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Lagebericht 2025/26

IMB Industriemontagen BERGER GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Jän. 2026 · Eingereicht am 30. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

der IMB Industriemontagen BERGER GmbH zum 31. Jänner 2026

1. Geschäftstätigkeit, Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1 Geschäftstätigkeit

Die Kernkompetenzen liegen im Bereich Kessel- und Anlagenmontage, Industrieservice, Schweißtechnik und Rohrleitungsbau. Die Gesellschaft ist im Inland und im benachbarten Ausland tätig.

1.2 Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis

Im Geschäftsjahr 2025/2026 sank die Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr um rund 3 %. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf vorgezogene Großaufträge zum Jahresende des Geschäftsjahres 2024/2025 zurückzuführen, die zu einem überdurchschnittlichen Anstieg der Umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr geführt haben.

1.3 Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025/2026 einen Cash-Flow von EUR 1,8 Mio. erwirtschaftet. Dieser Cash-Flow wurde in Höhe von EUR 0,2 Mio. zur Finanzierung der Investitionen und für eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 1,5 Mio. verwendet. Dementsprechend haben sich die liquiden Mittel um EUR 0,1 Mio. erhöht.

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist wie im Vorjahr deutlich positiv. Die Finanzlage der IMB Industriemontagen BERGER GmbH ist somit zum Bilanzstichtag ausgewogen.

Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 56 % (Vorjahr: 42 %), die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. URG ist nicht errechenbar, da die liquiden Mittel die bilanziellen Schulden übersteigen (Vorjahr: rd. 5 Monate). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs nicht gegeben ist.

1.4 Vermögenslage

Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt 108 % (Vorjahr: 174 %). Das bedeutet, dass die vorhandenen Kapazitäten erweitert wurden.

Das Sachanlagevermögen ist zu 63 % (Vorjahr: 60 %) abgeschrieben. Je höher dieser Anlagenabnutzungsgrad ist, desto früher müssen grundsätzlich Reinvestitionsmaßnahmen erfolgen.

Die durchschnittliche Außenstandsdauer der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt 49 bzw. 22 Tage (Vorjahr: 37 bzw. 19 Tage).

2. Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden derzeit nicht betrieben. Der Fokus liegt auf der kontinuierlichen Verbesserung bestehender Verfahren, der Qualifizierung der Mitarbeiter sowie der effizienten Umsetzung kundenspezifischer Projekte.

3. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betreibt seit Ende August 2025 in 2100 Stetten, Sandfeld 2, einen operativen Standort.

4. Prognose- und Risikoberichterstattung

Aufgrund des Verlaufes des bisherigen Geschäftsjahres und der derzeitigen Auftragslage erwarten wir für das gesamte Geschäftsjahr 2026/2027 wieder ein positives Ergebnis.

Kundenseitig sind für die nächsten Jahre keine Risiken und Ungewissheiten festzustellen. Die Marktposition konnte auf Grund einiger neuer Kunden und langjähriger Rahmenverträge weiter verstärkt werden. Die teils angespannte Situation beim Mitbewerb eröffnet immer wieder neue Chancen. Die momentane Wirtschaftslage ist auf Grund von Krieg und allgemein instabilen Verhältnissen derart volatil, dass seriöse Prognosen praktisch unmöglich sind.

Angern an der March, 29. September 2026

Manfred Fochler/

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