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Lagebericht 2024

IMR metal powder technologies GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 31. Okt. 2025

Inhaltsverzeichnis

1) Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

a) Geschäftsverlauf

Entwicklung Weltwirtschaft

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Der Russland-Ukraine-Konflikt bleibt auch 2024 eine erhebliche Belastung für die Weltwirtschaft. Sanktionen, Handelsembargos und Unterbrechungen in Energie- und Rohstofflieferketten wirken weiterhin dämpfend. Dennoch erweisen sich die Märkte als relativ widerstandsfähig – gestützt durch staatliche Interventionen, geldpolitische Maßnahmen und Fiskalpolitik. Die Preise für Energie und Rohstoffe bleiben auf hohem Niveau.

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Deutschland

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte 2024 um −0,2 %. Das nominale Bruttoinlandsprodukt erreichte 4.305,3 Mrd. €. Im Jahresverlauf blieb die Arbeitslosenquote erhöht. Die durchschnittliche Inflationsrate ging gegenüber 2023 zurück, lag aber weiterhin über dem langfristigen Zielwert.

Europa

Im Euroraum legte die Wirtschaftsleistung 2024 nur geringfügig zu. Die Wachstumsraten blieben schwach, da Inflation, hohe Zinsen und Energiepreise die Nachfrage belasteten. Konsum und Investitionen wurden durch die restriktive Geldpolitik gebremst.

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Nordamerika

In den USA wuchs die Wirtschaftsleistung 2024 um +2,7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Inflationsrate lag im Oktober bei 2,6 %, die Arbeitslosenquote bei 4,1 %. In Kanada betrug das Wirtschaftswachstum rund +1,1 %.

China

Die chinesische Wirtschaft verzeichnete 2024 ein Wachstum von +5,0 %. Die

Inflationsrate blieb mit 0,2 % äußerst niedrig.

Auslieferungen an Kunden nach Regionen

Die umsatzstärkste Region für die IMR ist nach wie vor D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Aufgrund dieser Konzentration ist die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Österreich von entscheidender Bedeutung für unseren Geschäftserfolg.

Weiterhin bemerkbar machen sich die Unsicherheiten in der Bau- Automobilindustrie, jene sind zurückzuführen auf die Unsicherheiten der Politik. und

b) Finanzielle Leistungsindikatoren

EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern):

Berechnung:

Betriebserfolg = Betriebsergebnis

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Ergebnis aus Finanzinvestitionen = Erträge aus anderen Wertpapieren abzüglich Aufwendungen aus Finanzanlagen

Das EBIT zeigt die Profitabilität der Gesellschaft und erlaubt als international verwendete Größe den Vergleich der Ertragskraft mit anderen Unternehmen.

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Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Werte in TEUR202420232022
Betriebserfolg2.8602.4481.426
Ergebnis aus Finanzinvestitionen377281196
EBIT3.2372.7291.622

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Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir unsere Ertragskraft steigern. Der EBIT erhöhte sich auf TEUR 3.237 (2023: TEUR 2.729). Mit Umsatzerlösen von TEUR 189.016 bestätigten wir zudem die starke Marktposition unseres Unternehmens. Ebenfalls trug ein effizienteres Kostenmanagement zum verbesserten Erfolg bei.

Umsatzrentabilität:

Berechnung:

(EBIT * 100) / Umsatzerlöse

Die Umsatzrentabilität ist gerade für einen Handelsbetrieb ein wichtiger Indikator für die Markt- und Kosteneffizienz, da sie darstellt, wie gut die Gesellschaft ihre Leistungen verwerten bzw. wie kostengünstig sie diese erstellen kann. Je höher die Umsatzrentabilität, umso höher die Widerstandskraft des Unternehmens, um Preisrückgänge bzw. Kostensteigerungen abzufangen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Werte in TEUR202420232022
EBIT3.2372.7291.622
Umsatzerlöse189.016215.926298.247
Umsatzrentabilität1,71 %1,26 %0,54 %

Eigenkapitalquote

Berechnung:

(Eigenkapital +Sonderposten) * 100 / Gesamtkapital

Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher die finanzielle Stabilität der Gesellschaft bzw., umso größer die Unabhängigkeit von Fremdfinanzierungen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Werte in TEUR202420232022
Eigenkapital7.1756.4605.721
Gesamtkapital31.79126.75130.804
Eigenkapitalquote22,57 %24,15 %18,57 %

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Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir unser Eigenkapital auf TEUR 7.175 steigern (2023: TEUR 6.460) und damit unsere solide Finanzbasis weiter stärken. Das Unternehmen verfügt über ein robustes Gesamtkapital von TEUR 31.791, das wir gezielt an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst haben. Insgesamt zeigt die Entwicklung der Eigenkapitalquote von 22,57 %, dass wir auch unter herausfordernden Marktbedingungen eine stabile und verlässliche finanzielle Struktur bewahren.

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Nettoverschuldung

Berechnung:

verzinsliches Fremdkapital = Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

liquide Mittel = Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Nettoverschuldung zeigt, wie das Unternehmen in der Lage ist, die Schulden zu begleichen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
DiWerte in TEUR202420232022
Verzinsliches Fremdkapital11.93410.10210.330
Liquide Mittel1.6251.0612.682
Nettoverschuldung10.3099.0417.648

Im Geschäftsjahr 2024 haben wir unsere Finanzierungsbasis gezielt erweitert, um die Flexibilität und Investitionskraft unseres Unternehmens weiter auszubauen. Die liquiden Mittel stiegen auf TEUR 1.625 (2023: TEUR 1.061), was unsere Handlungsfähigkeit für operative und strategische Maßnahmen stärkt.

jedoch vor Die Nettoverschuldung erhöhte sich auf TEUR 10.309 (2023: TEUR 9.041), spiegelt allem gezielte Investitionen in Wachstum und nachhaltige Geschäftsentwicklung wider. Durch diese gesteuerte Kapitalaufnahme sichern wir langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit und schaffen gleichzeitig Spielräume für zukünftige Chancen. Insgesamt zeigt sich unsere Finanzstruktur solide, effizient und zukunftsfähig.

Die Kapitalflussrechnung zeigt folgende Entwicklung:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Werte in TEUR202420232022
Nettogeldfluss aus der Betriebstätigkeit733-1.0191.132
Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit2981.989-3.969
Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit-468-2.5911.540
Abnahme(-)/Zunahme(+) der liquiden Mittel563-1.621-1.297

Im Jahr 2023 wurde die Berechnung des Cashflows an die Erfordernisse der AFRAC-Stellungnahme 36 angepasst, die Vorjahre wurden nicht angepasst, sodass obige Werte nur für 2023 und 2024 vergleichbar sind.

Im Geschäftsjahr 2024 hat die IMR ihre finanzielle Struktur weiter gestärkt und den Cashflow gezielt optimiert. Besonders erfreulich ist die deutliche Verbesserung des Nettogeldflusses aus der Betriebstätigkeit auf TEUR 733 (2023: TEUR -1.019), die das Ergebnis unserer Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung widerspiegelt.

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Der Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR 298 (2023: TEUR 1.989) und zeigt, dass Investitionen weiterhin bewusst geplant und zielgerichtet umgesetzt werden, um langfristiges Wachstum zu sichern. Die geplanten Investitionen in neue Produktionsanlagen zur Erweiterung der Kapazitäten und Erschließung neuer Geschäftsfelder sind für 2025/2026 vorgesehen.

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Der Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei TEUR -468 (2023: TEUR - 2.591), wodurch die liquiden Mittel insgesamt um TEUR 563 (2023: -1.621) zugenommen haben. Dies verdeutlicht unsere konsequente Arbeit an einer stabilen Liquiditätsbasis, die den finanziellen Spielraum für zukünftiges Wachstum nachhaltig stärkt.

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2) Bericht über die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens in 2025

Im Jahr 2024 war die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen weiterhin differenziert und regional geprägt. Protektionistische Maßnahmen der Europäischen Union und der USA sowie Unsicherheiten auf den Finanzmärkten, insbesondere im Zusammenhang mit Handelsembargos und dem teilweisen Ausschluss Russlands, stellten Herausforderungen dar. Für West- und Zentraleuropa blieb das Wirtschaftswachstum moderat. In Osteuropa entwickelte sich die Wirtschaft leicht positiv, während China trotz einer leichten Wachstumsverlangsamung auf hohem Niveau operierte.

Die globale Zinkproduktion ging 2024 um rund 3 % zurück, bedingt durch anhaltende Minenschließungen und reduzierte Fördermengen. U.a. zeigten die Zinkpreise im Jahresverlauf starke Schwankungen. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Marktvolatilität, bieten aber zugleich Chancen für gezielte Handelsaktivitäten und Margenoptimierung.

Im Zinnmarkt führten anhaltende Angebotsengpässe und geopolitische Unsicherheiten zu stabil hohen Preisen. Trotz dieser Herausforderungen blieb die Nachfrage nach Zinn stabil, getragen durch die Elektronikindustrie, Automobilproduktion, Löttechnik sowie den wachsenden Bedarf an Elektronikkomponenten und erneuerbaren Energien.

Die Rohstoffmärkte 2024 waren geprägt von einer Kombination aus regionalen Angebotsengpässen, geopolitischen Risiken und differenzierter Nachfrage. Während Zink von Produktionsdefiziten und steigender Nachfrage profitierte, blieb der Zinnmarkt aufgrund geopolitischer Faktoren und begrenzten Angebots stabil.

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen strebt die IMR für das Jahr 2025 ein zumindest gleichbleibendes Geschäftsergebnis wie im Geschäftsjahr 2024 an. Die aktuelle Marktsituation bietet Chancen für eine gesteigerte operative Flexibilität, gezielte Handelsaktivitäten sowie eine konsequente Optimierung unserer Position im Rohstoffhandel.

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Insbesondere die Verknappung bestimmter Rohstoffe kann zu höheren Preisen und gesteigerten Gewinnen führen, zugleich wichtige Signale für den Markt setzen und die Wertschätzung der Güter erhöhen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir positive Impulse für unsere Geschäftsentwicklung.

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Darüber hinaus werden wir unsere Verkaufsaktivitäten im Jahr 2025 gezielt auf die Rückgewinnung bestehender Kunden und den Ausbau unserer Bestandskundenbasis fokussieren, um nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Letztendlich werden die gesteckten Ziele von den internationalen politischen Entwicklungen beeinflusst!

Bericht über wesentliche Risiken und Chancen

Im folgenden Abschnitt wird die Risiko- und Chancensituation zum 31. Dezember 2024 detailliert dargestellt, gegliedert nach Risikokategorien. Die Bewertung der genannten Risiken und Chancen erfolgt unter Berücksichtigung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds, das als wesentliche Prämisse in die Beurteilung einfließt.

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Weltweite Wirtschafts- und Finanzrisiken

Unser globales wirtschaftliches und finanzielles Umfeld wird zunehmend angespannt. Mögliche Rezessionen könnten die Erwartungen an die wirtschaftlichen Aussichten weiter dämpfen, was zu steigenden Kapitalkosten führen kann. Diese Rahmenbedingungen werden in der Unternehmensplanung umfassend berücksichtigt, um angemessen auf die sich verändernden wirtschaftlichen Gegebenheiten reagieren zu können.

Operative Risiken und Chancen

In der Risikokategorie „operative Risiken und Chancen“ spielen IT-Risiken eine zentrale Rolle für die IMR. Die Geschäftsprozesse des Unternehmens sind stark von Informationstechnologien abhängig, was ein erhebliches Risiko darstellt. Insbesondere besteht ein Ausfallrisiko in der Produktion sowie im Handelsgeschäft aufgrund unvorhergesehener Ereignisse wie Cyber-Angriffe. Ein wesentliches Risiko ist die Möglichkeit von Datenverschlüsselungen oder Datenschutzverletzungen. Die präventive Absicherung kritischer IT-Ressourcen und Applikationen wird durch die IMR Group GmbH sichergestellt.

Zusätzlich sieht sich die IMR operativen Risiken im Investitionsbereich gegenüber, insbesondere in Form von Kostenrisiken, die aus der möglichen Nichteinhaltung von Budgets resultieren. Dies könnte zu einer Priorisierung oder Änderung von Investitionen führen. Neben diesen wesentlichen Risiken ist die IMR aufgrund ihrer globalen Geschäftstätigkeit auch unterschiedlichen rechtlichen Risiken, steuerlichen Herausforderungen, Zollfragen sowie nichtfinanziellen Risiken ausgesetzt.

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Personalrisiken und -chancen

Im aktuellen Berichtsjahr wurden in der Risikokategorie „Personalrisiken und - chancen“ trotz des vorzeitigen Ablebens eines Mitgliedes der Geschäftsführung keine wesentlichen Risiken identifiziert.

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Absatzrisiken und -chancen

Für die IMR sind die Absatzmärkte in Europa, insbesondere in der D-A-CH-Region, von zentraler Bedeutung. Innerhalb der Kategorie Absatzrisiken und -chancen besteht derzeit das Risiko einer weiter sinkenden Nachfrage aufgrund dynamischer Markt- und Wettbewerbssituationen. In Europa zeigt sich eine strukturelle Veränderung im Automobilsektor, die die Absatzerwartungen beeinflusst.

Sollte sich die Absatzsituation positiver entwickeln als angenommen, könnten zusätzliche Absatzpotenziale entstehen, insbesondere angesichts des hohen Prämienniveaus.

Abhängigkeit von Lieferkette

Die IMR ist auf eine komplexe Lieferkette angewiesen, deren Stabilität stark von globalen und geopolitischen Faktoren abhängt. Unterbrechungen in der Lieferkette können zu Gewinnrückgängen und einer Verringerung der Kundenzufriedenheit führen. Daher sind stabile Beziehungen zu Lieferanten ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Durch enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten ist IMR in der Lage, flexibel auf Veränderungen in der Lieferkette zu reagieren und proaktive Maßnahmen zu ergreifen.

Kredit- und Ausfallsrisiken

Das Kredit- und Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten umfasst die Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und betrifft die maximalen Ansprüche gegenüber den jeweiligen Kontrahenten. Um dem Risiko von Kundenforderungen entgegenzuwirken, setzt die IMR auf ein effizientes Mahnwesen, Kreditversicherungen und Factoring. Zudem werden vereinzelt Akkreditivgeschäfte durchgeführt, um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten.

Fremdwährungsrisiko

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Das Fremdwährungsrisiko ergibt sich hauptsächlich aus Transaktionen, die nicht in der funktionalen Währung Euro (EUR) durchgeführt werden. Zur Reduzierung dieses Risikos setzt das Unternehmen Kursabsicherungsinstrumente ein, die für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr gültig sind, wobei vor allem Devisentermingeschäfte verwendet werden. Das Volumen dieser Absicherungen wird basierend auf den geplanten Absatzzahlen und Beschaffungsbedarfen in den jeweiligen Fremdwährungen festgelegt. In der operativen Geschäftstätigkeit werden insbesondere Euro (EUR) und US-Dollar (USD) verwendet.

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Da die Rohstoffe überwiegend in USD notiert sind und nahezu alle Kunden Rechnungen in Euro erhalten, sind permanente Absicherungen erforderlich. Die Absicherung erfolgt nachfolgenden Prinzipien:

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Lieferant in USD und Kunde in EUR:

USD werden erworben, um die Lieferanten zu bezahlen. Die erhaltenen Euro- Devisen vom Kunden werden über die Ausgangsrechnung gegen USD verkauft.

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Lieferant in USD und Kunde in USD:

Nur die Differenz, die nicht für die Bezahlung der Eingangsrechnung verwendet wird, wird verkauft.

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Die Fremdwährungs- und Rohstoffabsicherungen basieren auf den Grundgeschäften, nämlich den Einkäufen von Lieferanten und den Verkäufen an Kunden. Aufgrund der dynamischen Natur dieser Geschäfte sind schnelle Entscheidungen erforderlich. Eine offene Fehlerkultur und kontinuierliches Risikomonitoring erfordern eine transparente Darstellung von Abweichungen. Regelmäßige Abstimmungen zwischen den Verantwortlichen im Verkauf und Einkauf sind daher unverzichtbar. Abgeschlossene Geschäfte werden in die Auftragsabwicklung überführt, wobei das Vier-Augen-Prinzip gemäß der IMR- Richtlinie für das interne Kontrollsystem durch Auftragsbestätigungen und Bestellungen angewandt wird, um Fehler zu minimieren.

Marktpreisrisiken und Chancen

Im Handelsgeschäft und in der Lagerhaltung muss der Rohstoff in der Regel im Voraus gekauft werden, um die Verfügbarkeit für die Produktion sicherzustellen. Dies führt normalerweise zu einem Rohstoffpreisrisiko, da die Rohstoffpreise täglich an den Rohstoffbörsen schwanken. Um dieses Risiko zu steuern, setzt die IMR- Absicherungsinstrumente ein. Die Rohstoffbörse bietet die Möglichkeit, als Käufer oder Verkäufer aufzutreten.

In der Praxis kauft die IMR-Rohstoffe und verkauft diese zunächst nicht an Kunden, sondern sichert sich durch den Verkauf an der Rohstoffbörse ab, ohne die Rohstoffe tatsächlich an die Lagerhäuser der Börse zu liefern. Dieser Verkauf dient der Überbrückung eines bestimmten Zeitraums (ein Monat oder länger), bis der Kunde bereit ist, die Ware zu übernehmen und den aktuellen Rohstoffpreis bei IMR zu fixieren. In diesem Fall kauft IMR erneut Rohstoffe an der Börse, um den Bedarf zu decken, wenn der Kunde die Ware übernimmt.

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Die Unternehmenspolitik der IMR sieht vor, diese Risiken so weit wie möglich durch den Einsatz von Finanzinstrumenten zu begrenzen oder auszuschließen. Sollten sich die Marktpreise im Vergleich zu den angenommenen Planungs- und Prognoseannahmen positiv entwickeln, könnten sich daraus auch Chancen für die IMR ergeben.

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Liquiditätsrisiken

Die IMR ist darauf angewiesen, ihren Finanzierungsbedarf effektiv zu decken, um mögliche Liquiditätsrisiken zu vermeiden. Ein Liquiditätsrisiko besteht darin, dass es schwierig sein könnte, den Kapitalbedarf über die Aufnahme von Finanzmitteln zu sichern oder angemessene Finanzierungsbedingungen zu erhalten, was erhebliche negative Auswirkungen auf die Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IMR haben könnte.

Die Zahlungsfähigkeit und Liquiditätsversorgung der IMR wird durch eine umfassende Liquiditätsplanung, bestätigte Kreditlinien und die Aufnahme von Darlehen sichergestellt. Ein Konsortium von mehreren Banken stellt eine Kreditlinie von über mehrere Millionen Euro zur Verfügung, um die Liquiditätspositionen abzusichern. Die IMR generiert finanzielle Mittel hauptsächlich durch das operative Geschäft, externe Finanzierungen und die Verbriefung von Forderungen. Diese Mittel dienen vorrangig der Finanzierung des Netto-Umlaufvermögens, der Investitionen sowie der Deckung des Finanzbedarfs.

Steuerrisiken und -Chancen

Neue steuerliche Anforderungen im In- und Ausland erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Deklarationsprozesse bei der IMR. Risiken einer möglichen Doppelbesteuerung bei grenzüberschreitenden Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig von der Finanzabteilung der IMR Group, der Muttergesellschaft, geprüft und minimiert. Steuerliche Risiken aus Betriebsprüfungen sowie deren potenzielle Auswirkungen auf den gesamten Konzern werden fortlaufend überwacht.

Sollte sich durch Änderungen der Rechtsprechung eine günstigere Bewertung steuerlicher Sachverhalte ergeben, könnten die für solche Fälle gebildeten Rückstellungen zu positiven Ergebniseffekten für die IMR führen.

Zusammenfassung

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation der IMR basiert auf den zuvor dargestellten Risiko- und Chancenkategorien. Nach den aktuell verfügbaren Informationen und Einschätzungen ist eine bestandsgefährdende Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 als hinreichend unwahrscheinlich einzuschätzen.

3) Bericht über Zweigniederlassungen

Die IMR verfügt über keine Zweigniederlassungen im In- oder Ausland.

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4) Bericht über Forschung und Entwicklung

Die IMR betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung, da das Geschäftsmodell primär auf dem Handel mit Rohstoffen basiert. Im Bereich der bestehenden Handelswaren gibt es keine Möglichkeit, neue Produkte zu entwickeln oder bestehende zu optimieren. Stattdessen liegt der Fokus des Unternehmens auf der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen, einschließlich der Handels- und Produktionsabläufe.

Dieser fortlaufende Prozessoptimierungsansatz zielt darauf ab, Effizienz und Effektivität in allen Bereichen des Unternehmens zu steigern. Dies umfasst sowohl die Verbesserung interner Abläufe als auch die Optimierung von Schnittstellen mit Lieferanten und Kunden. Durch diese kontinuierlichen Verbesserungen sichert die IMR ihre Wettbewerbsfähigkeit und trägt zur Reduzierung von Kosten, zur Steigerung der Qualität und zur schnelleren Reaktion auf Marktveränderungen bei. Die strategische Ausrichtung auf Prozessoptimierung ermöglicht es der IMR, flexibel auf Marktdynamiken zu reagieren und ihre Position in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu stärken.

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5) Bericht über nicht finanzielle Leistungsindikatoren, Umwelt- und

Belegschaft

Der Wert des Unternehmens wird auch von nicht finanziellen Leistungsindikatoren bestimmt.

Unternehmensführung

Integrität und verantwortungsvolles Wirtschaften bilden für die IMR eine essenzielle Grundlage aller unternehmerischen Aktivitäten. Die Einhaltung von Gesetzen und internen Richtlinien, die klare Ablehnung von Korruption und Bestechung sowie Transparenz über getroffene Maßnahmen stehen im Fokus des Unternehmens. Diese Werte haben wesentlich zur erfolgreichen über 30-jährigen Unternehmensgeschichte beigetragen.

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Belegschaft

Die IMR legt großen Wert auf Gleichbehandlung, Chancengleichheit und die kontinuierliche Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Es ist das erklärte Ziel der IMR, sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen der Belegschaft zu fördern, um Mitarbeitende optimal auf sich verändernde Aufgaben und Rollen vorzubereiten.

Besonders unterstützt die IMR folgende Maßnahmen:

• Bildung von gemischten Teams • Erhöhung des Frauenanteils im Unternehmen • Förderung von Mehrsprachigkeit und internationaler Erfahrung • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Generationen

Die IMR setzt weiterhin auf eine ausgewogene Belegschaft. Das Unternehmen hat seine Ziele zur Förderung des Frauenanteils übertroffen und strebt auch künftig eine faire Geschlechterbalance an.

Darüber hinaus begegnet die IMR dem demografischen Wandel aktiv, indem sie die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Altersgruppen und Kulturen gezielt fördert. Dies stärkt den Austausch von Erfahrung und Wissen, erhöht die Innovationskraft und unterstützt die nachhaltige Entwicklung der Organisation.

Diese Maßnahmen tragen zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der IMR bei und stärken die Vielfalt sowie die Innovationskraft innerhalb des Unternehmens.

Umwelt

Umwelt- und Klimaschutz sind zentrale Herausforderungen, denen sich die IMR verpflichtet fühlt. Das Unternehmen unterstützt die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 und setzt auf eine nachhaltige Wirtschaftstätigkeit, die keine signifikante Erhöhung der Schadstoffemissionen in Luft, Wasser oder Boden verursacht.

Die IMR strebt an, eine Lieferkette mit minimalen negativen Umweltauswirkungen zu gestalten. Dieses Ziel wird durch technologische, prozessuale und logistische Verbesserungen erreicht, wie z.B. durch Prozessoptimierungen und die Mehrfachverwendung von Materialien beim Produktionsprozess der Schwestergesellschaft IMR Metallverarbeitungs-GmbH sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Abwasser. Die Einhaltung aller relevanten Umwelt- und Energievorschriften hat dabei höchste Priorität.

Zudem erfassen und überwachen die IMR und ihre Schwestergesellschaften umfassend die Verbräuche wesentlicher Energieträger an allen Standorten, um den Energieverbrauch kontinuierlich zu kontrollieren und zu optimieren.

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Elisabeth Rimmer e.h. E

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