufwand + TEUR 86 (+57,64%). Einsparungen gab es in den Bereichen Abschreibungen - TEUR 392 (- 6,91%) und insbesondere bei den Kosten für Abschreibungen und Wertberichtigungen - TEUR 1.765 (- 72,09% Vorjahr Schadensfall HDPE Flaschen).
Das 2025 erwirtschaftete Ergebnis nach Steuern in Höhe von - TEUR 1.586 liegt um TEUR 3.635 unter dem Vorjahresergebnis. Der Finanzerfolg liegt 2025 durch die Zuschüsse von Genussrechts-inhabern in Höhe von TEUR 1.722, den Aufwendungen für Finanzanlagen TEUR 74 und den Auf-wendungen für Zinsen in Höhe von TEUR 1.092 (VJ TEUR 1.059) mit TEUR 560 (VJ - TEUR 2.101) im Plus. Die Aufwendungen für Steuern v. Einkommen mit TEUR 259 (VJ + TEUR 84) resultieren von der Auflösung von aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 473 (VJ - TEUR 79) und der Auflösung von Guthaben der Körperschaftssteuer aus Vorjahren in Höhe von TEUR 215 (VJ TEUR 162).
Der erzielte Jahresverlust 2025 ist auf die volatilen Entwicklungen der Milchauszahlungspreise und den damit einhergehenden, verzögerten Umsetzungen der Preiseerhöhungen im Handel, sowie den massiv angestiegenen Kosten für Materialaufwand und zurückzuführen. Der ausbezahlte Erzeugermilchpreis lag im oberen Drittel der österreichischen Molkereien.
Maishofen, am 24. April 2026
Die Geschäftsführer:
Hannes Wilhelmstätter
Andreas Gastefger
Ing. Sebastian Mösl, MBA MIB